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Stefan Wirth Phänomen und Paradigma Seite

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Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1 Phänomen? Paradigma? Digital?

Phänomen

(griech. "das Erscheinende") das 1) allg.: sinnlich wahrnehmbares außergewöhnliches Ereignis; 2) Philos.: im antik griechischen Sinne das "Sich-an-ihm-slebst-Zeigende"; später als Erscheinung begrifflich unterschieden von demjenigen, wovon die Erscheinung Kunde gibt (Wesen); auch bloßer Schein; gegenständlicher Inhalt eines Erkenntnisvollzugs; Grundbegriff der Phänomenologie.

Aus Bertelsmann Lexikon, Band 17, 1996


Something that exists and can be seen, felt, tasted, etc., especially something which is unusual or something whose cause or origin is a subject of scientific or other interest.

Aus Camebridge International Dictionary of English, 1984


Das Phänomen (oder selten das Phänomenon, Plural Phänomene / Phänomena, die Erscheinung) ist ein mit den Sinnen wahrnehmbares einzelnes Ereignis, im weiteren Sinne die sinnliche Wahrnehmung eines Ereignisses. Im heutigen Sprachgebrauch bezeichnet Phänomen (adj. phänomenal) auch eine Ausnahmeerscheinung. Die sogenannten Phänomene beziehen sich auch auf die Zauberei und vieles mehr.

Das Wort geht auf das griechische φαινόμε¢νο fainόmeno ‚Sichtbares, Erscheinung‘, altgriechisch φαινόμενον fainómenon ‚ein sich Zeigendes, ein Erscheinendes‘ (Partizip Präsens Medium/Passiv von faino ‚ich zeige‘ bzw. Partizip Präsens des medialen Verbs φαίνομαι fainomai ‚ich zeige mich, ich erscheine‘) zurück. Der Begriff wurde für jegliche Art einer Erscheinung, ursprünglich nur für Lufterscheinungen gebraucht, dann aber von den Philosophen, besonders den Skeptikern, auf die Metaphysik übertragen und in Bezug auf das, was den Sinnen erscheint, im Gegensatz zu dem in Begriffen Gedachten (Noumenon), angewendet.

Aus Wikipedia, Phänomen [[1]]


1. Platon unterscheidet zwischen Phänomen (Erscheinung) und Idee. Ein Pferd z. B. gehört zu den Phänomenen, während die Idee des Pferdes in dem besteht, was alle konkreten (und möglichen) Pferde als Pferde auszeichnet, ihrem gemeinsamen Wesen.
Die Idee ist ewige Einheit, immer dieselbe und unveränderlich; die Phänomene dagegen sind mannigfaltig, verstreut in Zeit und Raum, verschieden und dauernder Veränderung unterworfen. Nur dem Anschein nach liegt daher in den Phänomenen Wirklichkeit; die eigentliche Wirklichkeit ist die Idee. Sie läßt sich mit Hilfe der Vernunft schauen, während die Phänomene an das unsichere Zeugnis der Sinne gebunden sind. Im Platonismus rückt das Phänomen in eine Nähe zum bloß Scheinhaften; allerdings steht und fällt diese Deutung mit der Lehre von den dahinterstehenden ewigen Ideen als der eigentlichen Wirklichkeit. Wird sie aufgegeben, erhält das Phänomen zwangsläufig einen anderen Status.

2. Für den naiven Realismus gibt es zwischen den wahrnehmbaren Phänomenen und der Wirklichkeit, wie sie an sich ist, keinen Unterschied. Beides ist unmittelbar identisch.

3. Der kritische Realismus definiert dagegen die Phänomene als Bewußtseinszustände, die durch die Wahrnehmung und in ihr gegeben sind. Sie spiegeln die dahinterstehende Wirklichkeit nicht unmittelbar wider. Aber sie sind Zeichen dafür: Aus der Art, in der die Phänomene auftreten, läßt sich die Wirklichkeit erschließen.

4. Eben dies bestreitet Kant. Phänomen ist für ihn "Erscheinung", Gegenstand der Erfahrung, das Ding, wie es sich dem Wahrnehmenden zeigt. Wie es als "Ding an sich", d.h. unabhängig von aller Wahrnehmung, beschaffen ist und welches Verhältnis es zwischen dem Ding an sich und dem Ding als Erscheinung gibt, darüber kann nichts gewußt werden.

5. Noch einen Schritt weiter geht der Phänomenalismus. Er verneint sogar die Existenz des Dings an sich. Die Wirklichkeit besteht in nichts anderem als den wahrgenommenen (oder wahrnehmbaren) Phänomenen selber.

6. Die Phänomenologie des 20. Jh. klammert die Frage, ob es über die Phänomene hinaus etwas gibt, ein. Zugleich wird der Begriff Phänomen ausgeweitet und umfaßt nun alles, was einem Bewußtsein direkt gegeben sein kann.

Aus Werner Stangls Arbeitsblätter [[2]]


Fazit

Der Begriff Phänomen beschäftigt die Menschheit offensichtlich schon seit frühester Zeit. Dennoch gibt es offensichtlich keine eindeutige und alleingültige Definition für diesen Begriff. Vielmehr entwickeln verschiedene Disziplinen von Wissenschaften ihre eigene Definition des Begriffs Phänomen. Aber meiner Meinung nach ist diese Vielfalt an Interpretationsmöglichkeiten Indiz dafür, dass Phänomene Erscheinungen sind, die auf den ersten Blick nicht eindeutig fassbar und verständlich sind. Doch bei genauerer Betrachtung oder wissenschaftlicher Erforschung dieser Erscheinungen sind sie irgendwann erklärbar (z.B. Wetterphänomene).


Paradigma

(griech.) das, Mz. –digmen, 1) allg.: Beispiel, Muster, Gleichnis; 2) Linguistik: Beispiel/Muster einer Deklinations-/Konjugationsklasse für alle anderen Wörter, die sich gleich verhalten; 3) Wissenschaftstheorie: von Th. S. Kuhn (*1922) eingeführter Begriff, der die in einer Gruppe (z.B. von Wissenschaftlern) geltenden Grundannahmen bezeichnet. Paradigmen etablieren sich durch die gemeinsame Erörterung von Problemen und die Tradierung von Problemstellungen und Lösungswegen als „Musterbeispielen“. Sowohl methodische Regeln als auch intuitive Einstellungen oder eine übereinstimmende Einschätzung, welches die interessierenden Gegenstände der Forschung seien, gehören zum jeweils herrschenden Paradigma.

Aus Bertelsmann Lexikon, Band 17, 1996


A model of something, or a very clear and typical example of something.

Aus Camebridge International Dictionary of Englisch, 1984


Das wissenschaftliche Paradigma

Seit dem späten 18. Jahrhundert verwendet man das Wort Paradigma, um damit eine bestimmte wissenschaftliche Denkweise oder eine bestimmte Art der Weltanschauung zu bezeichnen. Der Begriff des Paradigma wurde von Georg Christoph Lichtenberg eingebracht. Im klassischen Deutsch kann man den Begriff auch im Sinne unterschiedlicher (wissenschaftlicher) „Schulen” verwenden. Ein gutes Beispiel für eine solche „grundlegende Weltsicht“ sind das geozentrische Weltbild (Ptolemäus) oder das heliozentrische Weltbild (Nikolaus Kopernikus). Die gebräuchlichste Verwendungsweise des Wortes in diesem Zusammenhang geht jedoch auf den amerikanischen Wissenschaftstheoretiker Thomas Samuel Kuhn (1922 - 1996) zurück, der darunter „Lehrmeinung” versteht und damit einen Satz von Vorgehensweisen beschreibt. In seinem Buch Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen definiert er ein wissenschaftliches Paradigma als: ▪ das, was beobachtet und überprüft wird ▪ die Art der Fragen, welche in Bezug auf ein Thema gestellt werden und die geprüft werden sollen, ▪ wie diese Fragen gestellt werden sollen ▪ wie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung interpretiert werden sollen Kuhn meint mit Paradigma also ein vorherrschendes Denkmuster in einer bestimmten Zeit. Paradigmen spiegeln einen gewissen allgemein anerkannten Konsens über Annahmen und Vorstellungen wider, die es ermöglichen, für eine Vielzahl von Fragestellungen Lösungen zu bieten. In der Wissenschaft bedient man sich in diesem Zusammenhang auch oft Modellvorstellungen, anhand derer man Phänomene zu erklären versucht. (Leitbild) Nach Kuhn ist ein Paradigma solange anerkannt, bis Phänomene auftreten, die mit der bis dahin gültigen Lehrmeinung nicht vereinbar sind. Dann werden neue Theorien aufgestellt, die sich manchmal sofort durchsetzen, manchmal erst nach längeren Diskussionen zwischen Verfechtern verschiedener Lehrmeinungen. Das Sich-Durchsetzen einer neuen Lehrmeinung oder den Prozess des Meinungsumschwungs bezeichnet man als Paradigmenwechsel. Auf der Nymphenburgvorlesung von 1984 hat T. S. Kuhn sich nach etwa 34 erfolglosen Definitionsversuchen vom Begriff 'Paradigma' öffentlich verabschiedet. Für weiteres siehe Kuhns Paradigmenbegriff. Jens Asendorpf (* 1950) definiert 2009 den Begriff wie folgt: Ein Wissenschaftsparadigma ist ein einigermaßen zusammenhängendes, von vielen Wissenschaftlern geteiltes Bündel aus theoretischen Leitsätzen, Fragestellungen und Methoden, das längere historische Perioden in der Entwicklung einer Wissenschaft überdauert. Eine Begriffsanalyse lieferte Margaret Masterman 1970.

Aus Wikipedia, Paradigma [[3]]


1. Definition
 Paradigmen sind Lehrsätze, Hypothesenbündel oder theoretische Konzepte. Sie werden von bestimmten Wissenschaftsrichtlinien oder Forschergruppen für gültig gehalten. Das Paradigma gewinnt an Bedeutung, da oftmals Untersuchungsansätze sowie methodische Gestaltungen von ihm bestimmt werden, folglich führt dies zu sich selbst erfüllende Vorhersagen. Kommen vom Paradigma widersprüchliche Ergebnisse, wird es nicht aufgegeben. Stattdessen wird für Erklärungen für die Widersprüchlichkeit gesucht, damit diese nicht mehr existieren. Objektive Forschung wird, da sie sich oftmals durch Theorien festsetzt, durch Paradigmen erschwert (vgl. Kuhn, 1979, Seite 160 -161). 2. Definition
„Ein Paradigma ist ein symbolisches Modell oder Diagramm, das es uns erleichtert, die wesentlichen Merkmale eines Prozesses zu verstehen“ (Wulf, 1995, Seite 266). 3. Definition
Als Paradigma versteht man den begrifflichen Rahmen, in dem ein Wissenschaftler arbeitet. Paradigmen teilen auch mit, welche Begriffe verwendet werden dürfen und welche nicht, um diese in der Folge interpretieren oder sammeln zu können. Ein Paradigma kann auch durch den Begriff „Betrachtungsweise“ ersetzt werden. Viele Autoren sprechen anstatt von Paradigmen von Modellen, andere von Theorien als Rahmenkonzepte für die Forschung (vgl. Michel & Novak, 1991, Seite 286). 4. Definition
Der Begriff Paradigma stammt aus dem Griechischen, in der Mehrzahl spricht man von Paradigmen. Eingeführt wurde der Begriff von T. S. Kuhn, der die in einer Gruppe beispielsweise von Wissenschaftlern geltenden Grundannahmen als Paradigmen bezeichnet. Paradigmen festigen sich durch die gemeinsame Erarbeitung von Problemen und Überlieferungen von Problemstellungen und Lösungswegen (vgl. Lexikon-Institut Bertelsmann, 1995, Seite 347). 5. Definition
Nach der Philosophie und Wissenschaftstheorie von Platon sind Paradigmen als Vorbilder zu verstehen von sinnlich Wahrnehmbaren. Sie sind als ewig, unveränderlich und ermöglichend zu sehen. Laut Ludwig Wittgenstein sind Paradigmen als Muster oder Standards zu verstehen, nach denen Erfahrungen verglichen und betrachtet werden (vgl. Brockhaus, 1998, Seite 554).

Aus Lexikon Stangl [[4]]


Kuhns Paradigmenbegriff

Der Begriff des Paradigmas ist ein zentraler Punkt von Kuhns Philosophie. Während er ihn in The Structure of Scientific Revolutions noch sehr frei und in unterschiedlichen Bedeutungen benutzt, bemühte sich Kuhn in späteren Publikationen, den Begriff zu präzisieren. Kuhn übernahm für seine Theorie den Ausdruck Paradigma aus der Linguistik (linguistische Bedeutung). In Kuhns ursprünglicher Verwendung sind Paradigmen „konkrete Problemlösungen, die die Fachwelt akzeptiert hat“. Hiermit sind Beispiele wie die schiefe Ebene gemeint, deren Lösungen schon Studenten in Lehrbüchern beigebracht wird, aber auch andere allgemein akzeptierte Problemlösungen. Diese dienen als Hilfsmittel, um über Analogiebildung andere Probleme zu lösen. In The Structure of Scientific Revolutions erhalten Paradigmen zusätzlich eine globale Bedeutung: Nahezu alles, worüber in der Wissenschaft Konsens besteht, ist paradigmatisch. Gemäß dieser Begriffsausweitung können unter anderem auch ganze Theorien paradigmatisch sein. Kuhn wurde in den Folgejahren für diese philosophisch nicht unproblematische Aufweichung des Paradigmenbegriffes oft kritisiert. Zu Beginn der 70er Jahre änderte Kuhn hierauf seine Terminologie. Paradigmen im weiten Sinne bezeichnete er nunmehr als disziplinäre Matrix, während er konkrete Problemlösungen fortan Musterbeispiele nannte. Im Postskriptum zu Structure von 1969 heißt es zum Paradigmenbegriff: "Einerseits steht er für die ganze Konstellation von Meinungen, Werten, Methoden usw., die von den Mitgliedern einer gegebenen Gemeinschaft geteilt werden. Andererseits bezeichnet er ein Element in dieser Konstellation, die konkreten Problemlösungen, die, als Vorbilder oder Beispiele gebraucht, explizite Regeln als Basis für die Lösung der übrigen Probleme der 'normalen Wissenschaft' ersetzen können." (Kuhn 1981 [1969]: 186) Die Ausdrücke Paradigma und Paradigmenwechsel verwendete er nur noch selten. Sie waren inzwischen sowohl in der Rezeption, wie auch von Kuhn selbst, und zwar schon sehr früh, abweichend vom ursprünglichen Wortsinne eines Modells in weiterem Sinne unpräzise für alles verwendet worden, was tradiert wird und worüber Konsens unter arbeitenden Wissenschaftlern bestand.

Aus Wikipedia, Thomas Samuel Kuhn [[5]]


Fazit

Im Gegensatz zum Begriff Phänomen lässt sich Paradigma eindeutig definieren. Als Paradigma wird also eine geltende Lehr- oder Wissenschaftsmeinung bezeichnet. Hierbei handelt es sich um Ergebnisse von erforschten Theorien oder Phänomenen. Wichtig für den Begriff Paradigma ist, dass es sich stets um allgemein anerkannte, sprich gängige Meinungen handelt. Also lässt sich sagen, dass die Begriffe Phänomen und Paradigma sehr stark miteinander in Beziehung stehen, denn ein Paradigma ist oft die Erklärung und Definition eines bestimmten Phänomens.


Digital

(lat. digitus „Finger“), zahlen- bzw. ziffernmäßig, d.h. in Stufen darstellbar. Da sich digitale Signale einfach speichern, weiterverarbeiten und übertragen lassen, verwendet man die Digitaktechnik immer mehr in der Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik sowie in der Nachrichtentechnik; Gegensatz: analog.

Aus Bertelsmann Lexikon, Band 5, 1996


Digital means showing information in the form of numbers which can change: a digital clock/watch/display. (specialized) Digital also means being or using information recorded as a series of the numbers zero an one.

Aus Camebridge International Dictionary of English, 1984


Es gibt zwei grundsätzliche Möglichkeiten eine Information zu beschreiben, analog oder digital. Analog bedeutet, dass die Darstellung der Information entspricht. Schwingungen werden als Schwingungen gespeichert und ein Wachstumsanstieg, einer Pflanze beispielsweise, wird in Form eines analogen Anstieges, einer Spannung etwa, dargestellt. Weitere Beispiele hierfür sind Uhren mit Zifferblatt oder Schallplatten. Digitale Darstellung bedeutet, dass von der darzustellenden Information abstrahiert wird und sie in fest definierten, beschreibbaren Zuständen gespeichert werden kann. Hierdurch kann die Information leichter verarbeitet werden. Oft ergibt sich auch eine (oberflächlich) genauere Darstellung. Geht man aber ins Detail, stößt man schnell auf "Sprünge" in der Darstellung. Beispiele: Digitaluhren, CDs.

Der Computer kann nur elektronische Zustände, im Allgemeinen nur: Spannung vorhanden (I) oder keine Spannung vorhanden (0), verarbeiten. Es gibt keine Zwischenstufen. Alle Bildinformationen müssen also auf klare Zustände reduziert werden um verarbeitet werden zu können. Die Darstellung von Informationen im Computer ist also digital.

Von Dietrich Lensch [[6]]


Fazit

Im wesentlichen handelt es sich bei dem Begriff digital um eine abstrahierte Darstellung einer Information. Also handelt es sich um eine Art Codierung, die von entsprechenden digitalen Rechnern gelesen und dargestellt werden kann.


Aufgabe 2, 5 persönliche Phänomene/1 Paradigmenwechsel zwischen 1985 und 2012

Phänomen 1

Mein persönliches Phänomen Nr. 1 hat mit Religion zu tun. Und zwar geht es um das auftauchen der "Jesus-Figur" In verschiedensten Religionen über unterschiedliche Epochen hinweg. Horus (EGY), Attis (GRE), Krishna (IND), Dionysus (GRE), Mithra (PER) um nur einige zu nennen, weißen alle eine sehr ähnliche Lebensgeschichte wie Jesus auf. So wurden sie alle am 25. Dezember von einer Jungfrau geboren und sind 3 Tage nach deren Tod wieder auferstanden. Diese 5 Gottheiten sind nur ein Auszug aus einer langen Liste von Jesusfiguren in verschiedensten Religionen. Forscher führen dies auf die Sonne zurück. Sie wurde in einigen Kulturen verehrt und ihre Bewegungen religiös gedeutet wodurch sich, dass wiederkehren der Jesusfigur erklären lässt. Dennoch ist es für mich ein Phänomen wie verschiedene Kulturen zu unterschiedlichen Zeiten aus dem Sonnenkult heraus sehr ähnliche Gottheiten interpretieren können.

Quelle: Zeitgeist (Film)


Phänomen 2

Das zweite Phänomen ist von banalerer Natur. Es hat mit einem U-Boot Unfall im Jahre 2001 zu tun. Am 9. Februar dieses Jahres befand sich das amerikanische U-Boot USS Greeneville auf einer Übungsfahrt vor Hawaii. Im Zuge dieser Übungsfahrt sollte auch das Notauftauchen trainiert werden. Beim Notauftauchen der USS Greeneville kam es zu einem Zusammenstoss mit der japanischen Fischereischulschiff Ehime-Maru. Wenn man die Größe der beiden Boote betrachtet und sich die Weite des pazifischen Ozeans vor Augen hält, ist es für mich phänomenal wie das U-Boot an genau der Stelle auftauchen kann an welcher sich das japanische Fischereischiff befindet.

Quelle: Wikipedia [[7]]


Phänomen 3

Hierbei handelt es sich in der Tat um ein persönliches Phänomen. Als ich vor ein paar Jahren mit einer Freundin auf der Autobahn unterwegs war, sagte sie plötzlich aus heiterem Himmel "Geisterfahrer". Das phänomenale daran war, dass sofort nachdem sie das gesagt hatte eine Geisterfahrerwarnung übers Radio kam.


Phänomen 4

Phänomen Nummer 4 ist für mich das Gähnen ansteckend ist. Wir haben es alle schon selbst erlebt, gähnt eine Person und wir sehen es, gähnen wir automatisch mit. Forscher haben herausgefunden, dass eine gähnende Person gar nicht physisch anwesend sein muss um jemanden anzustecken. Es reicht gar schon, wenn man das Wort gähnen schon liest. Man fand heraus, dass Beobachten und Nachahmen von Emotionen im Gehirn nahezu dieselben Erregungsmuster im Gehirn aufweisen womit sich die Ansteckung des Gähnens erklären lässt. Bei einem Experiment fand man ebenfalls heraus, dass auch Tiere sich zum Gähnen anstecken lassen. Bei diesem Versuch ließ man Menschen vor Hunden gähnen wobei sich 72% der Hunde ebenfalls zu gähnen begannen.

Quelle: Wikipedia [[8]]


Phänomen 5

Phänomen Nr. 5 ist für mich das faszinierendste zugleich. Es kommt aus dem medizinischen Bereich und hat mit Kleinkindern zu tun. Man fand heraus, dass es bei Kleinkindern ein Zeitfenster (zwischen 2 und 3 Jahren) gibt in welchem sie sich an ihre Geburt erinnern können. Man kann sie sogar danach fragen. Jedoch kann man das nicht auf direktem Weg tun sondern muss dies aus einem Gespräch heraus langsam ansprechen. Des weiteren können sie sich nicht genau daran erinnern sondern lediglich an ihre Empfindungen (es war warm, etc...). Ich stieß durch ein Bekannte von mir auf dieses Phänomen. Sie studiert Medizin an der MedUni Wien und ein Dozent dort erzählte in einer Vorlesung davon. Dieser hat das auch an seinem eigenen Kind erprobt und konnte dies bestätigen. Die Geschichte war wie folgt. Eines Tages fuhr er mit seiner Frau und seinem 3-jährigen Sohn mit dem Auto durch Wien, als sie an einer Ampel stehend ein Werbeplakat mit einem Baby drauf sahen. Der Arzt fragte seinen Sohn was er denn von Babys so halte und im Zuge dieses Gesprächs lenkte er den Junge in Richtung seiner Geburt. Er fragte ihn warum er denn eigentlich bei seiner Geburt so lange gebraucht hatte worauf der Sohn antwortete: "Ich wollte nicht raus, im Bauch von der Mama wars so warm und gemütlich." Einige Jahre später sprach er seinen Sohn erneut auf seine Geburt an, doch diesmal konnte er sich an nichts mehr erinnern.


Paradigmenwechsel

Der Paradigmenwechsel welchen ich gefunden habe ereignete sich am 24, August 2006. Und zwar kam es auf einer Konferenz der Internationalen Astronomischen Union (IAU) zu einer Neudefinition de Begriffs "Planet". Bis zu diesem Datum gab es keine klar definierten Unterscheidungsmerkmale zwischen Planeten und Asteoriden. Auf der 26. Generalversammlung der IAU in Prag wurden am 24. August 2006 offizielle Definitionen für verschiedene Klassen der die Sonne umlaufenden Himmelskörper verabschiedet – und damit hauptsächlich die erste wissenschaftliche Definition eines Planeten: Ein Himmelskörper ist ein Planet[1], wenn er … … sich auf einer Bahn um die Sonne befindet und … über eine ausreichende Masse verfügt, um durch seine Eigengravitation eine annähernd runde Form (hydrostatisches Gleichgewicht) zu bilden und … die Umgebung seiner Bahn bereinigt hat.

Prominentes Opfer dieses Paradigmenwechsel war der "Planet" Pluto, welcher durch die neue Definition zum Zwergplanet abgestuft wurde, da er die Umgebung seiner Bahn nicht bereinigt hat.

Quelle: Wikipedia [[9]]


Zusatzaufgabe, Musik und Wirkung

Musikalisches Erleben und Verhalten wird geprägt von anatomisch-physiologischen und soziokulturellen Faktoren.

Alltagserfahrungen 1. Musik aktiviert Körper und Psyche,versetzt in Stimmung, regt zum Mitsingen und zur Bewegung an 2. Musik beruhigt Körper und Psyche, löst Erinnerungen und Assoziationen aus, regt zum Träumen an

Musik kann unterhalb der Bewusstseinsschwelle auf das vegetative Nervensystem wirken. (Oberhalb einer Lautstärke von 65 phon ist es nicht möglich, sich bestimmten elementaren Klangwirkungen zu entziehen.) Darüber hinaus sind wesentliche Effekte teils an unbewusste, teils an bewusste Erfahrungen geknüpft. Art und Stärke der Musikwirkung sind daher individuell sehr verschieden.

Musikalische Charakteristik und deren körperliche Wirkung

Intensität

aktivierend: große Lautstärke, große Lautstärkeänderung, starke Akzente beruhigend: geringe Lautstärke, geringe Lautstärkeänderung, weiches Pulsieren

Zeitablauf

aktivierend: schnelles Tempo, häufige Tempowechsel, tänzerischer Dreiertakt beruhigend: Tempo in oder unterhalb der Herzfrequenz, gleichmäßiges Tempo, zweizeitige (gerade) Taktarten

Tonhöhenstruktur

aktivierend: großer Tonhöhenumfang, weite Intervalle (melodische Sprünge), aufwärts gerichtete Intervalle beruhigend: geringer Tonhöhenumfang, enge Intervalle (Tonschritte), abwärts gerichtete intervalle

Klangcharakter

aktivierend: hell strahlende Klangfarbe, dissonante Zusammenklänge, weiter Bereich der Harmonik beruhigend: weiche Klangfarbe, konsonante Zusammenklänge, einfache Harmonik


Quelle: [[10]]




Aufgabe 3, Industrial Design & Manufacturing

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Quelle: [[11]]



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