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Kompakte komplexität

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Dichte - Differenzierung - Komplexitaet - Einheit

Der Entwurf setzt die Methoden und Ergebnisse des letzten Semesters fort. Unter dem Titel “Stadtmuster” wurden differenzierte Stadtfelder generiert. Den konzeptionellen Vorgaben des Entwurfsseminars “Stadtmuster” entsprechend folgte die Verteilung der Gebaeudemassen dem Prinzip der Schwarm-formation. Die Gebaeude formieren ein sich kontinuierlich veraenderndes Feld, wobei kein Gebaeude mit dem naechsten identisch ist, und wobei gesetz-maessige Kontinuitaeten die Multiziplitaet der Gebaeude kohaerieren. Das Resultat koennte man mittels des Begriffspaars Genotyp/Phenotyp analysieren: Die vielgestaltige Manigfaltigkeit der Gebaeude laesst sich von einem einzigen Genotyp abgeleiten. Die Genotypen sollten als Parametrische Modelle konstruiert werden, wobei die systematische Variation der Parameter die Mangfaltigkeit der Phenotypen produziert. Jetzt geht es darum die Prinzipien der parametrischen Variation auf die Einheiten eines singulaeren, komplexen Gebaeudes (in Innsbruck) anzuwenden.

Die Komplexitaet dieses Gebauedes ist wie folgt strukturiert:

Die Komplexitaet dieses Gebauedes soll sich anhand einer kompakten, verdichteten Linie entfalten.


Diese Linie soll sich in zwei Ausdehnungen verzweigen:

1. horizontale Ausdehnung als “bewohnte Bruecke” ueber den Fluss (Inn).

2. vertikale Ausdehnung als Turm am Fluss-ufer


Es handelt sich hier um Zweige “derselben” durchgaengigen Linie, mit durchgaengigen Subsystemen, die, entsprechend den jeweils unterschiedlichen Anforderungen, im vertikalen Zweig anders ausdifferenziert werden als im Horizontalen Zweig.

Diese Line (sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Ausdehnung) hat drei parallele Straenge, die als Subsysteme ineinandergreifen:

1.Funktionsflaechen (Organisationslogik)

2.Navigationssystem (Orientierungslogik)

3.Tragsystem (Strukturlogik)


Fuer alle drei Systeme sind zunaechst unabhaengig Ideen und Logiken zu entwickeln. In einem zweiten Schritt geht es dann um die gegenseitige Selektion und Interartikulation. Sowohl das Tragsystem als auch das Navigations/zirkulationssystem sind durchgaengige, kontinuierliche Systeme. Beim Navigationssystem geht es nicht nur um den Zugang zu den einzelnen Funktionsflaechen (Wegesystem), sondern auch um visuelle Durchdringung und Orientierung. Bezogen auf Hochhaeuser sollen hier die dramatischen, differenzierten Atrien von John Portmann als Referenz dienen. Das statische System kann durchaus sowohl raumbildende und orientierende Funktionen miterfuellen. Die explizite Unterscheidung dieser Subsysteme soll hier Ausgangspunkt fuer die “organische Interartikulation” dieser Sub-Systeme sein.

Die Funktionsflaechen sind nicht auf physische Kontinuitaet angewiesen. Sie zerfallen in autonome Einheiten bzw. Zellen. Wir unterscheiden hier die drei funktionalen Grundtypen:

1. Wohn-einheiten

2. Buero-einheiten

3. Geschaefts-einheiten

Es geht hier zunaechst um die raeumliche Verteilung und das Inbeziehungsetzen dieser drei Kategorien. Das Gebaeude soll alle drei Kategorien von Nutzungseinheiten anbieten, sowohl im horizontalen, als auch im vertikalen Zweig des Komplexes. Dabei gehen wir davon aus, dass die (schwarm-artige) Proliferation der Einheiten Iterationen anstatt Repetition produziert, d.h. die Einheiten, die in den jeweiligen Funktionalen Kategorien angeboten werden sind kontinuierlich parametrisch differenziert. Owohl die drei Funktionskategorien zunaechst kategorisch unterschieden sind eroeffnen sich eventuell Moeglichkeiten der fliessenden Uebergaenge bzw. von Zwischenformen.

Ein letzter Punkt: Trotz der komplexen Ausdifferenzierung des Gebaeudes soll die Hypothese einer durchgaengigen (kontinuierlich differenzierten) Huelle untersucht werden, und nicht unbedingt von der nach aussen hin offenliegende Artikulation der Einheiten und Subsysteme ausgegangen werden. Eine solche Huelle sollte allerdings die kompakte Komplexitaet durchscheinen lassen.


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