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Assoziative prozesse

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Scripting-basierte Entwurfsforschung - Generative Prozesse v.03

Patrik Schumacher mit Michael Budig und Robert Neumayr

Inhaltsverzeichnis

Teilnehmer und Projekte

e2

e4

e6

e8

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16 Entwerfen Projekte

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Wikiseite Vorschau Titel VerfasserIn LV
Mo vere Bench02.jpg Mo vere Fischer David
Fritz Ferdinand
Glatzl Andreas
E2
Confluentes Confluentes cover.jpg confluentes Mitterer Sebastian
Obermoser Matthias
Zangerle Christiane
E2
Mps 068 mps.jpg Mps Merz Jannis
Pletzer Clemens
Stubenböck Bernhard
E2
Compositae 0.156 Exterior 16.jpg Compositae 0.156 Schaiter Thomas E2
Landscapes of fluent duality E2 desing hoerl schiegl rendering vorne.jpg landscapes of fluent duality Desing Bernhard
Hörl Michael
Schiegl Thomas
E2
Mel is the machine LocalIntegrationCity (2).jpg Mel is the machine Walser Thomas E4
Explosion Rendering 3 ayzit.jpg Explosion Ayzit Fatma E4
Wachstum/growth Camera 02 dof.jpg Wachstum/growth Ebner Nicolas
Millonigg Rafael
Pauly Pascal
E6
NOT squarepants E6 lm p7.jpg NOT squarepants Ladinig Johannes
Pfleger Martin
E6
Tied a knot Knot Titelbild2.JPG Tied a knot Moser Daniela
Rauth Philipp
E6
The HUB Thickness 02.jpg The HUB Winkler Caroline
Schroll Hannes
Mairegger Martin
E8
Bridging SchnittRS.jpg Bridging Rissbacher Michael
Schurda Simon
E8
Associative Curves Pp Gesamtansicht.jpg Associative Curves Paulsteiner Philip E8
(n)Plus (n)Plus4q.jpg (n)Plus Eppacher Christoph E8
Héxa A2 t.jpg Héxa Vatcheva Teodora
Hammerschmidt Melanie
Zeindl Martin
E8
Cre8 8 88r14.jpg Cre8 8 Plunger Benno
Rossmann Günter
E8


Themenstellung

All systems are working perfectly and everything's running smoothly... (HAL in Stanley Kubrick's 2001 - A Space Odyssey) - danke webmaster ;-)

Nach den ersten beiden Teilen (Generative Prozesse im WS 2006/07 bzw. Kumulative Prozesse im SS 2007) soll nun weiter auf funktionale Komponenten fokussiert werden und der Schwerpunkt auf der parametrischen Generierung, Modulierung und vor allem Assoziierung von Gebäude-, Fassaden- und Hüllelementen bzw. von eigenständigen, kleinen Elementen im urbanen Kontext gelegt werden.

1.THESE

Man könnte postulieren, dass das Experimentieren mit Algorithmen (sei es analog oder digital) ein genuin entwerferischer Prozess ist. Im Unterschied zu nach allgemein gültigen und anerkannten Regeln ablaufenden, naturwissenschaftlichen Experimenten ist der 'schöpferische Prozess im Modus des Entwerfens' ein Problemlösungs-orientierter, konstruktiver und doch stets spekulativer, non-linearer Prozess. Das Zugrundelegen von selbst entwickelten und ständig veränderten, an neue Randbedingungen angepassten Regelwerken bzw. Rezepten kann architektonische Innovation konzipieren, disziplinieren und realisieren. Wie in vorangegangenen Semester ist das Ziel, den morphogenetischen (form-generierenden) Charakter des Entwurfsprozesses zu erforschen, die Versuchreihen können sich dabei entweder auf Verhältnisse und Wechselwirkungen von mehreren geometrischen Körpern beziehen, sich auf das Wechselspiel zwischen internen (funktionalen) und externen (kontextbezogenen) Parametern in einem geometrischen Körper bzw. einer Gebäudestruktur konzentrieren, oder auf Wachstumsprozesse und Erzeugungsregeln selbst fokussieren, unter welchen Bedingungen gewisse Eigenschaften von Grundelementen an die in einem assoziativen Feld verteilten Subelemente vererbt werden.

2. ARBEITSWEISE:

Die entwickelten Komponenten sollen einen integralen Bestandteil eines Gebäudes oder städtischen Umfeldes bilden und performative Mehrschichtigkeiten (vielfältige Nutzungsmöglichkeiten) aufweisen. Dies setzt eine kontrollierte, parallele Entwicklung von Funktion, Programm, Form, Struktur und Material voraus.

Einen wichtigen Bestandteil der Übung werden neben der scripting-basierten Entwicklung und assoziativen Modulierung der Komponenten auch Fragen zum additiven Potential der Komponenten ('Edge Condition – Field Condition') und eventuell auch Spekulationen zur Synthese von parametrischer Formgenerierung und computergesteuerter Herstellungstechniken bilden.

Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen wird ein Bauplatz vorgegeben, der es erleichtern soll, architektonische Elemente mit verschiedenen externen oder internen Parametern zu „assoziieren“, ohne zu lang im abstrakten Raum zu entwerfen.

Dazu sind 2 Varianten möglich:

E2_Divergente Reihen: an einer Serie von drei bis vier thematisch verbundenen aber doch unterschiedlichen Bauplätzen soll eine Serie von auf ähnlichen assoziativen Geometrien aufgebauten Volumen entwickelt werden, die verschiedene Funktionen in unterschiedlichen Maßstäben bzw. Umgebungen erfüllen können.

E6/E8_Assoziative Felder (Verweben mit dem Bestand): eine bestehende, grossflächige Gebäudestruktur wird mit zu entwickelnden Komponenten struktural und funktional ergänzt und verwoben, wobei die Komponenten in ihrer Anordnung ein differenziertes reaktives Feld ergeben.

3.BAUPLATZ:

Den Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung bildet der neue Bahnhof in Stratford, der als Knotenpunkt zum Olympischen Park in Londons Osten fungiert und in Hinkunft die Waterloo Station als Schnellzugbahnhof nach Paris ablösen wird. Durch seine Lage, Dimension und Situierung unterteilt er den umgebenden Stadtteil in einen nördlichen und eine südlichen Teil und reicht vom Olympiapark bis zum städtischen Subzentrum von Stratford. E2: eine Reihe von zu entwerfenden formal verwandten Objekten soll sich in Richtung Olympischer Park ausbreiten und dabei einfache Elemente generieren, die im Maßstab als kleine, städtische Elemente bis hin zu pavillonartigen Gebäudestrukturen funktionieren; z.B. Sitz-/Liege-/Kommunikationselemente, Beleuchtungs- und ähnliche (interaktive) Infrastrukturelemente, kleinere Gebäudestrukturen wie Pavillons, Bars, Restaurants bis hin zu max. einer Überdachung des im Untergrund liegenden, und dadurch eine relative grosse Schneise bildenden Bahnhofes. E6 und E8: das 'Raum- oder Funktionsprogramm' ist frei wählbar und kann sich vom Bahnhof aus in beide Richtungen erstrecken; dabei kann auch darüber spekuliert werden, den Raum über der Station wieder zu gewinnen und die beiden getrennten Stadtteile im Norden und Süden durch Bildung einer differenzierten (lokalen) Überdachung, die auch die Besiedelung mit städtischen Elementen erlaubt (Überlagerung mit Sub-Komponenten), zu verbinden. die Population des Bauplatzes kann einerseits Richtung des und in den Olympiapark hinein erfolgen und dort komplementäre Nutzungsmuster generieren oder andererseits die Station mit dem alten Zentrum von Stratford verlinken und dieses aufwerten.

(20071008/RRN/MB/ENDE) E2 E4 E6 E8 07WS Assoziative prozesse Schumacher Patrik Neumayr Robert, Budig Michael

Fakten zu Assoziative prozesseRDF-Feed
BetreuerSchumacher Patrik  +, Neumayr Robert  + und Budig Michael  +
LVE2  +, E4  +, E6  + und E8  +
Semester07WS  +
ThemaAssoziative prozesse  +
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