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Il cielo in una stanza • The sky in a room

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Verfasser Pompermaier Anna, Fabbris Lucilla
Betreuer Prof. Marjan Colletti, Peter Griebel, Thomas Mathoy
LV E1
Thema Meeting Nature Halfway, FrAgile Architecture
Titel Il cielo in una stanza • The sky in a room
Semester 14SS
Image Bild:STC_14SS_E1_IlCieloInUnaStanza_012.JPG

Nothing is lost, nothing is created, everything is transformed, Antoine Lavoisier

Lightness and fragility are not necessarily contraries of force. In nature and technology are many examples of seemingly frail and light bodies whose strength and durability are in reality exceptional. The wings of the butterfly, flying dust, the snowflake that falls for miles and gracefully reclines on the ground, water, so impalpable and capable at the same time to dig into the hardest of rocks. Nature surprises us in its forms in continuous evolution and transformation. And it is from this Concept that was born the idea of recreat fragility and at the same time observe the strength and the ability to become, inspired by Lavoisier. Polycaprolactone (Plaast) is a biodegradable thermoplast from petrochemical origin and is generated by synthesis of e-caprolactone. It repulses water, oil, solvent and chlorine. This biodegradable plastic is deformable above 65°C. At this temperature it becomes moldable like dough, with higher temperature it gets very sticky and evaporates at 200°C. But his most amazing feature is that it is infinitely reusable. The forms created by heat are unpredictable and always fresh. The project idea was paradoxically born of our common insomnia problem. One night we watched fascinated the forms that light managed through the moving shutters. The light-dark games reminded us the Rorschach test and the concept that brain is able to create thousand complex associations out of one simple shape. Hence the idea of developing an infinite number of times different movable "ceiling" meant to bring the outside inside. We create an artificial "nature" in which the contemplative man can feel safe and relaxed as it happens in real nature according to his primal instinct. The prototype is accessible to the viewer from below. Each model is connected to his neighbor by a string system. By pulling the strings the original form developed in an unpredictable charming spatial structure. Using spotlights we create new different forms on the floor and on the walls. The wind acts on our "natur" like in the real one: it makes noises that reminds the rustle of the wind through the leaves. It is possible to produce the same sound by running hands through the prototype. Our “nature” is designed to re- create that wonderful feeling of freedom that Gino Paoli describes in his song of the ‘60 “Il cielo in una stanza_The sky in a room”.

Leichtigkeit und Zerbrechlichkeit sind nicht unbedingt in Widerspruch mit der Kraft. In Natur und Technik gibt es viele Beispiele für scheinbar zerbrechliche, leichte Körper, dessen Stärke und Haltbarkeit in Wirklichkeit außergewöhnlich sind. Die Flügel des Schmetterlings, wie fliegender Staub, die Schneeflocken, die mit kilometerlangen Fallhöhen anmutig den Boden berühren, das Wasser, kaum greifbar und trotzdem fähig, die härtesten Felsen durchzubohren. Die Natur überrascht uns mit ihren Formen in ständiger Entwicklung und Verwandlung. Ausgehend von dieser Annahme, entstand die Idee der Neuerstellung der Fragilität, um gleichzeitig, inspiriert von Lavoisier, ihre Verwandlungskraft und -Fähigkeit zu beobachten. Plaast oder Polycaprolacton ist ein biologisch abbaubarer Thermoplast aus petrochemischen Ursprünge und wird durch Synthese von e-Caprolacton generiert. Es stößt Wasser, Öl, Lösungsmittel und Chlor. Dieser biologisch abbaubaren Kunststoff ist bei 65 ° C verformbar. Bei dieser Temperatur verhält er sich wie Teig und wird transparent, mit erhöhter Temperatur wird es sehr klebrig und verdampft bei 200 ° C. Aber seine erstaunlichste Eigenschaft ist, dass er ∞ oft wieder verwendbar ist. Die Formen, welche die Wärme schafft, sind unberechenbar und endlos verschieden. Die Projektidee wurde, paradoxerweise, aus unserem gemeinsamen Schlaflosigkeitsproblem geboren. Letzte Nacht sahen wir fasziniert die Formen, die das Licht, durch die vom Wind bewegten Rollladen schaffte. Die Hell-Dunkel-Spiele erinnerten uns an den Rorschach-Test und an das Konzept, dass unser Gehirn aus einer einfachen Form tausend komplexere Assoziationen schafft. Daraus entwickelte sich die Idee einer unendlich oft verschieden bewegbaren "Decke" zu erzeugen, die das Außen im Innen bringen soll. Wir wollten eine künstliche „Natur“ schaffen, damit der betrachtende Mensch sich dabei wie in der Geborgenheit der „echten“ Natur wohl fühlen kann. Mehrere Modelle hängen nebeneinander und sind für den Betrachter von unten zugänglich. Jedes Modell ist mit seinen Nachbarn durch ein Fadensystem verbunden. Durch das Ziehen der Fäden entwickelt sich die ursprüngliche Form in einer faszinierenden räumlichen Struktur, die sich von vorne herein nicht bestimmen lässt. Durch Belichtung des Prototyps mit Spotlights erzeugt man unendlich verschieden neue Formen, je nach Lichtwinkel und momentaner Form der Decke. Der Wind soll auf unsere „Natur“ so wirken, damit dabei ein Geräusch entsteht, dass es am Rascheln des Windes durch die Blätter erinnert. Sie können das gleiche Geräusch erzeugen, indem Sie Ihre Hände durch den Prototyp spielen lassen. Unsere "Natur" wurde entwickelt, um dieses wunderbare Gefühl von Freiheit und Gelassenheit zu schaffen, dass Gino Paoli in seinem Lied der '60er Jahre "Il cielo in una stanza_Der Himmel in einem Zimmer" beschreibt.


Testing the material • Plaast

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The prototype

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Bildbeschreibung Prespective

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Bildbeschreibung

Fakten zu Il cielo in una stanza • The sky in a roomRDF-Feed
BetreuerProf. Marjan Colletti  +, Peter Griebel  + und Thomas Mathoy  +
ImageSTC 14SS E1 IlCieloInUnaStanza 012.JPG  +
LVE1  +
Semester14SS  +
ThemaMeeting Nature Halfway, FrAgile Architecture  +
TitelIl cielo in una stanza • The sky in a room  +
VerfasserPompermaier Anna  + und Fabbris Lucilla  +
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