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HBSE Wechselberger/Walcher

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Verfasser Wechselberger Nadine, Walcher Sissy
Betreuer Sommer Gilbert
LV HBSE
Thema Behausung in der Natur
Titel Expanding Bridge
Semester 14WS
Image Bild:HBSE_ExpandingBridge_Rendering.jpg

Inhaltsverzeichnis

Standort: Sillschlucht

Wir haben einen Standort in der Sillschlucht gewählt an dem der Bach und die Schlucht weitläufig sind. Besonders hat uns ein Ufer, nicht weit weg von der Brücke des Wanderweges, gefallen. Unsere erste Idee war es dort eine Behausung zu planen, welche sich durch verschiedene Funktionen verändern lässt.

Um zur Sillschlucht zu gelangen muss man erstmals einen engen Waldweg beschreiten, der einige Hindernisse bereitstellt. Gekrümmte Bäume, herausragende Wurzeln, teilweise große Steinbrocken, aber auch kleinere Steine müssen hier überquert werden. Teilweise scheint hier die Sonne am späten Nachmittag durch die dichten Äste hindurch auf den Weg. Ist man in der Schlucht angekommen, kann man den Straßenlärm von der naheliegenden Autobahn gar nicht mehr hören. Das Rauschen der Blätter und das Plätschern des Flusses ziehen die Aufmerksamkeit auf sich.

Nahe der ersten Brücke befinden sich jedoch einige flache, grasige und erdige Grundstücke, welche eine Bebauung leicht ermöglichen ließen. Von hier aus ist der Blick auf die Bergisel-Schanze gegeben, welcher ebenfalls ein positiver Aspekt für die Wahl des Bauplatzes wäre. Ansonsten bietet die Sillschlucht meist nur steilere Hänge, welche dicht von Bäumen und Felsen besetzt werden. Die Grenze zum Mischwald hin bilden teilweise große Felsen. Am Ufer liegen zahlreiche größere und kleine abgerundete Steine herum, welche den Sill an manchen Stellen enger oder breiter ausfallen lassen. Hier kann man den Fluss mühelos betreten oder auch ein Picknick mit einem Lagerfeuer machen. Viel Sonne bietet der Platz nicht wirklich, man muss zum passenden Zeitpunkt erscheinen um einige Sonnenstrahlen durch die Wälder und Äste erkennen zu können.

Projektentwicklung und Formfindung

Als ersten Entwurf haben wir haben uns auf eine einfache geometrische Form geeinigt und eine Behausung geplant, welche auf Stelzen steht und in den Bach hineinragt. Durch Rausfahren einer Glashülle wird ein Wintergarten geschaffen und man hat einen Zugang auf die Terrasse.

Nach dem ersten Entwurf haben wir uns dazu entschlossen eine dunkle Box zu entwickeln und durch Herausfahren eines Glaskubus diese zu erhellen.

Aus dieser Idee haben wir ein Fachwerk entwickelt indem sich eine Box befindet. Durch Herausschieben eines Glaskubus wird diese erhellt und durch Umklappen der Wand gelangt man auf eine Terrasse. Diese Konstruktion lässt sich zu einer Art ,,Siedlung‘‘ erweitern.


Nach diesen Schritten sind wir zur endgültigen Form gekommen. Wir haben uns für eine Brücke entschlossen, die über die Sillschlucht, zwischen zwei Hängen, liegt. Sie besteht aus einem Fachwerk aus Cortenstahl und ist 30 m lang. Die Brücke kann man nur durch Aufklappen der ersten Wand der fixen Gebäudehülle erreichen. Dadurch gelangt man in das Innere des Gebäudes. Der Glaskubus, der sich nach der fixen Gebäudehülle liegt, erhellt den dunklen Raum und schafft einen Wintergarten. Die Wand am Glaskubus lässt sich umklappen und man gelangt auf eine Terrasse. Danach ist eine Hängematte zwischen den Formrohren gespannt. Nach der Hängematte befindet sich wieder eine Wand, welche sich umklappen lässt und man zur nächsten Terrasse gelangt. Die letzte Wand muss umgeklappt werden, um ans Ende der Brücke und ans andere Ufer zu kommen.

Statisches Konzept

Wir haben ein Modell aus Messingstäben gefertigt und Druck- und Zugstäbe mittels Schnüre dargestellt (Druck = blau, Zug = rot). Belastet man die Brücke in der Mitte des Obergurtes kann man die Veränderung der Druck- und Zugschnüre erkennen. Die Druckstäbe knicken zusammen und die Zugschnüre werden mehr gespannt. Daraus haben wir geschlossen, dass verschiedene Möglichkeiten der Aussteifung möglich sind. Die Aussteifung der Seitenflächen kann mit nur Druckstäben, einer Mischung aus Zug- und Druckstäben oder nur mit Zugstäben aussteifen. Am Ober- und Untergurt ist es ideal eine kreuzförmige Aussteifung zu machen, damit man den horizontalen Kräften gegenwirken kann. An den Seitenflächen haben wir uns nur für Zugstäbe entschlossen, da unsere Konstruktion leicht wirken sollte. Am Untergurt haben wir eine kreuzförmige Aussteifung gewählt und am Obergurt werden die Ecken ausgesteift, da der Blick zum Himmel nicht durch kreuzförmige Aussteifungen verdeckt werden sollte. Am Anfang der Brücke befindet sich ein bewegliches Auflager und am Ende ein festes Auflager. Das bewegliche Auflager lässt zu, dass sich die Brücke durch Formveränderung durch Kälte oder Hitze bewegen kann. Die Auflager befinden sich auf Betonfundamenten.


Materialien

Das Fundament besteht aus Stahlbeton und die Auflager aus Stahl. Das Fachwerk, die Zugstäbe und die Druckstäbe werden aus Cortenstahl gefertigt. Die Spiegelfassade besteht aus einem Verbundsicherheitsglas. Dahinter befindet sich der Wandaufbau, welcher als Holzriegelwand ausgeführt wird. Direkt hinter der Spiegelfassade befindet sich eine Hinterlüftungsebene eine DWD-Platte, dahinter eine Holzlattung und Zellulosedämmung, dann wird eine OSB-Platte als Dampfbremse angebracht. Der Boden, die Wände und die Ecke werden mit Eichenholzparkett ausgestattet, welcher direkt auf die OSB-Platte, mittels kleben angebracht wird. Die Terrassen und ausklappbaren Elementen bestehen aus unbehandelten Eichenholzbrettern und die Hängematte wird aus Hanffasern geknüpft.


„Expanding Bridge“ besteht aus einem Fachwerk, aus Corten-Stahl verschweißten Formrohren. Der Wandaufbau besteht aus einer Holzriegelwand, welche durch eine Spiegelfassade verkleidet ist. Zur Hinterlüftung der Fassade wird eine Holzrahmenwand gefertigt und es befinden sich am Spiegelglas Öffnungen, um eine Luftzirkulation zu ermöglichen. Der Wandaufbau besteht aus einer DWD-Platte, eine Holzlattung, in der die Zellulosdämmung angebracht ist, eine OSB-Platte und Eichenholzparkett. Der Eichenholzparkett ist am Boden, an der Decke und and den Wänden angebracht und somit wird auch die Natur ins Innere gebracht. Die gesamte Gebäudehülle wird mittels eines Stahlbolzen mit Kopfplatte hochgehoben. Es sind keine Fensteröffnungen vorhanden, nur der Glaskubus bringt Licht in das Innere. Mittels Kurbeln kann man die Rampen nach oben oder unten umklappen.

wpd:Stahlbeton

wpd:Cortenstahl

wpd:Eichenholz

wpd:Hanffaser

wpd:OSB-Platte


DWD-Platte: http://www.agepan.de/produkt/gruppe/358--agepan_dwd_protect_std

Zellulosedämmung: http://www.thermofloc.at/zellulosedaemmung

Pläne

Lageplan

Ansichten

Schnitte

Details

Plakat

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