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Sinus Courbe

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Inhaltsverzeichnis

Übersicht

sinus_courbe

Das Ziel unserer Arbeit war es einen urban_club anhand verschiedener proto_designs zu entwerfen. Durch klare Differenzierungen und Adaptionen soll schließlich ein architektonisches Erlebnis entstehen. Es sollen klare Schritte gekennzeichnet und dadurch Möglichkeiten eröffnet werden, welche schlussendlich ziel führend zum Ergebnis laufen. Zunächst wird von drei Flächen, sog. Architectural surfaces, ausgegangen, die sich kennzeichnen durch Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit. Daraus bilden sich im nächsten Schritt Raumeinheiten die dann in ein gesamtes morphologisches System, mit Facetten und Eigenschaften, münden. Anschließend werden noch Möglichkeiten für interiors aufgezeigt.


proto_designs

I surfaces

Die drei gewählten Flächen entspringen rein der Natur oder Menschenhand, wurden anschließend modelliert und anhand von Skrips in digitale Form übergeleitet. Die Wahl fiel auf drei sehr unterschiedliche Flächen: einmal die Struktur von Gewebe, welche sich geflochten äußert, als zweites ein Gebilde, dass auf die Dellen, welche der Wind in den Schnee bläst, basiert und die dritte Fläche, die „fischernetzartig“ angeordnet ist. Wichtig war hierbei, dass sie eine Vielzahl an Eigenschaften aufweisen, die in sich auch widersprüchlich sein können. Die Vielfältigkeit ist ausschlaggebend, sie sollen hart und weich, offen und geschlossen, bewegt und ruhig, transparent und verschattet sein.


II modelling

Im Folgenden war es Ziel den gefundenen Flächen Struktur und Raum zu verleihen. Sie nach Parametern zu biegen und formen. Nicht etwa gezwungen sondern nach Schema, welches bereits aus den Flächen und ihrer Gegebenheit resultiert. Aus dem Gewebe (geflochten) und aus den Schneedellen ergibt sich eine eindeutige Form, welche physikalisch interpretiert als Sinus bzw. Überlagerungen der Sinusfunktion anzusehen ist. Diese trigonometrische Funktion kann anhand verschiedener Parametern modelliert werden. So wird sie gestreckt, gestaucht, gezogen (siehe Bild). Zunächst war es wichtig einzelne Räume damit entstehen zu lassen, später das Konzept zu erweitern und verbessern. So entstand schließlich eine Anordnung, aus welcher 5 Raumeinheiten resultierten.


III room studies

Abb.6: Studie Raum
Abb.7: Studie Raum

Nun galt es die richtigen Maßstäbe der Differenzierung zu finden und auf das Gebilde wirken zu lassen. Hierzu wurde die "proto-Hülle" nach verschiedenen Faktoren gestreckt bzw. gestaucht; in die Höhe wie in die Breite. So konnten die Schlusseinstellungen gefunden werden, die gut zu den Gegebenheiten passten und variabel in sich sein. Begriffe wie: Raumdimension, Möglichkeit, Vielfähltigkeit, Differenzierung, Spannung und Struktur sollen die Syntax des gesamten bilden.




IV openings_rooms

Abb.8: Openings

Im folgenden sollen die entstandenen Öffnungen kurz aufgezeigt werden um Eingänge zu symbolisieren und weiters die Belichtungsmöglichkeiten zu definieren. Es gibt hier vier Möglichkeiten des Eintretens (links, rechts, oben, unten). Die acht entstandenen Öffnungen an den vier Ecken werden über Verglasungen nach außen hin geschützt.




final_hull

Abb.9: Impression Außenhülle 1
Abb.10: Impression Außenhülle 2

Die endgültige Hülle ist nun eine Summe ihrer Eigenschaften, entstanden durch Anwendung verschiedener Parameter und durch Einsetzen von eingeübten Techniken. Den Übergang der Flächen ineinander definiert der Sinus. Ihre Form und Gestalt behalten sie von der Modellierung bei. Die richtige Einstellung erhalten sie durch versuchte Optimierung der Differenzeirung. Somit bildet schließlich die geflochten modellierte Struktur den Kern der nach außen läuft in den vier Ecken im Übergang zu den modellierten Dellen bis zum Auslaufen durch die Neztstruktur. Die Struktur in sich ist also klar verschieden und doch einheitlich. Das nun entstandene wachsende Gebilde, welches sich durch Anordnung zum selbsttragenden System entwickelt, bildet fünf Raumeinheiten. Sie sind nach innen und außen hin klar erkennbar.



interiors

internally effect

Zunächst galt es die Innenwirkung zu studieren und sich in das innerlich Entstandene einzufühlen. Die Wirkung ist, neben der bereits vordefinieren Außenstruktur entscheidend für den inneren Prozess.

Es ist gut zu sehen was sich hier abspielt: Das Empfinden ist total von der Außeform und der Belichtungstechnik bestimmt. Es bilden sich Schatten- und Lichtpositionen, welche zu gestalten galten.

defination

Abb.14: Übergang

Das Wichtige zur nach innen gehenden Definition der Raumeinheiten war der Übergang Innen-Außen. Es sollte auf keinen Fall etwas Gezwungenes, viel mehr etwas Bereicherndes, Wachsendes sein, welches den Raum in sich formt und in einem weiteren Schritt systematisch füllt. Die Darstellung sollte klar nach Schema bzw. nach erkennbarem, assoziativem System erfolgen. Die Wirkung steht der Nutzung gegenüber und durch gereifte Verschmelzung beider sollten klare Elemente, Einheiten die zur Weiterentwicklung nutzbar sind entstehen.


Der Übergang von Außen nach Innen gab sich wie in Abb.14 ersichtlich. Das Wachsende wurde nun nach Innen aufgenommen und es entstanden saubere, klar erkennbare und nicht zuletzt fließende Übergänge.

studies

Abb.15: Sinusstudie innen
Abb.16: Modellierung Beispiel

Wie bereits bei der Biegung angewandt zieht sich auch hier der Sinus weiter durch. Er wurde als Element der Formung und Bildung in seinen Möglichkeiten untersucht und mittels physikalischer Interpreationen modelliert (siehe Abb.15).


Ziel war es die nach innen hin gezogenen Streifen in die drei Raumrichtngen zu modellieren und somit Elemente und Einheiten auszubilden. Dazu wurden immer mehrere Sinuns-Möglichkeiten verknüpft, da der Sinus schon in sich wachsend ist, und schließlich zusammengefügt zu einer raumbildenden Einheit (Beispiel hier angeführt).


Besonders interessante Punkte bilden die Schnittpunkte der einzelnen Streifen miteinander, die später in der Nutzung vielfach eingesetzt werden können. Weiters ist das Gesamtsystem so flexibel und wachsend, dass es in Größe und Anordnung stets variabel und anpassbar ist. So eröffnet sich eine breit gefächerte Nutzungsmöglichkeit die weit ausgeschöpft werden kann.


scene

Um einige Einheiten kurz in Szene zu stellen und am Beispiel zu verdeutlichen was für Anordnungen sich ergeben können wurden verschiedene Systeme konstruiert. Anzumerken gilt, dass die Vielzahl so nur begrenzt aufzeigbar ist und nur durch spezielle Einsetzung die definitive Innengestaltung möglich ist.


plot sinus_courbe


Attribute

Ellecosta Daniel Pisching Michael Schumacher Patrik Budig Michael Grasser Georg Malin Markus E2 Proto-designs Sinus Courbe 09WS Bild:De 10.JPG

Fakten zu Sinus CourbeRDF-Feed
BetreuerSchumacher Patrik  +, Budig Michael  +, Grasser Georg  + und Malin Markus  +
ImageDe 10.JPG  +
LVE2  +
Semester09WS  +
ThemaProto-designs  +
TitelSinus Courbe  +
VerfasserEllecosta Daniel  + und Pisching Michael  +
Persönliche Werkzeuge