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Verlauf(en)

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Verfasser Marmsoler Christiane, Schramm Kristina
Betreuer Bablick Heike
LV HBSE
Thema Behausung in der Natur
Titel Verlauf(en)
Semester 14WS
Image Bild:Schramm_Marmsoler_Verlaufen_Modellfoto_Wett.jpg

14/15 hochbau SE Bablick

>> Baustellenbericht

>> Recherche: Stahlverarbeitung

Inhaltsverzeichnis

"Behausung in der Natur" - Verlauf(en)

Arbeitsauftrag

Die Lehrveranstatlung trägt den Titel "Behausung in der Natur".
Ziel ist es, ein bewohnbares Raumkonstrukt zu entwickeln mit dem maximalen Inhalt von
25 m 3. Form und Verwendung sind frei wählbar, müssen sich jedoch im Konzept widerspiegeln.

Umgebungsskizzen Sillschlucht


Formfindungsprozess


Erläuterung unserer Idee

Die Idee war, eine Wohnkapsel zu entwickeln, welche eine Aussicht auf das Wasser der Sillschlucht, mit all seinen außergewöhnlichen Farben, ermöglicht und gleichzeitig einen Unterschlupf bietet um vor neugieren Blicken geschützt zu sein.
Diese zwei Aspekte waren die Hauptaspekte der Gestaltung. Die Form der drei Wohnboxen hat sich schnell daraus entwickelt. Die Art Brücke ist erst im zweiten Teil des Entwurfprozesses hinzu gekommen. Sie dient als Haupttragwerk.
Es hat den Anschein, als wären die Wohnboxen einfach in die Rahmenkonstruktion hinein geschoben worden zu sein. Als Erschließungsweg dient der Steg vom nahegelegenen Ufer. So entsteht die Optik einer modernen Stahlbrücke.


Stand Dezember 2014

Übersichtsplan
Bilder Bauplatz
Grundriss 1:50
Grundriss 1:20
Schnitt AA
Schnitt BB
Nordwestansicht
Draufsicht
Südwestansicht
Modellfotos


Suche nach Detaillösungen (skizzenhaft)

Präsentationsmodell

Finale Detaillösungen

Finale Pläne

1:1 Modell

Materialrecherche

Stahl

>> Recherche: Stahlverarbeitung

Kupfer

relativ weiches Materrial, gut formbar (durch walzen oder pressen) und zäh

Zur Herstellung von Kupfer wird aus Kupferkies zunächst so genannter Kupferstein gewonnen. Dazu wird das Ausgangsmaterial unter Zusatz von Koks geröstet und die enthaltenen Eisenoxide durch kieselsäurehaltige Zuschlagstoffe verschlackt. Diese Eisensilikat-Schlacke schwimmt auf dem Kupferstein und kann so leicht abgegossen werden.

Der Vorteil von Kupfer besteht darin, dass es zum einen ein natürliches Element ist, das abgebaut werden kann. Zum anderen kann es mit verschiedenen anderen Metallen wie Zinn oder Blei vermischt werden und erhält so völlig neue Stoffe, die ganz neue Eigenschaften haben (z.B. Bronze oder Messing).

Die Werkstücke, die aus Kupfer gefertigt werden, verändern im Laufe der Zeit ihr äußeres Aussehen. Durch seine Materialeigenschaften beginnt die Oberfläche des Edelmetalls mit der Luft zu oxidieren. Das bedeutet, dass sich ein Film, der aus Kupfer-Oxid besteht, auf der Oberfläche bildet.

Kupferbleche werden häufig für Dachabdeckungen oder Regenrinnen verwendet (witterungsbeständig)

Vorteile: - Form- und Farbgebung - optische Leichtigkeit - geringes Eigengewicht - hohe Lebensdauer - geringe Folgekosten

Nachteile: - Anordnung von Kupferbauteilen oberhalb von Zink (z.B. verzinktem Stahl) ist ungünstig, da durch Regenwasser eine schnelle Zerstörung von Zink stattfindet - teuer - Geräuscheentwicklung (Regen, Wind etc.) Kupfer schwingt mit und verursacht Lärm


(http://www.wallstreet-online.de/ratgeber/haus-und-immobilien/werkzeug-und-material/das-kupferblech-und-seine-moeglichkeiten)

Holzbau

-neuste Holzbauweisen haben sich in Zentraleuropa und Skandinavien herausgebildet. In den Ländern also, die auf die wirtschaftliche Förderung der Ressource Holz setzen müssen. -Stagnation des traditionellen Holzbau musste durch neue Innovationen überwunden werden, die geeignet sind, Marktanteile aus dem Bereich des Massivbaus zu erkämpfen - Handwerkliche Grundlagen: Fügen von Kanthölzern zu einem flächigen Rahmen mit Ober- und Untergurt , Beplanken des Rahmens mit Platten, wodurch die Stabilität und Steifigkeit eines baulichen Elements als statisch wirksame Scheibe verliehen wird. Öffnung in einem solchen Element ist immer eine Störung, die der präzisen Auswechslung bedarf. - baupysikalisch: Rahmen aus Kanthölzern trägt, Platten steifen aus, äußere Beplankung schließt den Rahmen, in den die Wärmedämmung eingesetzt wird. = Sandwich-Paket, plus Außenverkleidung

- Bauen mit Holz im Ökovergleich: Vergleich von fünf realisierten Holzbauten mit primärer Tragstruktur aus Holz und in den restlichen Bauteilen Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen = durch die Holzgebäude werden bis zu 71% weniger Treibhausgase verursacht. Die Ökobilanz-Daten entstammen einer Untersuchung von Holger König, deren Ergebnisse in der gleichnamigen Publikation zur Ausstellung veröffentlicht wurden. Die fünf ökobilanzierten Gebäude sind von der öffentlichen Hand verantwortete Projekte größerer Dimension. Hier zeigen sich die positiven Effekte, die mit dem Baustoff Holz erzielt werden können, besonders deutlich. Mehr Holzbau heißt weniger CO2: Am Beispiel der ökobilanzierten Gebäude wurde errechnet, dass sich durch Ausführung der Primärkonstruktion in Holz anstatt in nicht nachwachsenden Baumaterialien pro Kilogramm eingesetztem Holz ca. 1,76 Kilogramm CO2 einsparen lassen. Berücksichtigt man zudem, dass das im Wald nachwachsende Holz in Zukunft wieder Baustoffe aus endlichen Ressourcen substituieren kann, wird der Klimaschutzeffekt von Bauen mit Holz noch viel deutlicher. Also halten Prodkution, Nutzung, Rückbau die CO2-Bilanz gering! Holz ist das Baumaterial, das zu seiner Herstellung die geringste Energie braucht und damit den niedrigsten CO2-Ausstoß verzeichnet. Wird mit Holz gebaut, entsteht in unseren Städten und Dörfern ein „zweiter Wald“ und damit ein beträchtlicher Kohlenstoffspeicher, der die Umwelt entlastet. Denn jeder Kubikmeter verbautes Holz speichert den Kohlenstoff aus einer Tonne CO2 und substituiert zudem CO2 aus den meist energieaufwändig hergestellten, nicht nachwachsenden Baustoffen, die ansonsten zum Einsatz gekommen wären.

Verwendete Holzbaustoffe:

- OSB-Platte: dreischichtig aufgebaute Flachpressplatte aus Mikrofurnieren (Strands). Hohe Strandorientierung der Deckschichten sorgen für beste technische Eigenschaften. Zudem sind die Platten sehr formstabil und besitzen eine gute Rechtwinkligkeit. Auch sind sie statisch sehr belastbar. Standarddicken: 6-40mm, Auswahl zwischen geschliffener und ungeschliffener Oberfläche, Nut und Federkanten, formaldehydfrei verleimt, dreischichtiger Aufbau: Deckschichten Längsspäne, MIttelschicht Querspäne, verhalten sich wegen ihrem geringen Leimanteils im biologischen Abbauprozess praktisch wie massives Holz OSB Platten werden in den Stärken 12mm, 15mm, 18mm, 21-22mm oder 25mm angeboten, meist ungeschliffen in der Größe 125x250cm. Je nach Anbieter bekommt man sie auch ungeschliffen oder lackiert in den Größen 205×67,5cm, 250x60cm, 250×62,5cm und 250x 67,5cm

-Konstruktionsvollholz: Brettschichtholz bestehend aus mehr als zwei waagerecht übereinander verleimten Einzelbrettern, bei welchen immer nur rechte und linke Seiten miteinander verleimt werden - an den Außenseiten dürfen nur rechte Seiten liegen (Querzugbeanspruchungen gering halten) , wesentliche physikalische Holzeigenschaften sind von der Rohdichte und dem zugehörigen Feuchtigkeitsgehalt abhängig, lässt sich in Faserrichtung hervorragend auf Zug (Zellulose ist dafür verantwortlich) und gut auf Druck (Halbzellulose als Füllstoff) belasten, quer zur Faser dagegen ist Holz auf Pressung dagegen wenig resistent, weiches Holz stammt von schnell wachsenden Bäumen und hartes Holz von langsam wachsenden Bäumen Holz sollte trocken eingebaut werden - Feuchte vermindert die Festigkeit und beeinflusst Dimension und Formstabilität, zu feuchtes Holz birgt außerdem die Gefahr von Schädlings- und Pilzbefall Verbindung durch Verleimung und Keilzinken, danach Bearbeitung der Oberfläche (Flächenhobeln)

Quellen: www.proholz.at , www.egger.com, Buch: Architektur konstruieren von Andrea Deplazes

Dämmung:

wichtigste Eigenschaften sind die Wärmeleitfähigkeit (angegeben in W/(mK), die Dämmdicke und die Baustoffklasse und zudem auch die Kosten. Die Dämmstoffdicke entspricht dem Erreichen eines U-Wertes Zur Dämmung von druckbelasteten Bauteilen wie Flachdächern wurden druckfeste Dämmstoffe entwickelt -verwendeter Dämmstoff: organische, synthetische Rohstoffe - Polystyrol extrudiert (XPS), auch Styrofoam genannt, die Platten sind meist hellblau und dampfdicht, mittel-teuer, unverrottbar, Versprödung unter UV-Strahlung, machanische Bearbeitung möglich



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