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Parametric Semiology 3

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Betreuer Schumacher Patrik, Kotnik Toni, Mandler Paul, Mathoy Thomas
LV E3
Semester 12SS
LV-Code
Typ
ECTS-AP
Thema Parametric Semiology 3 - Räume des Übergangs - Parametrische Semiologie der Schwelle


Parametric Semiology 3: Räume des Übergangs - Parametrische Semiologie der Schwelle

Der Eingang als Element des Übergangs ist in der zeitgenössischen Architektur immer weniger ein klar definiertes Raumelement, sondern eine komplexe Raumsequenz. Das Eintreten ereignet sich daher nicht in einem Moment, sondern als ein räumlich-zeitlicher Prozess. Entsprechend artikuliert sich dieser Übergang nicht mehr als eine lineare Grenze zwischen Innen- und Aussenraum in der Ebene der Fassade, sondern verwandelt sich zu einem Schwellenraum, der sowohl vor als auch hinter der Fassade liegen kann.

Ein solcher Schwellenraum als eine Folge von räumlichen Situationen im Übergang von Aussen nach Innen ist dabei nicht, wie in klassischen Architekturen, auf ein spezifisches Ziel hin orientiert, nicht ein Fokussieren auf eine finale Räumlichkeit, sondern eine Geste des Öffnens und der Vielfalt. Das gesamte Gebäude kann somit verstanden werden als ein Schwellenraum; die klar wahrnehmbare Differenzierung zwischen Eingang und Zirkulationsraum, die Gegensätzlichkeit von Aussen und Innen, löst sich zunehmend auf. Architektur wird zu einem kontinuierlichen Sich-bewegen-im-Raum, zu einer Artikulation von unterschiedlichen Formen des Fliessens und Rhythmen der Bewegung. Dieses Fliessen bedeutet jedoch nicht die Abwesenheit von Ordnung, sondern ein Mannigfaltigkeit im Ordnen und Rahmen von kommunikativer Interaktion durch Differenzierungen architektonischer Mittel wie etwa Raumrichtungen und Raumüberlagerungen, Verengungen und Aufweitungen, Lichtführung, Durchblicken, Steighöhen, Rampensteigungen etc. Es sind solche Art von körperlich erfahrbaren Ausdruckmittel, deren architektonisches und semiologisches Potenzial detailliert untersucht werden soll.

Ziel des Entwurfstudios ist die semiologische Entwicklung eines Gebäudes als Schwellenraum durch Exploration der Möglichkeiten architektonischer Artikulation des Bewegungsraumes. Fragen wie Dynamik von Räumlichkeiten, Rhythmisierung, Öffnungsverhalten und Lichtführung stehen dabei im Vordergrund. Die Differenzierungen sollen sich aus der inneren Logik und dem Variationspotenzial einer wohldefinierten Formensprache ergeben und programmatisch die Fülle unterschiedlicher generischer Situationen des Arbeitens artikulieren (Gruppenarbeit vs Einzelarbeit, isoliert vs interaktiv, introvertiert vs extrovertiert etc.).


Projekte

7 Entwerfen Projekte

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Wikiseite Vorschau Titel VerfasserIn LV
E3 Projekt Jelinek Johanna - Petersen Suna Ezra IMG 6184.jpg HYPER FUSE- MINDE MELD Johanna Jelinek
Suna Ezra Petersen
E3
E3 Projekt Schöch Katharina Anna - Stanzel Jörg - Uitz Theresa Skeleton tower titelbild1.jpg Skeleton Tower - ruled by surfaces Schöch Katharina Anna
Stanzel Jörg
Uitz Theresa
E3
E3 Projekt Krismann Eva - Wanner Christoph Hauptrendering.jpg See You Be - C.U.B.E Eva Krismann
Christoph Wanner
E3
E3 Projekt Lanzmaier Lino - Breitenlechner Jakob IMG 6204.JPG Solaris_Loska Ulica, Maribor Breitenlechner Jakob
Lanzmaier Lino
E3
E3 Projekt Brandauer Ulrike Juliane - Lehmann Johanna Sophia Skeleton tower titelbild1.jpg Skeleton Tower - ruled by surfaces Brandauer Ulrike
Lehmann Johanna
E3
E3 Projekt Brunner Christoph - Schöggl Roman Manuel - Stieler David Christoph Brunner Schoeggl Stieler titel.jpg folding architecture Brunner Christoph
Schöggl Roman
Stieler David
E3
E3 Projekt - Keuschnig Sarah - Mimm Elisabeth Edda-Maria Objekt-gesamt.jpg TurnNineT° Keuschnig Sarah
Mimm Elisabeth Edda-Maria
E3



Ausarbeitung

Die Ausarbeitung erfolgt in vier Schritten:

29.3.2012: Formensprache: architektonisches Mittel und Wahrnehmung Aus der spielerischen Auseinandersetzung mit einem einfachen Bildungsprinzips wie falten, biegen, aushöhlen, stapeln, verschmelzen, verdrängen, verschneiden … soll durch formale Präzisierung ein operatives Regelwerk etabliert werden. Im Vordergrund steht dabei das Bewusstmachen und Benennen einer räumlichen Wirkung welche durch das Regelwerk thematisiert wird. In einem weiteren Schritt soll das Regelwerk parametrisch gefasst und die Kopplung von parametrischer Variation der Regel und Variation der Wirkung systematisch untersucht und in einem mehrdimensionalen Parameterfeld dargestellt werden.

16.5.2012: Zwischenkritik: Grobentwurf Die etablierte Kopplung von architektonischem Mittel und räumlicher Wirkung soll nun dazu verwendet werden, mindestens drei unterschiedliche Räume des Arbeitens architektonisch zu differenzieren und zugleich unterstützende Formen des Übergangs zwischen diesen räumlichen Situation zu entwickeln. Dazu sollen zunächst drei Situation beschrieben und die Art der Schwelle zwischen diesen Räumen hinsichtlich Fragen der Variation von Raumrichtungen und Raumüberlagerungen, Verengungen und Aufweitungen, Lichtführung, Durchblicken, Steighöhen, Rampensteigungen etc definiert werden. Ziel ist die Erprobung des Zusammenspiels von architektonischem Mittel und orientierender Wahrnehmung in einer komplexen Raumsituation innerhalb eins beschränkten generischen Volumens von 20x20x20m.

14.6.2012: Abschlusskritik: ausgearbeiteter Entwurf Neben der weiteren Verfeinerung des Entwurfs soll in dieser Phase zusätzlich eine Innen-Aussen-Beziehung auf Basis des etablierten Regelwerks ausgearbeitet werden. Die genaue Art der Beziehung (Öffnungsverhalten, Fassadenbild, Eingang etc) ist projektabhängig und wird mit jeder Projektgruppe individuell festgelegt.

28.6.2012: Korrekturen und Ausstellung Die wesentlichen Kritikpunkte sollen nochmals korrigiert werden. Zudem soll eine Präsentation des Projektes erarbeitet werden welche sowohl grafisch wie auch modelltechnisch die Charakteristika des Entwurfs, seine innere Logik wie auch die damit verbundene Wahrnehmungsebene, erlebbar werden lässt. Die Projekte sollen im Rahmen der Semesterausstellung als vergleichende Studien zur Thematik der parametrischen Semiologie der Schwelle lesbar sein. Notwendige Vorgaben bezüglich Layout und Materialisierung werden noch bekannt gegeben. Das Studio wird ergänzt durch einen Tooling-Workshop (Struktur-Konstruktion-Detail) zur Einführung in die Grundlagen unterschiedlicher Software-Pakete sowie durch eine Vorlesung (projektbegleitender Tragwerksentwurf) mit architekturtheoretischem sowie methodischen Hintergrund zum Entwurf.


Projektseiten erzeugen

Anleitung:

Hier klicken um die eigene Projektseite zu erzeugen -> gewünschten Seitentitel angeben (z.B. EM2 Projekt Mustermann) -> Formular ausfüllen -> Seite speichern.

Anschliessend den Seitentitel kopieren und als Link mit euren Namen in der Liste verbinden -> z.B. [[EM2 Projekt Mustermann|Max Mustermann]]

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