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Plurifaria

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Inhaltsverzeichnis

Idee

Die Grundform ist durch die Bewegung des Wassers entstanden. Durch verschiedene Ebenen, die sich durchdringen, entstehen attraktive Zwischenräume auf der Brücke. Diese Fußgängerbrücke kann durch die teilweise überdachten Plätze für unterschiedliche kulturelle Ereignisse genutzt werden. Somit ist sie mehr als nur ein Verbindungsmittel zwischen der Innenstadt und St.Nikolaus. Die Wichtigkeit und Größe des Innflusses soll durch die dynamische Form der Brücke widergespiegelt werden.


Standort

Die Brücke verbindet den Marktplatz mit der Mariahilfstraße. Die Idee ist, den Marktplatz wieder als wichtigeren Ort der Stadt hervorzuheben. Die neue Brücke soll die nahe Alte Innbrücke entlasten und den Fußgängern eine ruhigere und schönere Alternative bieten.


Statisches Konzept

Statisches Konzept

Die Überlegung ist, ein weitgespanntes Tragwerk zu konstruieren, ohne dabei eine Stütze zwischen den Auflagern zu verwenden. Durch Andenken von Gelenken innerhalb der Auflager wird das maximale Moment in der Mitte der Brücke minimiert. Eine seitliche Einspannung ist dafür notwendig. Im Bereich der Momentenlinie befinden sich, in mehreren Ebenen, bogenartige Stahlträger, die durch Fachwerke miteinander verbunden sind.


Montage

Der erste Schritt ist der Aushub und das Einheben der Randteile, die durch Anker zurückgespannt werden. Diese werden mit den Fundamenten eingegossen. Für das Zusammensetzen der Hauptkonstruktion wird ein Hilfsgerüst benötigt. Die Aussteifung der Träger erfolgt mittels Stahlrohren, die mit den U-Trägern verschweißt werden. Dann werden die Hauptträger durch Stahlfachwerke vertikal verbunden. Dies wird durch Vormontieren der Verbindungsstellen erleichtert. Der Leimbinder bietet zusätzliche Stabilität und gleichzeitig Tragfläche für den Bodenaufbau. Am Ende werden die Geländer und die Bodenbeläge angebracht.


Materialien

Visualisierung

Die Primärkonstruktion besteht aus Stahl in Verbindung mit Leimbindern. Diese wiederverwertbaren Materialen lassen sich gut verbinden und harmonieren auch optisch miteinander. Der Bezug zum Fluss wird durch das Geländer aus Glas hergestellt. Es besteht aus Klarglas, welches im unteren Bereich in den Farben des Flusses bedruckt ist. Die Geländerstäbe sind unterschiedlich geneigt, um die Brücke noch dynamischer wirken zu lassen. Als Belag dienen widerstandsfähige Eichendielen und ein rutschfester Bodenbelag, der sowohl als Designelemt, als auch als Leitsystem verwendet wird. Es ist ein recycelter Sportbodenbelag, aus EPDM-Granulat, der im öffentlichen Raum bislang fast ausschließlich als Sportbodenbelag genutzt wird. Die Vorteile dieses Belages sind ein angenehmes, leicht federndes Gehgefühl, ähnlich wie auf Erde im Gegensatz zu Beton und Holz. Seine Langlebigkeit,Witterungsbeständigkeit und Strapazierfähigkeit sind besondere Eigenschaften. Der Belag ist fugenlos zu verlegen und auch leicht demontierbar.


Beleuchtung

In der Nacht unterstreichen die an den Geländerunterseiten angebrachten LED-Schienen die geschwungene Form der Brücke. Durch Beleuchtung der Konstruktion mittels LED-Schienen in den U-Trägern entsteht ein angenehmes indirektes Licht.


Pläne

Grundriss

Grundriss


Schnitt A-A

Schnitt A-A


Schnitt B-B

Schnitt B-B


Detail Fundament

Detail Fundament


Detail Aussteifung und Detail Geländer

Detail Aussteifung Detail Geländer


Detail Fachwerk

Detail Fachwerk


Detail Knoten

Detail Knoten

Attribute

Ströbitzer Birgit

Simetzberger Anna

Gutmorgeth Erich

HBM

weitgespannte Konstruktionen

09WS

Bild:plurifaria_01.jpg

Fakten zu PlurifariaRDF-Feed
BetreuerGutmorgeth Erich  +
ImagePlurifaria 01.jpg  +
LVHBM  +
Semester09WS  +
Themaweitgespannte Konstruktionen  +
VerfasserStröbitzer Birgit  + und Simetzberger Anna  +
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