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InterPOLation

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Inhaltsverzeichnis

Marktplatz im polnischen Łęknica


Ort der Intervention

Zwischen dem im Westen Polens liegenden Łęknica und dem deutschen Bad Muskau besteht ein Grenzübergang über die Neiße. Direkt danach, auf polnischer Seite befindet sich seit vielen Jahren ein flächenmäßig sehr großer, natürlich gewachsener, sehenswerter Markt, welcher der Stadt im polnischen Teil der Oberlausitz einen gewissen Wohlstand eingebracht hat. Günstige kulinarische Leckerbissen aus der Region, Bekleidung, Taschen, Blumen, Gardinen, Zigaretten, Anglerbedarf, Korbwaren und vieles mehr, werden hier unter extremen Temperaturen und provisorischen, dunklen Bedingungen das ganze Jahr angeboten. Ein Zusammenschluß aus Containern und selbstgebauten Buden aus Blech bestimmen das Markttreiben. Wenig bis kein Licht dringt in die tiefen, verwinkelten Gassen die sich in diesem Konglomerat von Hütten, Vordächern, kleinen Zelten und anderen Verkaufsständen gebildet haben.

Die Herausforderung bei diesem Marktplatz war für uns das 3240 m2 große dreieckige Grundstück, die schlechten Arbeitsbedingungen, Lichtverhältnisse und das zum Teil verwinkelte Wegesystem. Die Entscheidung fiel auf eine Konstruktion zusammengesetzt aus meheren Schalen, einer speziellen Schale dem Hyperbolischen Paraboloid.


Vorteile:

- ein geometrischer Körper, flächenaktives Tragsystem, ästhetisch - gleichzeitig Hülle des Innen- und Außenraumes , innere Raumform und äußere Bauform - zwei Auflagerpunkte, Leichtigkeit - vielseitig kombinierbar, Oberlichter


Volumenmodelstudie, Skizze

Datei:VolumenNT.pdf

Schnitte

Datei:Teubnerneugebauer2.pdf

Grundriss

Datei:3wikiteub.pdf

Die 80 Meter lange Überdachung des Marktareals, folgt direkt dem natürlich entstandenen Wegesystem der Anlage aus vergangener Zeit. Sie variiert in der Breite und beruht auf einem Tragwerk von aneinandergefügten Geometrischen Körpern, dem Hyperbolischen Paraboloid. Das Eckige, das Freie und das Chaotische aus altem Markttreiben, spiegelt sich in der neuen Bedachung mit transparentem Fassadenabschluss wieder. Unser Hauptaugenmerk bei dieser Markthalle liegt auf der Belichtung vor allem mit Tageslicht. Das Ziel ist dabei die Raumqualität im Inneren das ganze Jahr über zu erhöhen, dies jedoch mit möglichst ressourcenschonenden Mitteln zu verwirklichen . Gute Lichtverteilung, Sonnenschutz, gekoppelt mit einer intelligenten Durchlüftung sind dabei sehr wichtig. Entgegen den jetzigen Gegebenheiten, von dunklen verwinkelten Gassen, streben wir mit unseren Entwurf nach mehr Transparenz und Bezug nach außen an.

Durch Oberlichter wird die Halle ganztags mit diffusem Nordlicht versorgt.

Ansichten

Datei:NeugebauerTeubnerVier.pdf

Tragwerk

Datei:NeugebauerTeubnerFuenf.pdf

Belichtung, Verschattung - Experiment Thermobimetall


Solare Einstrahlung

Konzept einer intelligenten Oberflächenstruktur Durch intelligente Strukturen soll die Markthalle auf die vorherrschenden Umwelteinflüsse reagieren können. Das hyperbolische Paraboloid bietet uns in seiner geometrischen Ausgangsform ein geeignetes Konstruktionsraster auf dem sich unsere aktive Oberflächenstruktur gut anbringen lässt. Die Hülle reagiert selbstständig, autark auf Aussen- und Innentemperaturen, sowie dem Sonnenstand. Sie verdunkelt sich um Temperaturhaushalt und Lichtblendung im Raum zu regeln. Auf den sonnenabgewandten Dach- und Wandflächen bleibt die Hülle in der Regel geöffnet. Eine ganztägige Belichtung mit diffusem Nordlicht wird durch drei großflächige Oberlichter gewährleistet. Der großzügige Dachüberstand macht einen Sonnenschutz im oberen Drittel der Fassade überflüssig.

Datei:SolarNT.pdf

Datei:ShutterNT2.pdf Datei:ShutterNT.pdf Datei:ShutterNT3.pdf Datei:ShutterNT4.pdf

Detail-Konstruktion

Datei:NeugebauerTeubnerAcht.pdf

Persönliche Werkzeuge