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Step By Step

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Verfasser Hanakam Christine, Wolff Pia, Hornsteiner Verena
Betreuer Sommer Gilbert
LV HBSE
Thema T-Shelter
Titel Step By Step
Semester 15WS
Image Bild:Stepbystep cpv hochbau AFP 29.jpg

Inhaltsverzeichnis

Konzept

Idee unseres Entwurfs ist es, die unterschiedlichen Raumfunktionen nach dem Prinzip einer Kameralinse auf unterschiedlichen Ebenen anzubringen. Beginnend mit den ganz unten angelegten Gemeinschaftsräumen schraubt sich der Raum nach oben hin in immer privatere Bereiche.

Institut du Monde Arabe, Jean Nouvel











Vorentwurf

Der erste Vorentwurf zur Umsetzung des Konzepts der Kameralinse erfolgt durch die Erschließung des kompletten Sechsecks über eine Treppe entlang der Außenwand. Im Hohlraum unter der Treppe können die unterschiedlichsten Funktionen angebracht werden. Beispielsweise Stauflächen, ausziehbare Sitzgelegenheiten und Kücheninstallationen. Am oberen Ende der Treppe entsteht ein Podest mit einer Schlafmöglichkeit. Unter diesem Podest sind die Sanitärräume angebracht. Der hier entstandene Baukörper setzt sich aus drei dreieckigen Modulen zusammen, die dank ihren Maßen gut per LKW transportierbar sind. Das macht sie flexibel einsetzbar.

Der zweite Vorentwurf beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung der Treppe. Hierbei wurden zwischen den Treppenabschnitten auf unterschiedlichen Höhen einzelne Podeste eingebaut, die dem Bewohner die Nutzung offen halten und mehrere Aufenthaltsflächen auf unterschiedlichen Ebenen bieten.

Mit dem dritten Vorentwurf gehen wir mehr auf die Funktion und das Erscheinungsbild einer Kameralinse ein. Es entstehen wieder unterschiedliche dreieckige Ebenen, die sich wie bei einer Kameralinse übereinander fächern und im Inneren ein "Auge" offen lassen.


Baukörper

Die von uns gewählte Form des Baukörpers entspricht einem Sechseck. Dies ermöglicht eine attraktive städtebauliche Zusammensetzung, sollten mehrere Wohneinheiten gruppiert werden.

städtebauliche Anordnung








Zwischenpräsentation

Entwurf

Wie bereits bei den Vorentwürfen angedacht entwickeln sich die einzelnen Ebenen von unten mit den Gemeinschaftsbereichen beginnend nach oben mit den Schlafbereichen endend an der Außenwand entlang. Auf der untersten Ebene entstehen zwei Schlafräume, ein Bad und der Sitzbereich. Eine Ebene weiter oben entstehen ein Koch- und ein weiterer Gemeinschaftsbereich. Auf der vorletzten Ebene befinden sich in mehreren Ebenen Arbeits- und Wohnbereiche. Die oberste Ebene bildet einen Schlafkubus aus, der durch ein Fenster zum Innenraum hin ausgerichtet eine Sichtbeziehung zu den Gemeinschaftsbereichen herstellt.

Charakteristisch für diesen Innenraum sind die an der Außenwand entlang laufenden Boards, die in Verbindung mit tiefen Fenstern als Sitznischen genutzt werden können. Sie ziehen sich durch den ganzen Raum und bilden somit eine Art roten Faden oder Leitlinie durch das Gebäude.

Baukörper

Um noch eine weitere Form für das Konzept der Kameralinse auszuprobieren, haben wir uns mit der Anordnung der von uns angedachten Ebenen innerhalb eines Vierecks beschäftigt. Weiters wurden dem Baukörper leicht auskragende Fensterrahmen hinzugefügt, die im Innenraum als Sitzflächen dienen und diesen somit erweitern und im Außenraum als Spannung erzeugendes Detail in der Fassade deutlich werden.

Städtebau

Da der viereckige Baukörper aufgeständert ist, lässt er sich flexibel in nahezu jeder Umgebung aufbauen. Die Anordnung der einzelnen Gebäude erfolgt immer in Dreiergruppen. Sie werden durch Stege miteinander verbunden um die unterschiedlichen Höhenverhältnisse auszugleichen. In der Mitte jeder Dreiergruppe entsteht dadurch eine Terrasse, die als Gemeinschaftsbereich für alle Bewohner der drei Einheiten dient und auch zum Verweilen für andere Nachbarn einlädt.


Lageplan









Entwurfsstand 01.12.2015

Nach einigen Experimenten mit unterschiedlichsten Gebäudeformen arbeiten wir nun an der Umsetzung unserer Idee innerhalb eines Sechsecks weiter. Wir haben uns mehr mit der Funktion der Kameralinse beschäftigt und ein neues Raumkonzept entwickelt. Die einzelnen Ebenen schrauben sich zwar wie beim Entwurf für die Zwischenpräsentation auch von unten kommend mit steigender Privatsphäre nach oben, jedoch wird im in der Mitte entstehenden Auge eine flexibel ein und ausfahrbare Treppe angebracht, die der Funktion der Kameralinse entspricht und dieses Sinnbild in Architektur umwandelt. Die einzelnen Räumlichkeiten werden dann fächerförmig um diese Treppe herum angeordnet.

Auf der untersten Ebene befinden sich die Sanitäranlagen und ein Schlafraum, auf den drei darauffolgenden Ebenen sind Sitzfläche und Kochmöglichkeiten angeordnet. Die obersten drei Ebenen bilden Schlafmöglichkeiten, die anders als die Gemeinschaftsbereiche räumlich voneinander getrennt sind.

Wie auch schon wie beim Entwurf für die Zwischenpräsentation bilden in diesem Entwurf die an der Wand entlang laufenden Boards und die tiefen Fenster neben der Treppe im Mittelpunkt des Gebäudes ein zentrales Gestaltungselement.

Städtebau

Die Anordnung der einzelnen Baukörper erfolgt in Dreiergruppen um einen gemeinsame Aufenthaltsfläche im Außenraum.

Anordnung










Entwurfsstand 26.01.2015

Um die Trennung der einzelnen Bereiche attraktiver zu gestalten werden die Wände und Betten durch dickere Wände ersetzt in deren Nischen die unterschiedlichsten Nutzungen enthalten sind. So sind in den Schlafbereichen die Nischen mit einer Schlafmöglichkeit, Staumöglichkeiten in Form von Schubladen unter dem Bett und Regalen in der Seitenwand ausgestattet.

Zudem werden zur Abtrennung der Schlafbereiche Pendeltüren angebracht. Das "Auge" der Kameralinse bleibt frei und wird durch die an dessen Form angepasste Erschließung noch betont.

Das Dach wird nun auch gestaffelt und schafft somit unterschiedliche Raumhöhen und vermittelt schon von außen den Eindruck eines "gewendelten" Gebäudes. Um auch die entstehenden Bereiche unter unserem Baukörper nutzbar zu machen, wird es um 75 cm angehoben. Dadurch entstehen im Süden eine überdachte Terrasse und im Süd-Osten eine Unterstellmöglichkeit für Fahrräder.


Recherche

"wo.anders - Leben nach der Flucht"

Planstand 17.03.2016

Ansichten

Die Fassadengestaltung unseres Entwurfs bleibt eine Vertikallattung aus naturbelassener Lärche, die sich witterungsbedingt verändert. Aber unter dem Gesichtspunkt eines temporären Baus ist das durchaus vertretbar.

Visualisierungen

Bei der Innenraumgestaltung werden nur wenige Materialien eingesetzt, um die Raumwirkung des Sechsecks nicht zu beeinträchtigen. Wand- und Deckenflächen sind weiß gehalten, die Böden in sämtlichen Bereichen außer den Sanitärbereichen werden mit einem hellen Ahorn-Parkett bestückt. Um die Wandnischen noch mehr hervorzuheben, arbeiten wir mit leichten Grautönen um die Tiefe dieser Sitzmöglichkeiten zusätzlich zu betonen.

Ausführungsplanung

Planstand 26.04.2016

Die hier dargestellte Planung zeigt den Fassadenschnitt sowie Details in Holzständerbauweise. Lediglich die Dachdecke wird in Massivbauweise (KLH) ausgeführt, um die bei einer Dachdecke in Holzständerbauweise notwendige Hinterlüftung zu vermeiden.

Planstand 02.05.2016

Da sich bei der Ausführung in Holzbauweise einige Schwierigkeiten in der Umsetzung ergeben haben, wird nun der gesamte Entwurf in Massivholzbauweise ausgeführt. Hierzu verwenden wir das innovative Material BBS der Firma Binderholz. In dieser Variante sind sowohl Installationsebenen an den Innenseiten der Außenwände und Beplankungen der Deckenuntersichten in Gipskarton angedacht.

Planstand 24.05.2016

Aufgrund der Aufgabenstellung, die eine temporäre und schnell aufbaubare Struktur fordert, verzichten wir sowohl auf die Installationsebenen, als auch auf die Gipskarton-Beplankung der Deckenuntersichten. Neu hinzugefügt wird zudem die Konstruktion der Außentreppe, die aus auf einer Lärchen-Wange aufliegenden, geriffelten Lärchenbrettern besteht.

Grundrisse

Fassadenschnitt/Detailplanung

Planstand 27.06.2016

Grundrisse

Fassadenschnitt/Detailplanung

Modellfotos

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