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HBSE Schlusche/Laezza-Willburger

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Verfasser Schlusche Johannes, Leazza-Willburger Stefano
Betreuer Gruber Hans-Peter
LV HBSE
Thema Behausung in der Natur
Titel Die Kletterpension.
Semester 14WS
Image Bild:Schlusche001.jpg

Inhaltsverzeichnis

Die Kletterpension.

"Die Kletterpension." dient zur Erholungsstätte und als Wetterschutz für Gebirgskletterer und bietet einen gerahmten Ausblick über die Kranebittener Klamm auf die gegenüberliegende Gebierge. Das Objekt hängt ähnlich wie ein Biwak an einer Felswand. Erschlossen wird "Die Kletterpension." durch schon bereits bestehende Kletterrouten. Bei Sonnenschein kann ein Fassadenelement zu einer Terrasse herausgeklaubt werden. Dadurch ergibt sich ein fließender Übergang von Innen- und Außenraum.

Die Grundkonstruktion besteht aus Dreiecksflächen, die in sich selbst steif sind und somit als Flächentragwerk fungieren. Eine dieser Dreiecksflächen ist eine Fixverglasung, die den Innenraum belichtet und einen gerahmten Blick über die Klamm bietet. Eine weitere Dreiecksfläche kann bei schönem Wetter geöffnet und zu einer Terrasse herausgeklappt werden. Die dafür benötigte Brüstung breitet sich automatisch beim Ausklappen der Platte aus. Des Weiteren dient diese Öffnung auch der Belüftung des Objekts. Der Raum selbst wird über vorhandene Kletterrouten von unten über eine Klappenöffnung in der Bodenplatte erschlossen.

Im Innern ist die grobe Holzkonstruktion - Nut-Zapfen-Verbindung - vollkommen offengelegt. Die im Innern sichtbaren, in verschiedenen Winkeln zueinanderstehenden Dreiecksflächen definieren den Raum. Im Kontrast dazu erscheint "Die Kletterpension." von Außen leicht abgerundet, jedoch bleibt der kantige Eindruck erhalten. Ziel ist es, dass sich das Objekt sich seiner Umwelt (den umliegenden Felsen) anpasst.

Insgesamt war es wichtig, eine einfache Lösung zu finden. Dieser Gedankte wird bei Betrachtung der Konstruktion und der Materialien ersichtlich.

Das Gesamtvolumen der Behausung beträgt 21.5 Kubikmeter.

Verortung


Lageplan

Ansichten

Grundrisse

Schnitte

Detailpläne

Renderings

Modellfotos

Aufbau und Materialien

Vor Ort werden die in einer Fabrik vorgefertigte Dreiecksplatten aufgebaut. An die 8 cm starke Bodenplatte werden die 4 cm starken Wandelemente durch Nut- und Zapfenverbindungen miteinander verbunden. Anschließend werden von Außen an die Verbindungen Stahlwinkel mit zahlreichen Schrauben angebracht. Diese versteifen das Objekt zusätzlich und dienen zudem zur Lastabtragung. Als nächster Schritt werden an zwei Stellen am Dach des Objekts zwei Wandverankerungen angeschlossen, diese dienen zur späteren Aufhängung des Objekts an der Felswand. Zeitgleich werden das vorgefertigte Klappelement und die Fixverglasung montiert. Danach wird vor Ort eine Sprühdämmung direkt auf die Stahlwinkel und die Dreiecksplatten aufgetragen. Zum Schutz vor Wasser kommt auf auf die Dämmung noch eine Abdichtung. Abschließend wird das Objekt durch einen Flaschenzugmechanismus der Felswand entlang nach oben gezogen. Schließlich werden die Seile an den Felsverankerungen (Gewi-Anker) angeschlossen.

• Dreiecksflächen aus Sperrholz. Im Innern des Objektes offen sichtbar.
• Stahlwinkel und Schrauben von Hilti.
• Sprühdämmung Isofekt Plus.
• Triflex-Abdichtung zum Schutz vor Nässe und Feuchtigkeit.
• Stahlseile für die Wandaufhängung und zur Lastabtragung des Klappelementes.
• Dywidag Gewi-Anker für die Wandaufhängung am Felsen.
• Fensterscheibe als Fixverglasung.
• Flaschenzug-Mechanismus für das raus- und reinfahren des Klappelements.

Fakten zu HBSE Schlusche/Laezza-WillburgerRDF-Feed
BetreuerGruber Hans-Peter  +
ImageSchlusche001.jpg  +
LVHBSE  +
Semester14WS  +
ThemaBehausung in der Natur  +
TitelDie Kletterpension.  +
VerfasserSchlusche Johannes  + und Leazza-Willburger Stefano  +
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