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Parameter-entwurf-gebäude

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Scripting-basierte Entwurfsforschung - Generative Prozesse v.05

Patrik Schumacher mit Michael Budig, Markus Malin und Robert Neumayr

Inhaltsverzeichnis

Teilnehmer und Projekte

E3

Teilnehmerliste und Projekte



5 Entwerfen Projekte

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Wikiseite Vorschau Titel VerfasserIn LV
Bridge Bridge-grober-21.jpg Bridge Grotenrath Philippe
Bertemes Stephane
E3
Optimized Battery Park Spagl ennemoser 33.jpg Optimized Battery Park Ennemoser Benjamin
Spagl Katharina
E3
Jachthafen Barcelona E3 Neyer Köbinger Site1.jpg Jachthafen Barcelona Köbinger Andreas
Neyer Yvonne
E3
Docking the Twin-City-Liner E3 Clemens front.jpg Docking the Twin-City-Liner Gudenus Clemens E3
Showroom Singapore E3 LA Render 2.png Showroom Singapure Luksch Johannes
Adelsberger Josef
E3


Themenstellung

parameter>entwurf>gebaeude

_einleitung

in parameter>entwurf>gebaeude wollen wir die komplexen, gestalterischen wechselwirkungen im digitalen entwurfsprozess untersuchen, die einerseits von freier entwurfsidee und anderseits von parametrischen entwicklugsprinzipien geleitet werden.

dabei streben wir eine integrierte entwurfsloesung an, bei der tragsystem und fassade eine formale und konstruktive einheit bilden. die unterschiedlichen anforderungen an verschiedene teile der gebaeudehuelle, wie wechselnde lasten oder verschiedene nutzungen hinter der fassade, werden zur ausdifferenzierung verwendet und in gestalterische und funktionale vielfalt uebersetzt.

eine eigene entwurfsidee und daraus abgeleitete gestaltungsprinzipien sollen mit statisch konstruktiven grundprinzipien und logiken eng verwoben und gemeinsam zu einem komplexen, architektonisch ansprechenden 'pavillon' entwickelt werden.


_bauplatz & raumprogramm

das projekt stellt eine verlaengerung eines urbanen raum- und funktionskonzepts in oder auf das wasser dar, wobei die funktion entsprechend zu waehlen ist - galerie, ausstellung, cafe, bar, konzert etc.

der bauplatz soll selbst gewaehlt werden - er kann in einer urbanen umgebung eingebettet sein (manhattans uferlinien zum hudson bzw. east river koennten ebenso wie jene von hong kong bzw. kowloon zur inspiration dienen), jedenfalls liegt er an einer wasserkante im städtischen raum, der uebergang zur dynamischen umgebung des wassers und die identifizierung und loesung der dadurch auftretenden statischen probleme stellen spezifische teile der herausforderung dar.

das raumprogramm umfasst eine 'handhabbare, kontrollierbare groesse', also max. etwa 500 m2. die aspekte interner raumdifferenzierung bzw. zonierung und funktionaler gliederung sind am anfang des entwurfsprozesses festzulegen. dabei ist die fuer das funktionieren des gebaeudes erforderliche infrastruktur zu beruecksichtigen - sowohl eine funktionale wie auch eine formale einbindung aller nebenraeume (sanitaerraeume, versorgungsraeume wie kuechen etc.) in das gesamtkonzept muss einwandfrei geloest sein!


_checkliste fuer die projektentwicklung:

_1 entwicklung eines gebaeudehuellsystems

ziel ist es, ein modulares system bzw. ein komponentensystem zu entwickeln, das eine hohe anpassungsfaehigekeit an veraenderliche bedingungen besitzt. die adaption soll in einem gut steuerbaren parametrischen gesamtmodell erfolgen koennen und sich in unterschiedlichen konfigurationen der einzelkomponenten innerhalb eines homogenen gesamtsystems ausdruecken.

als inspirationen dafuer dienen analogien aus verschiedenen bereichen naturwissenschaftlicher disziplinen, die nach architektonischen und konstruktiven kriterien auf ihre potentiale untersucht und evaluiert werden (z.b. schalensysteme, netzsysteme, topographische systeme, biologische mikrostrukturen wie knochen als vorbilder für statisch/strukturelle systeme); dieser prozess wird in der lehrveranstaltung 'tragwerkslehre' unterstützt und begleitet.

allgemeine anforderung an gebaeudehuellen (eingangsbereiche, oeffnungen fuer aus- und einblicke bzw. zur belichtung), performative kriterien (schutz vor witterungsbedingungen, sonneneinstrahlung je nach himmelsrichtung) müssen gut gelöst werden und sollen potential zur weiteren ausdifferenzierung bzw. zur optionalen weiterentwicklung einer 'tiefen fasssade' bieten - entweder werden einzelne komponenten zur bildung sekundaerer raeume ausdifferenziert (program inclusions) oder zur ausbildung von vielschichtigen fassadensystemen in mehrere subsysteme übergeführt.

bei der weiterentwicklung des projekts sind gestalterisch aesthtetische kriterien (affekt /effekt) ebenso besonders zu berücksichtigen.

das parametrisch kontrollierbare, digitale modell soll in weiterer folge an die spezifischen anforderungen der punkte _2 und _3 leicht anverwandelt, getestet und weiter entwickelt werden können.

_2 artikulation des statisch-konstruktiven systems

das statische system soll durch integration (weiter ausdifferenzierung des erarbeiteten systems) oder durch interartikulation (hinzufügen eines weiteren, tragfaehigen systems) zu einem statisch-konstruktiven gesamtsystem weiter entwickelt werden. parallel dazu erfolgt im rahmen der lehrveranstaltung 'struktur, konstruktion und detail' die erforschung der gefundenen statischen prinzipien anhand von modellen in geeignetem massstab.

_3 korrelation mit kontext (bauplatz) und raumprogramm

die erzeugten geometrien sollen die anfangs erstellten kriterien des bauplatzes und des raumprogrammes erfuellen und mit unterschiedlicher gewichtung der randbedingungen zur entwicklung von serien dienen (parametrische modelle), die die ausformulierung des gesamtprojektes vorantreiben.

_4 zusammenfassung

architektonisch-konstruktives system analyse – potential – analogie - auswahl analyse verschiedender struktureller modelle aus anderen bereichen. untersuchung des potentials, auswahl, architektonische vertiefung, anwendung

bauplatz lage zwischen urbaner umgebung und wasser; referenz manhattan piers, hong kong island bzw. kowloon etc.

groesse etwa 500m²

raumprogramm galerie, ausstellung, cafe, bar, konzert etc. inkl. nebenraeumen


positive heuristik

graduelle differenzierung, einbettung in homogenes gesamtsystem aufbau eines gut steuerbaren, parametrischen systems korrelation von hauptsystemen und subsystemen (strukturelles system, huellsystem, perforationssystem etc.) Adaptionsfaehigkeit an veraenderliche, kontextuelle bedingungen iterative bzw. generative elemente bottom-up prozess

negative heuristik

vermeide collagen von beziehungslosen elementen vermeide einfache wiederholungen (repititon) von elementen top-down prozess E3 09SS Parameter-entwurf-gebäude Neumayr Robert | Budig Michael | Malin Markus

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