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Layers in time

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Inhaltsverzeichnis

Vorübung und Gedanken

Der erste themenbezogene Ansatz war die Auseinandersetzung mit den Prinzipien der Absorption und Reflektion und das darauffolgende Theoretisieren verschiedener echoiden Mechanismen. Hierbei wurden sich dem Thema annähernde Kollagen und ein kurzer Film erstellt.

Selektives Echo

Der Ansatz ist den Empfänger als eine Art selektives Gefüge zu sehen, welche nur bestimmte Einflüsse erwidert, andere aber einfach durchlässt. Zu vergleichen ist das Ganze mit der Lichtreflektion. Das ganze Lichtspektrum trifft auf eine Fläche die aber nur bestimmt Farben reflektiert, die anderen aber einfach schluckt und in Wärme umwandelt. Das Echo lässt das Medium dadurch mehr über Einzelteile des Senders erfahren. Es deckt verborgenes auf.



Selektiv modifizierendes Echo

Der Empfänger bezieht hierbei neben der Selektion auch eine Modifikation mit ein. Es werden also nur Teile wiedergeben und diese werden zusätzlich parametrisch bzw. instinktiv uminterpretiert. Das Echo reagiert auf bestimmte Reize. Es lernt programmatisch und emotional.




Selektiv-Interpretierendes Echo

Es gibt hierbei verschiedene Arten von Situationen. Die spannendste ist die eines Intelligenten Senders (nicht zwingend ein Mensch) und eines Semi-Intelligenten Empfängers(mit programmatischen Anlagen). Das Echo funktioniert hier wie ein Lernprozess. Das Echo ist also fähig von seiner Quelle zu lernen.




Phänotypisches Echo

Eine Art sexueller Akt indem zwei Sender einen Empfänger erreichen, der nicht nur Inhalte der beiden selektiert, sondern auch zwischen den beiden Sendern Eigenschaften vergleicht und auswählt. Es bilden sich verschiedenartige Echokulturen.




Rückkopplung

Hier ist Echo die durch einen Impuls projizierte Reflektion, die selber wieder eine raumzeitliche Reaktion (bzw. Reflektion) mit sich trägt. Reaktion und Reflektion könnten sich also ergänzen. Eine Art Automatismus entsteht indem die Grenzen zwischen Sender und Empfänger verschwimmen. Das Kind (Echo) dieser beiden Quellen nimmt dann selbst wieder Einfluss auf seine Eltern. Echo hier als Mehrinformation durch Überlagerung beider Situationen. Das Prinzip der Aktio-Reaktio, indem der Effekt in beide Richtungen verfolgt werden kann.


Materialrecherche

Der nächste Schritt: Analyse von sich zeitlich modifizierenden Materialien.


Materialproben

Es wurden verschiedene Ton-Stein-Gemische entwickelt.



Atmosphäre und zeitliche Veränderung

Es soll durch das Material und dessen unterschiedlichen Oberflächenqualitäten eine mystifizierende Atmosphäre entstehen. Die verschiedenen Oberflächenstrukturen erzeugen eine auf Schichten basierende Struktur.

Zeitliche Veränderung


Raummodell

Die Schichten und deren Anordnung thematisieren das Prinzip des Vorher-Nachher und dem räumlich-zeitlichen Dazwischen. Das Dazwischen nimmt eine zentrale Rolle als regulierendes Element zwischen Innen und Außen ein.


Schichten und Durchlässigkeit


Ein Schnitt

die Realisierung

Die Installation besteht aus 3 jeweils ca. 120 Kilogramm schweren geschalten Lehmelementen, welche durch unterschiedliche Steinzuschläge, Schalung und Mischverhältnis verschiedene Arten an Oberflächenstrukturen aufweißen. Die Elemente sind innen mit Baustahl bewert und an der Decke mit Seilen aufgehängt. Der Lehmwerkstoff hielt diesem Belastungstest wie erhofft stand. Durch das Hängen sind keine neuen Risse entstanden. Die beiden äußeren Platten sind 80 auf 80 Zentimeter groß und haben eine Dicke von 6cm. Sie bestehen aus zwei verschiedenen Ton-Quarzsand Gemischen die durch Druck zusammengepresst wurden. Durch diese Mischung und durch die Behandlung bzw Nichtbehandlung der Schaltafel ergeben sich unterschiedliche Oberflächenstrukturen. Der Würfel misst die Seitenlänge 40cm und ist genauso aus unterschiedlichen Ton-Stein Gemischen sowie Schalungsverfahren hergestellt. In seinem Inneren befindet sich ein Glühbirne, welche ihren Lichtschein auch auf die beiden äusseren Elemente wirft. PDF:Datei:Plan inst bearbeitet.pdf

die Begegnung

Begegnet man dem Objekt, so kann man nur teilweise in den rauhen Innenraum blicken. Außen sind die Wände glatt und zart. Will man ihm näher kommen, so muss man sich unweigerlich zu den sich öffnenden Seiten begeben. Einen Schritt weiter, direkt vor dem Innenraum, hat man das Dazwischen erreicht. Hier sind die Oberflächen schroff und rau. Nun wird die Blickrichtung, durch das grobe und stark zergliederte Innere, in den anderen Zwischenraum freigegeben. Aus diesem Blickwinkel ist der Außenraum nicht mehr sichtbar. Licht und Wärme reflektieren jetzt auf der Haut. Verlässt man den Zwischenraum wieder, scheint es als könne sich der Körper nicht verändern. Doch die Zeit wird Alles abtragen, bis nichts mehr zu spüren ist.















































































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Attribute

Ganslmeier Christoph | Thorsen Kjetil Troi Valentine, Ender Ursula | E5 | Layers in time | echo | 08SS Datei:Finaledit 08 kl.jpg

Fakten zu Layers in timeRDF-Feed
BetreuerThorsen Kjetil  +, Troi Valentine  + und Ender Ursula  +
ImageFinaledit 08 kl.jpg  +
LVE5  +
Semester08SS  +
Themaecho  +
TitelLayers in time  +
VerfasserGanslmeier Christoph  +
Persönliche Werkzeuge