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Pilla t(h)ree

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Inhaltsverzeichnis

Elemente


Am Anfang der Arbeit stand die Einarbeitung ins Grasshopper. Daraus entstanden drei Skripts für drei unterschiedliche Elemente, welche später auf Surfaces appliziert wurden. Dabei wurde festgestellt, dass eine hohe Variabilität des Skripts von Vorteil ist. Des Weiteren sind alle Elemente so konzipiert, dass sie von einem Punkt aufgebaut werden.

Mit dem ersten Skript sind fließende Übergänge von einem Kubus bis zu einer Pyramide möglich, wobei man die Größe und den Grad der Öffnungen einzeln beeinflussen kann. Im architektonischen Kontext kann dieses Element z.B. als Fassadenbaustein verwendet werden, welches je nach Sonneneinstrahlung die Öffnungsgröße variiert. Des Weiteren ist eine Funktion als Lichtquelle im "Urban Club" denkbar.

Bei dem zweiten Element handelt es sich um ein Modul, aus dem Säulen in den unterschiedlichsten Varianten hergestellt werden können. Somit können mit dem Skript Säulen erzeugt werden, welche sich an statische Anforderungen anpassen (z.B. die drei zentralen Säulen in der Mitte der Tanzfläche). Des Weiteren ist es möglich raumtrennende Elemente zu kreieren, welche mit Hilfe eines Attractors dem den Raumtrenner anzupassen. Somit können unterschiedliche Ein- und Ausblicke je nach Standort erzeugt werden.

Mit dem dritten Skript können Elemente geschaffen werden, welche durch die hohe Varriabilität sehr vielseitige Objekte schaffen können. Damit können Treppen, Sitzgelegenheiten, eine Bar etc. gestaltet werden. Je nach Anforderung kann das Element in der Höhe und Länge individuell eingestellt werden. Die Proportionen passen sich an die Länge der Objekte an. Auch hier kann der Grad und somit die Gestalt verändert werden. Es kann auch die Breite variiert werden.

Das Gebäude

Ausgangspunkt unserer Überlegungen war, dass sich das Gebäude an eine beliebige Grundstücksform anpassen kann. Es können bis zu zwölf Punkte gewählt werden die das Grundstück beschreiben. Zusätzlich wird ein Punkt für die Platzierung des Eingangs benötigt. Die zentralen Säulen des Gebäudes richten sich anhand von diesem Punkt aus und beeinflussen wiederum die Gestalt des Innenraumes. Je nach Stellung der drei zentralen Elemente wird das erste Stockwerk, sowie die Höhe und Form der Brüstung beeinflusst.

Die drei Säulen in der Mitte sind so geskriptet, dass sie sich dem Momentenverlauf anpassen. Des Weiteren nimmt mit zunehmender Höhe und Auskragung die Mächtigkeit zu um die Stabilität zu gewährleisten. Je länger und flacher eine Säule ist, desto mehr "Power" wird ihr zugeschrieben, d.h. die Fähigkeit den Innenraum zu beeinflussen. An dieser Stelle ist auch die Brüstung am niedrigsten. Die Plattform, welche sich auf den Säulen ausbildet ist als zusätzliche Tanzfläche gedacht.


Das Gebäude wurde zu Testzwecken in mehreren beliebig ausgesuchten Bauplätzen in Innsbruck implementiert und die beste Form für die weitere Ausarbeitung ausgewählt.


Das Innenleben

Die Treppe ist so geskriptet, dass sie sich vom Zentrum aus und in Abhängigkeit vom Eingang (2 Attractorpoints) aufbaut. Sie kann noch zusätzlich in Höhe und Länge variiert werden. Sie läuft tangential im Boden- und Deckenbereich über. Die Unterseite der Treppe kann in verschiedenen Variationen ausgeführt werden wobei man zwischen den Graden der Curve variieren kann (rund/eckig).

Auf der einen Seite des Gebäudes sind auf einer Erhöhung die Bar und Sitzgelegenheiten. Dies hat die Wirkung einer räumlichen Separation von dem Geschehen auf der Tanzfläche in der Mitte ohne direkte Trennelemente zu benötigen. Die Stützen im welche Teile des ersten Obergeschosses tragen, sind u.a. als Bartische ausdifferenziert und wirken auf das Raumgeschehen ein, indem sie zur Raumgliederung beitragen.

Der gegenüberliegende Teil des Gebäudes besticht durch eine Sitzlandschaft, welche sich aus dem Boden ausdifferenziert. Somit erreicht man einerseits ein Kontinuum zwischen den einzelnen Sitzgelegenheiten, Tanzfläche sowie Wand und andererseits können somit neuartige Sitzkonfigurationen geschaffen werden.

Im ersten Obergeschoss wurden zwei Bereiche definiert, in denen sich vermehrt Personen aufhalten sollen. Dadurch konnten Sitzgruppen ausdifferenziert werden, welche eine Art Bucht bilden. Damit wird eine privatere Atmosphäre für Gespräche geschaffen, obwohl man direkt auf die Tanzflächen blicken kann.


Die Hülle

Die Hülle besteht aus einem Element das sich nach Außen wölbt. Es legt sich über die Hülle des Gebäudes, welches sich automatisch mit an die Baufläche anpasst. Die so entstandene Hüllfläche wird je nach Krümmung in unterschiedlich große Teilbereiche zerlegt. In diese Teilbereiche wird das oben beschriebene Element eingepasst, was eine Veränderung je nach Krümmung zur Folge hat.


Um die geschlossen Struktur der Hülle nicht aufzubrechen wurde bei der Ausbildung des Eingang ein oben beschriebenes Element aus dem Gefüge nach außen bewegt. Somit ist eine neue Eingangssituation entstanden, welche je nach Nutzung geschlossen (in die Hülle integriert) oder offen ist und das klassische Bild einer Türe ablöst. Man geht nun seitlich durch die Öffnung in das Gebäude.

3D Plot

Da wir viel im digitalen Bereich gearbeitet haben, blieb das Projekt nicht „ anfassbar “. Um einen realen Bezug herzustellen, erstellten wir einen Teil-3D Plot aus unserem digitalen Modell. Dabei war es notwendig sich auf die wichtigsten Aspekte des Entwurfs zu konzentrieren, da z.B. Teile des Interieurs zu filigran zum plotten geworden sind und diese bei dem Vorgang zerstört worden wären.


Attribute

Brunner Josef Gamper Mirko Zanker Anton Schumacher Patrik Budig Michael Grasser Georg Malin Markus E2 Proto-designs Pilla t(h)ree 09WS Bild:Ratzfatz aussen1.jpg

Fakten zu Pilla t(h)reeRDF-Feed
BetreuerSchumacher Patrik  +, Budig Michael  +, Grasser Georg  + und Malin Markus  +
ImageRatzfatz aussen1.jpg  +
LVE2  +
Semester09WS  +
ThemaProto-designs  +
TitelPilla t(h)ree  +
VerfasserBrunner Josef  +, Gamper Mirko  + und Zanker Anton   +
Persönliche Werkzeuge