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Leave

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Verfasser Rauh Verena, Wörn Jana
Betreuer Hillebrand Tom
LV HBSE
Thema Behausung in der Natur
Titel Leave
Semester 14WS
Image Bild:Rauhwoern Triangularrendering klein.jpg

Inhaltsverzeichnis

Leave

Name: Analogie der beiden englischen Wörter leaves - das Laub und to leave - weggehen, davonziehen. Das Wört vereint sowohl die Idee als auch die Gestaltung des Konstuktes. Als Nachtlager ist es ein Ort zu dem man sich auf den Weg machen muss, ausbrechen aus dem Alltag - to leave. Die Außenhaut aus Cortenstahl wiederum greift das Laub in der Klamm auf und erinnert an die verfärbten Blätter, die sich in alle Ecken verirren.

Entwurf: Wie ein überdimensioniertes Zelt wird Leave durch horizontale Träger und vertikale Zugseile an der Felswand befestigt und schwebt in einer Höhe von ca.7m über dem Grund der Klamm. Die Nord-Süd orientierte Behausung zeigt sich nach Norden hin verschlossen, durch einen steilen Zustieg erreicht man auf der Ostseite eine Schiebetür, die der Zugang zum Innenraum ist. Auf den knappen 22 cbm Wohnraum ist Platz für 2-4 Nachtlager. Der Innenraum ist komplett mit Holz verkleidet und soll durch Form und Materialität sprechen. Nach Süden hin öffnet sich der Innenraum, er wird breiter und höher. Eine Glasfront gewährt den Blick aus der Klamm in das Inntal. Auf der Terrasse ist Platz zum Verweilen, eine Feuerschale kann zum wärmen benutzt werden.

Bauplatz

In der Kranebitterklamm, nicht weit von Innsbruck, bedinget sich der Standort des Objekts an der Ostwand der Klamm, auf einem höher gelegenen Felsvorsprung.

Entwurf


Modelle


1.Zwischenpräsentation

1.Abgabe

2.Abgabe

Materialkonzept

Stahl, Edelstahl, Cortenstahl

Seit Ende des 19. Jahrhunderts lösten Stahlkonstruktionen die bis dahin verwendeten schmiedeeisernen Konstruktionen ab. Eine der bekanntesten und frühen Vorhangfassaden aus Stahl und Glas ist die Fassade der Fagus-Werke in Alfeld von Walter Gropius.

Stahl Stahl wird aus weißem Roheisen unter Zusatz von Legierungselementen und/oder Schrott hergestellt. Seine Dichte beträgt 7,8 g/cm³ und ist damit dreimal höher als die von Aluminium. Aufgrund seines hohen Elastizitätsmoduls ermöglicht seine Verwendung weit gespannte Fassadenkonstruktionen mit schlanken Profilen. In Stahlfassaden werden warm- und kaltgewalzte Profile, Bleche (Feinbleche: 0,35 – 3,00 mm) als Bänder oder Tafeln und Strangpressprofile (warm-, warm/kalt gepresst) verwendet. Die Bleche werden in Fassaden als vorgehängte, hinterlüftete Bekleidung (Trapez-, Kassetten- oder Paneelprofil etc.) eingesetzt und auch in Sandwichpaneelen verwendet. Profile kommen in Pfosten-Riegel-Konstruktionen, in Fenstern und Türen sowie in verschiedensten Unterkonstruktionen zur Anwendung. Warm/kalt gepresste Profile, die z.B. in hochwertigen Pfosten-Riegel-Fassaden eingesetzt werden, weisen sehr kleine Kantenradien auf. Im Fensterbau werden heute in der Regel thermisch getrennte Stahlprofile verwendet, um den bauphysikalischen Anforderungen zu genügen.

Stahl muss vor Korrosion geschützt werden. Dies kann je nach Belastung durch Feuerverzinkung (Tauchbad oder Spritzverfahren) oder Legierverzinkungen (Aluminium-Zink-Legierung, Zink-Aluminium-Legierung) geschehen. Zusätzlich kann die Stahloberfläche mit einer Kunststoffbeschichtung (Flüssigbeschichtung, Folienbeschichtung) ausgerüstet werden. Beim Zusammenbau mit anderen Metallen müssen diese vor Kontaktkorrosion geschützt werden. Aufgrund der geringen Wärmeausdehnung von Stahl (Wärmeausdehnungskoeffizient: 12,0 x 10-6 K-1) sollte auf zwängungsfreie Konstruktionen im Zusammenspiel mit anderen Metallen geachtet werden.

Stahl ist ein sehr nachhaltiger, dauerhafter Werkstoff und kann unter geringem Energieaufwand wiederaufbereitet werden. Ökologisch betrachtet ist das Material vollkommen unbedenklich.

Edelstahl Im Gegensatz zu Stahl kann der hochlegierte Edelstahl ohne weitere Beschichtungen im Freien eingesetzt werden, sofern keine besonderen Korrosionsbelastungen z.B. durch salzhaltige Luft auftreten. Edelstahl bzw. nicht rostender Stahl enthält rund 12% Chrom, z.T. Nickel bzw. Molybdän und hat eine Dichte von 7,9 g/cm³. Er wird in unterschiedlichen Funktionen in Fassaden eingesetzt:

Profile in Fenster- und Türkonstruktionen Fassadenbekleidungen (Well, Trapez- und Kassettenprofile, Lochblech) Sandwichelemente Punkthalter in punktgehaltenen Fassadenkonstruktionen Unterkonstruktionen Streckmetall und Gewebe Verbindungs- und Befestigungselemente Beschläge Die verschiedenen Edelstahlsorten sind in Werkstoffnummern und genormten Kurzbezeichnungen unter Angabe der genauen Legierungsbezeichnung benannt. Ein Beispiel: Werkstoffnummer 1.4301: Die Zahl 1 vor dem Punkt besagt, dass es sich um Stahl handelt, die Zahl 4 hinter dem Punkt, dass es sich um nichtrostenden Stahl handelt, die letzten drei Ziffern sind Zählnummern. Die genormte Kurzbezeichnung für den Werkstoff mit der Nummer 1.4301 lautet: X5CrNi18-10, aufgeschlüsselt: X5 = Kohlenstoffgehalt in hundertstel Gewichtsprozent (hier 0,05%), Cr = Chrom, Ni = Nickel, 18 = 18% Chrom und 10 = 10% Nickel.

Die farbliche Gestaltung von Edelstahl Oberflächen erfolgt durch Tauchen in Chrom-Schwefelsäure-Lösungen. werden farblich gestaltet. Weitere Oberflächenbearbeitungen sind Schleifen, Glasstrahlen, Ätzen und Emaillieren.

Cortenstahl Cortenstahl auch Corten-Stahl, Cor-Ten-Stahl oder Kortenstahl) ist die Handelsbezeichnung für einen wetterfesten, schweißbaren Feinkornbaustahl, der grundsätzlich für den Einsatz in der Fassade geeignet ist. Die Wetterfestigkeit des niedrig legierten Stahls wird durch die Bildung einer Deckschicht erzeugt. Diese Deckschichtbildung ist ein kontinuierlicher Prozess.

Die Haltbarkeit von Cortenstahl ist vom örtlichen Klima, der Ausrichtung der Bauteile zur Wetterseite sowie der Schadstoffbelastung der Luft abhängig. Bei besonderem Chemikaliengehalt oder bei Gefahr der Dauerfeuchtigkeit ist ein Oberflächenschutzanstrich zu empfehlen. Materialdicken sind von 1,0 bis 12,5 mm in üblichen Blechtafelgrößen erhältlich. Als Unterkonstruktion für Fassadenbekleidungen sollte ebenfalls Cortenstahl oder nichtrostender Stahl verwendet werden um eine Korrosion der tragenden Elemente auszuschleißen. Ablaufendes Wasser sollte nicht über andere Bauteile tropfen, um ungewollte Verfärbungen zu vermeiden.

Quelle: Baunetzwissen

Blechformate

Die größte Vielfalt in Bezug auf Blechformat und Beschaffenheit finden wir heute beim Stahl. Grundsätzlich ist eine Blechtafel relativ dünn dafür aber großflächig. Es ist aufgrund seiner geringen Stärke sehr gut kalt, das heißt bei Raumtemperatur, durch Kanten, Biegen oder auch Rollen verformbar. Diese Metallplatten werden als Tafelmaterial oder gewickelt auf eine Rolle (Coil), in verschiedenen Blechformaten gehandelt. Erfolgt der Einkauf als Coil, ist eine Abcoilmaschine notwendig um das Material weiter verarbeiten zu können.

Das Ausgangsmaterial zur Blechherstellung sind Brammen (Blöcke aus Metall). Diese werden so lange zwischen immer enger zu einander liegenenden Walzen getrieben, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Größere Stärken werden durch Warmwalzen (Verarbeitung im glühenden Zustand) und geringere Stärken durch Kaltwalzen hergestellt. Nach dem Walzen wird das Material auf das entsprechende Blechformat zugeschnitten.

Blechformate Größenvergleich

Blechformate und Tafelgrößen

Bleche werden hauptsächlich in 3 Größen/Blechformaten eingeteilt. Hierzu gehören:

Kleinformat

2,00 m x 1,00 m Mittelformat

2,50 m x 1,25 m Großformat

3,00 m x 1,50 m Abweichend dazu können auch Großformatbleche genutzt werden. Überformate sind zum Beispiel 6.000 x 2.000 mm oder 12.000 x 3.000 mm aber auch 16.000 x 2.000 mm. Das größte mögliche Blechformat liegt bei ca. 20.000 x 4.000 mm. Dieser großformatige Stahl wird vor allem im Schiffsbau oder auf Bohrinseln benötigt.

Quelle: [2]

Laserschneiden

Arbeitsbereich bis zu 16 x 4 Meter

XXL Laserschneiden von Blechen in Übergrößen Laserschneiden im Arbeitsbereich von 16.000 x 4.000 mm Zusätzlich drei Laseranlagen für Zuschnitte im Bereich von 6.000 x 2.000 mm Fasen Laserschneiden bis 45 Grad bis 16 m Länge Filigrane Blechzuschnitte mit dem neuen “BrightLine” Schneideverfahren von Trumpf Hochwertigere Zuschnitte bei dickeren Materialien durch das Trumpf “CoolLine”-Verfahren Laserschneiden gehört, neben Abkanten, zu den wichtigsten Bearbeitungsmethoden in unserer Firma. Seit 20 Jahren bieten wir unseren Kunden Laserschneiden im Bereich von 6.000 bis 2.000 mm an. Im Lauf der Jahre wurde regelmäßig in die neuste CNC-Maschinentechnik investiert, damit wir unseren Kunden immer die besten Bearbeitungsmöglichkeiten bieten können. Auch unsere Laser-Abteilung wurde in den letzten drei Jahren deutlich ausgebaut.

Seit 2011 bieten wir das Abkanten von Blechen bis zu einer Länge von 16 Metern. Wir konnten aber zu diesem Zeitpunkt nicht die notwendigen Zuschnitte durchführen. Um unseren Kunden einen umfassenden Service zu bieten, haben wir 2012 eine große Laserschneidemaschine in den Dienst gestellt.

Laserschneiden von Großteilen

Die Maschine bietet neben dem gewaltigen Bearbeitungsbereich von 16.000 x 4.000 mm noch folgende Vorteile:

Das CNC Laserschneiden erfolgt schneller und ermöglicht in bisher unerreichter Qualität. Beladen und Laserschneiden erfolgt gleichzeitig, wodurch Auftragsbearbeitungszeiten reduzieren werden. Die neue Anlage ist sehr robust und deutlich einfacher zu warten. Dadurch reduzieren sich Ausfallzeiten auf ein Mindestmaß. Sie verfügt über einen Fasenkopf, mit dem Fasen bis zu 45 Grad herausgeschnitten werden können. So erfolgt Fasen- und Materialzuschnitt im gleichen Arbeitsschritt. Mit unserer neuen Anlage erweitern wir unsere Kapazität im Bereich CNC Laserschneiden um ein Vielfaches. Dadurch sind wir in der Lage Ihre Aufträge noch schneller zu bearbeiten. Auf dem Schneidtisch finden bis zu 32 Bleche im Kleinformat (2 x 1 m) Platz, welche vollautomatisch, ohne Beaufsichtigung zugeschnitten werden.

Rime Laserschneiden

Vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF)

Als vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF), auch hinterlüftete Fassade oder vorgehängte Fassade bezeichnet man im Bauwesen eine mehrschichtige, geschlossene Außenwandkonstruktion beziehungsweise Fassade.

Der Begriff vorgehängte Fassade (engl.: rainscreen cladding) ist nicht mit dem der Vorhangfassade (engl.: curtain wall) zu verwechseln.

Systemaufbau

Aufbau einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade mit Fassadenpaneelen bei einfacher Dämmung. Dabei ist die äußerste Schicht, die dem Schutz gegen Schlagregen dient, durch eine Luftschicht von den dahinterliegenden Schichten getrennt. Nach DIN 18516-1 setzt sich die Konstruktion aus der Fassadenbekleidung, der Hinterlüftungszone, der Dämmung und der Unterkonstruktion zusammen. Voraussetzung ist ein statisch tragender Verankerungsgrund.

Das System erlaubt die Wahl unterschiedlichster Fassadenbekleidungen. Gestalterisch, technisch und wirtschaftlich herausragende Projekte werden vom Fachverband vorgehängte hinterlüftete Fassaden seit 1999 mit dem Deutschen Fassadenpreis für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) ausgezeichnet.

Die äußerste Schicht (= Fassadenbekleidung) kann aus Holz, Naturstein, Kunststein, Keramik, Metallblech (z. B. verzinkte Bleche oder Kupferbleche) oder Kompositmaterialien (zum Beispiel Glasfaserbeton und Faserzement) bis hin zu opakem Glas bestehen.

Es werden sogar Systeme angeboten, mit denen sich flächige Fassadenbegrünungen realisieren lassen.

Technische Vorschriften Vorgehängte hinterlüftete Fassaden sind geregelt in der DIN 18516-1 Außenwandbekleidungen, hinterlüftet, Teil 1: Anforderungen, Prüfgrundsätze. Vorhangfassaden und Pfosten-/Riegelkonstruktionen unterliegen den Anforderungen der Normenreihe der DIN EN 13830 und bedürfen seit 2005 einer CE-Kennzeichnung.

Vor- und Nachteile Eine vorgehängte Fassade ist in der Regel erheblich teurer als andere Außenwandkonstruktionen wie zum Beispiel Wärmedämmverbundsysteme.[1] Andererseits bietet die Trennung von Wärmedämmung und Wetterschutz Vorteile bei der Ausführung und den Gestaltungsmöglichkeiten.[2]

Montage

Schritt 1: Anbringen der Anker im Raster der Tragprofile

Schritt 2: Anbringen der Dämmung, Folie, Tragprofile

Schritt 3: Anbringen der Fassadenbekleidung

Quelle: Wikipedia

Unterkonstruktionen

GIP – FASSADE bietet für alle marktüblichen Fassadenbekleidungsmaterialien Systemunterkonstruktionen als Aluminium und korrosionsresistentem Stahl (Galvalume) an. Darüber hinaus entwickeln wir kurzfristig objektbezogene Sonderkonstruktionen.

Unsere Planung basiert auf jahrelanger Erfahrung bei der Realisierung vorgehängter hinterlüfteter Fassaden. Neben ingenieurtechnischen Aspekten fließen vor allem auch handwerkliche Aspekte der Umsetzung in die Entwicklung unser Konstruktionen ein.

Das System VECO ist in den Materialien Aluminium (VECO-A) und Galvalume(VECO-G)erhältlich. Beide Systeme untergliedern sich jeweils in ein System für leichte bzw. schwere Fassadenbekleidungen:

Entsprechend der jeweiligen Objektbedingungen hinsichtlich:

- Art der Fassadenbekleidung - Statische Anforderungen - Bauphysikalische Anforderungen - Brandschutzanforderungen

wird projektbezogen das optimale Unterkonstruktionssystem ausgewählt. Das Standardsystem wird in der Regel durch projektbezogene Sonderkonstruktionen ergänzt.

UK

System der vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) nach DIN 18516 : [3]

  • Lärchenholz[4]
  • Glas
  • Dämmung

Isofloc [5]

CAD Bibliothek

Montage VHF: HILTI CAD Download

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