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MIkado

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Verfasser Röck Kerstin, Engensteiner Ines
Betreuer Flotzinger Helga
LV HBSE
Thema T-Shelter
Titel
Semester 15WS
Image Bild:DSC 8930 autotone verkleinert.jpg

Einige der grundlegenden Überlegungen zum Entwurf:


Kopplung von jeweils zwei Wohneinheiten

Ein Nanohaus bietet Raum für 4 Bewohner. Wenn gewünscht, können zwei dieser Woheinheiten zueinander geöffnet werden, indem zwei große Wandelemente verschoben werden. Diese Öffnung passiert auf der höchstgelegenen Ebene, in der sich der Ess-/Wohnbereich befindet, so dass ein vergrößerter gemeinschaftlicher Bereich entsteht.


Minimaler Wand- und Dachaufbau

Die vom Boden abgehobenen Wohneinheiten werden durch eine Vielzahl von runden Stahlstützen getragen, die gleichzeitig ein großes Flugdach aus PMMA Wellplatten über jeweils zwei Wohneinheiten aufspannen. Das großzügiges Flugdach, das die Wohneinheiten vor Witterung schützt, ermöglicht einen vergleichsweise spartanischen Wandaufbau.


Einhängen der Boden-, Wand und Dachelemente in die Stahlkonstruktion

Es gibt zwei Arten von Platten, die auf den von den Stahlstützen aufgespannten Stahlträgern aufgelegt (Bodenplatten) oder in die Stahlstützen eingehängt werden (Wandplatten): Holzplattenelemente und Elemente, die konstruktiv aus einem Holzrahmen bestehen und mit Polycarbonatplatten beplankt sind. In den Polycarbonat-Lichtbauelementplatten befinden sich die Öffnungen nach außen, bei denen es sich auschließlich um Kippfenster handelt. Diese finden ihre Verankerung in dem beschriebenen umlaufenden Holzrahmen, an dem auch die Polycarbonatplatten befestigt sind.

Einzig die Deckenplatten sind nicht direkt an den Stahlstützen eingehängt, sondern liegen auf den obersten Balken der Holzrahmen der Polycarbonatplatten auf, welche jedoch wiederum direkt zwischen den Stahlstützen aufgespannt sind. Von den Stahlstützen ragen Schwerter in die konstruktiven Teile der Wandplatten (entweder Dreischichtplatte bei den Holzelementen oder der umlaufende konstruktive Holzrahmen bei den Polycarbonatelementen).


Anpassung an Hanglagen

Die Stützen ermöglichen eine Anpassung an jegliche Steigung des Baugrundes, ohne dass eine Ausschachtung nötig wäre, da sie direkt beim Aufbau in ihrer Höhe angepasst werden können. Als Fundament sollen Schraubfundamente dienen, die betonlos in den meisten Baugründen verankert werden können. Die Mikado-Wohnwolken sollen so temporär an verschieden steilen Bauplätzen, wie etwa Randbereichen von Wohngebieten, die in Wälder münden, oder freistehende Hangwiesen zwischen bestehenden Wohnbauten, aufgebaut werden. Für dieses Projekt wurde exemplarisch als Baugrund eine freie, recht steile Wiese inmitten eines Wohngebietes in Hötting, Innsbruck, ausgewählt.


Privatsphäre

Jedem Bewohner soll trotz der minimalen Wohnfläche eine einzelne Koje zur Verfügung stehen - so gibt es in jedem der “Nanohäuser” jeweils 2x2 Kojen, die nebeneinander liegen und durch eine Zwischenwand getrennt voneinander sind. Jede Koje ist mit einem Hochbett und einem Wandregal ausgestattet, das gleichzeitig als Aufstiegstreppe zum Bett dient.

Bei Bedarf können zwei Kojen in ein größeres Zimmer verwandelt werden. Um auf verschiedenen Bedürfnisse flexibel reagieren zu können, gibt es in dem Nanohaus mehrere Möglichkeiten, durch Verschieben von Möbeln oder Wänden entlang von eingebauten Schienen neue Wohnsituationen zu schaffen. Ein Beispiel davon findet sich in den Kojen: werden zwei Zimmer zu einem umfunktoniert, können die Hochbetten zusammengeschoben werden, so dass sie ein Doppelbett bilden, das entweder mittig im Raum bleiben, oder in die linke oder rechte Raumecke geschoben werden kann.


Inhaltsverzeichnis

Endmodell Entwurf und Städtebauliche Modelle

Grundrisse


Ansichten, Draufsicht, Städtebaulicher Plan

Schnitte

Abbundpläne

Erläuterungen zu Konstruktion und Entwurf

Formfindungsprozess und Zwischenentwurf


Datei:Röck Engensteiner Endabgabe A0 Plakat.pdf

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