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Nicolas Decker/ Andreas Hausberger/ Sarah Götz

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Verfasser Götz Sarah, Decker Nicolas, Hausberger Andreas
Betreuer Sommer Gilbert
LV HBSE
Thema T-Shelter
Titel
Semester 15WS
Image Bild:Kistenvariante.jpg


Inhaltsverzeichnis

Ithaka

Warm Up

Beim Warm-Up haben wir uns erstens Gedanken über menschliche Proportionen und über den Platzbedarf eines Individuums gemacht. (Schema: rot=oft benutzt; blau=selten benutzt). Zweitens haben wir uns gefragt welche Menschen hauptsächlich die Heime besuchen werden. Infolgedessen wurde der Entschluss genommen unsere Flüchtlingsheime auf männliche Jugendliche zu fixieren. (Laut Statistik die häufigste Altersklasse und das häufigste Geschlecht).

Konzept

Wir haben den Aspekt eines zentralen Raumes, der einen gemeinschaftlichen Nutzen bietet für sehr wichtig empfunden. Eine interessante Referenz ist die „Saline“ von dem fr. Architekten Ledoux, bei der die Wohnhäuser um eine zentrale Fabrik angeordnet waren. Ausgehend von dem Warm-Up und der Referenz schien uns ein großer Wohn- und Essraum, an den kleine Schlafzellen andocken können als optimale räumliche und formelle Lösung. Die Vorteile sind vielfältig, z.B. bringt dies die Möglichkeit günstig zu bauen, da die verschiedenen Möbel und Gebrauchsgegenstände nicht 8 Mal zur Verfügung gestellt werden müssen, sondern nur 1 Mal für Alle. Es entsteht also ein viel luxuriöser Raum, der großzügig Platz bietet und an dem sich Orte der Kommunikation und des sozialen Kontaktes bilden. (optimal für Jugendliche).

Entwurf

Allgemein

WE ALL NEED SPACE ...

... vorallem Menschen aus Krisengebieten, Menschen mit Traumen, Menschen, die ihr zu Hause verlassen mussten und auf der Suche nach einer neuen Heimat sind.

Vorallem verlassen Jugendliche ihr Heimatland - sie sind eine verlorene Generation - ohne Perspektive. Doch da ist ein kleiner Funken Hoffnung, die Sehnsucht nach einem besseren Leben. Viele glauben dies in Österreich und anderen Ländern zu finden, ahnungslos flüchten sie, müssen Familie und Freunde zurücklassen. Hier in Österreich werden sie zwar aufgenommen - die Wohnsituationen sind oft aber menschenunwürdig. Eine gewisse Traurigkeit liegt wie ein Schatten auf den Unterkünften, in denen sie mit Fremden zusammenleben - und dies auf engstem Raum.

Architektur kann zwar nicht alle Probleme lösen, aber: Architektur kann diesen jungen Menschen einen Platz zum “Ankommen” schenken und Räume der Begegnung schaffen.

Flüchtlinge brauchen keinen Luxus, aber sie brauchen Platz zum Leben, Platz zum Kommunizieren und sich Zurückziehen. Deshalb wollen wir unser Projekt wie eine WG konzipieren, damit die Jugendlichen Privatsphäre genauso wie Orte der Begegnung finden können. Durch Selbstversorgung werden sie zur Selbstständigkeit “gezwungen” und auf das “Leben-danach” vorbereitet.


Aber die Realität sieht anders aus.Durch das Kennenlernen 2er Flüchtlinge konnten wir Ihre Situation besser verstehen - sehen wie sie leben - auf engstem Raum und ohne Privatsphäre. Sie halfen uns, durch Gespräche über ihren Alltag und das Leben im Heim die Bedürfnisse der Flüchtlinge auszuarbeiten und so unser Raumkonzept zu entwickeln.

ITHAKA ... ... als Symbol für das Ankommen, das zu Hause sein.Die Legende des Odysseus, der nach einer 20 Jahre langen Irrfahrt, unteranderem übers Mittelmeer,schlussendlich wieder auf seiner Heimatinsel Ithaka ankommt, steht sinnbildlich für die lange,beschwerliche Reise der Flüchtlinge und soll die Hoffnung der Flüchtlinge, ein zu Hause zu finden, ausdrücken.


Zentraler Gemeinschaftsraum

alle anderen Räume (Privat- und Hygienebereich) docken an diesen an.So entsteht der Übergang vom privaten und halböffentlichen Bereich.Orte der Kommunikation und der Begegnung entstehen. Von außen kann man das “WG-Leben” durch die große Glasfront erkennen - die Treppe als Element der Bewegung.

Aufgrund des kleinen Privatbereichs (2x3m) wurde der Gemeinschaftsbereich bewusst großzügiger gestaltet. Im EG befindet sich die Küche und der Essbereich, im OG kann man sich aufhalten, treffen, entspannen, ... Unser Konzept ist mit 2 Ebenen angedacht, um der Idee einer WG gerecht zu werden. Es entstehen mehrere kleine Wohneinheiten, die in sich ab- geschlossen funktionieren.Dies soll den jungen Flüchtllingen das Gefühl geben nicht einer von vielen zu sein , sondern, dass jeder von ihnen ein wichtiger Bestandteil seiner WG ist. Dies soll auch die Kommunikation erleichtern, da es nicht wie in einem großen Wohnblock mit etlichen Zimmern und Etagen zur Isolierung kommt


90 - 12 - 90:

Grundriss Raster

Abstand zwischen Tür - Zwischenwand - Tür

Hinzu kommt, dass sich alle Kisten um die gleiche Fläche überlappen. Infolgedessen werden die rot markierten Bereiche, welche zusätzliche Dämmung benötigen, immer gleich angefertigt und montiert.


Somit endsteht ein flexibeles System welches durch seine modulare Bauweise kostengünstiger, einfacher und realisierbarer ist.

Die Kisten werden durch ein Stecksystem an den Hauptraum angefügt. Die Öffnungen des Hauptraums sind fix - sollte keine Kiste angedockt werden kann ein Wandelement oder ein Fenster eingefügt werden.

Pläne

Fakten zu Nicolas Decker/ Andreas Hausberger/ Sarah GötzRDF-Feed
BetreuerSommer Gilbert  +
ImageKistenvariante.jpg  +
LVHBSE  +
Semester15WS  +
ThemaT-Shelter  +
VerfasserGötz Sarah  +, Decker Nicolas  + und Hausberger Andreas  +
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