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Packen

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Inhaltsverzeichnis

Carli_Reichholf

Definition:


Beim Packen achtet man im wesentlichen auf die Position eines Elements in Bezug auf das Nachbarelement, wobei aber bestimmte Regeln eingehalten werden müssen, wie zum Beispiel, dass sich die einzelnen Elemente nicht überlappen dürfen oder dass die Elemente einen nicht zu kleinen und nicht zu großen Abstand zueinander haben sollten.

Packen ist natürlich nicht nur ein System für die Ebene, sondern auch für den 3 – dimensionalen Raum. In Verbindung mit noch anderen Methoden entstehen in der Architektur ganz neue Möglichkeiten.


Stabilitätsanalysen am Computer:


Bild:Analyse1.jpg Bild:Analyse2.jpg Bild:Analyse3.jpg

Endmodell:

Anforderungen:


........ Eingang (überdacht)


........ Innenraum bzw. Hohlraum


........ Außenbereich


........ Haus mit 2 Etagen


          Bild:Endmodell1.jpg               Bild:Endmodell2.jpg
          Bild:Endmodell3.jpg                Bild:Endmodell4.jpg

Ince Kurtulus/Oencue Ali

Analyse


STRUKTURELLE MORPHOLOGIE - PACKEN


Was ist Packen?

Die Zueinandergliederung von mehreren ähnliche Blöcke, die sich auf verschiedene Weise berühren. Die Blöcke/Block´s sind nicht miteinander verbunden, weisen eine individuelle Gliederung auf. Man kann sie beliebig verschieben sowie differenzieren und jedes mal verändert sich das äußere Struktur.


Bild:Bild1Packen.jpg

Packmodule

Wieser Rainer

Definition

Aranda lasch.jpg

Packen ist ein Instrument zur Organisation von Objekten, bei der der Standort relativ zu seinen Nachbarn durch gewisse Regeln bestimmt ist. Beim Packen kommt es darauf an, ein Verständnis für die Lage bereits vorhandener Objekte zu haben bzw. zu wissen, ob diese Objekte anders angeordnet werden müssen um das Einfügen des neuen Objekts nach den zuvor definierten Regeln zuzulassen. Streng geometrisch betrachtet dürfen sich die Objekte nicht überschneiden. In der Mathematik wird Packen mit der Anordnung von Objekten in einem vorgegebenen Bereich (Behälter) in Verbindung gebracht.

Packbeispiele

Stabilität von Packstrukturen

Jengahochhaus
Jenga

Die Stabilität einer Packstruktur entsteht durch Dichte. Bsp.: Menschenmenge
Die Kraftübertragung erfolgt hauptsächlich über Druck.
Ein Geringer Anteil über Adhäsions-bzw. Kohäsionskräfte.
Das Verschieben oder Entfernen von Elementen kann, muss aber nicht zum Versagen des Systems führen. Bsp.: Jenga
Je mehr Fläche an den Verbindungsstellen der Objekte, desto stabiler ist die Struktur, da die Druckkräfte
dadurch besser abgetragen werden können und mehr Adhäsionskräfte wirken.
Durch das Versetzen der einzelnen Elemente kann eine zusätzliche Stabilität erreicht werden.

Beispiele aus der Natur

In der Natur gibt es viele Beispiele für Packstrukturen.
Es sind meistens unregelmäßige Formen und die Strukturen sind statisch logisch aufgebaut.
Die einzelnen “Packelemente” gehen fließend ineinander über.

Beispiele aus der Architektur

Digitales Origami, Sydney

Bubble Highrise, Berlin

Studenten befassten sich mit parametrischer Modellierung, digitaler Fabrikation und Werkstofftechnik.
Ihre Erkenntnisse wurden im Rahmen einer Installation in einer Gallerie realisiert.
Die Aufgabe bestand darin, die Eignung eines bestimmten von der Natur inspirierten Moduls für die Schaffung architektonischer Räume zu prüfen.
Die Studenten gingen von dem Konzept aus, dass die Intelligenz der kleinsten Einheit die Intelligenz des Gesamtsystems bestimmt.
Ökosystem wie Korallenriffe dienten als Inspiration.

Bubble Highrise, Berlin

Das Bubble Highrise war ein experimenteller Entwurf.Als Inspiration dienten, wie der Name schon sagt Seifenblasen.
Erkenntnisse aus diesem Entwurf wurden später beim Watercube in Peking verwendet.

Watercube, Nationales Schwimmzentrum Peking

Das Gebäude soll die Transformation einer natürlichen Struktur in eine kulturelle Struktur vermitteln.
Schaum und Korallen waren die Inspiration.
Als konkrete Anregung diente Frei Ottos Idee aus den 60er-Jahren, die Effizienz von Seifenblasenstrukturen auf Tragwerke zu übertragen.
So ist die Seifenblase das eigentliche digitale Detail des Entwurfs, der genetische Algorithmus, der im Computer wächst.

Quellenverzeichnis

Bücher: TOOLING Aranda/Lasch 2006

Zeitschriften: AD 180 Morphogenetic Design 2006; Detail 12/2007 Digital Details 12/2007

Internet: http://mathworld.wolfram.com/search/?query=packing&x=12&y=8
http://mathworld.wolfram.com/CirclePacking.html
http://www.m-any.org/index.php?
option=com_content&task=view&id=14&Itemid=34

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