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HBSE KAPPELER/KARL

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Verfasser Kappeler Theresa, Karl Katharina
Betreuer Pittl Sybille
LV HBSE
Thema Behausung in der Natur
Titel Step by Step
Semester 14WS
Image Bild:3.png

Inhaltsverzeichnis

STEP BY STEP

Step by Step ist ein halb offener und teilweise geschlossener Rückzugsort, in dem man die natürliche Umgebung und Ruhe genießen kann. Das Objekt befindet sich an einer Felswand in der Sillschlucht. Die Befestigung erfolgt durch Leiterprofil welches punktuell in die Felswand eingebohrt und befestigt wird. An diesem Leiterprofil befindet sich eine Schale welche aus Rundrohren besteht. Dir Rundrohre bilden unregelmäßige Dreiecke welche mit Aluminium Paneelen oder Glas Paneelen verkleidet sind. Im unteren Bereich ist das Objekt halboffen und bietet einen tollen Ausblick auf die Sillschlucht. Im oberen Bereich hingegen ist es ein geschlossener Raum, welcher sich aus den Rohren und den Paneelen ergibt. Der Raum dient zum Schutz und hat eine thermische Abtrennung nach außen.

Standort

Formfindung Modelle

Modellentwicklung

Zwischenabgabe Entwurf

Titelblatt

Lageplan

Ansicht 1 und 2

Grundriss 1 und 2

Schnitte 1 und 2

Interior Renderings

Modellfotos

Zwischenabgabe Ausführung

Materialkonzept

Aluminiumpaneele ungedämmt

Im unteren, offenen Bereich der Behausung dienen Aluminiumpaneele als Witterungsschutz. Diese werden wie die anderen Dreieckspaneele mit den Punkthaltern an den Stahlrohren befestigt. Die Aluminiumpaneele bestehen aus eloxierten Aluminiumdecklagen und einem Aluminiumwabenkern, welche thermoplastisch miteinander verklebt sind. Die Decklagen weisen eine Dicke von je 1mm auf, der Wabenkern 8mm. Somit hat das Aluminiumpaneel eine Stärke von 10 mm. An den Kanten und Ecken wird ein U-Umfassungsprofil verwendet. Die Aluminiumpaneele haben ein geringes Gewicht, eine hohe Biegesteifigkeit, sind Wasserfest, Temperaturbeständig, eine gute Umweltverträglichkeit und sind leicht zu montieren. Die Alu-Paneele können mit handeslüblichen Werkzeug bearbeitet werden., Bohren, Fräsen, Sägen mit Hartmetall-Werkzeugen.

Ein Hersteller dieser Paneele ist beispielsweise die Firma „Tripan“. [1]

Isolierglas

Im oberen, geschlossenen Bereich der Behausung werden Isolierglas und gedämmte Aluminiumpaneele verwendet. Das Isolierglas besteht dabei aus einem Einscheibensicherheitsglas ESG (8 mm), einem Glaszwischenraum GZ (12 mm) und einem Verbund-Sicherheitsglas VSG (12 mm). Somit hat das Isolierglas eine Stärke von 32 mm. Des Weiteren ist auf der Innenseite des VSG eine Dünnfilmbeschichtung als Sonnenschutzschicht angebracht. Das Isolierglas wird vom Hersteller mit dem A-Teil des Punkthalters schon geliefert. Somit muss bei der Montage nur noch der B-Teil hinzugefügt werden. Somit besteht die Gewährleistung eines dauerhaft dichten Isolierglas.

Ein Hersteller des Isolierglas ist beispielsweise die Firma „glasmarte“ [2]

Aluminiumpaneele gedämmt

Neben dem Isolierglas werden im oberen, geschlossenen Bereich der Behausung gedämmte Aluminiumpaneele angewendet. Diese bestehen aus einem eloxierten Aluminiumblech (1 mm) auf der Außenseite, einer Hartschaumdämmung (26 mm) und eine Marine-Sperrholz (5)auf der Innenseite. Die Aluminiumpaneele weißen eine Stärke von 32mm auf. Als Kantenabschluss wird ein U-Umfassungspaneel verwendet. Die Aluminiumpaneele dienen neben dem Isolierglas als thermische Hülle der Behausung und schützen vor der Witterung.

Ein Hersteller dieser Paneele ist beispielsweise die Firma „ CEL Components“ [3]

Bodenplatte gedämmt

Im oberen, gedämmten Bereich wird als konstruktiver Boden ein Aluminiumwaabenkern mit Stahlblech Deckschicht verwendet. Darauf ist eine Hartschaumdämmung und eine Sperrholzplatte angebracht. Zwischen Sperhholsplatte und Dämmung befindet sich außerdem eine Dampsperre. Der Boden liegt auf Flachstahlplatten auf, welche auf die Stahlrundrohre geschweißt sind und somit das Auflager vergrößern. Die Bodenplatte dient als thermische Abtrennung zum unteren, offenen Bereich und als konstruktive Ebene. Außerdem bildet sie mit dem Sperrholzbelag den Innenraum aus. Im Bereich der Leiter ist zudem eine Luke angebracht, um in den thermisch abgeschlossenen Bereich zu gelangen.

Boden ungedämmt

Im unteren, offenen Bereich wird als konstruktiver Boden ein verzinkter Stahlgitterrost verwendet. Die einzelnen Tragstäbe weißen ein Größe von 20mm x 1,5 mm auf. Die Maschen sind 30mm x 30mm. Als Zarge wird ein Winkelstahl eingesetzt. Der Gitterrost dient als konstruktive Bodenplatte, auf Grund des Gitters ist es möglich nach Unten zu blicken. Drei einzelne Gitterroste bilden hierbei den Boden. Diese liegen auf Flachstahl auf, welche in die Rundrohre gesteckt sind. Zur Außssteifen werden die zwei Stahlrundrohre des Haupttragsystems in der Aufgangsebene mit zwei Flachstähle ausgesteift. Es entstehen drei Felder, in denen die Gitterroste eingelassen sind.

Punkthalter

Als Befestigung der Dreieckspaneele an den Rundrohren werden Punkthalter verwendet. Diese sind mit Manschetten an den Stahlrohren befestigt. Ihr Winkel ist variabel einstellbar. Somit reicht ein System aus, um alle Paneele befestigen zu können. Damit keine Spannung und somit Risse im Glas entstehen werden kugelgelagerte Punktlager verwendet. Die Firma „Gebo“ bietet hier einen geeignetes System. [4]

Da der obere Bereich der Behausung eine thermische Abtrennung zu außen bietet, wird Isolierglas verwendet. Ein Punkthalter stellt auch hier kein Problem dar. Bereits seit zwei Jahrzehnten wird dies in der Praxis angewendet. Für punktgehaltenes Isolierglas gibt es mehrere Verfahrensweisen.

1) Der Isolierglashersteller bietet mit im Werk vormontierten Punkthaltern an. Diese werden auf der Baustelle komplettiert.

2) Der Hersteller bietet Isolierglas mit abgedichteten Bohrungen an.

3) Im Extremfall wird das Isolierglas mit Bohrungen nach Vorgabe gefertigt.

Die Lage des Bohrloches, bezogen zur Glaskante, ist abhängig von Glasdicke, Durchmesser der Bohrung, Form der Glasscheibe und Anzahl der Bohrungen. Allgemein gilt, dass der Abstand zur Kante größer als der Doppelte Durchmesser des Bohrloches sein muss. Der Abstand zur Glasecke muss sechsmal so groß wie der Durchmesser des Loches sein. Zudem sollte der Abstand zweier Bohrlöcher zueinander nicht kleiner als der doppelte Durchmesser sein. Das Bohrloch für die Punkthalter beträgt 36 mm im Durchmesser. Somit ist der Abstand des Loches zur Kante 72 mm.

Endabgabe


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