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Julia Benedikt Phänomen und Paradigma Seite

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Phänomen & Paradigma SS12

1. Definitionen:

Phänomen:

1. Erscheinung, die man sinnlich wahrnehmen kann (ein gesellschaftliches/physikalisches Phänomen genauer untersuchen);

  etwas, das irgendwo vorkommt und von Menschen beobachtet wird (Erscheinung)

2. ungewöhnliches Vorkommnis (ein bemerkenswertes Phänomen) 3. Außergewöhnlicher Mensch (Sie ist in ihrem Fachgebiet ein Phänomen) 4. Naturphänomen: etwas das sehr selten ist und das man nicht versteht (Rätsel) ( www.definition-of.net)

1. Mit den Sinnen wahrnehmbares Ereignis 2. seltenes, eigenartiges Ereignis aus lat. Phaenomenon „(luft-)Erscheinung“, griech. Phainomenon „Erscheinung, sichtbarer Vorgang“, zu griech. Phainesthai „erscheinen, sich zeigen, zum Vorschein kommen“ (www.wissen.de)

Paradigma:

sprachwissenschaftl: 1. Flexionsmuster, Musterbeispiel 2. Gesamtheit an sprachlichen Einheiten, die in einem sprachlichen Kontext gegeneinander austauschbar sind 3. kurze Erzählung, die in Beispielen eine moralische Lehre erläutert. (www.wissen.de)


Der Begriff Paradigma ist griechisch-lateinischen Ursprungs und bezeichnet heute in den Sozialwissenschaften das Vorverständnis, mit dem die Vertreter dieser Wissenschaft an die Erforschung von Fragestellungen herangehen. Mit dem lateinischen Ausdruck homo oeconomicus wird zum Beispiel ein Mensch bezeichnet, der nur nach seinem wirtschaftlichen Vorteil handelt. Diese Vorstellung kann als ein Paradigma der Wirschaftswissenschaften bezeichnet werden. Zu diesem, die wissenschaftliche Arbeit prägenden Vorverständnis gehören Überzeugungne und Erwartungen ebenso wie spezielle Kenntnisse und Methoden. Dabei geht es um einen breiten Konsens aller oder wenigstens der großen Mehrheit der Wissenschaftler dieser Fachrichtung. Verschiedene Perspektiven oder unterschiedliche Herangehensweisen sind innerhalb eines Paradigmas möglich. Erst wenn wichtige wissenschaftliche Fragestellungen mit dem vorherrschenden Paradigma nicht mehr beantwortet werden können, kommt es zu einer grundlegenden Veränderung, es erfolgt ein Paradigmenwechsel. So ist man zum Beispiel lange Zeit von dem Paradigma ausgegangen, dass Fragen der Behinderung (behindert) im Hinblick auf den Verlust, die Einschränkung und das Defizit des Betroffenen zu behandeln sind. Nach einem Paradigmenwechsel steht heute die Frage nach den Kompetenzen eines behinderten Menschen im Mittelpunkt der Überlegungen. Einen Paradigmenwechsel hat es auch bei den Auffassungen über die richtige professionelle Unterstützung von Behinderten gegeben. Noch um 1970 war man allgemein der Ansicht, dass die Meinung von Fachleuten entscheidend sei für die Auswahl der Hilfen; heute steht die Selbsthilfe, die Selbstorganisation und damit die Emanzipation behinderter Menschen von den Experten im Zentrum der Überlegungen und Entscheidungen (persönliches Budget). Für Sozialarbeiter und Sozialpädagogen ist es in ihrer praktischen Arbeit hilfreich, sich das Paradigma zu vergegenwärtigen, das hinter den Beiträgen einzelner Wissenschaften steht, um auf diese Weise das Bewusstsein von der Relativität wissenschaftlicher Aussagen zu erhalten. (Uni Hamburg, Institut für Gebärdensprache, Fachgebärdenlexikon)

1. Definition Paradigmen sind Lehrsätze, Hypothesenbündel oder theoretische Konzepte. Sie werden von bestimmten Wissenschaftsrichtlinien oder Forschergruppen für gültig gehalten. Das Paradigma gewinnt an Bedeutung, da oftmals Untersuchungsansätze sowie methodische Gestaltungen von ihm bestimmt werden, folglich führt dies zu sich selbst erfüllende Vorhersagen. Kommen vom Paradigma widersprüchliche Ergebnisse, wird es nicht aufgegeben. Stattdessen wird für Erklärungen für die Widersprüchlichkeit gesucht, damit diese nicht mehr existieren. Objektive Forschung wird, da sie sich oftmals durch Theorien festsetzt, durch Paradigmen erschwert (vgl. Kuhn, 1979, Seite 160 -161). 2. Definition „Ein Paradigma ist ein symbolisches Modell oder Diagramm, das es uns erleichtert, die wesentlichen Merkmale eines Prozesses zu verstehen“ (Wulf, 1995, Seite 266). 3. Definition Als Paradigma versteht man den begrifflichen Rahmen, in dem ein Wissenschaftler arbeitet. Paradigmen teilen auch mit, welche Begriffe verwendet werden dürfen und welche nicht, um diese in der Folge interpretieren oder sammeln zu können. Ein Paradigma kann auch durch den Begriff „Betrachtungsweise“ ersetzt werden. Viele Autoren sprechen anstatt von Paradigmen von Modellen, andere von Theorien als Rahmenkonzepte für die Forschung (vgl. Michel & Novak, 1991, Seite 286). 4. Definition Der Begriff Paradigma stammt aus dem Griechischen, in der Mehrzahl spricht man von Paradigmen. Eingeführt wurde der Begriff von T. S. Kuhn, der die in einer Gruppe beispielsweise von Wissenschaftlern geltenden Grundannahmen als Paradigmen bezeichnet. Paradigmen festigen sich durch die gemeinsame Erarbeitung von Problemen und Überlieferungen von Problemstellungen und Lösungswegen (vgl. Lexikon-Institut Bertelsmann, 1995, Seite 347). 5. Definition Nach der Philosophie und Wissenschaftstheorie von Platon sind Paradigmen als Vorbilder zu verstehen von sinnlich Wahrnehmbaren. Sie sind als ewig, unveränderlich und ermöglichend zu sehen. Laut Ludwig Wittgenstein sind Paradigmen als Muster oder Standards zu verstehen, nach denen Erfahrungen verglichen und betrachtet werden (vgl. Brockhaus, 1998, Seite 554). (Lexikon Stangl)

Digital:

Bei dem EDV Begriff Digital handelt es sich um eine Bezeichnung für eine Größenangabe die ausschließlich eine genau definierte endliche Anzahl von diskreten Werten annehmen kann. Zwischenwerte sind nicht definiert und somit nicht zulässig. Computersysteme in der elektronischen Datenverarbeitung arbeiten ausschließlich digital um Informationen zu Übertragen oder zu Verarbeiten. Alle Informationseinheiten lassen sich somit auf die zwei Grundwerte bzw. Ziffern 0 und 1 zurückführen, die zum Beispiel für Strom aus bzw. Strom ein (Elektronik) oder Licht aus bzw. Licht ein (Optoelektronik) stehen. Gegenüber der analogen Darstellung erfolgt der Übergang von einem Wert zum nächsten stets sprunghaft. Das Umwandeln eines analogen Signals in ein digitales Signal bezeichnet man als digitalisieren und wird mit Hilfe von Analog-Digital-Wandlern kurz A/D-Wandler realisiert. Bei der Digitalisierung sind die Abtasttiefe und die Abtastrate (englisch: sampling rate) entscheidend für die Qualität des digitalisierten analogen Signals. (wwww.bullhost.de)

Das Wort digital kommt aus dem Lateinischen und ist abgeleitet von digitus, was Finger bedeutet. In der Technik handelt es sich um die diskreten Ziffern, die keine zeitkontinuierlichen Veränderungen haben, wie analoge Werte. Zeitdiskret bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Digitalwert für eine bestimmbare Zeit einen festen Wert repräsentiert. Die digitalen Ziffern können in allen Zahlensystemen dargestellt werden: im Dezimalsystem ebenso wie im Oktal- oder Dualsystem. Nach DIN 44300 ist digital eine Darstellungsart von Daten mit den Ziffern eines Zahlensystems, bei der die einzelnen Zeichen voneinander abgrenzbar sind. In der Computertechnik werden die diskreten digitalen Zustände von Logiken miteinander verknüpft. Mit diesen Verknüpfungen können mathematische Operationen nachgebildet werden. (www.itwissen.info)

Digital information is stored using a series of ones and zeros. Computers are digital machines because they can only read information as on or off -- 1 or 0. This method of computation, also known as the binary system, may seem rather simplistic, but can be used to represent incredible amounts of data. CDs and DVDs can be used to store and play back high-quality sound and video even though they consist entirely of ones and zeros. Unlike computers, humans perceive information in analog. We capture auditory and visual signals as a continuous stream. Digital devices, on the other hand, estimate this information using ones and zeros. The rate of this estimation, called the "sampling rate," combined with how much information is included in each sample (the bit depth), determines how accurate the digital estimation is. For example, a typical CD audio track is sampled at 44.1 KHz (44,100 samples per second) with a bit depth of 16 bits. This provides a high-quality estimation of an analog audio signal that sounds realistic the human ear. However, a higher-quality audio format, such as a DVD-Audio disc, may be sampled at 96 KHz and have a bit depth of 24 bits. The same song played on both discs will sound more smooth and dynamic on the DVD-Audio disc. Since digital information only estimates analog data, an analog signal is actually more accurate than a digital signal. However, computers only work with digital information, so storing data digitally makes more sense. Unlike analog data, digital information can also be copied, edited, and moved without losing any quality. Because of the benefits digital information offers, it has become the most common way of storing and reading data. (www.techterms.com)


2. Persönliche Phänomene:

1. Optische Täuschungen
]

Obwohl ich mittlerweile weiß, wie und warum optische Täuschungen funktionieren, finde ich sie immer wieder faszinierend. → Optische Täuschungen können nahezu alle Aspekte des Sehens betreffen. Es gibt Tiefenillusionen, Farbillusionen, geometrische Illusionen, Bewegungsillusionen und einige mehr. In all diesen Fällen scheint das Sehsystem falsche Annahmen über die Natur des Sehreizes zu treffen, wie sich unter Zuhilfenahme weiterer Sinne oder durch Entfernen der auslösenden Faktoren zeigen lässt. (Wikipedia) 2. Zwei Sonnen / Sonnenuntergang

Wenn die Sonne untergeht, entstehen manchmal optische Täuschungen, die zwei Sonnen, oder einen sogenannten Fuß entstehen lassen. → Das hängt davon ab, wie hoch der Beobachter über dem Boden ist und welchen zustand die Luftschichten über der Erdoberfläche haben. Der Fuß entsteht dadurch, dass ein Teil des von der Sonne kommenden Lichts durch kontinuierliche Brechung an der warmen Luftschicht eine Reflexion erfährt. Durch zunehmende Brechung in den Luftschichten erfolgt eine Krümmung des von A ausgehenden oberen Lichtstrahls. Der Beobachter sieht den Punkt A an der Stelle A`. Der untere Lichtstrahl wird in den Luftschichten gekrümmt, erfährt aber ebenfalls Reflexion. Er wird an Punkt A`` gesehen.


3. Telefonieren

Für mich persönlich ist es ein Phänomen, dass beim Telefonieren die Stimme des Gegenübers genau so klingt, wie in Wirklichkeit.

4. Gelbe Häuser

Sehr viele Einfamilienhäuser sind in einem wirklich hässlichen Gelbton gestrichen, was für mich persönlich ein merkwürdiges Phänomen darstellt, genau wie ziemlich viele ihr Wohnzimmer in „Pfirsich Wischtechnik“ gestrichen haben.

5. Festivalstimmung

Es ist immer wieder ein Phänomen, wie Musik das Gemeinschaftsgefühl steigert, wenn alle zusammen singen, und plötzlich alle glücklich sind :)

Verändertes Paradigma:

Ein Wechsel den wohl fast jeder erlebt, ist die Beziehung zu den Eltern. Als Kind/Jugendlicher verheimlicht man Dinge, obwohl sie gar nicht schlimm sind, weil man das Gefühl hat, sie nicht mit den Eltern teilen zu wollen/können oder bestraft zu werden. Später, so ist es jedenfalls bei mir, wenn man nicht mehr zu Hause wohnt, kann man viel offener mit den Eltern sprechen bzw. Ansichten teilen.









3. Industrial / Product Design

Der Designprozess ist ein wichtiger Bestandteil der Produktentwicklung und vereint verschiedene Disziplinen wie Marketing, Konstruktion, Elektronik und Fertigung.

Phase 1: Recherchieren und Analysieren:

In der ersten Phase des Designprozesses werden Informationen gesammelt über die Produkte, die es bereits am Markt gibt und über die Produkte des Auftraggebers/der Firma. Diese Produkte werden dann nach verschiedenen Kriterien ausgewertet und so die Vor- und Nachteile herausgearbeitet.

-Zustandsanalyse -Marktforschung -Zielgruppenanalyse -Bedürfnisforschung -eventuell Produktanalyse aus Konsumentensicht

Dann wird mit Hilfe von sogenannten Moodboards die Zielgruppe definiert: „Wie sehen sie aus?“, „Was lesen sie?“, „Wie kleiden sie sich?“, „Was tun sie in ihrer Freizeit?“, „Welche Produkte kaufen sie?“ … → Diese Schlagworte führen zu einer „Botschaft“, die später durch die Formensprache des Entwurfs ausgedrückt werden soll.

Die Erkenntnisse, die in der ersten Phase gewonnen wurden, werden in Zusammenarbeit mit allen an der Entwicklung beteiligten Abteilungen zusammengefasst und festgehalten. Da diese „Pflichten- oder Lastenhefte“ meist sehr umfangreich und somit unübersichtlich sind, werden Designbriefings erstellt. Darin werden die Faktoren in kompakter Form zusammengefasst, und mit ihrer Hilfe werden alle Arbeitsergebnisse kontrolliert, um das Ziel nicht zu verfehlen.

In den Briefings gibt es zwei wichtige Unterscheidungen:

-Forderungen, die unbedingt eingehalten werden müssen, da die Lösung ansonsten nicht annehmbar ist (z.B. Mindestfüllmengen, Maximalgrößen, Kostenrahmen...) -Wünsche, die nicht unbedingt berücksichtigt werden müssen, aber von Vorteil wären (z.B. Stapelbarkeit, Kombinierbarkeit, Zusatzfunktionen... )

Das Designbriefing gliedert sich meist folgendermaßen:

Anwendung/Zielgruppe/Markt: Funktionen, Einsatzmöglichkeiten, ausschlaggebende Eigenschaften, Zielgruppendefinition, Konkurrenzanalyse/Marktsituation, Unternehmensleitbild/Corporate Identity Technisch-wirtschaftliche Anforderungen: Technische Daten (Abmessung, Gewicht...), Umgebungsbedingungen (Temperatur, Nässe...), Bedienung, Lebensdauer, Wartung, Verfahren, Wirkungsweise, Bauform, Bauweise, Verpackung, Vorschriften, Normen, Patente, Produkthaftung, Stückzahl, Preis Umweltverträglichkeit: Energie- und Rohstoffverbrauch in der Produktion und Verwendung, Langlebig, reparierbar, aufrüstbar, Remontierbarkeit, Recyclingfähigkeit, Reduzierung der Ausgangsmaterialien Terminplan: Entwicklung/Design/Konstruktion, Produktionsvorbereitung/Markteinführung

In der Anfangsphase ist meist nur ein Grobbriefing möglich, so dass während des Prozesses ein Feinbriefing nötig wird. Kleinere Unternehmen verzichten meist auf eine schriftliche Ausführung und arbeiten nur mit mündlichen Briefings.


Phase 2: Konzipieren

In der Konzeptphase finden parallele Entwicklungen von produktsprachlichen, gebrauchsorientierten und technischen Prinziplösungen statt, die dann sinnvoll miteinander kombiniert werden müssen.

Es soll eine möglichst große Bandbreite von Lösungsvarianten entstehen. Dabei haben der Konstrukteur und der Designer meistens verschiedene Vorgangsweisen:

Konstrukteur: Strukturierung der Gesamtfunktion in Teilfunktionen, daher sucht er zuerst die Teillösungne und versucht dann, diese in einem Gesamtkonzept zusammenzufügen. Designer: Geht eher vom Groben ins Feine, d.h. von einem umfassenden Gesamtkonzept in die Getaillösung

Da für die Produktentwicklung beide notwendig sind und parallel arbeiten, ist es sinnvoll eine Funktionsgliederung zu erstellen: Was soll das Produkt als ganzes, und was das einzelne Element können? Für jede Teilfunktion sollen dabei mehrere Lösungsvarianten gefunden werden.

Diese verschiedenen Lösungen können dann zu ersten Konzeptvarianten zusammengefügt werden und beinhalten die Richtlinien für den prinzipiellen Aufbau der Problemlösung.

Darstellungstechniken in der Konzeptphase:

-Freihandskizzen (Strichzeichnungen und/oder Renderingskizzen), nennt man im Transportation Design Sketches -Packagezeichnung: alle wichtigen Baugruppen in ihrer Anordnung schematisch dargestellt. -Proportionsmodelle: meist aus leicht zu bearbeitenden Materialien wie Hartschaum, Holz oder Karton, permanentes Verändern, Verbessern und Umbauen möglich => dreidimensionales Entwerfen, Proportionen und räumliche Wirkung besser beurteilbar -Strukturmodelle: tragende, konstruktiv wirksame Struktur als Nachweis von Festigkeit, Sicherheit oder Herstellbarkeit. -Ergonomomiemodelle

Optimaler Maßstab der Arbeitsmodelle: Realgröße (1:1) → optische, haptische und ergonomische Qualitäten überprüfen.


Phase 3: Entwerfen:


Die Entwurfsphase ist der Kern des Designprozesses, mit dem Schwerpunkt im kreativen Bereich. Es erfolgt die Umsetzung des meist sehr rohen Konzeptes in exakte, praxisgerechte und damit wirtschaftlich produzierbare Entwürfe in Zusammenarbeit mit Spezialisten der einzelnen Bereiche.

Am Ende des Entwurfsprozesses steht wieder die Bewertung mit Hilfe des Lastenheftes / Designbriefings, bei dem das firmeninterne Team eventuell durch weitere Experten verstärkt wird. Hier muss eine Einigung auf einen Vorschlag erfolgen. Entspricht keine Variante den Vorgaben, müssen diese überprüft werden um festzustellen, ob Forderungen enthalten sind, die unter den gegebenen Bedingungen nicht einzuhalten sind. Liegt das Problem beim Entwurf, muss ein neuer Ansatz gefunden werden und vielleicht sogar wieder bei der Konzeptphase neu begonnen werden. In den meisten Fällen hat der Designprozess keine lineare Struktur.

Darstellungsmethoden in der Entwurfsphase:

-Ansichtszeichnungen -schematische Schnitte -Explosionszeichnungen -perspektivische Darstellung (meist 3D-CAD-Software) -Virtuelle Modelle, fotorealistisch gerendert, in geeigneter Umgebung oder animiert -Designmodell: auch Mock Up genannt, sieht wie das fertige Produkt aus, ist aber nicht funktionsfähig, Fotos davon können bereits für Kundenprospekte o.ä. angefertigt werden. -Funktionsmodelle: Funktionsfähigkeit von technischen Details (z.B. Schnappmechanismus) kann unabhängig vom Design überprüft werden -Ergonomiemodelle: z.B. Bedienbarkeit von Stellelementen oder haptische Qualitäten eines Griffes...

Maßstab: 1:1 → bei großen Produkten schwer realisierbar (Zeit- /Kostenfrage) => verkleinerter Maßstab oder Renderings.

Beim Transportation Design gelten hier etwas andere Regeln: von den besten Sketches werden Tape Renderings (Seitenansicht, halbe Front-, Heck- und Dachansicht) als Basis für Clay Modelle angefertigt → mittels feiner Klebebänder (Tapes) auf Packagezeichnung mit den wichtigsten Baugruppen und den Insassen. Von den Claymodellen werden dann Hartmodelle aus GFK gefertigt.

Phase 4: Optimieren und Ausarbeiten:

In der letzten Phase werden Konstruktion, Fertigungstechnologien und Werkstoffe aufeinander abgestimmt. Vom Kreativen verlagert sich diese Arbeit wieder mehr ins logisch-rationale. Details werden gemeinsam mit Konstrukteuren ausgearbeitet und es erfolgt eine Optimierung des Entwurfs in gestalterischer, technischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Es findet ein intensiver Dialog zwischen Techniker und Designer statt.

Darstellungsmethoden:

-Designmodell (Anschauungs- / Präsentationsmodell) → in der letzten, endgültigen Form. Stellt höchste modellbautechnische Anforderungen und wird deshalb meist von . professionellen Modellbauern gemacht. Gibt das Äußere perfekt wieder. -Nullserienmuster: Wird bereits mit den richtigen Werkzeugen gefertigt. Letzte Fehler sollen entdeckt werden, bevor die Freigabe zur Serienproduktion erfolgt.

Die Ausarbeitungsphase wird durch die Freigabe zur Erstellung der Produktionsunterlagen abgeschlossen. Im nächsten Schritt wird der Prototyp gebaut und erprobt (voll funktionsfähig). Sämtliche Funktionen werden getestet und führen zur erneuten Optimierung der Produktionsunterlagen. Die Geschäftsleitung trifft die endgültige Entscheidung zur Produktionsfreigabe.

Während den Produktionsvorbereitungen werden neben der Dokumentation auch Bedienungsanleitung, Prospekte, PR-Maßnahme usw. organisiert und gestaltet, also der gesamte Komplex der Markteinführung bzw. des Vertriebes. Das Design hat nun die Serienreife erlangt.

Planungspartner:

Der Designer muss mit verschiedenen Fachleuten und Wissenschaftlern von verschiedenen Gebieten zusammenarbeiten. Der Entwurf wird von verschiedenen Dingen beeinflusst, die unter zunehmendem Einfluss verschiedener Wissenschaftsgebiete stehen und als produktbeeinflussender Faktor ein Wertungskriterium darstellen. Der Designer wird also in Zukunft noch mehr mit Arbeitswissenschaftlern, Ergonomen, Psychologen, Soziologen, Medizinern und anderen Spezialisten zusammenarbeiten, wobei aber das hauptsächliche Aktionsdreieck Produktmanagement – Marketing – Technik trotzdem noch den größten Teil ausmacht.


Zusatzaufgabe: Datenwert

Facebook: Mitglieder: ca. 800 Mio. weltweit (Sep. 2011) Umsatz: 2009 ca. 800 Mio. USDollar Marktwert: ca. 50 Mil. (Jan. 2011) - könnte sich bei einem Börsengang verdoppeln.

Personalisierte Werbung: Im Oktober 2007 ließ Facebook in allen vorhandenen Profilen von mehr als 50 Mio. registrierten Nutzern personalisierte Werbung zu. Dafür sollten den bis dorthin 60 interessierten Konzernen persönliche Daten der Nutzer zur Verfügung gestellt werden: Alter, Geschlecht, Hobbys, Wohnort, politische Überzeugung, Bücher, filme und nicht zuletzt den Bildungsstand und die persönlichen Beziehungen. 2009 wurden die Nutzungsbedingungen so geändert, dass die Unternehmen die Daten zeitlich unbegrenzt verwenden durfte, also auch nach Löschung und Deaktivierung eines Profils. Nach massiven Protesten wurde die Regel wieder auf den Stand vor den Änderungen zurückgesetzt, zudem sollten die Nutzer in Zukunft über Regeländerung abstimmen können. Dies geschah im April 2009, als FB modifizierte Nutzungsbedingungen zur Abstimmung stellte, die von der Mehrheit der Teilnehmer befürwortet wurden. Die Inhalte bleiben im Besitz der Nutzder, aber FB erhält das Recht, alle Inhalte kommerziell zu nutzen und die Nutzungsrechte an Dritte weiterzugeben. Auch nach der Änderung der Nutzungsbedingungen kommt Facebook immer wieder wegen seiner lockeren Datenverwertung in die Schlagzeilen: FB speichert z.B. nach einer Aktualisierung auf dem Handy Kontaktdaten. Auch über eine Suchfunktion, mit denen Mitglieder die noch nicht gefundenen Freunde auf FB mit den Daten der E-Mail-Kontaktlisten abgleichen und finden können, werden Daten von Nicht-Mitgliedern dauerhaft und vor allem ungefragt gespeichert.

Zuletzt wurden die Nutzungsbedingungen von Facebook indirekt durch ein Urteil des Oberlandesgerichtes Köln bestätigt. Ein Nutzer hat ein Foto von sich in seinem Nutzerprofil veröffentlicht. Eine Personensuchmaschine hatte dieses übernommen. Das Oberlandesgericht Köln wies die auf Unterlassung gerichtete Klage des Nutzers mit der Begründung zurück, dass dieser mit der Einstellung seines Fotos seine Einwilligung in einen Zugriff durch die Personensuchmaschine zumindest konkludent erklärt hätte. Zudem hätte er von der ihm von Facebook in den Nutzungsbedingungen eingeräumten Möglichkeit der Sperre gegenüber Suchmaschinen keinen Gebrauch gemacht, auf die das Gericht ausdrücklich verwiesen hat.

Nutzer von Facebook stimmen mit der Annahme der Datenschutzbestimmungen von Facebook automatisch der Nutzung und Verwendung aller Personendaten von mit Facebook kooperierenden Partnern zu. Hierzu gehören – nach Aussage seriöser Pressequellen über verdeckte Nutzerprofile – auch deutsche und ausländische Polizeibehörden sowie die CIA und staatliche Stellen der USA über den Zugang als Miteigentümer des Netzwerkes. Das erklärte politische Ziel der USA ist es, Touristen bereits vor einer Einreise in die USA überprüfen zu können. So berichtete Anfang 2008 die Presse, dass die Finanzierung von Facebook über Firmenbeteiligungen des CIA bzw. des Heimatschutzministeriums auch eine Zusammenarbeit von Facebook mit den Nachrichtendiensten der USA nahe legten. So soll Facebook bereits im Jahr 2005 von dem als Tarn- und Beteiligungsfirma des CIA tätigen Unternehmen Accel Partners Geld erhalten haben. Von dem dort als Vorstand verantwortlichen Gilman Louie ist gleichzeitig eine Vorstandstätigkeit bei der Firma In-Q-Tel bekannt, welche im Jahr 1999 von der CIA gegründet wurde, um mit dem Aufbau einer globalen Datenbank zur Einreisekontrolle zu beginnen. Auch die Firma Greylock Venture gehörte zu den frühen Investoren von Facebook. Howard Cox, Seniorpartner dieses Unternehmens, war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls im Aufsichtsrat von In-Q-Tel tätig. Die US-Geheimdienste können Facebook in ihrer Rolle als Minderheitseigner professioneller durchsuchen und ein hochwertigeres Datamining für geheimdienstliche Zwecke liefern als über verdeckte Nutzerprofile, da für sie als Miteigentümer ähnlich wie für Drittfirmen mit Entwicklerzugang für die Programmierung eigner Apps, ein qualitativ hochwertigerer Zugriff auf die Nutzerdaten möglich ist und nicht die Profilbeschränkungen zur Sichtbarkeit der Inhalte gelten, wie für regulär angemeldete Teilnehmer. Mitte 2009 wurde bekannt, dass die iranische Polizei Facebook-Profile verwendet, um bei Verhören den Freundeskreis von Regimegegnern und Demonstranten auszumachen und namentlich zu identifizieren. In Deutschland nutzen Bundeskriminalamt, Bundespolizei und Zoll Facebook für offene wie auch verdeckte Ermittlungen. In einigen deutschen Ländern nutzt die Polizei die in Facebook veröffentlichten Profilbilder zur Ermittlung von Verkehrssündern.

Speicherung der Daten von Nicht-Mitgliedern Im Februar 2010 kam an die Öffentlichkeit, dass Facebook auch die Daten von Bürgern speichert, die willentlich nicht bei Facebook angemeldet sind. Facebook bietet den Nutzern von Smartphones eine kostenlose Software („App“) an, um ihre Kontakte aus ihrem Telefonbuch mit den Kontakten in Facebook zu synchronisieren. Dabei werden standardmäßig sämtliche Nach- und Vornamen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Geburtstage hochgeladen und bei Facebook gespeichert. Nutzer berichten, dass dadurch auch die Verknüpfungen und Bekanntschaften von nicht angemeldeten Bürgern ersichtlich werden und bei einer möglichen Neuanmeldung der betreffenden Person bereits umfassende Freundeslisten vorgeschlagen werden. Diese Art der unwillentlichen Datenerhebung widerspricht dem in Deutschland geltenden Recht der informationellen Selbstbestimmung. Inzwischen bietet Facebook zwar ein Kontaktformular an, das es Nicht-Mitgliedern erlaubt, nach Eingabe der eigenen E-Mail-Adresse alle damit verbundenen Daten löschen zu lassen. Diese Methode ist jedoch nur von Nutzen, wenn Facebook eine Mailadresse bereits mit den anderen gesammelten Daten verknüpft hat. Nach der Aussage Peter Schaars, des Datenschutzbeauftragten der Bundesregierung, könnten Bürger rechtliche Schritte einleiten. Das US-Unternehmen müsse sich deutschem Recht beugen.

Big Brother Award: Im Jahr 2011 wurde Facebook gemeinsam mit Apple der Negativpreis Big Brother Award als Datenkrake zuerkannt.

„Gefällt mir“-Knopf und Fanseiten Der von Facebook für die Anbieter anderer Webseiten bereitgestellte „Gefällt mir“-Knopf bzw. -Schaltfläche (englisch „Like Button“) geriet im Sommer 2011 in die Kritik, nachdem bekannt wurde, dass beim Besuch von Seiten, auf denen sich dieses Plug-in befindet, automatisch ein zwei Jahre lang gültiges Cookie ausgelesen wird, das dem Nutzer ohne seine Zustimmung vorher beim Anschauen von Facebook-Seiten auf seinen Computer übertragen wurde. Dieses Auslesen findet dabei unabhängig vom Anklicken des „Gefällt mir“-Knopfes statt und unabhängig davon, ob der Besucher einer Website Mitglied bei Facebook ist oder nicht. Von Besuchern einer Seite mit dem „Gefällt mir“-Knopf, die mit ihrem Computer zuvor noch keine Facebook-Seite besucht haben, kann das Plugin Informationen wie IP-Adresse und Browsertyp auslesen. Bei Personen, die selbst Mitglieder bei Facebook sind, und eine Seite besuchen, die das Plug-in enthält, können die Informationen über das Aufrufen der Seite mittels des Cookies sogar mit ihrem Facebook-Nutzerprofil zusammengeführt werden. Da auf diese Weise ein Profil der Bewegungen im Internet erstellt werden kann, das all die Seiten mit der Anwendung aufzeigt, die ein Nutzer besucht hat, entschied das deutsche Verbraucherschutzministerium, dass die Anwendung, bis zur Sicherstellung einer datenschutzkonformen Lösung, nicht mehr auf Webseiten von Behörden eingebunden werden soll. Ebenso wurde Politikern empfohlen, ihre privaten Fanseiten bei Facebook abzuschalten, da diese von Besuchern aufgerufen werden können, die zuvor noch nie Kontakt mit Facebook hatten, und auf deren Computer dann das Cookie anlegen. Der „Gefällt mir“-Knopf von Facebook wird auf 16,0% aller Websites verwendet.

Eigene Daten bei Facebook anfordern: [[1]] Gesichtserkennung löschen: [[2]]

Google+:

Mitglieder: ca. 170 Mio. (April 2012) Marktwert: Der Marktwert von Google stieg mit der Eröffnung von Google+ um etwa 20 Mill. Dollar... Gesamtwert ca. 171 Mill. Google ändert am 1.März 2012 seine AGB sowie die Datenschutzerklärung → Auswirkungen auf jeden einzelnen Nutzer:

Die Daten aus unterschiedlichen Diensten wie Suche, Gmail, Android und Google+, sowiee Google Analytics und dem Werbesystem Adsense werden zusammengeführt.

Google hält die Kritik, dass sie damit noch mehr Daten sammeln, für unberechtigt: jeder könne entscheiden, ob er sich bei Google einlogge oder nicht, und die meisten Dienste stünden ohne Anmeldung zur Verfügung (Suche, Maps, Youtube).

Nutzer, die sich einloggen, können weiterhin den Verlauf ihrer Suchabfragen verändern und komplett deaktivieren und bei Google Mail lässt sich der Chat auch weiter auf "Off the Record" schalten. Zudem können Nutzer kontrollieren, wie Google Werbung auf sie zuschneidet und auch der Inkognito-Modus von Chrome steht wie alle anderen Werkzeuge, die Google zum Schutz der Privatsphäre anbietet, weiterhin zur Verfügung. Dabei bestont Google: "Wir sammeln nicht noch mehr Daten über dich." Die neuen AGB und Datenschutzregeln sollen laut Google lediglich für mehr Transparenz sorgen und deutlich machen, dass Google die gespeicherten Nutzerdaten verwendet, um seine Dienste zu verbessern. Ganz gleich, bei welchem Dienst die Daten anfallen, sie können für jedes Google-Produkt genutzt werden. Das aber sei nichts Neues und werde schon lange so gemacht. Darüber hinaus stehe es jedem frei, so wenige Google-Dienste zu nutzen wie er wolle: Wer einen Google-Account hat, kann Google Mail nutzen, muss das aber nicht. Lediglich bei Google+ ist es seit kurzem anders. Zudem sei es möglich, durch die Nutzung mehrerer Google-Accounts die Daten beispielsweise zwischen Google Mail und Youtube getrennt zu halten, heißt es in einem Blogeintrag, mit dem Google auf die Kritik reagiert. Die vergleichsweise kurze Verweildauer der Nutzer von Google+ hat dem Suchmaschinengiganten aus Mountain View in den vergangenen Tagen viele Negativ-Schlagzeilen gebracht. Doch Google hat seine Mission erfüllt. Techcrunch.com schreibt jedoch, dass Google im Moment ganz zufrieden sein kann mit seinem sozialen Netzwerk. Durch die zusätzlichen Informationen, die User bei der Anmeldung zu Google+ preisgeben, kann der Internetkonzern sein Userprofil vervollständigen und besser personalisierte Werbung zu höheren Preisen verkaufen. Damit erfüllt Google+ seinen einzigen Daseinszweck, nämlich Werbeeinnahmen zu generieren, ohne auf wiederkehrende Nutzer angewiesen zu sein. Google+Vize-Produktchef Bradley Horowitz sagte gegenüber dem Wall Street Journal, dass das soziale Netzwerk 'in jeder Kategorie wächst, die für das Unternehmen wichtig ist'. Tatsächlich haben die imposanten Zuwachsraten auf etwa 90 Mio. Google+User dem Konzern etwas gebracht, das er bisher schmerzlich vermisst hat. Google hat mit all seinen Angeboten, ob Gmail, Suchmaschine oder YouTube schon immer Informationen über seine Nutzer gesammelt. Allerdings oft ohne zu wissen, wer diese Nutzer überhaupt sind. Diese Lücke wird mit Google+ samt Klarnamenzwang elegant geschlossen. Da es momentan nicht nach einem raschen Nutzungs-Erfolg für das hauseigene Netzwerk aussieht, muss Google trotzdem nehmen, was es kriegen kann. 'Durch die Integration der Nutzer-Identität in all unsere Produkte, können wir relevantere Suchergebnisse und bessere Werbemöglichkeiten bieten', zeigt sich Firmenmitbegründer Larry Page noch 2011 zufrieden.

(Wikipedia, http://www.ishpc.de/2012/02/02/neue-daten-zur-google-nutzung-in-in-deutschland/, http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug11/ge/website/handel.html, www.inside-it.ch: )

4. Lizensierungsmodelle und Big Data:

Als Big Data werden große Datenmengen bezeichnet, die mit Hilfe von Standard Datenbanken und Datenmanagertools nicht verarbeitet werden können. Vor allem die Erfassung, Speicherung, Suche, Verteilung, Analyse und Visualisierung ist problematisch. Die verfügbare Datenmenge verzehnfacht sich ca. alle fünf Jahre.

Für Unternehmen bietet sich die Möglichkeit zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen, Einsparpotentialen und neuen Geschäftsfeldern durch: -Auswertung von Webstatistiken und Anpassung von Online-Werbemaßnahmen -bessere & schnellere Marktforschung -Entdeckung von Unregelmäßigkeiten bei Finanztransaktionen ....

Für Big Data kommt eine neue Software zum einsatz, um die riesige Menge an Daten zu bewältigen. Es wird parallel auf bis zu hunderten oder tausenden von Prozessoren gearbeitet.

Kritik: Die Datenerhebung und Auswertung richtet sich nach der Quantität, und nicht der Qualität der Daten, und folgt eher techhnischen Aspekten, wobei der technisch einfachste Weg gewählt wird, um die Daten auszuwerten. Grundprinzipien der Statistik wie repräsentative Stichproben werden vernachlässigt, und nicht alle Daten wurden gleich erzeugt. Daher ist bei der Interpretation der Daten Vorsicht geboten.

Creative Commons:

CC ist eine gemeinnützige Organisation, die 2001 gegründet wurde. Es gibt verschiedene Lizenzverträge, mit denen der Urheber der Öffentlichkeit Nutzungsrechte einräumen kann.

Alle Lizenzen haben dabei einige Eigenschaften gemeinsam. Jede CC Lizenz ist weltweit gültig und dauert so lange, wie der Schutz des Urheberrechts.

Möglichkeiten: -kommerzielle Nutzung/nicht-kommerziell -Abwandlungen erlaubt/verboten -abgewandelte Werke unter den selben Lizensbedingungen -share alike (Weitergabe unter denselben Bedingungen)

(www.creativecommons.org/licenses)

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