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Thomas Pukljak Phänomen und Paradigma Seite

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Aufgabe 01

PHÄNOMEN:

-DUDEN:

1.Bildungssprachlich → etwas, was sich beobachten, wahrnehmen lässt → bemerkenswerte Erscheinung

2.Philosophie → das Erscheinende, sich den Sinnen Zeigende, der sich der Erkenntnis darbietende Bewusstseinsinhalt

Synomyme Besonderheit, Ereignis, Erscheinung, Merkwürdigkeit, Vorfall, Vorgang, Vorkommnis; (gehoben)Begebenheit, Geschehen, Geschehnis; (bildungssprachlich) Kuriosität, Kuriosum Autorität, Experte, Expertin, Geistesgröße, Genie, Größe, großer/heller/schöpferischer Geist,Kapazität, Kenner, Kennerin, Könner, Könnerin, Meister [seines Fachs], Meisterin [ihres Fachs]; (gehoben) Genius; (bildungssprachlich) Ingenium, Koryphäe; (umgangssprachlich) Ass, Kanone,Rakete


-PSCHYREMBEL

Begriff "Phänomen" nicht angeführt, dafür "Phänomenologie"

Phänomenologie: --> nicht einheitlich verwendete Bezeichnung für die wissenschaftliche Erfassung dessen, was für den Menschen erkennbar ist, zum Phänomen wird (sog. erscheinungslehre); (medizinisch) Lehre von den Krankheitszeichen; im Kontext der aktuellen operationalisierten psychiatrischen Diagnosemanuale ICD-10 u. DSMIV-TR wird phänomenologisch i.S. der streng deskriptiven Psycho(patho)logie verwendet mit starker Fokussierung auf den objektiven, von außen beobachtbaren und quantifizierbaren Bereich im Verhalten des Patienten.


PARADIGMA:

-DUDEN:

1.Bildungssprachlich → Beispiel, Muster; Erzählung mit beispielhaftem Charakter

2.Sprachwissenschaft → Gesamtheit der Formen der Flexion eines Wortes, besonders als Muster für Wörter, die in gleicher Weise flektiert werden

Synomyme [Fall]beispiel, Leitbild, Modell[fall], Muster[beispiel], Musterbild, Vorbild; (bildungssprachlich)Inkarnation, Prototyp; (bildungssprachlich veraltend)Exempel


-PSCHYREMBEL

In die Wissenschaftstheorie von Th. S. Kuhn (1967) eingeführte Sammelbezeichnung für allgemeine theoretische Annahmen und Gesetze;

1. Paradigma i.S. eines umfassenden Forschungsprogramms; Merkmale (nach Stegmüller):

a)gemeinsame intuitive (heuristische) Grundeinstellung einer ausreichend umfangreichen Forschergemeinschaft gegenüber einem Bereich von Phänomenen und Problemen;

b)Theorie, die bestimmt, als was etwas wahrgenommen oder beobachtet wird: die Beobachtung ist theoriebeladen, d.h. es gibt nach dieser Sicht keine theorieneutrale Beobachtung; problematische Konsequenz: die Paradigma-Theorie is immun gegen Widerlegungen: widerstreitende sog. Anomalien diskreditieren (nach Kuhn) den Anwender der Theorie, nicht die Theorie selbst; geschickte Anwender erzeugen Ad-hoc-Hypothesen zur möglichen Erklörung der Anomalien und zum Schutz des Theorie-Kerns;

c)verschiedene Problemlösungsmethoden, die von der Forschergemeinschaft als zulässig akzeptiert werden;

d) ausreichend groeße Erfolge des Paradigmas, um eine (steigende) Anhängerschaft zu gewährleisten;

e) ausreichend große Anzahl erfolgreich gelöster Probleme, damit sich ein Paradigma gegen konkurrierende Sichtweisen durchsetzen kann;

f) Erfolgserwartung bei der Forschergruppe für die Lösung neuer Probleme;

g) Inkommensurabilität von Paradigmen untereinander (s. Inkommensurabilitätsproblem). Häufen sich Beobachtungen, die sich mit Hilfe des geltenden Pradigmas nicht erklären lassen, (v.a. Punkte b-f), so kommt es (oft mit erheblicher Verzögerung) zur Schaffung eines neuen Paradigmas (zu einem Paradigmenwechsel). Ob es z.B. in der Psychologie Paradigmate im Kuhn'schen Sinne gibt, ist strittig, da meist verschieden konkurrierende Forschungsprogramme nebeneinander bestanden u. diese nicht alle genannten Merkmale erfüllen. I.w.S. stellen die Forschungsprogramme der Gestaltpsychologie, der klassischen Lernpsychologie und der modernen Kognitionspsychologie Paradigmen dar

2. Paradigma im methodologischen Sinne: alle Forschungsmehoden und (Spezial)Geräte, die von der Paradigma-Anhängerschaft akzeptiert wrden; in der Psychologie z.B. haben sich einheitliche methodische Standards fast allgemein durchgesetzt, Beobachtung und Experiment müssen diesen entsprechen.

3. Paradigma i.S. erfogreicher Anwendungsbeispiele: Beobachtungs- u. experimentelle Ergebnisse, welche die Theorie des Paradigma stützen.


DIGITAL:

-DUDEN: 1. Medizin → mithilfe des Fingers erfolgend

2. Physik → in Stufen erfolgend; in Einzelschritte aufgelöst; auf Digitaltechnik, Digitalverfahren beruhend

3. Technik → in Ziffern darstellend; in Ziffern dargestellt


Info Pschyrembel Nachschlagewerk:

-interdisziplinärer und umfassender Überblick über die Fachgebiete Psychiatrie, Klinische Psychologie und Psychotherapie.

-jeder der mehr als 9000 Begriffe wurde von zwei Herausgebern betreut, einem Psychiater und einem Pschologen --> so wird sichergestellt, dass klassische psychiatrische, klinisch-psychologische und psychotherapeutische Themen ebenbürtig berücksichtig und integrative Behandlungsansätze transparent gemacht werden.

-Herausgeber: Prof. Dr. rer.soc. Jürgen Margraf & Prof. Dr. med.Franz J. Müller-Spahn

-Herausgegeben im Juni 2009




Aufgabe 02

persönliche PHÄNOMENE:

1. Phantomschmerz:

Unter Phantomschmerz (oder im allgemeineren Sprachgebrauch Phantomglied) versteht man die Empfindung, eine amputierte oder fehlende Gliedmaße (sogar ein Organteil wie der Appendix kann betroffen sein) sei immer noch am bzw. im Körper vorhanden und bewege sich sogar entsprechend mit anderen Körperteilen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Phantomschmerz

2. Bobo:

In seinem 2000, am Höhepunkt der »new economy« erschienenen Buch »Bobos in Paradise« skizziert David Brooks den »Lebensstil der neuen Elite«, der sich in den Jahren des Booms der Internet Startups im Stadtbild wohlhabender Metropolen


http://kulturpolitik.t0.or.at/txt?tid=cc75c6ad2539ad54a13036c3a597dc91

3. exactitudes:

In Zeiten wachsender Individualisierung steigt der Drang nach Selbsinszenierung und Einzigartigkeit. Dieser Blog zeigt jedoch wie ähnlich wir uns im Bemühen um Individualität sind.

http://www.exactitudes.com/

4. Abendrot:

Warum ist der Himmel bei Sonnenuntergang rot?

http://www.focus.de/schule/lernen/lernatlas/naturwissenschaft/alltagsphaenomene/physik-verstehen-der-kitsch-des-sonnenuntergangs_aid_26767.html http://www.focus.de/wissen/diverses/frage-des-tages_aid_25668.html


persönliches PARADIGMA:

1. Kernenergie:

Änderung der Meinung der Allgemeinheit über die Sicherheit von Kernkraftwerken. Ab Mitte der 80 Jahre (Tschernobyl)starke Gegenposition. Neueste Entwicklungen --> Fukushima.

2. Klimawandel:

Eingestehen, dass in vielen Fällen ein point of no return eingetreten ist. Ölrausch ab zweiten WK kritisiert. Folgen des Klimawandels nicht aufhaltbar, sondern nur in Grenzen zu halten...


Aufgabe 02.1

Financial and Investment Industry:


1. Big Player Banking System:

Die Stellung der Banken manifestiert sich nicht zuletzt in den Forbes Listen der weltgrößten Börsennotierten Unternehmen, nach Umsatz oder auch nach Marktwert. Hier einer Liste der größten Unternehmen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_größten_Unternehmen_der_Welt


Investmentbanken entstanden ursprünglich im US-Trennbankensystem als Gegenstück zu den Geschäftsbanken (commercial banks), denen das Aufnehmen von Kundeneinlagen gestattet war, die aber einer schärferen Aufsicht unterlagen.

Die Geschäftsfelder liegen vor allem in der Vermögensverwaltung der Kunden, im Handel mit Wertpapieren und der Unterstützung von Unternehmen bei Kapitalaufnahmen (z.B. Börsengängen).


Die Big Player im Investmentbusiness sind unter anderen:

-JP Morgan Chase

-Wells Fargo

-Citigroup

-Bank of America

-Goldman Sachs

-Morgan Stanley

-Dresdner Kleinwort


Man sieht hier eine klare US-Lastigkeit. Jedoch sind auch die Commerzbank, Deutsche Bank, Credit Suisse, UBS und HSBC zu nennen.

Laut einem Artikel von focus wird es jedoch auch auf dem Investmentsektor immer weniger Mensch und mehr Technik geben. Die goldenen Zeiten für die Geldjungs scheinen erst einmal vorbei. Die Großbanken haben erkannt, dass sie in Zukunft deutlich weniger überbezahlte Investmentbanker brauchen. Zum einen, weil ihnen die Aufsichtsbehörden immer mehr riskante Geschäfte verbieten werden. Zum anderen, weil die moderne Technik inzwischen auch die Finanzwelt erreicht hat: Dank Computerprogrammen und Algorithmen sitzen in den Handelsräumen der Investmentbanken immer weniger Menschen, die per Knopfdruck Geld bewegen. Eine Entwicklung, die wiederum völlig neue Risiken gebiert –so etwa Verkaufs-Lawinen bis hin zum Börsencrash.

Artikel unter: http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/zeitenwende-fuer-investmentbanker-das-ende-der-banken-allmacht_aid_662517.html


Laut einem Bericht der Financial Times erwägt die US-Bank eine Automatisierung des Handels mit Währungen, Anleihen und Rohstoffen (FICC). Damit würden die bislang vor allem für den Kauf und Verkauf von Aktien eingesetzten Computerprogramme auch das Kerngeschäft übernehmen: FICC ist traditionell Goldmans größter Ertragsbringer.

Artikel unter: http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:investmentbanking-goldman-entdeckt-die-devisen-maschine/70014874.html


Hier noch IWF und Weltbank schnell erklärt: http://www.sozialoekonomie.info/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie/LeseProben/Page10635/page10635.html

Passt zwar nicht ganz hierher, jedoch eine kleine Ermunterung über Anleihen: http://www.youtube.com/watch?v=LddORgxk7Gs


Aufgabe 03

Socio-Economics & Psychology


1.0 Artikel 1: "Ethik Ranking durch Konsumenten":

-Vorschlag zur demokartischen Mitbestimmung --> Konsumverhalten (Konsumenten bewegen Großkonzerne und Investoren zum ethischen und gesellschaftlich verantwortlichen handeln)

-Durch Konsumverhalten bestrafen und belohnen

-Neutrale staatliche Ratingagentur, welche Produkte und Dienstleistungen überprüft

-Prüfkriterien (siehe Ikea;Produktion, Umwelt, Ressourcen, Arbeitsbedingungen, soziales Engagement)


1.1. Kritische Stimmen

-Nichts Grundlegendes an den Mechanismen des Marktsystemes wird geändert

-Forderung nach einer anderen, solidarischen und selbstorganisierten Ökonomie

-Diskussion Bio-Produkte + soziale Unterschiede

-bereits ausgewählte Produkte im Supermarkt verfälscht das Rating


1.2. Autor

-Thomas Herzig (Learning from Nature/Environment, Architekt/Erfinder)


1.3. Eigener Standpunkt

Eine Veränderung des Marktes muss durch drastischere Schritte eingeleitet werden. Ein Beispiel dafür wäre zu hinterfragen, wie die Nahrung der Zukunft aussieht. Ein Umbruch im Nahrungbereich, würde den Markt nachhaltig beeinflusse oder auch umkrempeln. Ein Beispiel dafür sind neue Nahrungsergänzungsmittel aus Mikroalgen oder Tempeh (vitamin- & eiweißreiches traditionelles indonesischer Nahrungsmittel, hergestellt aus fermentierten Sojabohnen), welches aus Pressrückständen von Raps gewonnen werden könnte (Rückstand bei der Produktion von Biodiesel aus Rapsöl).

Ein Problem ist sicherlich, dass Produzenten einen Umbruch ihrer Energiegewinnung oder Firmenpolitik leider als etwas Außergewöhnliches anpreisen. Es sollte aber schön längst Standard und nicht mehr erwähnenswert sein. (Beispiel Fränkisches Felsenbräu, welches 96-100% des Energiebedarfes ohne Verwendung fossiler Brennstoffe abdeckt)

In diesem Zusammenhang möchte ich noch klarstellen, dass jedes Individuum selbst für seinen Ökologischen Fussabdruck verantwortlich ist und diesen durch Veränderung in seinem Handeln und Tun schlagartig verändern könnte. Dieser Begriff kommt aus der Studie "Measuring Sustainable Development" der OECD 2007. Der Wert zeigt, wieviel Erdoberfläche zum ERhalt des Lebensstandards eines Landes benötigt wird. Ha pro Jahr und person (z.B. Nordamerika 7,9 Ha/Einwohner, Ozeanien 5,4 Ha/Einwohner, Europa 4,7, Lateinamerika 2,6, Asien 1,8, Afrika 1,4)

Die zweite Frage meinerseits stellt sich inwieweit eine Ratingagentur eine Hilfe für den Konsumenten darstellt. Firmen streben oft automatisch einen Verhaltenskodex an, nicht zuletzt zur Gewinnoptimierung (z.B. Ikea --> Iway Verhaltenskodex in Bezug auf Einkauf, Distribution von Einrichtungsprodukten & Lebensmittel, Maßnahmen gegen Kinderarbeit etc.)


2.0. Artikel 2: "Ferraris für alle"

-Wachstumsproblematik (natürliche Grenzen --> folgen Klimawandel, Ressourcenverbrauch; moralische Grenzen --> folgen Abhängigkeiten z.B. Fossile Brennstoffe, Schulden)

-Problem Amerika: fehlende Wirtschaftsdynamik durch exzessive Ausgabepolitik aufgefangen (maßloser Lebensstil der Amerikanischen Mittelschicht für Krise verantwortlich gemacht, Rolle der Politik ausgespart --> Arroganz gegenüber Normalbürger)

-Positive Wirkungen des wirtschaftlichen Fortschrittes meist ausgelassen (enorme wirtschaftliche und materielle Mangelerscheinung, Wachstum ist die Voraussetzung dafür, unsere Umwelt so umzugestalten, dass sie der Menschheit besser dient & den Lebensstandard weltweit auf ein anständiges Niveau anzuheben)


2.1. Kritische Stimmen

-Wohlstandsdebatte Arm/Reich -Politik und Wirtschaft in Zukunft nicht so wichtig --> Kontroversen der Gegenwart werden uns trivial und bedeutungslos erscheinen


2.2. Autor

-Daniel Ben-Ami (Jounalist, Systemkritisch)


2.3. Eigener Standpunkt

Ich empfinde technischen Fortschritt und den dadurch iniziierten Wachstum als äußerst positiv. Ganz interessant dabei ist vielleicht die These, dass wir uns glücklich schätzen können, dass unser Technologischer Fortschritt nicht parallel mit dem Ressourcenverbrauch passsiert ist. Wie würde die Welt aussehen, wenn unsere Erdölreserven schon im Mittelalter versiegt wären?

3.0. "Das Ende der Arbeit"

Kernthese: Arbeitslodigkeit in der Welt wird sich infolge von Automatisierung und Ausbreitung der Informationstechnologie in der Arbeitswelt massiv erhöhen, während zig Millionen Arbeitsplätze in Herstellung und Einzelhandel und Landwirtschaft und Dienstleistungssektor durch die digitale Revolution überflüssig werden.

Bis 2020 werden nur mehr 2% der Weltbevölkerung im Produktionssektor arbeiten (zZ. ca. 10%). Folge ist Langzeitarbeitslosigkeit.

Ein 3. Sektor sollte Aufsteigen, eine Art Non-Profit Bereich (Freiwilligenbasierte, gemeinschaftsbezogene Dienstleistungsorganisation). Schafft neue Arbeit (z.B. zur Aufhaltung des Stadtverfalles). Durch Verfall der Marktwirtschaft und des Öffentlichen Sektors, Gelder kommen aus Militärbudget und Stuererhöhungen bei Luxusgüter.

4.0. "The Narcism Epidemic"

-behandelt Narzissmus und seine katastrohalen Effekte und Auswirkungen -betrifft alle Klassen und Generationen -sogar die Weltwirtschaft wurde angeschlagen durch risikoreiche, unrealistische Selbstüberschätzung und Selbstbewusstsein -Buch ist ein Fenster in die Konsequenzen von Narzissmus blickend -Analyse von Kultur in grossem Masstab


Aufgabe 04

4.1. Woher kommen Wissen, Erkenntnis und Theorien und wem gehören sie?

Im ersten Artikel "Worauf ist noch Verlass" werden vor allem unsere persönlichen Erfahrungen in Alltag und Wissenschaft beleuchtet. Ich finde die erwähnte Problematik spannend, dass wissenschaftliche Erkenntnisse durch Populärliteratur immer mehr in unseren Alltag fließen und diese unsere Erfahrungen infiltrieren. Ich vermute, dass dies gerade im medizinischen Bereich (Krankheitssymptome, Eigendiagnostik) eine problematische Entwicklung nahm. Symptome werden von nicht ausgebildeten Medizinern eventuell falsch gedeutet und so ein falscher Erfahrungsschatz aufgebaut.

Somit ist auch die im Artikel erwähnte Mischung von Alltag und Wissenschaft für mich sehr einleuchtend.

Unsere eigene Erfahrung wird so immer dünner und diese wird immer den kürzeren ziehen, da sie nicht wie die Wissenschaft gemessen werden kann.

Ein Punkt der definitiv Kritik an der Erfahrung ausübt, ist die Tatsache dass uns unsere Erfahrung täuschen kann. (vgl. Naturnatur, Zivilisationsnatur)

Die erwähnte zeitgenössische Problematik unserer Generation Erlebnisse in Erfahrungen umzuwandeln klingt einleuchtend.


Im zweiten Artikel "Lob der Erfahrung" wird vordergründig auf die Problematik von Erfahrung im Sektor des medizinischen Personals hingewiesen. Es wird ein Vergleich zwischen Diagnostischer Intuition und Statistiken, Berechnung, Studien gezogen.

Meiner Meinung nach muss ein Mediziner je nach Fachbereich und Patient entscheiden, ob er auf seine Erfahrung vertraut, oder sich auf Statistiken beruft. Ich glaube jedoch, man ist gut beraten, wenn man seine Erfahrungen abrufen kann, jedoch ihnen nicht blind vertraut.


Im Text "Wer Angst hat, dass ihm die Ideen geklaut werden, hat nicht genug" und "Das Copyright steht meinen Zielen im Weg" spannt ein etwas anderes Feld auf.

In beiden Artikeln wird ein offenerer Umgang mit Forschungsprozessen und Forschungsergebnissen gefordert. Ein interessanter Punkt erscheint mir der erwähnte Standpunkt, dass man den Fortschritt der Gesellschaft über das persönliche Renomeè setzen sollte und muss. Während im ersten Artikel zum Open Access (Veröffentlichung von Ergebnissen) noch eine Art Open Science (Veröffentlichung von Prozess und Ideenfindung) gefordert wird. Fordert der zweite Autor Open Source, also Forschungsergebnisse leichter zugänglich zu machen.

Auch hier gilt es abzuwiegen, sowohl um welchen wissenschaftlichen Sektor es sich handelt, eine Arbeit Patentrelevanz hat. Grundsätzlich sehe ich die Entwicklung eher positiv, vor allem das Netz als Protokoll (Zeit) zu verwenden und ein frühest mögliches Feedback zu erhalten.

Dagegen spricht natürlich der zusätzliche Zeitaufwand, obwohl dieser eventuell durch konstruktive Kritik wieder aufgehoben werden könnte.


4.2. Big Data http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Data


'4.3. Paul Feyerabend

Persönliche Werkzeuge