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Roomster

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Verfasser Angerer Lukas, Scheidl Max
Betreuer Bablick Heike
LV HBSE
Thema T-Shelter
Titel Roomster
Semester 15WS
Image Bild:AngSchHB15-74.jpg
15/16 hochbau SE Bablick

Bei dem Projekt "T-Shelter" geht es darum, qualitativen Wohnraum zu schaffen, der als Antwort auf die Frage der Flüchtlingsunterbringung dienen soll. Der Shelter sollte schnell und flexibel aufgebaut werden können und nach einer gewissen Nutzungszeit auch wieder schnell und umweltfreundlich wieder abgebaut werden.

Unser Projekt ist gedacht für Familien mit Kindern. Es ist als Holzbau gedacht, der mit vorgefertigten Teilen schnell und mit Mithilfe der zukünftigen Bewohner aufgebaut wird, außerdem reagieren wir auf Situation der schönen Natur in Tirol und sehen unser Häuschen mit einem großen Panoramafenster vor durch das man ungehindert in die Berge, oder von diesen herab schauen kann. Die Raumtrennung funktioniert bei uns über Höhenunterschiede der einzelnen Räume, somit verbauen wir im Innenraum kaum Wände und gestalten damit offene und weite Räume.


Inhaltsverzeichnis

Warm Up

Im "Warm Up" beschäftigten wir uns mit dem Raum, den ein Mensch im Tagesablauf benötigt. Die Ergebnisse sind hier dargestellt.

Recherche

Mehrfachnutzung

Im Zuge unserer Recherche stießen wir auf Möbelstücke, denen mehrere Funktionen zuteil werden.

Mehrfachnutzung

Mehrfachnutzung

Minihäuser

Wir haben uns mit Minihäusern aus aller Welt beschäftigt, um Inspiration zu suchen.
Noch mehr Beispiele


Bei dieser Recherche stießen wir auf interessante Projekte, als Vorbild wählten wir den Ufogel, da dieser viele Qualitäten aufweist, die auf geringem Raum verarbeitet sind. Da dieser in den Bergen steht, gibt das Panoramafenster einen uneingeschränkten Ausblick in die Natur. Wir beschäftigten uns mit seinen Qualitäten und passten sie an unser Projekt an. Wir verbauten Beispielsweise auch ein großes Fenster für optimalen Ausblick und im Ufogel werden die Räume auch über Höhenunterschiede abgetrennt.

Glasflächen

Unser Fenster, bzw. Glasdach hat eine Fläche von 33 m². Um diese zu überspannen benötigt es mehrere Glasflächen, aus finanziellen Gründen und auch wegen des Transportes. Wir haben uns deswegen mit einigen Glasaufbauten und auch mit Gebäuden beschäftigt, die eine ähnliche Konstruktion haben. Als Referenzbeispiele fanden wir das ASI-glas von VOLTARLUX oder ähnliche Beispiele mit verschiebbaren Dächern. Alle diese Bauten haben unter ihrem Glasdach noch eine Unterkonstruktion, also haben wir beschlossen auch eine Unterkonstruktion einzubauen. Als Beispiel für Unterkonstruktionen unter Glas nahmen wir einige Wintergärten und schauten uns deren statisches System genauer an. Daraus hat sich auch die Konstruktion ergeben, die bei unserem Glasdach die Lasten abtragen soll. Wir teilen das Glas in neun gleiche Teile und 2 Sonderteile auf.

Im Laufe der Erarbeitung des Entwurfes entpuppte sich das Fenster als Problem, da das Budget solcher "Shelter" damit deutlich überschritten wird. Wir suchten deshalb eine Lösung, die keine solch großen Glasflächen vorsieht, aber dennoch unser Panoramafenster beinhaltet und auch für genügend Licht im Innenraum sorgt. Jetzt wird das Dach bis zum Panoramafenster gezogen und in diesem vier herkömmliche Dachfenster verbaut, diese bringen nun das Licht ins Treppenhaus und in das obere Geschoss. Außerdem kann mit ihnen die zu und Abluft geregelt werden.


Gegen Ende des Projekts einigten wir uns darauf aus Kostengründen das Panoramafenster aus 3 Fenstern zu bauen, die mit Hilfe von structural glazing Profilen verbunden sind. Die vier Fenster im Dach werden ersetzt durch ein einziges Dachfenster ersetzt, das dafür aber so gut platziert ist, dass es die obere Etage und die Treppe ausreichend beleutet.

Beschattung

Da wir mit einer sehr großen Glasfläche arbeiten und unter solchen Flächen, vor allem bei Sonneneinstrahlung, große Hitze entsteht, beschäftigten wir uns mit der Beschattung von Fenstern und Glasdächern, um eine passende Technik für unser Problem zu finden.

Als erstes muss man sich fragen, ob die Beschattung innen oder außen angebracht werden soll. In unserem Fall wird der Sonnenschutz außen angebracht, da dieser deutlich effektiver isst als ein innenliegender.

Wir haben uns für eine Markise mit elektrischer Steuerung entschieden, die dann manuell, je nach Bedarf oder automatisch, bei hoher Sonneneinstrahlung runter und bei Wind oder schlechtem Wetter hoch fährt. Zusätzlich soll unser Glas auch noch ein Sonnenschutzglas sein, da dieses den Raum noch zusätzlich schützt und bei einer Glasfläche dieser Größe nicht wegdenkbar ist.

Materialrechereche

Während des Entwurfsprozesses stießen wir immer wieder auf verschiedene Fragen bezüglich der Fassadengestaltung. Diese sollte bei uns aus einem Material bestehen, um von außen das Bild eines großen Objektes als eine Einheit zu haben. Da unsere Fassade und das Dach kaum rechte Winkel aufweisen, ist es zu arbeitsintensiv und zu teuer (da zuviel Verschnitt) eine Fassade aus großen Platten oder Paneelen zu machen. Sehr kleine Elemente, wie Schindeln, lassen sich zwar jeder Neigung und Form anpassen, benötigen aber viel Zeit und Arbeit zum bauen.

Unsere Entscheidung viel auf das Wellblech.
Dieses kann großflächig, schnell und ohne großen Arbeitsaufwand montiert werden, es kann außerdem auf dem Dach, sowie auf der Wand angebracht werden. Zudem bietet sich durch die Wellen zu jedem Tageszeitpunkt ein anderes Bild des Hauses, da sich Licht und Schatten in einem ständigen Wechselspiel befinden. Als mögliches Wellblech haben wir das PREFA Wellprofil gewählt.

Wir haben uns auch mit Holzbau beschäftigt und in der Vorlesung von Binderholz erfahren, dass man auch im Holzmassivbau elegante Lösungen für Gebäude finden kann. Deswegen nutzen wir als Geschossdecke keine Balkenkostruktion mit aufwendigem Fussbodenaufbau, sonder eine fünflagige-BBS-Platte, da diese auch keine Wärme- oder Schallschutzdämennde Eigenschaften besitzen muss, weil unser Raum offen ist.


Zudem haben wir uns noch mit diversen anderen Materialien von verschiedenen Anbietern außeinandergesetzt.


Knauf Trockenestrich

Structural Glazing Wicona

Structural Glazing KÖMMERLING

Entwürfe

Vorentwurf

modelle:

grundriss und schnitt

Zwischenpräsentation

modelle:

Grundrisse und Schnitte Ansichten Raumaufteilung

Endentwurf

Vorentwurf

modelle:

Grundrisse und Schnitte

Fertiger Entwurf

modelle:

Grundrisse und Schnitte Ansichten

Aufbauten

Konstruktion und Detail

Unser Haus soll mit der Holzrahmenbau-Bauweise gebaut werden, denn diese ermöglicht Vorfertigung und Mithilfe der Bewohner. Genauer gesagt verwenden wir die Ballonbauweise. Diese eignet sich besonders für wenig-geschossige Holzbauten. Ihr Vorteil liegt darin, dass die vertikal durchgehende, luftdichtende und dampfbremsende Schicht auf der Wandinnenseite nicht durch die Zwischendecke unterbrochen wird. Dadurch entsteht eine wärmebrückenfreien Dämmebene und eine winddichte Hülle auf der Außenseite.



Als Detail haben wir das Anschlussdetail des Glases an der Wand zusammen mit dem Podest gewählt.

Explosion

Lage

Da der Bebaubare Raum immer knapper wird, kommt eine Stelle als Bauplatz in Frage, die nicht oder nur mangelhaft von den Bewohnern der Stadt genutzt wird aber dennoch gute Verbindung zur Innenstadt haben soll. Aufgrund der Geometrie wäre als Platzierung für unserer Konstruktion ein Bauplatz in einer Schräge oder am Rande einer Böschung vorgesehen damit die Aussengestaltung und die Fassade gut zur Geltung kommen. Als Idealer Ort in Innsbruck haben wir uns deswegen an das Innufer östlich des Olympischen Dorfes ausgesucht.

Da unsere Gebäude nur als Einzelstücke wirken, sollten sie auch in gewisser Entfernung voneinander aufgestellt werden. Um aber dennoch eine Anordnung zu ermöglichen haben wir Böschungen ins Wasser angedacht, die die Räume gliedern und einen Zugang zum Wasser ermöglichen, der sonst durch die Häuser verschlossen wäre.

Lageplan

Referenzen, Quellen

Konstruktionsdetails

Baudetails, Allgemeines

Ufogel

Holzbau

Bauweisen Holzbau

Holzrahmenbau

Wandaufbau Holzrahmenbauweise

Aufbauten


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