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Hangar M

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von: Michael Fuchs

Betreuer: Bernhard Wolf


Inhaltsverzeichnis

Idee

Ziel war es, eine Hallenüberdachung zu entwerfen, die sehr große Spannweiten überbrücken kann. die Entscheidung auf verwendetes System fiel bald auf das Seiltragwerk. Da ein Hangar in einer Achse völlig frei von Hindernissen sein muss, kam ein paralleles Seilsystem hierfür am ehesten in Frage.

Entwurf

Um eine Spannweite von 100m zu überbrücken, ohne dabei eine zu große statische Höhe entlang der gesamten Spannweite zu erhalten, wurden die konventionellen Arten der Stabilisierung durch Tragseil, Fangseil und Druckstäben analysiert und erweitert. Somit ergab sich ein System, das die bisherigen Systeme um ein Feld erweiterte, in dem sich 2 Seile abwechselnd gegenseitig tragen und fangen. Durch das gegenseitige Abhängen erübrigt sich das Setzen einer Stütze in der Mitte.


Als parallele Anordnung im Raum wurde die "ebene parallele Anordnung" gewählt, um die gesamtkonstruktion nicht zu komplex erscheinen zu lassen. Weiteres Ziel war es, Dach und Fassade in einer Form auszubilden. Somit wurde entschieden, Dachhaut und Fassade entlang der sich aus der Konstruktion ergebenen einheitlichen Form des Seiltragwerks verlaufen zu lassen. Dabei wurden Dachmodule reheinweise zwischen jeweils 2 gleichlaufenden, benachbarten seilformen gehängt. Durch die feldweise Abwechslung der einzuspannenden Seilformen ergab sich ein differenzierts Bild der Dachlandschaft und ermöglichte großzügigen Lichteinfall ins Gebäude.



Eine weiterer wichtiger Schritt zur Stabilisierung der Konstruktion war, die Querversteifung herszustellen. Durch die große Spannweite war in der konstruktion, so wie sie bis zu diesem Punkt aussah, die horizontale Bewegung, besonders im Mittelteil, sehr groß. Dieses Problem wurde gelöst, indem die im Grundriss parallel verlaufenden Seilsysteme verdreht wurden. Somit ergaben sich keilförmige Grundrissformen, die aneinandergereiht in sich griffen und die Konstruktion in Querrichtung genügend aussteiften, ohne die nötige horizontale flexibilität zu beeinträchtigen. Angenehmer Nebeneffekt war ein weiterer Differenzierungsschritt der Dach- Fassadenlandschaft.


Die in der 2-dimensionalen Ebene dargestellten Druckstäbe werden im 3-dimensionalen Raum als Fachwerkträger ausgebildet. Sie gewährleisten die nötige Umlenkung der Seile zur Verringerung der im Seil auftretenden Zugkräfte und werden allein von diesen in Schwebe gehalten. Die Ausfachung der Träger ergibt sich durch die auf sie wirkenden Kräfte der Seile. Entlang dieser Träger erfolgt auch die Entwässerung des Daches


Vertikale Verglasungen werden durch Anwendung von Schienen den auftretenden vertikalen Bewegungen in der Konstruktion gerecht.

Details


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Attribute

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Fakten zu Hangar MRDF-Feed
BetreuerWolf Bernhard  +
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LVHBM  +
Semester10WS  +
VerfasserFuchs Michael  +
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