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Live beirut

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Bearbeitet von: Isabella Dorigo


dieses thema war zwar von anfang an unglaublich fesselnd, forderte aber auch einen sensibleren zugang, fragen wie: „können wir uns in diese welt denn hineinversetzten und haben wir überhaupt die berechtigung dazu?“ stellten sich immer wieder. schon anfangs stieß ich oft an gewisse grenzen in dieser dystopie. „wie fühlt sich ein mensch in dieser vom chaos, krieg und verwüstung geprägten stadt? Kennen die menschen ein solches leben wie wir es als normal empfinden? welches leben wurde für sie zum alltag? In welchem ausmaß hat der krieg einfluss auf einen tag im leben eines menschen, von welchen faktoren wird er noch geprägt?“ Ich begann damit im internet viele berichte und blog´s zu lesen, habe versucht mit einigen leuten (leider erfolglos) per email in kontakt zu treten und habe mich immer mehr von dieser stadt fesseln lassen, probiert sie zu spüren, sie zu erleben …. durch meine ersten gefundenen grundlagen habe ich eine zuordnung im alltag eines fiktiven bewohners beiruts gemacht. da der mensch vom staat, der religion, und der hisbollah in vielen bereichen wie eigentum, leben und freiheit stark eingeschränkt und oft umgelenkt wird, waren mein ersten versuche, diese gesammelten daten graphisch aufzuarbeiten. In diagrammen habe ich für fixpunkte im stadtplan (kirchen, moscheen, krankenhäuser, ….) symbole gesetzt und beim überlagern dieser gemerkt, dass sich wiederum gewisse layer neutralisieren, oder einfach als nichtig erscheinen.

Kirchen Moscheen Krankenhäuser

ÜberlagerungAmpelnBombenRadioÜberlagerung

der von mir erschaffene 24 rhythmus wird von vielen einschlägen im tag ständig neu geformt, der tag wird geprägt von täglich neuen anschlägen, ausgangssperren, oder auch bei muslimen den mehrmals täglichen gebeten. dinge wie rote ampeln fallen den gesetzen des krieges zugrunde und werden für nichtig erklärt.

im zweiten schritt habe ich eher erfolglos versucht, meine diagramme in tonspuren zu transformieren, um meine persönliche komposition beiruts zu erhalten. Ich ging im anschluss an dieses review wieder zu meinen layern retour und setzte sie mit konstanten in meinem stadtplan in bezug: aktiv, passiv, reaktiv und konstant.

aus meinen tonspurversuchen konnte ich wenigstens für gewisse faktoren sinuskurven mitnehmen, die ich in weiteren schritten wieder überlagerte. Durch meine arbeit mit und auf dem stadtplan legte sich mein hauptaugenmerk immer mehr auf die zentren und subzentren in dieser stadt und wie sie auf- und miteinander wirken. dieses pulsieren und die änderung von einem auf das andere in einem sich ständig bewegenden system versuchte ich in diversen modellversuchen nachzuvollziehen. Magnetismus stellte sich schon bald als das element / material heraus, das meine zu beabsichtigende aussage am besten widerspiegelt. Das spiel mit einflussbereichen der sich ständig wechselnden veränderung von einem teilsystem / subsysteme / subzentren die auf das ganze so starken einfluss hatten. der nächste schritt war das festhalten der einzelnen szenarien in diversen modellen und das bauen eines endmodells, das auch maßstabssprüge zuließ und so zu einem adaptiven sytem in dieser stadt werden kann.


Modellphoto01Modellphoto02

Collage01Collage02


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Dorigo Isabella | Thorsen Kjetil Troi Valentine, Ender Ursula | E6 | Live beirut | Visionary Dystopia | 06WS Datei:E6 IsabellaDorigo14.jpg

Fakten zu Live beirutRDF-Feed
BetreuerThorsen Kjetil  +, Troi Valentine  + und Ender Ursula  +
ImageE6 IsabellaDorigo14.jpg  +
LVE6  +
Semester06WS  +
ThemaVisionary Dystopia  +
TitelLive beirut  +
VerfasserDorigo Isabella  +
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