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Mara Milborn Phänomen und Paradigma Seite

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Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1

Phänomen

(griech.)

1) etwas was nicht der Norm, dem "Normalen", dem "Erwartetem", der "Vorstellung, dem "...wie es sein soll..." entspricht -Abstrakter Begriff für Vorkommnisse - greifbar und auch nicht greifbar - z.B.: das Phänomen der Armut,

2) Erscheinung, Wunder, Phänomenal: zur Welt der Ertscheinung gehörig; fabelhaft, großartig; der Phänomenalismus: Annahme, dass nicht die Dinge, sondern nur ihre Erscheinung erkennbar sind (aus: "Der Neue Brockhaus", 1938)

3) - (bildungssprachlich) etwas, was sich beobachten, wahrnehmen lässt; [bemerkenswerte] Erscheinung - (Philosophie) das Erscheinende, sich den Sinnen Zeigende; der sich der Erkenntnis darbietende Bewusstseinsinhalt - (bildungssprachlich) außergewöhnlicher, phänomenaler Mensch Herkunft: spätlateinisch phaenomenon = (Luft)erscheinung < griechisch phainómenon = das Erscheinende, zu: phaínesthai = erscheinen

(http://www.duden.de/rechtschreibung/Phaenomen)

Paradigma

(griech.)

1) Beispiel, bes. Beugungsmuster, Musterbeispiel in der Sprachlehre. (aus: "Der Neue Brockhaus", 1938)

2) -Weltanschauung -z.B.: Paradigmenwechsel

3) (bildungssprachlich) Beispiel, Muster; Erzählung mit beispielhaftem Charakter (Sprachwissenschaft) Gesamtheit der Formen der Flexion eines Wortes, besonders als Muster für Wörter, die in gleicher Weise flektiert werden Herkunft: lateinisch paradigma < griechisch parádeigma, zu: paradeiknýnai = vorzeigen, sehen lassen (http://www.duden.de/rechtschreibung/Paradigma)

4) Paradigma in Merketingwissenschaft: Definition „Paradigma“ „Unter einem Paradigma wird in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung ein Denkmuster, eine Art ‚Supertheorie’ verstanden, die grundlegende Probleme und Methoden weiterer Bereiche eines Faches definiert und das Weltbild einer Zeit prägt.“ Knut Bleicher,emer. Professor für Betriebswirtschaftslehre „Allgemein anerkannte wissenschaftliche Leistungen, die für eine gewisse Zeit einer Gemeinschaft von Fachleuten massgebende Probleme und Lösungen liefern. … Ein Paradigma ist das, was den Mitgliedern einer wissenschaftlichen Gemeinschaft gemeinsam ist, und umgekehrt besteht eine wissenschaftliche Gemeinschaft aus Menschen, die ein Paradigma teilen.“ Thomas S. Kuhn, Professor für Wissenschaftstheorie und –geschichte (Referenten Tobias Römer,Sebastian Averhage, Veranstaltung Marketing-Vertiefung, bei Prof. Dr. Rainer Janz)

Digital

1) Im Brockhaus 1938 nicht bekannt

2) (Medizin) mithilfe des Fingers erfolgend - Herkunft: lateinisch digitalis

(Physik) in Stufen erfolgend; in Einzelschritte aufgelöst auf Digitaltechnik, Digitalverfahren beruhend - Herkunft: englisch digital, zu Digit

(Technik) in Ziffern darstellend; in Ziffern dargestellt


5 Phänomene +1

Faszination an neuen Religionen

In jeder Stadt trifft man die sichtlich gleiche Gruppe an lachsfarbig gekleideten Menschen, die singend durch die Straßen ziehen. Die Kirchenaustritte in unserer westlichen Welt, bewirkt eine Gegenbewegung zu anderen, "exotischeren" Religionen. Es ist IN sich mit fernöstlichen Religionen zu beschäftigen. Dieses Phänomen zeigt sich sogar in Kleidungsstilen. Angefangen haben solche Gemeinschaften schon in den 60gern, auch im Zuge der Hippiebewegung. Viele sind als Sekte verschrien.

Beschleunigung der Komunikation

Ich habe einen großen Stapel Briefpapier, der nicht verwendet wird. Brieftaube - Brief - Telegramm - Fax - E-mail - Sms - Twitter/Skype/ Facebook. Die Art wie Menschen kommunizieren hat sich rasant verändert und ist heutzutage nicht wegzudenken aus unserem Leben. Manche Meinungen behaupten aber, dass auch viele Qualitäten verschwunden sind. Zum Beispiel ist eine E-mail nicht mehr so persönlich wie ein Brief, die Hemmschwelle ist in einer E-mail viele geringer als in einer schriftlichen Mitteilung oder einem Gespräch.

Musik

Als Kind schaltete ich den Ton bei Gruselfilmen aus, wenn es zu grausig wurde. Musik berührt Menschen ganz besonders. Physikalisch ist es nur vibrierende Luft. Trotzdem reagieren die meisten Menschen auf Musik. Musik hilft gegen Stress, Schmerz,reguliert Herzschlag und Atmung, steigert die Motivation. Für einige Menschen ist Musik kommunizieren zu können. Musik soll Babys im Mutterleib gut tun und Kühe geben bei Mozartklängen mehr Milch.

Selbermachen

Recyclingparties, Näh-Teekränzchen, Strick-guerille,... Es scheint, dass sich die westliche Gesellschaft auf handwerkliche Werte zurückbesinnen will. Immer mehr junge Menschen legen mehr wert auf Handarbeit und selbstgemachtes als noch vor wenigen Jahren. Das Gegenphänomen zur Konsumgesellschaft.


Erwerbsbiographie von Frank LLloyd Wright

-Aufgewachsen in armen Umfeld, Vater war Pfarrer und Musiklehrer, Mutter Lehrerin.

- 1885 - 1887 Studium Ingenieurswissenschaften an der University of Wisconsin. Abbruch des Studiums aus Geldmangel (ACHTUNG: Quellen sind sich da nicht einig)

- Arbeit in diversen Architekturbüro, bevor er für Louis Sullivan arbeitete, den er bewunderte.

- Trotz seines Lohns und Überstunden, war Wright immer knapp bei Kasse, was auf seinen Geschmack für teure Kleidung und Fahrzeuge, als auch den Luxus den er in sein Haus designte zurückzuf+hren ist. Außerdem erbten auch seine 2 Söhne den Hang zu Luxusgütern.

- 1889 Heirat mit Catherine Tobin, mit der er 6 Kinder hatte.

- 1893 Bruch mit Sullivan, da Wright neben seiner Arbeit für Sullivan eigene Häuser designte und baute (ungefähr neun) um mehr Geld zu verdienen, was aber ein Vertragsbruch für Sullivan war.

- DIe Geburt weiterer Kinder zwang Wright, sein Hausatelier mit einer teuren Erweiterung neu zu bauen.

- Verließ seine Frau und Kinder, reiste nach Europa mit Mamah Cheney, seine Geliebte und Frau eines Klienten. Der folgende Skandal verbat Wright in Amerika wieder zu bauen.

-1911 wieder in Amerika, baut Wright Taliesin, einen Wohnbau mit Ateliers in Spring Green, Wisconsin, auf einem Grundstück, dass ihm seine Mutter kaufte. Taliensin brannte dreimal ab, einmal durch einen Amoklauf seines Mitarbeiters, bei dem auch seine Geliebte starb. beim zweiten Brand aufgrund von verschmorten Telefonkabelns entstand ein Schaden von 250.000-500.000 $.

- Mit seiner neuen Frau Olga wurde er 1926 verhaftet wegen Verstoß gegen den Mann Akt, auf Anklage von Olgas Ex-Mann.

-1923 zweite Heirat, ein Jahr später lernte er seine dritte Frau kennen. Gleichzeitig übernimmt die Bank sein Haus Taliesin, wei ler hoch verschuldet ist.

- Nach dem Börsencrash 1929 hielt Wright Vorlesungen an der Printcton Universität

- 1935-1939 entstand Falling Water. Das Haus kostete 155.000 $ Architektbeitrag inklusive.

Neben seiner Tätigkeit als Architekt und Schriftsteller, war Wright auch tätig als Kunsthändler und Sammler. Bei seinen Reisen nach Japan erstand er Große Bestäönde an Holzschnitten im Ukiyo-er Stil, den er in seinen eigenen Anwesen als auch als gewinnbringenden Weiterverkauf verwendete. Er plante die Kunstwerke geschickt in die von ihm projektierten Gebäude, damit die Bauherren das dazu passende Kunstwerk auch bei ihm kauften. Zeitweilig waren die Erträge aus den Kunsthandel höher als aus der ASrchitekturtätigkeit.


Aufgabe 3

The Narcissism Epidemic

Jean M. Twenge, W.Keith Campell

Das Buch zeigt die Selbsverliebtheit und den Egoismus der heutigen Gesellschaft und deren Auswirkungen, bezogen auf Amerika und vor allem in den jüngeren Generationen herrschend. Viele Probleme heutzutage sind ihrer Meinung nach der krankhaften Selbsüberschätzung zuzuschreiben, z.B. die Finanzkrise. Wobei diese Generation nicht zu der „jungen“ gehört.

Kritiker des Buches erwähnen die vernachlässigte Geschichte. Gier und Neid gab es immer schon und verursachte zum Beispiel viele Kriege, nur wurde diese nicht so erforscht oder war so flächendeckend präsent. Soziale Netzwerke und Internet, mit dem man alles schnell und einfach erreicht, machen die Menschen zu solchen Egoisten. Gleichzeitig sind sie so feste Bestandteile unseres Lebend, dass man sich ihrem Einfluss nicht entziehen kann, lebt man in einer westlichen Gesellschaft kein Eremiten Leben. Die Kritik die die Autoren an der Gesellschaft üben, wird Denkanstöße geben, aber mittlerweile ist es zur neuen Kultur geworden. Und die Erziehung oder Schulbildung wird nicht viel ändern können. So schnell das heutige Leben ist, so schnell ändert sich auch die Kultur.

Erfahrung

Zur Evidenzbasierten Medizin

New Yorker Medizinstudenten müssen „Sehen“ lernen.

Zitat: Die Lehrveranstaltung "Die Kunst des Betrachtens" ist Pflicht für alle Studenten der berühmten Mount Sinai Medical School. "Wir wollen, dass die jungen Ärzte sich wieder ihre Patienten anschauen und nicht nur die Werte aus dem Labor", sagt David Muller, Leiter der studentischen Ausbildung an dem noblen Krankenhaus in der Upper East Side.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-47209155.html

BIG DATA

Alle 5 Jahre verzehntfacht sich die verfügbare Datenmenge. Durch maschinelle Erzeugung von Daten wird die Menge noch schneller noch größer. Die Speicherung und Organisation von Big Data stellt ein großes Problem dar. Kritik an Big Data, da es eine quantitative aber keine repräsentative Sammlung von Information ist.

Positivismus

Erkenntnis aus Interpretation von "positiven" Befunden. Experimente unter vorab definierte Bedingungen den erwarteten Nachweis bringen. Vertreter: Auguste Comte. Religionsersatz.

Paul Feyerabend: "Anything goes"

Persönliche Werkzeuge