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HBSE Wilhelm/Rungg

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Verfasser Wilhelm Tobias, Rungg Andrea
Betreuer Bablick Heike
LV HBSE
Thema Common Ground
Titel Fuchstreff
Semester 16WS
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Fundament/Erdgeschoss

Fundament: Wir verwenden für unser Projekt ein Streifenfundament, bestehend aus Beton. Diese übernehmen die Lasten der auf ihnen errichteten, tragenden Wände, während nichttragende Innenwände in der Regel direkt auf der Bodenplatte errichtet werden. Ihre Breite beträgt oft das Doppelte der auf ihnen stehenden Wände, die genauen Maße und gegebenenfalls die Bewehrung ergeben sich aus der Tragfähigkeit des Baugrundes. Die Fundamente werden oft in der Betonfestigkeitsklasse C20/25 oder C25/30 ausgeführt.

Erdgeschoss: Stahlbeton, ist ein Verbundwerkstoff aus Beton und Bewehrungsstahl. Ein Verbund dieser zwei Komponenten entsteht durch die Verklebung mit dem Bindemittel Zement und die Rippung des runden Bewehrungsstahls. Beton hat im Vergleich zur Druckfestigkeit nur eine Zugfestigkeit von etwa 10 %. Stahl besitzt dagegen eine hohe Zugfestigkeit. Das Tragprinzip beim Stahlbeton ist es daher, auf Zug beanspruchte Stellen eines Bauteils mit Stahl zu verstärken, also zu bewehren, und in den übrigen Bereichen die Druckfestigkeit des Betons auszunutzen. Bei stark auf Druck beanspruchten Bauteilen (z. B. Stützen) wird der Stahl (Bewehrung) auch zur Erhöhung der Druckfestigkeit herangezogen, also auf Druck beansprucht.

Fassade/Innenwand Erdgeschoß: Als Gestaltung der Fassade haben wir uns bei unserem Projekt für Sichtbeton im Erdgeschoß des Gebäudes entschieden. Unter Sichtbeton versteht man Betonbauteile, deren Ansichtsflächen Teil der architektonischen oder innenarchitektonischen Gebäudegestaltung sind. Im strengen Sinn ist die Bezeichnung „Sichtbeton“ auf Bauteilflächen beschränkt, die bei der Herstellung Kontakt zur Schalungshaut hatten. Zwar gibt es Sichtbetonflächen in vielen unterschiedlichen Ausprägungen und Herstellungstechniken (gefärbt, steinmetzmäßig bearbeitet, gesäuert, gewaschen, Stampfbeton usw.), dennoch sind alle diese Flächen im Ursprung „geschalte“ Flächen und zeigen ein mehr oder weniger durch die Schalungshaut mitbestimmtes Aussehen.

Bodenbelag Erdgeschoss/1.Stock: Als Bodenbelag haben wir bearbeiteten Estrich gewählt. Daher fallen Extrakosten für einen weiteren Bodenbelag auf dem Estrich weg. Außerdem ist diese Art von Boden eine sehr pflegeleichte Lösung. Estrich ist ein spezieller Mörtel, der unter Zuhilfenahme von Bindemitteln eine, mehr oder weniger halbfeste Masse ergibt und mit der Zeit aushärtet. Estrich wird in erster Linie als Unterboden im Haus- und Wohnungsbau sowie als Bodenbelag in Fabriken und Lagerhallen verwendet. Dank seiner zunächst weichen Konsistenz dringt er auch in kleinste Ritzen ein und gleicht Unebenheiten aus. Wenn er ausgehärtet ist, kann auf ihm ein Fußbodenbelag verlegt werden - muss aber nicht. In den vergangenen Jahren ist Estrich immer beliebter geworden. Estrich lässt sich mit relativ wenig Aufwand verlegen, ist extrem strapazierfähig, äußerst pflegeleicht und in diversen Farben zu haben.

1. Stock/Dachaufbau

Wand gegen Hang: Wir haben uns bei der Fassade für eine Stülpschalung entschieden. Diese besteht aus waagrechten Holzbrettern – in unserem Fall Lärchenbretter, bei denen das obere Brett das darunterliegende etwas überdeckt, sodass kein Niederschlag nach innen gelangen kann.

Außenbereich 1. Stock: Für diese Fassade haben wir uns für Lärchenholz entschieden, da es eine natürliche Dauerhaftigkeit und Beständigkeit aufweist. Es eignet sich prinzipiell für Erd-, Brücken- und Wasserbau; also auch für den Außenbau wie bei Haustüren, Fenstern, Fassadenelementen usw. Auch für den Bodenbelag der Terrasse und für die Stufen verwenden wir Lärchenholz. Sitztreppen: Unterkonstruktion ebenfalls aus Holz; oben wird diese an der Betondecke der Terrasse mit einer Trennlage aus Stahl befestigt.

Dachaufbau/Regenrinne: Die einfachste und vermutlich kostengünstigste wäre ein Warmdach.

Bei unserem Flachdach verwenden wir eine Innenliegende Dachrinne. Zum Wasserablauf verwenden wir einen Gully, der Ablauf wird durch den Hohlraum der Wand abgeführt. (Siehe Detailplan)

Zusatzinfos

Nachhaltigkeit – Regenwasser als Toilettenspülwasser Im Haushalt hat sich die Nutzung von Regenwasser bewährt, außerdem sind die Techniken inzwischen so ausgereift, dass es auch in diesem Fall keine hygienischen Bedenken mehr gibt. Laut Trinkwasserverordnung muss jedoch sichergestellt werden, dass Regenwasser sich nicht mit Trinkwasser vermischt. Die Leitungen müssen farblich auch gekennzeichnet werden, sodass erkenntlich ist, dass diese kein Trinkwasser führen. Im Idealfall kann Regenwasser zur Toilettenspülung.

Nachhaltigkeit – Photovoltaikanlage am Dach Zur Stromerzeugung verwenden wir eine Photovoltaikanlage. Dadurch wird das Haus ein reiner Selbstversorger. Als Heizung wird eine Elektro-Heizung verwendet, die durch den selbsterzeugenden Strom betrieben wird. Eine Photovoltaikanlage ist eine Solarstromanlage, in der mittels Solarzellen ein Teil der Sonnenstrahlung in elektrische Energie umgewandelt wird. Die dabei typische direkte Art der Energiewandlung bezeichnet man als Photovoltaik. Die Leistung von üblichen Photovoltaikanlagen reicht von niedrigen einstelligen kW-Bereich, wie er für Hausdachanlagen üblich ist, bis hin zu einigen MW für gewerbliche Dachanlagen, während Freiflächensolaranlagen üblicherweise im MW-Bereich angesiedelt sind.

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BetreuerBablick Heike  +
LVHBSE  +
Semester16WS  +
ThemaCommon Ground  +
TitelFuchstreff  +
VerfasserWilhelm Tobias  + und Rungg Andrea  +
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