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Serpentine Gallery Pavilion (OMA)

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Inhaltsverzeichnis

Bauaufgabe und Entwurfskonzept

Der Serpentine Gallery Pavillon 2006 in London wurde von Rem Koolhaas und dem Office for Metropolitan Architecture (OMA) in Zusammenarbeit mit Ove Arup gebaut. Das wurde von der Serpentine Gallery am 6. Dezember 2005 bekannt gegeben.

Koolhaas realisierte damit sein erstes Gebäude in London. Gemeinsam mit Hans Ulrich Obrist soll auch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Diskussionen, Interviews und Filmen konzipiert werden.

Bisher haben u.a. Oscar Niemeyer, Zaha Hadid, Daniel Libeskind und Toyo Ito temporäre Bauten für die Galerie in den Kensington Gardens entworfen. Die Eröffnung fand im Juli 2006 statt, der Pavillon wurde jedoch nur für einen Sommer auf dem Rasen der Galerie aufgebaut und danach an den Meistbietenden versteigert.

Zentraler Bestandteil des Projektes ist eine aufblasbare, ovale Kuppel, die über der grünen Rasenfläche der Galerie schwebt. Die transluzente Struktur soll in der Dunkelheit unter anderem als Projektionsfläche für Lichtinstallationen dienen. Je nach Wetter kann die Höhe der Kuppel variiert werden, um den darunter liegenden Veranstaltungsraum zu vergrößern und den Umständen anzupassen.

Gebäudestruktur und Aufbau

Das Gebäude wurden auf einem erhöhten kreisrunden Grundriss konzipiert. Die Fußboden-Plattform wird von Leichtgewichtsstahlbalken statisch unterstützt und bietet für den Besucher bewegliche Elemente an, die sich an die jeweilige Funktion wie beispielsweise für Besprechungen oder Videovorträge anpassen. An den Seiten werden Polykarbonat Wandtafeln mit der Höhe von 5m installiert. Der Aufbau besteht aus zwei Wänden hintereinander mit dem Abstand von 1.6m, die untereinander mit Stahlseilen gehalten werden. Der innere Ring bildet die Fläche mit Platz für 300 Menschen, die als hauptsächliche Nutzfläche dient. Mehrere LCD Screens dienen zur zusätzlichen Unterhaltung. Der mit Helium und Luft gefüllte Dachbaldachin kann je nach Gebrauch gehoben oder gesenkt werden. Es schützt vor Wind und Wetter. Das Dach in seiner Form erinnert an ein Ei und ist bis zu einer maximalen Höhe von 24m öffenbar, im geschlossenen Zustand beträgt die Ausdehung 20m. Das gesamte Dach ist aus einem halbklaren PVC- beschichteten Polyester gefertigt und wird über Stahlseile gehalten.

Konstruktion

Das kreisrunde Foyer bzw. der runde Ausstellungsbereich steht auf einer Stahlunterkonstruktion, die außen mit den Kunststoffpaneelen vebunden ist. Die Paneele wurden auf einem segmentierten kreisrunden Stahlträger aufgehängt und fixiert. Seitlich sind sie zusätzlich miteinander verschraubt. Der lange Stahlträger steht auf der Fundamentierung aus Stahl und stellt die Tragkonstruktion für die Überdachung dar. Diese besteht aus einer unter Druck befüllten "Blase". Kunststoffbahnen wurden auf eine professorische Unterkonstruktion gelegt und mittels Seilen und dementsprechender Verspannung bzw. unter Hilfe von Unterdruck in Position gebracht.

Grundrisse Schnitte Lageplan

Bild:serpentine7.jpg

Fotos

Materialliste

  • Leichtgewichtsstahlstrukturbalken
  • Polykarbonat Wandtafeln
  • halbtransparentes PVC-beschichtetes Polyester
  • Stahlseile

Schlagwörter

Rem Koolhaas, OMA, Serpentine Gallery, Zaha Hadid, Daniel Libeskind, Toyo Ito, transluzent

Quellen

http://www.baunetz.de

Aufbau des Gebäudekomplexes

http://www.0lll.com/archgallery2/koolhaas_serpentine/index.htm#id=060525&num=2

Literatur

Rem Koolhaas and Hans Ulrich Obrist. With an introd. by Julia Peyton-Jones "Serpentine Gallery 24-hour interview marathon-London", ISBN Nr.:978-1-904563-69-3

Weblinks


Google Lageplan

Serpentine Gallery 2006 Breite: 51.504°N, Länge: -0.169°W

Attribute

OMA 2006 Stahl Galerie London

Persönliche Werkzeuge