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Nomad-cruiser

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von Michael Treichl, Christian Buchmayr



Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Bei unserem Projekt handelt es sich um ein Fahrzeug für den täglichen Gebrauch und für extreme Situationen. So erlebt man auf Kurven reichen Straßen ein Fahrverhalten, welches eigentlich für Motorräder typisch ist oder man kann durch einfaches Höhenverstellen eine Geländetauglichkeit erzielen. Die vorhin beschriebenen Eigenschaften werden durch das Fahrwerk erzielt. Durch die einfach wechselbare Fahrerkabine können die verschiedensten Ansprüche erfüllt werden. Das heißt, ich kaufe mir ein Fahrwerk und je nach meinen Ansprüchen eine oder mehrere Fahrerkabinen, die ich einfach wechseln kann. Dadurch kann ich einfach und kostengünstig den Typ wechseln und muss nicht schon beim Kauf entscheiden ob ich der Stadtfahrer oder doch der Offroadtyp bin.


Ausgangssituation Idee

Die Ausgangssituation ergab sich durch den bewussten Kauf eines Einachsschlepper, der für die verschiedensten Arbeiten eingesetzt wurde. Bei den Restaurationsarbeiten wurde klar wie primitiv und genial zugleich diese Maschine ist. Durch unsere funktionelle Unterteilung dieses Schleppers in Handarbeitsmaschine (heutiger Handmäher) und Fahrzeug, durch das Anhängen eines Fahrwerkes ( Auto ) kam die Idee der strickten Trennung von Fahrwerk und Fahrerkabine. Weiter suchten wir eine Antwort der früheren Mehrfachnutzung auf die heutige Zeit abgestimmt.


Erste Überlegungen

• Trennung von Fahrwerk hinten und Motor vorne werden beibehalten und bringen die strenge Unterteilung in Fahrwerk und Fahrerkabine (Aufbau)

• Der Schlepper in Verbindung mit dem Fahrwerk wird zu einem Knicker

• Die Anwendung des Knickens zum lenken erspart viel Platz, Gewicht, Arbeit Technik und somit Geld

• Im nächsten Schritt drehen wir den Schlepper um, der Motor wird nach hinten gelegt und funktioniert nun in Ferbindung mit dem Knickgelenk und dem Vorderteil des Fahrwerkes wie ein Außenbordmotor.

• Das vorne liegende Fahrwerk erhält ein Rad, welches höhenverstellbar ist.

• Der vordere Teil wird mit dem hinteren Teil den Antriebsteil mit zwei durch eine Achse verbundenen Rädern nur durch die Federung und das Knickgelenk verbunden.

• Nun kommen die Überlegungen der Form, Größe usw. der Fahrerkabine zum Zug.

• Grundsätzliche Punkte sind die Abnehmbarkeit und die Funktionsanpassung dadurch.


Diese Überlegungen und Eingriffe waren ausschlaggebend für die Entstehung des Dreirad – Cruiser NOMAD. Der nächste Schritt war die Gliederung der heutigen Pkw´s und deren Aufbau mit den Schlepper zu vergleichen und einen Mittelweg der heutigen Überschüssiger Technik und der Einfachheit des Schleppers zu finden.


Konzept

Studie Form und Größe

• Durch Vergleiche von heutigen Fahrzeugen und deren Einsatz, Grösse, Leistung, Preis, Konstruktion, Materialien und Flexibilität, kamen die Ausmasse des NOMAD zu stande.

• Weiter´s kam durch die Vielfalt der untersuchten Fahrzeuge die Idee einer nutzungs-orientierten Fahrerkabine, die gewechselt werden kann. Heute der spritzige Einsitzer mit Torsionsverhalten, morgen der Pick Up für´s Grüne.

• Die Größe orientiert sich an einem Klassiker, den VW Käfer.

• An dieser Stelle treffen auch erstmals Funktionsüberlegungen und deren Auswirkung auf die Form aufeinander.


Fahrerkabine

• Durch die Überlegungen der verschiedensten Kabinen, kamen wir zu der Entscheidung in unserem Projekt eine Kabine zu konstruieren, welche für eine Expedition also zum schlafen, essen, fahren, usw. geeignet ist.

• Um eine kleine Kabine, die für das fahren im Gelänge besser geeignet ist zu haben und trotzdem genügend Platz zum schlafen zu schaffen, entschieden wir uns die Kabine zu trennen und mittel Hydraulikarme und Faltenbalb zu vergrößern.

• Die Vergrößerung ist nur für den stehenden Zustand vorgesehen und kann dadurch über das Fahrwerk hinaus gehen.


Motorisierung

• Der Motor und der Kraftstofftank haben ihren Platz zwischen hinterem Fahrwerksteil und Federung. Jedoch kann je nach dem Platzbedarf des Motors auch eine Montage im Hohlraum des hinteren Fahrwerkteils vorgenommen werden.

• Die Motorwahl haben wir uns vorbehalten, weil für uns mehrere in frage kommen. Ob Benzin, Diesel, Gas oder Elektromotor, sie kommen alle in Frage und überschreiten im Detail unsere Kenntnisse.

• Wir finden zB. dass der Motor der Honda 1100 vom Platz und Benzinverbrauch sehr geeignet währe.


Gliederung

Bewegungsmechanismus

• Lenkmechanismus.

• Torsionsmechanismus.

• Federmechanismus.


Lenkmechanismus

Der Lenkmechanismus ist durch das Knickgelenk sehr vereinfacht gegenüber den herkömm-lichen Lenksystemen und ist dadurch sehr beständig, leicht, stabil, günstig und schnell reaktionsfähig. Durch die Lage des Gelenkes und deren Funktionsweise ist ein sehr enger Radius möglich und dadurch sehr wendig. Das wendige Verhalten des Fahrzeuges unterstützt das Einparken im Stadtverkehr sowie das umfahren von Hindernissen im Gelände. Diese Lenkung kann durch eine auf das gelenk aufgesetzte Stange wie beim Außenbordmotor oder wie in unserem Fall durch das Einbinden eines Robotiksystems mittels Lenkkopfplatte gesteuert werden. Ein weiterer Vorteil dieses Robotiksystems ist, dass es auch Schläge durch Steine oder Hindernisse der Fahrbahn aufnimmt und dadurch schnellere Geschwindigkeiten möglich sind.


Torsionsmechanismus

Das Torsionsgelenk kann optionell für den Strassengebrauch eingebaut werden und verleiht dem Fahrzeug ein Motorradähnliches „feeling“. Dieses Gelenk verleiht in der Kombination mit einer Einsitzer – oder Zweisitzerkabine (hintereinander) ein einzigartiges Kurvenver-halten. Dieses Torsionsgelenk hat nichts mit dem im Knickbereich befindlichen Torsionsgelenk zu tun, denn dieses ist notwendig, um separate Schläge der beiden Hinterräder aufnehmen zu können.


Federmechanismus

Um das Lenken durch die Hinterachse mit der vorhin Beschriebenen Technik zu gewährleisten, kann nur mit einem Federbein gearbeitet werden. Dieser Federarm muss zur Federbewegung zusätzlich die Drehbewegung aufnehmen. Dadurch entstand die Verbindung zum vorderen Fahrwerk durch ein Kugelgelenk. Durch diese Federung wird wieder Gewicht, Platz und Kosten gespart und dadurch muss für eine Veränderung des Fahrverhaltens hart, weich nur eine Feder verstellt werden. Der Federmechanismus des Vorderrades kann mittels eines Kolbensystems nachempfunden dem 2 Takt Motors verstellt werden und somit das Fahrwerk um ca. 13cm in der Höhe verstellt werden.


Details

Federung Vorne


Federung Hinten


Torsion – Klapp – Knickgelenk


Hinter- Antriebsachse


Folien

Titelblatt

Einachsschlepper

Konzept

Gliederung


Schnitte

Entwurf

Details

Präsentation


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Attribute

Treichl Michael, Buchmayr Christian | Budig Michael | HB2 | Nomad-cruiser | 07WS

Fakten zu Nomad-cruiserRDF-Feed
BetreuerBudig Michael  +
LVHB2  +
Semester07WS  +
TitelNomad-cruiser  +
VerfasserTreichl Michael  + und Buchmayr Christian  +
Persönliche Werkzeuge