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The socializer

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von Florian Niedworok, Johannes Humer

Betreuer: Patrik Schumacher, Michael Budig, Markus Malin, Georg Grasser


Inhaltsverzeichnis

General

In einer ersten Phase wurden mit Studien zu drei verschiedenen Systemen auf Ebenen und gekrümmten Flächenelementen durchgeführt. Drei Systeme mit einem performativen Kern- und Randbereich sollten entsprechend der Aufgabenstellung „Interiorities“ den „Urban Club“ definieren. System 1 fungierte in seiner Performance als statisch-strukturelles System, System 2 als Fassade- bzw. Innenraum-System und System 3 als Innenraum/Möblierungssystem. Durch eine gemeinsame geometrische Ausgangsbasis eines triangulierten und gesmoothen Poly-Mesh war es möglich Korrelationen zwischen den Systemen herzustellen. Intern differenzieren sich die System in verschiedene Zustände, die wiederum eine Vielzahl an funktionalen und programmatischen Verknüpfungen erlauben.

System 1

Das System 1 differenziert sich beispielweise als einachsiger Fassadenträger, trianguliertes Rosttragwerk oder Sonnensheets als Subsystem aus.


System 2

System 2 differenziert sich als „Füllelement“ mit ansteigender Komplexität vom einfachen Öffnungselement über eine Lampenfunktion zu einer Kassettenstruktur der Oberfläche.


System 3

System 3 mit stark assoziativen Charakter, variiert das Grundmuster zu dreiecksförmigen Objekte, die im Weiteren verschiedene Möbel definieren und eine graduelle, programmatische Differenzierung bei gleichzeitiger formaler Kohärenz erlauben. Bewerkstelligt wird diese graduelle, programmatische Differenzierung durch ein Raumprogramm mit allgemeinen, unspezifischen Charakter in Bezug auf den Club. Diese allgemeinen Programmelemente wie Lounge, Bar und Restaurant sind derart an die formalen Parameter geknüpft, dass sich Form und Programm in ihren Entsprechungen kontinuierlich und kohärent variieren lassen.


Raumkonfiguration

Das weitere tektonische Konzept besteht aus drei ineinanderliegende Toren, die ebenfalls systematisch verschiedene „Zustände“ durch Morphing erlauben: Stützenelement, Wegführungs-Elemente, Deckensegel, oder abgeschlossenen Raumvolumen für sehr spezifische Programmelemente. So findet sich beispielweise Dancefloor, Mulitimedia-Bibliothek und Fitness-Studio in eigen abgeschlossene Volumen, um entsprechend auf ihre funktionalen Spezifitäten eingehen zu können. In dem umhüllenden, größten Torus werden durch die Differenzierung der innen liegenden Toren Zonierungen und Räume geschaffen, die als gemeinsamer semi-öffentlicher Raum eine räumliche Kontinuität und durch Korrelation des System 2 und 3 spezifische Atmosphären und Funktionen erzeugen.


Innenraum

Material und Farbe unterstützt die Differenzierungen und Korrelationen der Systeme. So finden sich beispielsweisebei System 1 eine Variierung des Farbtons je nach Beanspruchung oder etwa redundante Differenzierungen der verwendeten Holzarten in der jeweiligen räumlichen Konfiguration bei System 2 und 3.

key-words

Entwerfen, Differenzierung, interiorities, correlation


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attributes

Johannes Humer, Niedworok Florian | Schumacher Patrik | Georg Grasser | Budig Michael | Malin Markus | E8 |Proto-designs | the socializer | 09WS | Bild:e8_nieworokhumer_innen2.jpg

Fakten zu The socializerRDF-Feed
BetreuerSchumacher Patrik  +, Georg Grasser  +, Budig Michael  + und Malin Markus  +
ImageE8 nieworokhumer innen2.jpg  +
LVE8  +
Semester09WS  +
ThemaProto-designs  +
Titelthe socializer  +
VerfasserJohannes Humer  + und Niedworok Florian  +
Persönliche Werkzeuge