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Naturparkhaus

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von Alexandra Gasser, Kuscu Nilgün

betreuer: Valentine Troi, Frank Ludin



Inhaltsverzeichnis

GRUNDLAGE

Im Jahr 2005 wurde ein Wettbewerb zum Bau eines Naturparkhauses, eines Kindergartens und einer Grundschule in St. Magdalena - Villnöß ausgeschrieben. Bearbeitet wurde diese Wettbewerbsthematik im Rahmen eines Entwerfen 5 am Institut für Konstruktion und Gestaltung.


LAGE

Das Villnößtal ist 24km lang und mündet zwischen Klausen und Brixen in das mittlere Eisacktal. Die Gemeinde Villnöß besteht aus 6 Fraktionen. Der Hauptort mit Verwaltungssitz ist St. Peter. Das Gemeindegebiet umfasst 81,06 qkm. Davon sind 63% Waldgebiet, 29% Landwirtschaftsgebiet und nur 8% bebaute Fläche und nicht genutztes Land.

BEVÖLKERUNG

Die Gemeinde Villnöß zählt 2.446 Einwohner, davon in der Fraktion St. Magdalena 510 Personen (Stand 1. Oktober 2004). Es lässt sich eine kontinuierliche Zunahme der Wohnbevölkerung feststellen. Ein vielfältiges und reges Vereinsleben stärken das Zusammengehorigkeitsgefühl der Bevölkerung.

KLIMA

Durch die geografische Lage des Tales in den Alpen, südlich des Alpenhauptkammes und durch die Höhenlage herrscht mässig frisches, subkontinentales Klima mit sommerlichem Nieder-schlagsmaximum (meist in Form von Gewittern). Die windgeschützte Lage des von Ost nach West verlaufenden Villnößtales und der große Waldreichtum bedingen ein wärmeres Klima, als es der Höhenlage entsprechen würde. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Monat Juli bei circa 17°, im Monat Januar bei circa –2,5°.

ST. MAGDALENA

Die Ortschaft St. Magdalena liegt im hinteren Talbereich auf einer Meereshöhe von 1340 m. St. Magdalena ist ein Dorf mit lockerer Besiedlungsstruktur, die sich am Villnösserbach entlang zieht. Es ist ein Ort mit starker Durchmischung von Wohnen, Tourismus, Gewerbe und Landwirtschaft.

ENTWERFEN 5


FALTUNG

ORIGAMI

Um die Faltung genauer zu untersuchen und die verschiedenen Möglichkeiten der Auststeifung zu verstehen falteten wir einige Origamis . Ein kleines Papierquadrat mit 15cm Seitenlänge ist die Keimzelle des Origami, der fast zweitausenjährigen Kunst des Papierfaltens. Aus ihm entstehen, einem ungeschriebenen Gesetz folgend, ohne Verwendung von Schere oder Klebstoff kunstvolle Objekte wie etwa der berühmte Kranich. In den 1990er Jahren begann die Blitzkarriere des Origami als Kunstform - von renommierten Galerien und Museen durch die Aufnahme in ihre Sammlungen zunehmend geadelt und in den Rang zeitgenössischer Bildhauerei gehoben. (Quelle: Die Vielfalt der Faltkunst / Master of Origami)

FALTMÖBEL/ -WÄNDE

Der nächste Schritt war nun diese Techniken in eigenen Modellen und Raumstudien anzuwenden.


Mit Hilfe von Einschnitten ist es möglich die Faltwand zu verebnen und somit den Raum bei Bedarf zu öffnen.

Durch Aussteifung der einzelnen Dreiecke untereinander und Befestigung am Boden ergeben sich Sitzgelegenheiten und Präsentationsflächen, die je nach Bedarf verändert werden können.



FALTMÖBEL EG Variante 1


Material: GFK Gewicht: 7,5 kg/m² bei 6mm Plattenstärke


FALTMÖBEL EG Variante 2

Material: GFK Gewicht: 140 Kg



FALTMÖBEL OG Variante 1


Material: GFK Gewicht: 7,5 kg/m² bei 6mm Plattenstärke


FALTMÖBEL OG Variante 2

Material: GFK Gewicht: 30 Kg



MOBILE TRENNWAND OG

Material: GFK Gewicht: 307 Kg


KONSTRUKTION MOBILE TRENNWAND OG


Die einzelnen GFK – Dreiecke werden mit einer zusätzlich einlaminierten Gewebeschicht an den Kanten flexibel verbunden. Die Befestigungspunkte im Boden sind ebenfalls einlaminierte GFK-Dübel, die durch einen Kontaktknopf im Boden mechanisch versenkt und verriegelt werden.


GRUNDRISSE


Das Untergeschoss befindet sich zur Gänze unter dem Erdreich. Hier befinden sich die Sanitäranlagen und die Technikräume. Das Erdgeschoss liegt 1223m über dem Meeresspiegel. Hier wird das Gebäude betreten und stellt somit den Eingangsbereich mit Ausstellungfläche dar. Der offene Raum wird durch eine Faltwand getrennt. Die Faltwand aus 8mm starkem Cortenblech ist selbsttragend und steift sich selbst aus. In das Obergeschoss führt eine Rampe die gleichzeitig auch als Ausstellungsfläche dient und führt dann weiter in die Gallerie. Hier befindet sich die vorher schon erwähnte Trennwand, die im offenen Zustand den ansonsten freien Raum, teilt.


SCHNITTE


Jene Bereiche die aus dem Erdreich herauswachsen sind aus einer Cortenhülle. Während die unterirdischen Bauteile aus Stahlbeton in Sichtqualität bestehen.


TRAGSTRUKTUR


Die Konstruktion besteht aus Hauptträgern und Nebenträgern die das Gebäude ummanteln. Jeder einzelne Knotenpunkt ist eine Sonderanfertigung da die einzelnen Falten einen unterschiedlichen Winkel haben.



Die Hülle besteht aus Stahlblech oxidiert 8mm, Wärmedämmung Polyurethan 70mm, Stahlprofil I 350/250 mm, Carbon, Stahlprofil I 125/125 mm, Entlüftung und einer abgehängte Decke aus Gipskarton.


Details


RENDERINGS


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Attribute

Gasser Alexandra, Nilgün Kuscu | Troi Valentine, Ludin Frank | HB2 | Naturparkhaus | 08SS Bild:NaturparkhausFaltwandogNeu.jpg

Fakten zu NaturparkhausRDF-Feed
BetreuerTroi Valentine  + und Ludin Frank  +
ImageNaturparkhausFaltwandogNeu.jpg  +
LVHB2  +
Semester08SS  +
TitelNaturparkhaus  +
VerfasserGasser Alexandra  + und Nilgün Kuscu  +
Persönliche Werkzeuge