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ICE H2

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von Painer Thomas, Peintner Ulrich

betreuer: Michael Budig

Inhaltsverzeichnis

Aspekt

Die aktuelle Klimadiskussion erfordert die Auseinandersetzung mit alternativen Energien und deren flächendeckenden Versorgung. Vorreiter für eine klimafreundliche Politik ist Island, das in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union ein flächendeckendes und unabhängig funktionierendes Tank- und Haltestellennetz für wasserstoffbetriebene Busse plant.

Die Verbindung von Tank- und Haltestelle im Zusammenhang mit dem Einsatz von Wasserstoff lässt eine neue Gebäudetypologie entstehen, dessen architektonische Gestaltung zum Thema unserer Arbeit wurde.

Analyse

Hauptstraße Islands ist eine 1200 km lange Küstenstraße, welche ringförmig alle wichtigen Städte Islands verbindet. Straßen durch das Land sind aufgrund von Lavaströmen und die Ausweitungen des Gletschers nur zeitweise befahrbar. Aus diesem Grund führt die einzig Regelmäßig, täglich verkehrende Busverbindung über die Küstenstraße. Entlang der Küstenstraße wurde unter Berücksichtigung der Reichweite eines H2-Busses von 200 km und unter Rücksichtnahme auf die bevölkerungsreichsten Regionen das Netz der Wasserstoffbushaltestellen, der ICE H2`s verteilt.

Aufgrund seiner geologischen und geografischen Lage hat Island einen positiven Energiehaushalt. Wichtigste Energiequelle der Insel ist die Erdwärme. Da die Erdwärmefelder regional unterschiedlich verteilt sind, wurde, um die unabhängige Funktion der ICE H2`s zu garantieren, Wind als Energieträger gewählt.

Parameter

Um den Fahrgast vor dem Wind zu schützen, sollte sich das Bauwerk wie ein natürliches Element in die Landschaft einfügen. Das Dach dient neben den Schutz der Reisenden als Sammelbecken für das Wasser welches zur Erzeugung von Wasserstoff herangezogen wird.

Da die Haltestellen an den Bevölkerungsdichtesten Stellen liegen übernehmen die Busse neben den Transport von Fahrgästen auch eine infrastrukturelle Versorgungsfunktion. Durch Kombination aus öffentlichen Transportmittel und Transportmittel für Waren des täglichen Bedarfes kann die Energie der wasserstoffbetriebenen Busse optimal ausgenützt werden.

Entwurf

Entwurfsschema

Abgabepläne

Konstruktion

Um den Aufbau der ICE H2`s so schnell wie möglich zu gestalten wurde eine Konstruktion aus Fertigteilen gewählt. Nach dem Betonieren der Fundamente werden Betonfertigteile verbaut. Das zweiteilige Dach aus Aluminium, welches als Schalenkonstruktion ausgeführt wird, wird im nächsten Bauschritt auf die Betonfertigteile gesetzt.

Weblinks

Icelanic New Energy http://www.ectos.is/en/

Wasserstoffprojekt Hamburg http://www.hh2wasserstoff.de/

Big Thanks To

http://www.bad-architects.net/ für die Informationen über Island

http://www.umfeld.com/ für den erhöhten Strom und Kaffeeverbrauch am Wochenende



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Attribute

Painer Thomas, Peintner Ulrich | Budig Michael | HB2 | ICE H2 | 07SS

Fakten zu ICE H2RDF-Feed
BetreuerBudig Michael  +
LVHB2  +
Semester07SS  +
TitelICE H2  +
VerfasserPainer Thomas  + und Peintner Ulrich  +
Persönliche Werkzeuge