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Kletterwand

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von Florian Klingler, Bernd Steidl

betreuer: Michael Budig


Inhaltsverzeichnis

Konzept

Ziel unseres Projektes war eine bewegliche Fläche zu entwickeln die, schnell montierbar bzw. demontierbar, einfach steuerbar und vor allem in alle Richtungen verformbar ist. Da wir beide den Klettersport schätzen, und mit der Problematik der Verstellbarkeit der Wände vertraut sind, beschlossen wir eine Wettkampfkletterwand zu konstruieren die eben genau das können sollte.

Funktionsweise

Als erstes versuchten wir mittels Modellbau eine Fläche zu finden die unseren Anforderungen gerecht wurde. Nach mehreren Versuchen mit unterschiedlichen Flächenteilungen kristallisierte sich heraus dass die am besten geeignete Fläche aus gleichschenkligen Dreiecken besteht deren Anordnung im Quadrat, als Großform, erfolgt.

Die Fläche dient jedoch nur der Feinjustierung. Für die Grobjustierung entwickelten wir einen dreiteiligen Kranarm mit Hydrauliken welcher sich in jegliche Neigung (Überhänge) verformen kann.


Konstruktion

Unsere Kletterwand besteht aus

  • einer frei verformbaren Fläche
  • einem System an Längsstäben
  • einem Kranarm mit Querträgern

Fläche

Wie oben angeführt besteht die Fläche aus gleichschenkligen Dreiecken welche eine freie Verformung der Fläche erlauben. Verbunden sind die Einzelflächen mittels Knoten. Um eine freie Verformung der Fläche zu gewährleisten hat man prinzipiell zwei Möglichkeiten. Entweder man macht die verwendeten Elemente längenveränderbar, was sich bei unserem Projekt aufgrund der Materialität nicht verwirklichen ließ, oder man nimmt die Verformung an den Randbereichen der Fläche auf und lässt diese reagieren.


Knotenbildung

Anforderungen: punktuelle Halterung sowie Verbindungsglied der Deiecksflächen Entwickelt wurde ein Knoten in dem bis zu acht Flächen eingeleitet werden können. An der Rückseite der Knoten befindet sich je ein Ring an dem die Längsstäbe befestigt sind(siehe Foto).


Längsstäbe

Diese fungieren als Verbindungsglied zwischen Kletterwand und Kranarm. Die Stäbe sind an der Unterseite gezahnt und greifen in Konsolen welche wiederum an den Querträgern des Kranarmes befestigt sind. Jeder Knoten ist durch zwei Stäbe gesichert da dies gesetzlich vorgeschrieben ist.

Konsole

Herzstück unserer Konstruktion ist eine von uns entwickelte Konsole welche die freie Bewegung der Längsstäbe und somit der Fläche erlaubt. Jede der Konsolen kann über einen Elektromotor eigenständig gesteuert und wieder fixiert werden.

Traggerüst (Kranarm)

Bestehend aus drei Teilen, welche mittels Gelenken und Hydrauliken verbunden sind, erlaubt uns der Kranarm extreme Neigungen. Die Querträger sind mittels Schweißplatten am Arm befestigt.

Fundament

Fünf Streifenfundamente beheimaten 24 Gewindestangen welche zur Befestigung des Sockels dienen. Der Sockel besteht ebenfalls aus Stahlträgern welche mit dem Fundament verschraubt werden. Um eine leichte Erreichbarkeit der Wand zu gewährleisten wird der Sockel mit einer Platte abgedeckt und ist somit für die Zuseher nicht sichtbar.

Material

Verwendet wurden von uns Stahlträger mit unterschiedlichen Querschnitten. Überlegungen mit Holz oder Aluminium zu konstruieren wurden vom Statiker aufgrund von Kostenexplosion und Tragfähigkeit zu Recht vereitelt.

Zur Verbindung der einzelnen Elemente wurde mit Schweißplatten gearbeitet welche wiederum durch Schraubverbindungen lösbar fixiert werden.

Querschnitte

  • Kranarm und Sockel: Stahlformrohr 10X300x500 MM
  • Querträger: Stahlformrohr 10X200X200 MM
  • Längsstäbe: Stahlrohr Durchm. 53 MM X 4MM
  • Knoten: Stahlprofil gefräst
  • Wand: Birkensperrholzplatte 26 MM, besandet
Lochrasterung 200 MM


Plakate


Modellfotos


Weblinks

INTERNATIONAL CLIMBING COMPETITIONS

Normen für Kletterwände

Künstliche Kletteranlagen

Artrock

Kletterweltcup 2006


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Attribute

Klingler Florian, Steidl Bernd | Budig Michael | HB2 | Kletterwand | 07SS

Fakten zu KletterwandRDF-Feed
BetreuerBudig Michael  +
LVHB2  +
Semester07SS  +
TitelKletterwand  +
VerfasserKlingler Florian  + und Steidl Bernd  +
Persönliche Werkzeuge