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Tied a knot

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Moser Daniela, Rauth Philipp

Betreuer: Architekt DI Robert Neumayr, Architekt DI Michael Budig



Inhaltsverzeichnis

Lage



Als Bauplatz wählten wir die hügelige Landschaft südlich des Velodrome und passten unseren Entwurf den verschlungenen (Rad)Wegen dort an.


Schnitte, Grundriss

Schnitte



Grundriss

Galerie


Funktion:

Die Rampe ist begehbar - dort kann man sich ausrasten, sonnenbaden, picknicken oder einfach nur eine verbesserte Aussicht auf die Umgebung genießen.

Die andere, gemäßigter aufsteigende Schleife ist der Eingang ins Innere des Knoten und der Aufgang zum Restaurant. In ihrem Inneren befindet sich ein Olympisches Museum mit Videoprojektionen.

In der Mitte des Knoten und teilweise im oberen Teil der Rampe befindet sich ein Restaurant mit großer Terrasse.

Die aufgerichteten Schlingen bilden eine weit gespannte Überdachung - darunter können die verschiedensten Events stattfinden: Konzerte, Feiern,...

Der am Boden verlaufende Bereich des Knoten beinhaltet kleine Shops, Bars und Infrastruktureinrichtungen.

Tragwerk

Erster Schritt war, der Länge nach 15 Isokurven zu entnehmen, wobei die ausdrucksvollste dieser Kurven dann zur Leitlinie für den weiteren Konstruktionsweg festgelegt wurde. Um die Querschnittskurven an die Krümmung der Leitkurve - und somit an die Krümmung des gesamten Knoten anpassen zu können, wurde diese in eine Polylinie konvertiert und an jedem ihrer Eckpunkte wurde eine quer verlaufende Isokurve generiert. Das entstandene Kurvennetzwerk stellt die Tragstruktur in allen geschlossenen Bereichen des Knoten dar. Um die Oberfläche an verschiedenen Stellen zu öffnen - abhängig von der jeweiligen Funktion im Inneren des Knoten - wurden das sphärische Kurvenraster dadurch transformiert, dass wir die einzelnen EP Kurven durch CV Kurven ersetzten.


Modellfotos

Die Tragstruktur war zu filigran, um einen aussagekräftig-großen Bereich des Modells plotten zu können, also entschlossen wir uns dafür, die gesamte Struktur als Solid zu plotten.


Überblick Entwurfsprozess

Den Ausgangspunkt dieser Entwerfen-Arbeit stellten für uns die Olympischen Ringe dar. Um den einfachen Ring aufzuwerten, machten wir einen Knoten in ihn und begaben uns auf die Suche nach einer Systematik, daraus Strukturen zu generieren. (Bild 1)

Um "Andockstellen" zu erhalten, verzerrten wir den Knoten; und um systematischer damit arbeiten zu können, umschrieben wir ihm ein Oktaeder. Durch wiederholte, räumliche Anwendung des Sierpinsky-Algorythmus erreichten wir ein sehr komplexes Sxstem aus verschieden verformten Gordischen Knoten - aber leider konnten wir in diesen Strukturen kein architektonisch relevantes Raumbildungspotential finden, also änderten wir unsere Strategie. (Bild 2-19)

Wir konzentrierten uns nun auf das skulpturale Potential des skalierten Gordischen Knoten. Um Variationen zu schaffen, schrieben wir ein Script, das uns durch unterschiedliche Skalierung von 9 Isokurven eine Unzahl von formverwandten Knoten mit variierenden Querschnitten loftete. Die Ergebnisse sahen imposant aus, ließen sich aber nicht wirklich gut an menschliche Bedürfnisse anpassen. (Bild 20-33)

Schlussendlich erweiterten wir unsere Grundstruktur um einen weiteren Knoten. Durch doppelte Verschlingung konnten wir den Knoten nun wesentlich besser an den natürlichen Geländeverlauf als auch an menschliche Bedürfnisse anpassen. Um ein assoziatives Feld aufzuspannen, positionierten wir den Knoten an drei Stellen und verzerrten ihn nach dem Verlauf des jeweils angrenzenden Radrundweges. (Bild 34-40) Das Tragsystem arbeiteten wir dann anhand des am wenigsten verzerrten Knoten aus.


model1


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Attribute

Moser Daniela, Rauth Philipp | Schumacher Patrik Budig Michael, Neumayr Robert | E6 | Tied a knot | assoziative prozesse | 07WS Datei:Knot Titelbild2.JPG

Fakten zu Tied a knotRDF-Feed
BetreuerSchumacher Patrik  +, Budig Michael  + und Neumayr Robert  +
ImageKnot Titelbild2.JPG  +
LVE6  +
Semester07WS  +
Themaassoziative prozesse  +
TitelTied a knot  +
VerfasserMoser Daniela  + und Rauth Philipp  +
Persönliche Werkzeuge