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Hair

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Verfasser: Isabella Weiler



Fäden, miteinander verknüpft, voneinander abhängig.

Zieht man nun an einem dieser Fäden, verändert sich die gesamte Struktur. Je nachdem, an welchem Faden man zieht, immer völlig anders. Betrachtet man das entstandene Konstrukt kann man den Ausgangspunkt der Veränderung nicht mehr zurückverfolgen. Auf die AKTION des Ziehens folgt also unmittelbar eine REAKTION. Und schließlich ist auch ein ECHO nichts anderes, als eine REAKTION auf eine AKTION.




Grundriss (Haare unten)
Grundriss (Haare halb aufgestellt)
Grundriss (Haare aufgestellt)



Dementsprechend entstand die Idee einen Raum zu entwerfen, der auf den Menschen reagiert, mit ihm interagiert, auf eine völlig neue Art und Weise: mit statischer Elektrizität. Grundsätzlich besitzen alle Atome gleich viele positiv wie negativ geladene Teilchen. Wenn aber zwei Oberflächen einander berühren und wieder voneinander getrennt werden, kann eine Übertragung negativer Elektronen von einem Atom zum anderen stattfinden. Ein Ladungsungleichgewicht entsteht und die Oberflächen sind nun statisch elektrisch aufgeladen.


Um dieses physikalische Phänomen optimal zu übertragen, besteht der Raum aus einem ringförmigen Pneu, der völlig mit Kunsthaaren ausgekleidet ist. Mithilfe eines Bandgenerators laden die Besucher sich zuerst statisch elektrisch auf. Betreten sie nun den Raum, dessen Boden mit Styropor ausgekleidet ist, sind sie umgeben von Haaren, die sich mit ihnen mitbewegen, von ihnen angezogen oder abgestoßen werden.


In der Mitte entsteht durch die Form ein Raum, dessen Boden mit kleinen Styroporkugeln bedeckt ist, die sich je nach Ladung zum Besucher hin oder von ihm weg bewegen.


Schnitt















Die Form des Raumes lässt unterschiedliche Dichten zu. So erreichen die Besucher immer wieder lichte Stellen, bevor sie wieder in das enge Dickicht der Haare eintauchen.



Funktionsweise

Um diesen Effekt vorführen zu können, wurde eine Styroporplatte an einer Säule befestigt. Am Styropor wiederrum wurde Alufolie angebracht. An der Alufolie klebten viele Glasfasern, die die Kunsthaare ersetzen sollten. Das Erdungskabel des Bandgenerators wurde mit der Alufolie verbunden. Nun lies sich die Versuchsperson, auf einem Styropor stehend und dadurch gut isoliert, von dem Generator aufladen. Aufgrund der Ladung wurden die Haare von dieser angezogen und bewegten sich mit der Person mit.


Funktionsweise


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Attribute

Weiler Isabella | Thorsen Kjetil Troi Valentine, Ender Ursula | E5 | Hair | echo | 08SS Datei:Funktionsweise 2.jpg

Fakten zu HairRDF-Feed
BetreuerThorsen Kjetil  +, Troi Valentine  + und Ender Ursula  +
ImageFunktionsweise 2.jpg  +
LVE5  +
Semester08SS  +
Themaecho  +
TitelHair  +
VerfasserWeiler Isabella  +
Persönliche Werkzeuge