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Light bridge

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Inhaltsverzeichnis

Standort

Der Inn trennt Innsbruck und Völs. Im Bereich des neu angelegten Flughafenvorfeldes (der Inn wurde Richtung Völs verlegt) entstand eine bewaldete Insel, über die die geplante Brücke führen soll. Beiderseits bestehen Uferpromenaden (Inntal-Radwanderwege). Von dem EKZ Cyta sowie vom Ortszentrum Völs gelangt man unter der Autobahn hindurch zu dem Bereich der geplanten Brücke. Auf der Seite von Innsbruck befindet sich ein Rad-und Fußweg, welcher einerseits nach Kranebitten und weiter nach Hötting West (Technik) und andererseits zum Flughafen und weiter in das Stadtzentrum führt.

Grundgedanke

An dem oben beschriebenen Ort gab es Randbedingungen, welche einzuhalten waren. Nach unten hin war ein Freibord (Hochwasser) einzuhalten. Die Höhenentwicklung war ebenso eingeschränkt durch den direkt angrenzenden Flughafen. Dies war für die Wahl eines Tragsystems aus Fachwerken ausschlaggebend. Die Aufsplittung der Tragstruktur in zwei seitliche, vertikal liegende Fachwerke mit einer horizontal dazwischenliegenden Platte als Fahrbahn ermöglichte die Abtragung der horizontalen und vertikalen Lasteinwirkungen. Die beiden Fachwerke waren gleichzeitig die Absturzsicherung. Es benötigte kein weiteres Bauelement für die Geländerkonstruktion.

Formentwicklung

Die Grundrissform verbindet die beiden vorher definierten Uferpunkte dergestalt, dass Radien nur in den Bereichen der Auflager (Völs, Insel, Innsbruck) vorkommen. Die Achsen der Brücken sind Geraden, um Torsion zu vermeiden. Die Fahrbahn steigt jeweils vom Ufer her mit 6% an und befindet sich dann stets auf gleicher Höhe und in der Mitte der Fachwerksträger. Diese schwenken symmetrisch von einer nahezu vertikalen Lage in eine leicht schräge Neigung (im oberen Bereich nach außen). Dadurch wird die statische Höhe des Fachwerkes an die Belastungsustände angepaßt und gleichzeitig eine Differenzierung zwischen engeren (Ufer, Insel) und weiteren Bereichen (über Wasser) geschaffen. Die Aufteilung der Fachwerksstäbe zwischen den durchlaufenden Ober- und Untergurten erfolgte nach statischer Erfordernis. In den Bereichen hoher Belastung wurden viele Stäbe eingesetzt und an den Orten geringerer Quer- und Momentkräfte wurden weniger Stäbe verwendet. Am Anfang wurden die zwei Stabscharen an einem parabolischen Raster ausgerichtet, dann aufgesplittet und verdoppelt bis vervierfacht an den Orten mit der höchsten Belastung. Danach wurden händisch die Knotenpunkte so verschoben, dass die Stäbe sich bei den Kreuzungspunkten nicht berühren konnten.


Plakate


Modell

Attribute

Aschaber Christoph Gutmorgeth Erich HBM Weitgespannte Tragwerke 09WS Bild:HBM_CA_kopf2.jpg

Fakten zu Light bridgeRDF-Feed
BetreuerGutmorgeth Erich  +
ImageHBM CA kopf2.jpg  +
LVHBM  +
Semester09WS  +
ThemaWeitgespannte Tragwerke  +
VerfasserAschaber Christoph  +
Persönliche Werkzeuge