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HBSE Hager/Schmalzl

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Verfasser HAGER Anton, SCHMALZL Gunnar
Betreuer Flotzinger Helga
LV HBSE
Thema Behausung in der Natur
Titel TRIANGLE
Semester 14WS
Image Bild:HB Hager Schmalzl Ansichten.jpg


Inhaltsverzeichnis

Projekt Triangle

Lage

Datei: watch_video_Anton.gif https://vimeo.com/user13115513/kranebitterklamm

Beschreibung

Wir wählten den Standort Kranebitter Klamm, da wir Anfang Semester noch dachten, dass wir ein Projekt umsetzen. Aus dem einfachen Grund, dass die Kranebitter Klamm näher an der Uni liegt, als die Sillschlucht, wählten wir die Kranebitter Klamm. Dort entdeckten wir eine Kletterroute, die rechts an einer glatten Felswand hinauf verläuft. Am Ende der Route verläuft sich der Felsen in einer Einbuchtung, einer Art Höhle. Danach machten wir eine kleine Exkursion und vermassen die Schlucht mit einem Theodoliten.

Nachdem wir ein paar Entwürfe machten, entschieden wir uns schlussendlich für den Entwurf, der sich durch Dreiecke an der Felswand hinaufwindet. Sowohl der Zugang durch die Stiegen, als auch die Behausung selbst ist aus Dreiecken zusammengesetzt.

Die Behausung wird durch KLH Platten stabil zusammengehalten. An den Fensterrahmen ist ein Hohlprofil verbaut. Zusätzlich sind U-Schienen unter dem Rahmen verbaut.

Das ganze Gebäude steht auf einer Konstruktion aus HEB Schienen, welche an der Felswand befestigt werden und durch Stützen am Felsen abgestützt werden.

Beim Bau wird zuerst die Tragekonstruktion aus HEB Schienen montiert, danach wird das Gebäude einfach draufgesetzt.

Im unteren Bereich des Gebäudes befindet sich eine offene Küche mit Essbereich, sowie ein WC-Raum.

Der Küchenbereich ist platzsparend unter die Stiege eingelassen.

Der obere Stock dient als Schlafbereich. Die Betten sind an die schiefen Wände angepasst, damit auch das Gesamtbild des Gebäudes erhalten bleibt.

Die Fassade besteht aus einer Lärchenschalung. Hinter der Hinterlüftung, befindet sich die Abdichtung aus Stamisol Pack. Als Wärmeddämmung dient eine Holzfaserplatte oder teilweise auch eine weiche Dämmung. Zum Schluss ganz innen steht die KLH Platte, nach innen sichtbar.

Als Fenster bauten wir eine Fixverglasund, da das kleine Gebäude gut über die Türe belüftet werden kann.

Die Doppelverglasung wird an ein Formrohr montiert, welches gleichzeitig als Fensterrahmen dient. An diesem Formrohr wird ein U-Alu-Profil verschraubt, an welchem das Blech befestigt wird, das als Wasserablauf dient. Zuerst fliesst das Wasser über die Abdichtung (den Stamisol Pack) ab, danach rinnt es über das Blech ins Freie. Auf eine Regenrinne oder dergleichen wird verzichtet.


Als Zugang zur Behausung wählten wir eine Stahlkonstruktion aus Stahlstiegen und Stahlgeländer. Diese Stiegen sind wiederum unterteilt in 3 Podeste, mit jeweils ca. 5 Meter Höhenunterschied.

Somit kann vom Bach weg die Behausung bequem erreicht werden. Die Podeste sowie die Konstruktion zur Befestigung der Behausung werden mit Felsankern am Felsen befestigt, welche mithilfe von einem Hilti-2-Komponenten Kleber in den Felsen befestigt werden.



aktuelle Ansichten, Grundrisse und Schnitte

Baustellen- bzw. Baupraxisbericht

Thema

Das vorliegende Projekt sieht den Bau eines neuen Wohnhauses vor. In der Tat, beabsichtigt die Eigentümerin, Perathoner Jessica, ein Wohnhaus zu errichten, welches 4 Wohnungen beinhalten soll. Davon werden 3 Wohnungen im Erdgeschoss, und die Eigentumswohnung im 1° und 2° Obergeschoss geplant.


Projekt:

Die urbanistischen Daten sind Folgende:

Fläche des Baugrundes 1000m²m³ Baudichte 2.0m³/m² Max.Mögliche Kubatur 2.000m³+10% Klimahaus A Oberirdische Kubatur 1668.276m³ Unterirdische Kubatur 829.25m³ Gesamtkubatur ohne Garage 1936.31m³ Gesamtkubatur neues Wohnhaus 2497.32m³


Das Gebäude ist in mehreren kleinen Volumen aufgeteilt, wobei diese ineinander verschachtelt sind und im Gelände eingefügt werden. Die viele verglasten Öffnungen geben das Gefühl, immer im Kontakt mit der Landschaft zu sein. Das Gebäude wird bis zur Decke des Erdgeschosses in Massivbauweise durchgeführt, darüber erhebt sich eine vorgefertigte Holzkonstruktion, die den Bezug zur bäuerlichen und alpinen Baukultur herstellt. Der Außenbereich gestaltet sich aus einheimischem Stein, Holz und Glas, dominiert von geraden Linien. Die Fassaden präsentieren sich mit einer horizontal strukturierten Altholzschalung im oberen Bereich. Im Erdgeschoss dominiert hingegen eine dunkle graue Schiefersteinverkleidung. Für die Abdeckung des Gebäudes ist ein Dach mit Holzschindeln aus Lärche vorgesehen. Eine gute Gebäudehülle und eine Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung bringen das Gebäude auf das Niveau eines Klimahauses A.


Wie bereits erläutert, besteht das neue Wohngebäude aus einem Untergeschoss, wo sich 6 Autoabstellplätze befinden. An der Nordseite wurde ein geräumiger Waschraum, ein Heizraum, ein Skiraum und ein Keller geplant. Das Stiegenhaus führt zum Erdgeschoss, wo man drei Wohnungen vorfindet. Alle drei Wohnungen verfügen über zwei Schlafzimmer, zwei Bäder und einer Wohnküche. Die jeweiligen Terrassen integrieren sich perfekt an die bestehende Geländequoten. Ausserdem wurde ein großzügiger Eingang geplant, welches auch als Reception dienen soll. Weiters über den internen Stiegenhaus, gelangt man im 1. Obergeschoss, wo die Eigentumswohnung errichtet wird. Diese verfügt über einer großräumigen Küche, welche zum Wohnzimmer führt. Das Elternzimmer erhält ein eigenes Bad und Schrankraum. Die Kinder erhalten auch ein eigenes "Bereich", welches aus zwei Kinderzimmer, einem Bad und einem Vorraum, besteht. Das interene Stiegenhaus Führt weiters zu einem geräumigen Dachraum, welches auch als Bibliothek dienen kann. Die Wohnungen im Erdgeschoss, weisen eine Fläche von 62.30m², 68.09m² bzw. von 76.95m² auf. Die Eigentumswohnung hingegen, hat eine Nettofläche von 135.81m². Die Vorschriften laut Bauordnung werden somit eingehalten, bzw. sind 65% der Wohnungen, grösser als 65m².


Nachdem das betreffende Grundstück durch Baggerarbeiten bis zur richtigen Quote ausgehoben wurde, wurde mit der Sauberkeitsschicht begonnen. Sie dient dazu, nach dem Erdaushub eine ebene, saubere Fläche zu schaffen. Darauf wurden die Streifenfundamente mit integriertem Erdungsband gegossen. Die Zwischenflächen wurden mit Schotter aufgefüllt. Als nächstes, wurden rundherun die Abflussröhre und die Regenwasserröhre gelegt.

Somit konnte man bereits mit der Anfertigung der Aussenwände des Garagengeschosses beginnen. Diese wurden mit einer Stärke von 30cm aus Stahlbeton gegossen. Die darauf liegende Decke wurde, nach der vorgeschriebenen Statik, ebenfalls aus einer 30cm Stahlbetondecke gegossen. Gleichzeitig wurden die zu auffüllende Außenwände mit einer Bitumschicht versehen, und mit Betonziegel verkleidet.

Die Aussenwände des nächsten Geschoss, Erdgeschoss bezeichnet, wurden sowohl aus statischen Gründen, als auch aus baulichen Gründen, zum Teil aus Beton und zum Teil aus 24cm Porotonziegeln errichtet. Die Aussenwände welche aufgefüllt werden mussten, wurden aus Beton angefertigt um vor allem einen besseren Isolierschutz zu gewährleisten. Auch die zweite Decke wurde nach den statischen Vorschriften mit Eisenstangen-Bau versehen. Da im unteren Geschoss deckenbündige Led-Einbauspots vorgesehen wurden, musste man schon vor dem gießen der zweiten Decke die passenden Dosen in der Hohldecke einsetzen. Die Lüftungsrohre wurde ebenfalls verlegt. Außerdem wurden 25 HEB Schienen für den geplante Balkon verlegt. Je nach statischer Berechnung wurden 160, 120 bzw. 100 HEB Schienen eingesetzt. Nachdem die Decke aus Stahlbeton gegossen wurde, konnte man mit den Aussenwänden des 1. Obergeschoss anfangen Diese wurden ausschließlich aus Porotonziegel angefertigt. Auch hier wurden die Dosen für die Einbaustrahler in der Hohldecke eingesetzt und die Lüftungsrohre verlegt.

Es wurde dann eine 25 starke Stahlbetondecke gegossen. Die Außenwände des 2. Obergeschoss bzw. Dachgeschoss wurden aus Porothonziegel angefertigt. Die Dachkonstruktion erfolgte nach statischen Berechnungen. Die Auflagepunkte HEB 120 und Auflagepunkte 18/18 C24 wurden gesetzt und das gesamte Dach mit Sparren 14/24 C24 versehen.


Bilder zum Bau

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BetreuerFlotzinger Helga  +
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VerfasserHAGER Anton  + und SCHMALZL Gunnar  +
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