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Nomad

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Verfasser Kerschbaumer Tim, Petar Bjelobradic
Betreuer Flotzinger Helga
LV HBSE
Thema T-Shelter
Titel Nomad
Semester 15WS
Image

Inhaltsverzeichnis

Warm up

In unserem Warm up haben wir anhand von Selbststudien Überlegungen angestellt wie viel Platz der Mensch zu welchem Zeitpunkt des Tages braucht.


Research

Leben auf kleinem Raum
Klassisches Kapselhotel

Multifunktionseinrichtung

Möbel die mehrere Funktionen vereinen, um platzsparend wohnen zu können. Wohnungen die durch mehrfach nutzbare Einrichtung ein einzelnes Zimmer in mehrere verwandeln können, zum Beispiel eine art Hochbett mit geschlossenem Raum darunter welcher als Lagerraum/Kleiderschrank dienen kann und in einer Seitenwand gleichzeitig noch ein eingelassenes Regal/Entertainmentcenter enthält, so wird ein Einrichtungsgegenstand mit drei Rollen belegt, die der Schlafgelegenheit, die des Stauraumes, und die der Unterhaltung.




Shelter/Leben auf kleinem Raum

Viele verschiedene Möglichkeiten, von Trennwänden in Turnhallen bis zu fertigen Systemen wo nur noch Seitenwände eingeschoben werden müssen um eine eigenständige Einheit zu schaffen.

Erste Entwürfe

Die ersten Entwürfe waren noch recht verschieden, und die Idee dahinter war durch mehrere Zugänge zum Thema einen klaren Pfad dem wir folgen wollen herauszuarbeiten:

- Kapselhotel-Prinzip auf bestehende (Industrie-)Gebäude anwenden, Aufenthaltsbereiche, geschlechtlich getrennte Bäder, große gemeinsame Küche/Essbereiche.

- Modulare Inneneinrichtung für bestehende Gebäude, mit minimalen Einrichtungen die maximale Verwendbarkeit der einzelnen Räume erreichen. Teilweise Ideen von Land Rover Defender mit Reiseausbauten bezogen. (Schlafzimmer in Klappdach, so wird das Fahrzeug Modular zweistöckig)

- ISO-Container einfach umbauen und attraktiv gestalten.

- Einzelne Familienbehausungen im Bienenwaben-Prinzip zusammenschließen und somit größere Verbände bilden die auch kommunale Rollen (Schule/Küche/Aufenthaltsraum) übernehmen können. (auch wieder verbunden zu modularer, vielseitig nutzbarer Inneneinrichtung)


Durch zufall wurden wir dann auf Jurten als Möglichkeit aufmerksam. Sie entsprechen dem Lebensweg der Flüchtlinge, modulares, vielseitig nutzbares innenleben, leicht zu transportieren, leicht und schnell aufzubauen, modular anpassbar an jede Jahreszeit. Daraus hat sich die Idee ergeben eine Jurte auf eine sechseckige Form abgewandelt Im Bienenwabenprinzip umzusetzen.

Erster Grundriss

Erster Finaler Entwurf

Jurte als Basis, aber ein frei geformter Korpus.

Die Jurte ist für uns eine gute Basis für den Finalen Entwurf gewesen da sie den Nomadischen Lebensstil der Flüchtlinge verkörpert, leicht auf und abzubauen ist, und mit minimalen Materialien einen hervorragenden Schutz vor den Elementen bietet. Daher haben wir uns entschieden einige Details der klassischen Jurte in unseren Entwurf mit einfliessen zu lassen.



Scherengitter Ansicht M1/1
Scherengitter Ansicht 2 M1/1

Das Scherengitter

Dieses bildet das Rückgrat der senkrechten Wand einer Jurte. Durch das zusammenfaltbare Design ist es sowohl transportabel und auch stabil sobald es durch den Türrahmen fixiert wird. Des weiteren bildet es die Basis für die Isolationsschicht, welche aus mehreren Schichten Filz besteht.




Die Isolationsschichten aus Filz

Durch eine variable Anzahl und anbringung können die Jurten für jede Jahreszeit verwendet werden. Wenn es im Sommer warm ist wird direkt über dem Boden ein streifen rundherum frei gelassen, damit Luft frei im Innenraum zirkulieren kann, und im Winter können mehrere Schichten so gut isolieren dass -20 grad Celsius Außentemperatur kein Problem darstellen. Als grobe Faustregel gilt dass eine Lage Filz (1-2cm dick) die Isolierfähigkeit einer 6cm starken Ziegelwand hat.

Grundriss der Viererkopplung

Behausungsvariationen

Wir haben vier verschiedene varianten der Basisform entwickelt um auch größeren Familien ein gemeinsames Heim zu bieten.






Städtebaulicher Ausschnitt 1
Städtebaulicher Ausschnitt 2

Städtebauliche Entwürfe

Wir haben mehrere Städtebauliche Ideen entworfen um verschiedene Bevölkerungszahlen berücksichtigen zu können. Auf dem hier gezeigten Ausschnitt des Städtebaulichen Modells sieht man die verschiedenen Varianten die auf der Basisform aufbauen.




Zweiter Finaler Entwurf

Uns ist bewusst geworden dass unser erster finaler Entwurf sich stilistisch zu weit von der klassischen Jurte entfernt hat, weshalb wir auf raten unseres Betreuers einen neuen Entwurf gestartet haben, welcher sich stilistisch der Jurte viel näher einfindet. Der Wandaufbau ist der selbige geblieben wie bei unserem ersten finalen Entwurf, die Inneneinrichtung hat sich etwas verändert. Im Dach sind nun zwei Fenster integriert um eine bessere Tageslichtbeleuchtung zu gewährleisten.


Grundriss

Der Grundriss hat sich dahingehend verändert dass nun keine festen Wände mehr vorhanden sind. Raumtrennungen geschehen nun durch Tücher, bzw. Schubelemente. Das Bad wird durch eine Fertigbaukapsel abgetrennt um zu gewährleisten dass der Innenraum nicht zu feucht wird.


Details

Städtebaulicher Entwurf

Kopplungsvarianten

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