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Non-tech

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von thomaskopf

Betreuer: Neumayr Robert




Non-tech ist der Versuch Material, Form und Struktur in Einklang zu bringen.


Aus diesen Überlegungen heraus, lässt sich ein Materialsystem konzipieren, das aus der Differenzierung besteht, Differenzierung ist in der Natur die stetige Antwort auf Einflüsse und Kräfte. Form, Material und Funktion sind in der Natur ein untrennbarer Begleiter. Durch die Differenzierung kann eine Architektur aus dem Werden entstehen. Differenzierung und Evolution, hängen stets miteinander in Verbindung, denn Evolution ist ein Nebenprodukt der Differenzierung. Nicht die Funktion, oder der Inhalt steht im Vordergrund, sondern eine Architektur die auf universelle Raumgegebenheiten ihr dasein ableitet, eine Architektur die Material, Form und Struktur miteinader verbindet und zu einer Einheit bringt. Aus diesen Überlegung heraus, verschiebt sich das Spektrum, von high-tech zu low-tech zu non-tech, und diese Integeration erzeugt Synergien, und diese Synergien ergeben wiederum einen Freiraum, für weitere Differenzierungen.

In natürlichen Systemen sind Form, Material und Struktur untrennbar, jeder Zweig, Ast und Baum, leitet seine Form von Umwelteinflüssen und Kräften ab, und durch genaues beobachten, erkennt man die Komplexität und Sinnhaftigkeit natureller Systeme – diese Erkenntnis kann die Architektur verarbeiten, in dem Sie Form, Material, und Struktur zu einer Einheit bringt.


Non-tech, ist der Versuch, mit Baumarkt-handelsüblichen Plastikschläuche, solch ein System zu generieren.

Tk, 23.03.2009



Inhaltsverzeichnis

erste_analoge_Versuche

Am Anfang, stand der Versuch, die elastischen Rehau-Gummi Schläuche, anhand ihrer (elastischen) Eigenschaften zu untersuchen. Die Versuche wurden durch eine genaue Betrachtung, und durch einfache analoge Modelle untersucht. Die erste Erkenntnis bestand darin, dass sie eine gewisse Elastizität haben, aber auch im Gegenzug es möglich ist, eine gewisse Steifigkeit zu generieren. Diese Erkenntnis wurde durch analoge Modelle und fotografischen Studien belegt. Anhand diesem Untersuchungen erkennt man sehr gut, bei welchem Zeitpunkt die elastischen Gummischläuche ihre elastischen Eigenschaft aufgeben und formstabil werden.





System

Die Idee für die Komponente, bestand in der einfachen Logik von Verbindung und Spreizung, welches in der Natur des Öfteren gefunden werden kann. Diese beiden Gegensätze, bilden in ihren Eigenschaften eine Einheit,non-tech versucht, dieses Phänomen, zu materialisieren. Nebenbei lag die Herausforderung darin, zum einem, eine gewisse Formfreiheit zu generieren, und zum anderen die Formstabilität zu gewähren. Aus diesen Herausforderungen heraus, entstand eine Komponente die aus 4 Schläuchen besteht, die 4 Schläuche sind innerhalb einer Einheit verbunden, zwei von den 4 Schläuchen sind mit der 2. Komponente - bei der hälfte der Einheit - verbunden. Die Einheiten sind Dimensionslos.



Verformung

Verformt wurde die Komponente bzw. Fläche digital. Die Eigenschaft des Tools, ist den elastischen Eigenschaften des Materials nachempfunden worden. Das Tool (die mods), arbeiten graduell und 3dimisional, und können mit einem Radius (falloffRadius) versehen werden. Somit hat man, die Möglichkeit, punktgenau die Fläche zu bearbeiten. Die zwei Parameter der Deformation, sind die Skalierung und Rotierung. Skalierung und Rotierung haben in diesem Fall den Vorteil, dass sie erstens dem Material am nächsten sind, und zum zweiten man mit diesen unterschiedlichen Parametern eine größtmögliche Differenzierung Erreichen kann. Wie beschrieben, ist die größte Herausforderung, innerhalb des Systems, eine Größtmögliche Differenzierung zu erreichen, Aus diesen Erkenntnissen wurden Untersuchungen erarbeitet, um herauszufinden, wie weit kann die Verformung/Deformierung gehen, und welches ist die beste Strategie um eine bestmögliche Differenzierung/Deformierung zu erreichen. Jede dieser Flächen besitzt einen Code, der es ermöglicht die gefunden Werte wieder zu einen Späteren Zeitpunkt zu (re)produzieren.



skriptbasierteAuswertung_materialisierung

Der erste Punkt der Auswertung, bestand darin die Fläche gedanklich zu zerlegen. Die einzelnen Schläuche wurden benannt und systematisch katagolisiert. Dadurch erreicht man, eine Zerstückelung der Einheit, die von einem Verbindungspunkt zum nächsten reicht. Der nächste Punkt gelingt mit Hilfe eines Skript, welches die Dimensionslose Größe der einzelnen Polygone auswirft. Anhand diesem, Skript erkennt man die mathematische Dimensionslose Differenzierung innerhalb des Systems, und zum zweiten erkennt man die Komplexität innerhalb des Systems. Jeder dieser Schläuche haben eine unterschiedliche Länge. Die Materialisierung erfolgt durch eine einfache Umrechnung, und ist Materialbestimmt. In diesem Fall, wurden die dimensionslose Auswertung mit einem Algorithmus von /100*1.2 umgerechnet. Das Ziel der Materialisierung ist es, innerhalb des Systems eine Formstabilität zu gewähren. Diese erreicht man, dadurch das die einzelnen Einheiten (Kuben) nicht zu groß sind, und die Elastizität der Schläuche ausgenützt wird.




Versuchsfläche

Der letzte Punkt bestand darin, die geskripten Daten zu bauen, und wieder in die "analoge Welt" zu bewegen. Um dieses System auch in einem größeren Maßstab zu generieren, wurden Stahlseile angedacht. Dieses Materailsystem funktioniert mit jedem Material, welches eine Elastische Eigenschaft aufweist, und die Elastizität durch Spreizung, Formstabil gemacht werden kann.


Attribute

Kopf Thomas Neumayr Robert HB2 09SS Bild:Nontech 15.png

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BetreuerNeumayr Robert  +
ImageNontech 15.png  +
LVHB2  +
Semester09SS  +
VerfasserKopf Thomas  +
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