exp.wiki NEU
WICHTIG: Das exp.wiki wurde aktualisiert und ist ab sofort unter einer neuen Adresse zu erreichen: https://exparch-www.uibk.ac.at/testwiki
Bitte das Anlegen neuer Seiten oder die Änderungen bestehender ab sofort ausschließlich dort durchführen.
Bestehende Projektseiten wurden/werden migriert und sind auch auf der neuen Plattform vorhanden.

Leerer Schein

Aus exp.wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

von Brigitte Bertignoll

In meinem Entwerfen geht es um die Vergänglichkeit.

Es geht um die Vergänglichkeit alles Materiellen, der Menschheit, des Lebens und es geht darum wie man das Leben gestalten soll bzw. kann, inwieweit heute Genuss, Ästhetik, Ruhe, Religion eine Rolle spielt. Inwieweit diese Dinge von einem Ort abhängig sind.

Vanitas Motive zeigen, dass der Mensch das Leben nicht in der Gewalt hat. Schönheit und Verfall werden miteinander verbunden. Das lebendig wirkende ist tod.

Inhaltsverzeichnis

Standort

Ein Brennpunkt des Wirtschaftslebens ist die Wallstreet in New York.





Georg Simmel ein deutscher Philosoph und Soziologe sagte über die Großstadt: “Sie ist Reizüberflutung, Exaktheit des praktischen er Evolution fortschreiten, in deren Folge sich auch das Individuum entwickelt. Durch bloßes Denken kann der Mensch die Totalität des Lebens nicht erfassen. Laut ihm hat Geld immer mehr Einfluss auf die Gesellschaft, die Politik und das Individuum. Hier sind wir also, auf der Kreuzung von Wallstreet und Broad Street, direkt neben der größten Börse der Welt, direkt neben eines der größten Machtsymbole der USA.

Das heilige Grabtuch von Jesus war einst der Grund wieso die Herzoge von Savoyen zu Königen wurden. Guarino Guarini bekam den Auftrag zwischen dem Dom von Turin und den Palazzo Reale – den Sitz der Könige von Savoyen – eine Kapelle zu errichten, die einzigartig sein sollte. Sie ist vom Dom aus, aber auch vom Palazzo aus begehbar. Das bedeutet, die Kapelle fand ihren einzigartigen Standort genau am Schnittpunkt zwischen einer geistlichen und einer weltlichen Institution. Das Grabtuch hatte also einen extrem politischen Kontext, der erst viel später wieder verloren ging. Die Herzoge von Savoyen errungen den Königstitel unter anderem aufgrund des Besitzes des Grabtuches. Zu jener Zeit bedeutete der Besitz einer Reliquie, immer auch der Besitz von Macht.

Grundriss der Santissima Sindone

Grundriss

Vom Dom aus ist die Kapelle über zwei sehr beeindruckende Treppen zu erreichen. Dann betritt man den kreisrunden Raum, in dessen Mitte sich der Altar befindet, wo das Grabtuch aufbewahrt wird. Hinter dem Altar befindet sich der Zugang vom Palazzo Reale aus. Wie es typisch ist für den piemontesischen Barock, hat sich Guarini mit den Farben in diesem Gebäude sehr zurück gehalten. Schwarzer Marmor ist vorherrschend in der Kapelle. Es gibt keine Fresken.

Die einzigartige Kuppel

Datei:Bild kuppel santissimasindone.jpg

Im Bild die einzigartige Kuppel der Kapelle. In der Kuppel befinden sich 6 Ringe aus Dreiecken übereinander, deren Höhe nach oben hin abnimmt. Dadurch erreicht Guarini eine optische Illusion. Die Kuppel erscheint höher als sie ist.

Grundriss

Wenn eine Person die Kuppel von unten betrachtet nimmt er an, dass jeder Dreiecksring gleich hoch ist. Das Diagramm erklärt dies. Die schwarzen Linien stellen die Kuppel dar wie sie ist. Die zwei blauen Linien außen zeigen an wie hoch die Kuppel gebaut hätte werden müssen, hätte er diesen Effekt nicht ausgenutzt. Die roten Linien zeigen die Blickachsen an. Der Betrachter kann nicht unterscheiden welcher der Schnittpunkte, ob der Schnittpunkt zwischen rot und schwarz oder der Schnittpunkt zwischen rot und blau, weiter entfernt ist.

Guarini war ein italienischer Architekt, Mathematiker und Philosoph. Die Geometrie faszinierte ihn. Vor allem die Durchdringung von geometrischen Körpern beschäftigten ihn, sowie die dabei entstehenden Schnittkurven. Seine Architektur ist ein geometrisch mathematisches Gebilde, das eine theologische Idee darstellt. In diesem Fall spielt die Dreifaltigkeit in der Kapelle eine große Rolle. Die Zahl drei kommt immer wieder vor. So besteht die Kapelle aus drei Räumen, hat drei Zugänge, drei Pendentifs usw.

Die Explosion

Unsere Aufgabe war es eine Explosionszeichnung zu erstellen. Dabei recherchierte ich was für Guarino Guarini besonders wichtig war und bin auf diese Punkte in der Explosion eingegangen.






























Meine Explosionszeichnung. Ich schaue von oben nach unten. Die Textur des Bodens zerfällt nach unten. Dadurch entsteht ein räumliches Gebilde, das wiederum als Kuppel gesehen werden kann. Die Einheit und Unendlichkeit ist im Barock wichtig. Guarini hat in diesem Gebäude Diskontinuität manifestiert. Ich ziehe die Treppe nach unten in den unendlichen Raum. Es entsteht eine fallende Kontinuität.

In dieser Kirche war Guarinis Highlight die Kuppel. Die einzelnen Räume und Bereiche sind stark von einander abgegrenzt und bilden so eine Diskontinuität. Diese Diskontinuität ist absolut untypisch für den Barock, denn die Einheit und Unendlichkeit ist im Barock wichtig. In meiner Explosion werden die Elemente wieder zur Kontinuität.

Der unendliche Raum

Ich habe mir gedacht ich drehe die Perspektive um und schaue von oben nach unten, das heißt ich stehe in der Kuppel und betrachte alles von oben. Ich beobachte also den Innenraum bei der Explosion. Damit habe ich mich auf eine andere Ebene begeben. Wie bei einem Taleidoscop schaue ich von einer Seite in das Innere eines Zylinders. Mit einem Taleisdoskop kann ich die ganze Welt durch ein Kaleidoskop betrachten. So ein Taleidoskop habe ich gebaut. Ich habe durch das Kaleidoskop meine bisherigen Zeichnungen und die Explosion betrachten und davon Bilder gemacht.



Das Talaeidoskop ist einerseits ein Formengenerator für mich und andererseits eine Hilfe Unendlichkeit fassbar zu machen. Wenn ich durch das Taleidoskop schaue bin ich mir zwar bewusst, dass der Raum den ich dabei erblicke durch, in meinem Fall vier gnaz profane Spiegelscheiben, begrenzt ist, trotzdem erscheint es anders. Ich kann kein Ende erblicken. Der Raum den ich sehen kann ist so groß wie mein Blickwinkel es zulässt. Wäre dieser größer, könnte ich noch mehr vom Raum sehen. Nach außen hin beginnt der Raum unschärfer zu werden, undeutlicher. Damit kann ich in meinem Entwurf spielen. Dazu brauche ich ein Material, das die Eigenschaften eines Kalaidoskopes aufnimmt:Es muss kristallin, geometrisch in sich, vergänglich sein.

Material

So bin ich auf Mineralsalze gestoßen. Diese habe ich gewählt da ich ein Material brauche, das sich langsam zersetzt, verändert und mutiert. Es soll die Vergänglichkeit symbolisieren. Mineralsalze haben aber auch noch andere Vorteile, auf diese gehe ich später noch näher ein.

Ich habe mehrere Materialstudien durchgeführt, um einerseits das Material besser kennen zu lernen, andererseits um zu sehen ob es überhaupt funktioniert. Mineralsalze werden zusammengepresst. Je mehr sie gepresst werden, desto mehr Kraft können sie aufnehmen. So kann meine Statik im Gebäude funktionieren. Die tragenden Teile werden sehr viel stärker gepresst sein. Der Rest wird variieren. Dort wo ich möchte, dass sich das Gebäude schneller zersetzt, werde ich das Salz nicht so stark pressen lassen. Hier schon vorab ein paar Bilder von den beeindruckenden Gebilden, die durch ganz einfache und nur in einem bestimmten Maß gesteuerte, Vorgänge entstanden sind.






Bei diesem Versuch habe ich einen stetigen Tropfen auf ein kleines Stück Salz tropfen lassen. Das Wasser hat sich seine Bahn gezogen und sich immer tiefer in das Salz gegraben.

Zwei Stunden nach Versuchsaufbau

Sechs Stunden nach Versuchsaufbau 24 Stunden nach Versuchsaufbau

Durch das Steuern von Tropfen auf einen Punkt bahnt sich das Wasser seinen Weg, dadurch kann ich Lufteinschlüsse frei legen. Ich kann gezielt erreichen, dass sich eine Art Schlucht im Salz bildet, während gleich daneben das Salz stehen bleibt. Diesen Versuch habe ich sowohl mit Trinkwasser, als auch mit Regenwasser durchgeführt. Regenwasser ist etwas aggressiver. Dadurch, dass bei diesem Veruch der Tropfen aus einer sehr geringen Höhe auf das Salz getropft ist, hatte er eine große Kraft und so löste sich das Salz relativ schnell.

Beim nächsten Versuch kann man den Unterschied sehen den so ein Tropfen im Gegensatz zu Regen auslöst.


Die beiden tiefen Löcher sind durch Tropfen entstanden, der Rest durch Regen. Nach zwei Tagen durchgehenden stärkeren und weniger starken Regen sah mein Versuchsstück so aus. Die Regenstellen sind gleichmäßig perforiert.

Hier sieht man einen Bereich wo Regen gleichmäßig auf eine Fläche geprasselt ist. Es enstand eine sehr hügelige Struktur.

An der Unterseite des Blockes entstehen Rillen, sehr tiefe, feine Rillen.

Erste Entwürfe

Bei meinen ersten Entwürfen, war mein Standort ein anderer. Ich habe mich in die Natur begeben, in einen Wald, der von äußeren Natureinflüssen wie z.B. sauren Regen sehr beschädigt wurde und kurz vor dem Sterben ist. Durch die Mineralsalze wollte ich die Natur wieder zum Leben erwecken. Die Salze tun dem Boden gut, auch die Tiere brauchen es zum Leben.



Monade

Leibnitz beschreibt Harmonie als Vereinigung von Teilen zu einem Ganzen, Verbindung gegensätzlicher Dinge zu etwas Neuem. Obwohl die Monaden in ihrem Kern identisch sind, entwickeln sie sich verschieden. Es geht um eine unterschiedliche Entfaltung des Vorhandenen. Die Monaden haben aufeinander keinerlei Wirkung. Jede existiert für sich und aus sich. Es gibt eine große Anzahl an Monadenabstufungen. Die niederste Stufe ist mit dem bloßen Namen Monade zufrieden. Sie lebt in einer Art Schlaf- bzw. Betäubungszustand. Die sinnbegabte Monade (anima) besitzt ein deutliches, mit Erinnerung verbundenes Vorstellen. Sie ist eine Zentralmonade und ist somit von einer Unzahl an anderen Monaden umgeben. Der Geist oder vernünftige Seele ist sich selber bewusst.

Die Wallstreet mit ihren gigantischen Wolkenkratzern und am Ende die kleine Trinity Church gibt den Lebensstil der typischen Börsenbroker wieder.




Eine Visualisierung der Trinity Church, die das Gefühl wieder gibt, das man bei ihrem Anblick hat. Sie scheint unter der Masse der Wolkenkratzer unterzugehn...

Ich stelle mich zwischen diese beiden Extreme. Ich schaffe einen rituellen Übergang zwischen den beiden Dingen. Es braucht ein Ritual das vermittelt. Ein Übergang bedeutet immer auch sich Loslösen von Dogmen, ein sich Befreien von alten Gedanken.- Eine Reinigung. Mein Gebäude befasst sich mit dieser Reinigung. Einerseits die Reinigung des Körpers, andererseits eine Reinigung der Seele. Im Gebäude gibt es einen Funktionsablauf, den man befolgen kann, aber nicht muss. Man betritt den Raum und kann sich Hände und Beine waschen

Grundriss

(angelehnt an die Fußwaschung)die in mehreren Religionen vorkommt). Es gibt zwei Meditationsnischen, in denen man sich zurückzieht und das Rauschen des Wassers durch Lautsprecher verfolgen kann.








Woher kommt das Wasser?

Mein Gebäude ist und funktioniert autark.

Mineralssalze können reinigend wirken z.B. auf die Wände der Hochhäuser. Außerdem tun sie dem Boden gut und versorgen ihn mit dem Wichtigsten. In den Mineralsalzen sind Sporen eingelagert, die durch Regen heraus gewaschen werden und ins Innere des Gebäudes geleitet werden. Hier wurde der Asphalt entfernt und es können nun Pflanzen wachsen. Mein Gebäude ist also zusätzlich eine Art Gewächshaus. Das Regenwasser wird teilweise durch Trichter und teilweise vom geöffneten Boden aufgefangen und gesammelt, dann wird es durch mein Röhrensystem, das wie ein Skelett von einem Lebewesen anmutet, gepumpt. Das verursacht Rauschen und ein kühles, angenehmes Raumklima.


Das Röhrensystem

Das Röhrensystem ist gleichzeitig meine tragende Struktur. Aufgebaut habe ich es aufgrund eines der Kaleidoskop Bilder. Dadurch entsteht eine von Guarino Guarini so beliebte optische Spielerei. Nach einer bestimmten Auflösung des Gebäudes kann man von einer Richtung von oben, jedoch nur von dieser Richtung aus, dieses Bild wieder erkennen.







Teils spritzt das Wasser auf den Platz, wie ein Brunnen, der Rest wird für die Reinigung verwendet. Salzwasser tut auch der Haut gut. Man spürt das frische Gras unter den gewaschenen Beinen und fühlt sich wohl. Das Wasser und andere Umwelteinflüsse, sowie der Gebrauch des Gebäudes zersetzt es, teilweise wächst es auch ein wenig. Es entstehen Salztropfen und Salzlandschaften. Das Gebäude ist nicht von Anfang an betretbar. Erst mit der Zeit wird der Eingang frei gelegt, indem dort das Salz, von mir gesteuert, weg schmilzt. Ich steure die Zersetzung einerseits durch Poreneinschlüsse, leere Raumeinschlüsse in den Wänden, durch Wasserführung an einen von mir vorbestimmten Ort und teilweise durch die Dicke der Bauteile.


Grundriss



Datei:Schnitt ausgangssituation.jpg

Schnitt - Ausgangszustand



Schnitt - nach ein bis zwei Monaten

Im laufe des Nacharbeitens an meinem Projekt habe ich versucht aufgrund der Materialstudien näher auf die genauen Veränderungen durch Umwelteinflüsse einzugehen und sie im Schnitt einzuarbeiten. Man sieht die Veränderung die sich einstellen würde nach etwa zwei bis drei Wochen Dauerregen, den es normalerweise nicht geben wird. Dadurch kann man davon ausgehen, dass sich dieser Zustand wohl erst nach ein bis zwei Monaten einstellen würde. Die Salze reagieren, wie man ja bereits in den Materialstudien sieht, unter bestimmten Einflüssen verschieden und es kommt natürlich auch sehr darauf an wie und wie sehr das entsprechende Element z.B. dem Regen ausgesetzt ist. Ist der Bereich dem direkten einprasselnden Regen ausgesetzt so entsteht eine sehr hügelige Oberfläche [1]. Handelt es sich um einen Bereich wo das Wasser hinunter rinnt entstehen eben kleine Schluchten bzw. Rillen in der Oberfläche [2]. Es können aber ebenso sehr filigrane, kristalline Bereiche entstehen, die nur sehr kurzfristig zu sehen sind, aber dafür umso schöner sind [3].

Resümee

Kurz bevor das Gebäude endgültig verschwunden ist steht nur noch das Gerüst dort, wie das Skelett von einem uralten, müden Lebewesen. Dann wird auch es verschwinden. Zurück bleibt ein satter grüner Fleck. Das ist es was übrig bleibt – die Seele. Alles andere ist nur leerer Schein.


model



english summary

My project it’s about transitoriness. Its about the transitoriness of all material one, mankind, the life and its goes around it how one can or should arrange his life-if today still benefit, aesthetics, peace, religion plays a role. A focus of the economic life is the Wallstreet in New York. Georg Simmel, a german Philosopher said about the large city.” She is incessant flood of irritations, center of the money economy; exactness of the practical life and center of the merciless objectivity.” By bare thinking humans cannot see the totality of the life. He said money has ever more influence on the society, the policy and the individual. Here are we now in this street on the crossing of Wallstreet and Broad Street, directly beside the largest Stock Exchange of the world, directly beside one of the largest power symbols of the USA. The holy grave cloth of Jesus was once the reason why the dukes from Savoyen became to kings. Guarino Guarini got the order to buildt between the cathedral of Turin and the Palazzo Reale – seat of the kings of Savoyen – a chapel to establish, which should be singular on the world. She is encrochable from the cathedral and the Palazzo. The grave cloth had thus an extremely political context; witch was lost only many years later. The Wallstreet with its gigantic sky scrapers and at the end the small Trinity church gives back the life-style of the stock exchange brokers. I place myself between these two extremes. I create a ritual transition between the two things. It needs a ritual to mediate. A transition meant always also detaches themselves of dogmas, free themselves from old thoughts. A cleaning! My building is concerned with these cleaning of the body, on the other hand a cleaning of the soul. In the building there is a sequence of functions, which one can make, but does not have. One enters the area and can wash his hands and les (like the foot washing, which occurs in several religions). There are two niches for meditation, in which one can pursue by loudspeakers. From where the water comes from? My building exists selfly sufficient. It consists of mineral salts. These I choose, because I needed a material, that decompose itself slowly, that changes and that mutate. It should represent the transitoriness. Mineral salt can affect cleaning, for example for the walls of the sky scrapers. These are good for the ground and they supply it with the most important one. In the mineral salt are stored sporns, that will be washed out by the rain and be lead in the interior of he building. Hear can grow the plants, because the bitumen was removed. So my building is a kind of green house to. It doesn’t need a glass house. It doesn’t need large openings , the light would be reflected by the white salt and so the plants get enough light. The rain water is partly caught by funnels and partly by the ground and stored, than it would be pumped thru the tube system. This system seems to be a skeleton of an organism being. That caused rush and a cool pleasant room climate. The water partly squits on the place, as a well, which remainder used for the cleaning. Seawater does well also to the skin. One feels the fresh grass under the naked feet and feels well. The rain water and other environment influence, as well as the use of the building, decompose it, partly grow it in addition. It developed salt drops and landscapes. The building is not encrochable from the beginning. Only with the time the entrance becomes freely as the salt melts away. I can strew the decomposition by pore inclusions, empty space inclusions in the wall a partly by the thickness of the construction units. Briefly before the building would be away only remains stand, like the skeleton of an age old, tired organism. Than also this will disappear. Back remains a full green mark in the middle of the city. That it is what remained – the soul. Everything else is only empty appearance.


model1


model2


zurück zur Liste der Studentenprojekte

Attribute

Bertignoll Brigitte | Troi Valentine, Ender Ursula | E7 | Leerer Schein | CyberBaroque | 07SS Datei:Entwurf12.jpg

Fakten zu Leerer ScheinRDF-Feed
BetreuerTroi Valentine  + und Ender Ursula  +
ImageEntwurf12.jpg  +
LVE7  +
Semester07SS  +
ThemaCyberBaroque  +
TitelLeerer Schein  +
VerfasserBertignoll Brigitte  +
Persönliche Werkzeuge