exp.wiki NEU
WICHTIG: Das exp.wiki wurde aktualisiert und ist ab sofort unter einer neuen Adresse zu erreichen: https://exparch-www.uibk.ac.at/testwiki
Bitte das Anlegen neuer Seiten oder die Änderungen bestehender ab sofort ausschließlich dort durchführen.
Bestehende Projektseiten wurden/werden migriert und sind auch auf der neuen Plattform vorhanden.

Wohnbrücke

Aus exp.wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

von Severin Hamberger, Johannes Mracsna

betreut: Valentine Troi


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Einleitung


Duisburg ist die fünft größte Stadt in Nordrhein Westfahlen und bekannt für seine Stahlindustrie. Um die Stadtteile Rheinhausen und Hochfeld miteinander zu Verbinden und gleichzeitig den von der Stadt Duisburg angestrebten belebten grünen Ring in beide Stadtteile durchzuziehen, bestand die Aufgabe eine Wohnbrücke für gehobenen Lebensstandard zu schaffen. Mittels Geschäftszonen, Gastronomie und sonstigen Läden, soll versucht werden den ersten Baustein für diesen grünen Ring zu schaffen. Nachdem die Brücke besiedelt ist, soll ein neues Wohnzentrum im Stadtteil Hochfeld entstehen, das auch von der Brücke aus versorgt werden kann. Somit dient die Wohnbrücke nicht nur als attraktiver Wohnstandort, sondern auch als „Nahversorger“ beider Ortsteile. Die Stadtteile sind durch Dämme gegen Hochwasser geschützt. Unter dem Damm Rheinhausen befindet sich eine Überschwemmungszone, die bei Normalwasser als Naherholungsgebiet genutzt werden kann. An diese Stadtquartiere grenzen an beiden Seiten große Industriegebiete an. Die Wohnbrücke wird zwischen zwei bereits bestehende Brücken eingebettet. Eine Brücke dient für den PKW- und LKW- Verkehr, die andere Brücke wird für die Eisenbahn genutzt. Daher sind beide Brücken reine Nutzbrücken. Die Aufgabe war es also eine Brücke zu schaffen, die mehr kann als sonst gefordert wird, und zwar zwei Punkte miteinander über die kürzeste Strecke zu verbinden. Es soll ein Erlebnisraum geschaffen werden, der zum verweilen und aufhalten einlädt.

eisen
eisenverkettung
schale


Idee

Aus dem Molekühl Eisen wird die Aussenhaut erstellt. Die Verbindung zeigt eine Verkettung und erzeugt Stäbe die sich überkreuzen. Dieses Muster wird über Schalen gelegt und erzeugt somit die Aussenhaut. Zwei Schalen bilden das Hauptgerüst der Wohnbrücke Duisburg. Aus diesen Schalen, die sich gegenüberstehen und leicht auseinanderdriften, wachsen Wohn- Büro- Geschäfts- und Gastronomieflächen heraus. Diese Flächen sind mit der Schale verknüpft und bilden somit eine Einheit. Am Hauptsteg wird durch diese Schalenkonstruktion eine Platzsituation erzeugt. Dieser Raum kann sowohl zum verweilen auf der Brücke oder zum Durchspazieren einladen. Das lineare System schlägt sich auch am Hauptsteg durch Grünstreifen nieder. Für die Schifffahrt war es wichtig eine Fahrrinne zu schaffen die eine stützenfreie Breite von min. 250m aufweist. Durch Seilabspannungen von einem Pylon, der sich linear nach oben bündelt, wird diese Anforderung erfüllt. Die restlichen notwendigen Stützen dienen als Verbindungselement zwischen der Überflutungszone Rheinhausen und der Brücke. Durch Stiegenaufgänge sind der Hauptsteg und die Überflutungszone miteinander verbunden. An den Brückenpfeilern spiegelt sich die Optik der Schalen wieder. Diese Verblendungen ziehen sich an den Pylonen nach unten. Die äußere Wirkung der Schalen spiegelt den Industriecharakter der Stahlstadt Duisburg wieder. Durch Corden – Stahlblechverkleidungen wird ein Bezug zur umliegenden Landschaft hergestellt. Im inneren der Wohnbrücke wird das Thema „Grüner Ring Duisburg“ durchgezogen. Somit ist eine Verbindung der wichtigsten Punkte für die Stadt geschaffen, Stahlstadt und Natur in Einklang zu bringen.

Schnitt
Ansicht Schale
Lageplan
Schema Bespielung Schale
Grundriss


Die Schalen stehen zueinander nicht parallel sondern öffnen sich zum Rheinpark Rheinhausen hin. Wichtig sind die Schalen in Verbindung mit den Wohn- und Geschäftseinheiten. Ein Verwachsen der beiden Strukturen wird dadurch angestrebt. Durch große Fensterflächen wird Tageslicht in das Innere der Brücke geleitet. Somit sind die Nutzflächen gut ausgeleuchtet und es entsteht kein dunkler Raum. 6 verschiedene Wohnungstypen werden in der Wohnbrücke angeboten und bieten Wohnfläche für ca. 700 Personen. Diese Anzahl von Personen wird durch Geschäftsflächen auf der Brücke versorgt. Gastronomieflächen ziehen auch die Umliegenden Bewohner von Duisburg in die Wohnbrücke. Dadurch wird die Wohnbrücke zum Treffpunkt in der Stadt. Die Geschäftszonen sind zum Hauptsteg der Brücke orientiert. Dadurch werden die Bewohner nicht von Kunden belästigt. Ebenso ist dies mit den Gastronomiebetrieben. Jedoch ist ein gastronomisches Angebot auch in den oberen Stockwerken vorhanden, um für die Bewohner oder auch Nutzer eine Möglichkeit hoch über dem Rhein essen oder etwas zu trinken zu schaffen. Grünflächen, die sich überall in der Schale verteilen, lockern das System auf und bieten Platz für die Bewohner. Diese Begrünung unterstreicht auch nochmals den Gedanken des „Grünen Ring Duisburg“. Somit ist diese Brücke Naherholungsgebiet und Erlebniszone gleichzeitig. Für die Bewohner wird zusätzlich eine Parkmöglichkeit, die zum Hauptsteg orientiert ist, angeboten.


Erschließung

Erschließungskonzept

Die Erschließung der Wohnungen wird durch Stockwerkswege erreicht. Diese Stockwerkswege werden durch Stiegenhäuser und Lifte bedient. Durch unterschiedliche Längen und unterschiedliche Zonierung, ist ein Orientieren auf der Wohnbrücke für die Nutzer leicht möglich. Es wird dadurch auch verhindert, dass Nutzer weite Wege auf einem Stockwerksweg zurücklegen müssen. Die Stockwerkswege bilden mit den Wohnungen durch die Oberflächengestaltung eine optische Einheit. Die Geländer werden mit Streckmetallgitter gefüllt.

Renderings

Ausblick Stadt
Innenansicht
seitlich aus der stadt
stadtansicht


zurück zur Liste der Studentenprojekte

Attribute

Hamberger Severin, Mracsna Johannes | Troi Valentine | HB2 | Wohnbrücke | 08SS Bild:aussen blick stadt.jpg

Fakten zu WohnbrückeRDF-Feed
BetreuerTroi Valentine  +
ImageAussen blick stadt.jpg  +
LVHB2  +
Semester08SS  +
TitelWohnbrücke  +
VerfasserHamberger Severin  + und Mracsna Johannes  +
Persönliche Werkzeuge