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Redone

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Verfasser Philip Ritsch, Bernhard Niedermeier
Betreuer Ladinig Johannes, Mandler Paul, Mathoy Thomas
LV E2
Thema Monad Nodul
Titel redone
Semester 14WS
Image Bild:Title image.jpg

Inhaltsverzeichnis

Idee

“redone” ist eine Auflösung und Neuinterpretation der Stütze, dabei wird die Infrastruktur mit der Struktur vereinigt.

Bei der Herstellung wird die Oberfläche planar abgewickelt. So lassen sich die einzelnen Komponenten der Stütze automatisiert ausschneiden und in Form falten. Diese vorgefertigten Einzeteile können anschließend vor Ort mithilfe eines Stecksystems einfach zusammengesetz werden.

“redone” bietet verschiedene architektonische Möglichkeiten, wie die Implementierung von Leuchtelementen in die Stäbe und das Einsetzen von Heizelementen durch die Hinzunahme von lamellierten Stäben. Diese Komponenten können innerhalb der Säule als raumgestalterische Elemente fungieren.

Formfindung

Für die Entwicklung der Idee versuchten wir eine Form zu entwerfen, welche diesen Kriterien entspricht, ohne uns zu stark von der statischen Hauptaufgabe des Architekturprototyps lenken zu lassen. Inspiriert von natürlichen Formen und Strukturen, modellierten wir eine Vielzahl an Prototypen mit verschiedenen Charakteristikern und Funktionen.

Präsentationsmodell

Unser Endmodell optimierten wir jedoch hinsichtlich der Belastungen und statischen Anforderungen, welcher der Prototyp in seiner endgültigen Funktion als tragendes Bauteil aufnehmen muss. Wir versuchten die Stäbe und Knoten so anzuordnen, dass nur Normalkräfte im Tragwerk vorkamen. Diese Maßnahme erleichterte natürlich die Realisierung des Modells, da die Knoten keine Momente mehr zu tragen hatten, rationalisierte allerdings die Form und das Errschienungsbild. Als Beispiel für die Anpassung der Form an die Funktion, führten wir einen der Fußstäbe als Heizstab aus und fügten eine Kannelurenstruktur an die Oberfläche. So konnten wir die Oberfläche maximieren, um die Wärme an die Umgebung besser abgeben zu können. Das Modell bestand aus 178 planaren Einzelteilen die wir mit Hilfe des Lasercutters vorfertigen ließen. Von Hand verklebt und in Form gebracht bestand das Modell aus 13 Knoten und 25 Stäben die mit Hilfe eines Stecksystems zu dem fertigen Austellungsmodell verbunden verden konnten, es maß eine Höhe von 1.8 m und einer Oberfläche von 2.12 m2.

Umsetzungsdetail

Um unser 1:1 Modell umsetzen zu können, entwarfen wir ein Verbindungselement, welches einen schnellen Auf- und Abbau des Modells ermöglichte. Das Verbindungselement wurde an allen Verbindungskanten eingesetzt, an denen sich Knoten und Stäbe trafen. Die Schlitze in denen sich die Enden des Verbindungsteils einhackten, wurden bereits bei der Fertigung der planaren Einzeilteile vom Lasercutter eingraviert und geschnitten. Durch die vielen Verbindungspunkte zwischen den Knoten und Stäben und der hohen Präzision, die die Vorproduktion mit dem Lasercutter ermöglicht, lieferte dieses Detail eine hohe Verbindungssteifigkeit, wodurch die entstehenden Zug- und Druckkräfte aufgenommen werden konnten.

Vorproduktion

Um die komplexe dreidimensionale Form des Prototyps umzusetzen, wickelten wir die Polygonoberfläche in einzelne planare Bauteile ab, die wir mit Hilfe des Lasercutters vorfertigen konnten. Die Einzelteile mussten nur noch an ihren Verbindungskanten verklebt werden, um ihre endgültige Form zu erhalten.

Fakten zu RedoneRDF-Feed
BetreuerLadinig Johannes  +, Mandler Paul  + und Mathoy Thomas  +
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Titelredone  +
VerfasserPhilip Ritsch  + und Bernhard Niedermeier  +
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