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RUCKSACKBRUECKE

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Verfasser: Kofler Hannes, Walser Simon

Betreuer: Georg Grasser

Dieses Projekt entstand im Rahmen des betreuten Wettbewerbs zum Thema "Intelligent konstruieren", welcher von der Firma "Huter&Söhne" finanziell und fachlich unterstützt wurde. Aspekte wie leicht und nachhaltig bauen, sowie weitgespannte Tragwerke sollten in den Entwurf einfließen und ihn stärken.


Inhaltsverzeichnis

Grundidee

In der Recherche bezüglich intelligenten Systemen und Mechanismen, stießen wir auf die Zauberklapperschlange. Das Kinderspielzeug zeigte einige interessanten Details. Die einfachen zusammenhängenden Komponenten (Abb. 1), bestehend lediglich aus Bändern und Platten, mit denen man unterschiedlichste Figurationen herstellen kann (Abb. 2), das Wechseln des stabilen Gelenkes von der Einen auf die gegenüberliegende Seite (Abb. 3) und selbst das einfache Zusammenklappen (Abb. 4), haben uns fasziniert. In weiterer Folge analysierten wir das Klappsystem, um den Mechanismus in eine Brücke (oder ein Flächentragwerk) transferieren zu können. Schwierigkeiten bereitete uns, dass das System keine Druckstäbe besaß. So reagierten wir mit einem dritten Konstruktionselement, einem variablen Druckstab. (Abb. 5) Das statische Problem hatten wir somit gelöst, jedoch war die minimalistische Klarheit der Zauberklapperschlange, das was uns eigentlich zuvor fasziniert hatte, zerstört. Somit würde uns klar, dass das System nur aus den ursprünglichen Konstruktionsteilen bestehen darf. So schufen wir eine Zusammenstellung dessen, welche im ausgeklappten Zustand stabil ist und sich dann Platte auf Platte zusammenklappen lässt. (Abb. 6)

BRÜCKE

Wir entwickelten eine besonders leichte Brücke, welche ein Gewicht von 40,41kg und eine Spannweite von 6,80m aufweist. Diese Brücke kann von einer Person transportiert und aufgestellt werden. Ihr Einsatzgebiet kann von Rettungsaktionen in unwegsamen Gelände bis hin zur Erschließung von infrastrukturarmen Gegenden reichen.

Details

Plattenaufbau

Aufbau

Der Plattenaufbau eines Elementes besteht im wesentlichen aus zwei Leichtbaupaneelen. Ein Leichtbaupaneel besteht aus einer 10mm dicken Aluminiumwabe, welche beidseitig mit jeweils einer 0,5mm starken GFK-Platte beplankt ist. Wir benötigen einen 2-Schichtigen Aufbau der Paneele, um eine weitere Gurtebene einführen zu können. Diese mittlere Gurtebene ermöglicht eine einfache Verbindung der Paneele durch die Gurten und erspart uns komplizierte Verbundstellen sowie Plattenaussparungen, welche die Stabilität verringern würden.


Profil

Profil

An den Plattenenden, über welche im aufgebauten Zustand eine Kraftübertragung stattfindet, haben wir Aluminiumprofile vorgesehen, um die schwachen Querschnittsflächen der Leichtbaupaneelen zu schützen. Die Randprofile, der begehbaren Platten haben wir in einer Z-Form ausgeführt, um ein Verdrehen und Ausweichen der Profile zueinander zu vermeiden und so die Kraftübertragung über die begehbare Platte, welche gleichzeitig Druckgurt ist, bestmöglich zu unterstützen.


Brückenauflager

Auflager

Das Auflager hat die Aufgabe sich dem Gelände anzupassen und die Brücke in einer stabilen Position zu verankern. Weiteres sollen dadurch die GFK-Beplankungen vom Boden ferngehalten werden.


Gurte

Sie ermöglichen als Gelenkverbindungen das Zusammenklappen der Elemente und nehmen Zugspannungen auf, welche beim Belasten der Brücke auftreten.

Präsentation


Schlagwörter

Brücke, Rucksackbrücke

ATTRIBUTE

Kofler Hannes, Walser Simon | Grasser Georg | HBM | RUCKSACKBRUECKE | weitgespannte Konstruktionen | 09WS | Datei:hasi_abb1.jpg

Fakten zu RUCKSACKBRUECKERDF-Feed
BetreuerGrasser Georg  +
ImageHasi abb1.jpg  +
LVHBM  +
Semester09WS  +
Themaweitgespannte Konstruktionen  +
TitelRUCKSACKBRUECKE  +
VerfasserKofler Hannes  + und Walser Simon  +
Persönliche Werkzeuge