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HBSE Eller/Heibach

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Verfasser Eller Anna, Heibach Brigitte
Betreuer Sommer Gilbert
LV HBSE
Thema Behausung in der Natur
Titel SightBox
Semester 14WS
Image Bild:S1.jpg

Inhaltsverzeichnis

SightBox


Die SightBox ist ein schmaler, langer Körper, welcher in der Sillschlucht zwischen einem Felsen und einem Hang aufgehängt wird. Sie soll ein Ruheort für jedermann sein, der dem Alltag entfliehen, die Natur genießen oder einfach nachdenken will. Durch eine Klapptür mit Steigbügeln gerät man ins Innere der Box wo man Sitz- oder Liegemöglickeiten vorfindet. Durch die Länge und die kleinen Fenster wird der Blick focusiert und man kann sich auf das "Wesentliche" konzentrieren.


Bauortanalyse Sillschlucht




1.1. Lage zum Ortszentrum

− von der Wiltener Basilika (Wilten -Stadtteil im Süden von Innsbruck, am Fuß des Bergisels) Richtung Kulturgasthaus Bierstindl entlang der Straße links durch die Inntalautobahn-Unterführung

− nach der Unterführung vor der Trienter Brücke folgt man der Beschilderung „Sillschlucht“


1.2. Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

− Linie 1 : Zentrum -> Bergisel -> zu Fuß

− Linie 6 : Igls Bahnhof -> Bergisel -> zu Fuß

− keine Straßenanbindung, nicht mit PKW zu erreichen, keine Parkmöglichkeiten


1.3. Sichtbezüge

− vor Sillschlucht : am Anfang des Weges Blick auf Autobahnbrücke und zur Nordkette

− in der Sillschlucht :

• Blick auf Skisprungschanze, sonst pure Natur (Bäume, Wasser, Stein, Wald)

• teilweise für Fußgänger/ Spaziergänger gebaute Brücken, Sitzgelegenheiten, Absicherungen (teilweise hohe Hänge)


1.4. Der Fluss – die Sill

− entspringt in den Zillertaler Alpen am Alpenhauptkamm südöstlich des Brennerpasses

− seichtes Wasser -> hoher Wasseranstieg möglich aufgrund von Kraftwerk (Schleusen) und starken Regenfällen

− Beispiel: die Sill sorgte immer wieder für verheerende Überschwemmungen im heutigen Stadtgebiet von Innsbruck - Wilten, Pradl, Dreiheiligen und Saggen - im Jahr 1668 waren dadurch beispielsweise 200 Todesopfer zu beklagen


1.5. Sonneneinstrahlung

− wenig Sonneneinstrahlung, trotzdem Licht von oben

− viel Schatten -> hohe Luftfeuchtigkeit

− Spätnachmittag: Sonnenuntergang schafft schönen Licht-/Sonneneinfall -> angenehme Atmosphäre

− für heiße Sommertage ideal geeignet


1.6. Natur

− viele verschiedene (schiefe) Baumarten, viele freiliegende Wurzeln

− kein Strom-/ Wasseranschluss -> Frage der Notwendigkeit für Bauvorhaben ?

− verschiedene Gesteinsarten: durch Wasserbewegungen rundgeschliffene Steine im Flußbeet, an den Hängen hingegen spitze (Schiefer, Gneis)

− seichtes Bachbett – hohe Hänge


Schaubilder


Formfindung


Der Schwerpunkt der SightBox liegt - wie der Name schon verrät - in den Blickrichtungen. Der schmale langezogene Körper erinnert an die stellenweise ebenfalls realtiv schmale Sill. Die Enden der Box sind Pyraminden deren Spitzen abgeschnitten sind und die Öffnungen dem Projekt als Fenster dienen. Diese zwei "Pyramiden" sind jeweils in eine andere Richtung gedreht. Im Osten nach unten und nach links um den Blick auf die Sill und in "Richtung Innsbruck" zu lenken und im Westen nach oben und rechts um den Blick auf den Ursprung des Flusses und den umgebenden Wald zu richten.


Bildbeschreibung



Materialien

5.1 Holz - Innen- sowie Außenbeplankung

Wegen ihrer Anpassungsfähigkeit und dem hohen Vorkommen im hochalpinen Raum gilt die Zirbe als die „Königin der Alpen“. Das besondere Holz ist ist das leichteste aller heimischen Holzarten und wir von zahlreichen dunklen Ästen gezeichnet.


Was sie ist...

-gehört zu den botanischen Gattungen der Kiefern

-ist in den westlichen Innenalpen auf 1400 bis ca. 2500m Seehöhe verbreitet

-dient als Schutzbaum, Nutzbaum und Klimaindikator

-spielt in Zeiten des Kilmawandels eine zunehmend wichtige Rolle für die Nachhaltigkeit


Was sie kann...

-wird für innovative und ganzheitliche Einrichtungskonzepte genutzt -bringt Funktionalität, Nachhaltigkeit und zeitgemäßes Design in Einklang -wirkt klar, gesund , entspannend und kommunikativ


Wem sie nützt...

-in punkto Gesundheit zählt sie als das Richtige

-wirkt sich positiv auf den Menschen aus

-ihr werden harmonisierende Eigenschaften nachgesagt



5.2 Glas - Fenster

- Produktvorteile: die Rohstoffe zur Herstellung - Sand, Natron und Kalk - sind praktisch unbegrenzt vorhanden

- extrem witterungsbeständig, formstabil und kratzfest

- dient auch dem Sonnen-, Schall-, Wärme- und Brandschutz

-dank der Möglichkeit von hauchdünnen, fast unsichtbarer Beschichtung auf einer der Scheiben sowie einer Füllungen aus Edelgas im Zwischenraum können Fenster einen U-Wer von unter 1,0 erreichen

- somit bleibt die Raumwärme fast vollständig im Objekt



5.3 Aluminium - Rahmenkonstruktion


Aluminium ist ein silbrig-weißes Leichtmetall. Es ist das dritthäufigste Element und häufigste Metall in der Erdkruste.

Dieser Konstruktionswerkstoff weist eine hohe spezifische Festigkeit auf. Verglichen mit Stahl sind Bauteile aus Aluminium bei gleicher Festigkeit etwa halb so schwer, weisen jedoch ein größeres Volumen auf. Deshalb wird es gern dort verwendet, wo es auf geringe Masse ankommt

In Legierungen mit Magnesium, Silicium und anderen Metallen werden Festigkeiten erreicht, die denen von Stahl nur wenig nachstehen. Daher ist die Verwendung von Aluminium zur Gewichtsreduzierung überall dort angebracht, wo Materialkosten eine untergeordnete Rolle spielen


Rahmenkonstruktion


Die SightBox wird nach dem Baukastenprinip errichtet. Es gibt vier vorfertigte Rahmen, an welchen zustätzlich Bolzen mit der richtigen Neigung angeschweißt sind. Auf diese werden die losen Stangen geschoben und anschließend verschraubt. So entsteht ein in sich stabiler Aluminiumrahmen.



Ansichten

Wie schon erwähnt spielen die Blickbezüge eine große Rolle. Wie man an der Nord- bzw. Südansicht erkennen kann, zeigt eine Seite der Box nach oben, in die Richtung in der die Sill entspringt, also nach Norden. Dort wird durch die Form der Blick hingeleitet. Dasselbe findet in der anderen Richtung statt, nämlich der Blickbezug nach unten, dorthin wo die Sill weiterläuft, also nach Innsbruck.


Schnitte und Details

In das Innere der Sight Box gelangt man durch die nach unten öffenbare Klapptüre, welche mit Steigbügeln versehen ist, an der man hoch klettern kann.


Aufhängung an Seilen

Die Aufhängungen der Sight Box erfolgen direkt am Aluminiumrahmen. An an den 4 Ecken des Mittelkörpers werden Aluminiumösen angebracht und dort wird das Seil eingehängt. Dazwischen befindet sich jeweils eine Zugstange um die auf die Aluminiumösen wirkenden Kräfte zu verteilen.


Verankerung im Felsen/ Hang

Die Verankerung im Felsen erfolgt über einen Stabanker des DYWIDAG- Systems. Die eigens für Befestigungen schwerer Objekte im mittelharten bis harten Felsen hergestellten Verankerungen eignen sich bestens für unseren Zweck. Bei der Verankerung im Erdreich kommt dasselbe System zum Einsatz, jedoch mit einer Verstärkung durch ein Betonfundament um den horizontal auf den Stab wirkenden Kräften entgegen zu wirken. Außerdem wird um den kompletten Stab ein auf Reibung wirkendes Fundament gegossen, welches vor den vertikal auf den Stab wirkenden Kräften schützt.

Modellfotos

Die Formfindung begann bei einer einfache "Kiste" welche stur in der Sillschlucht hängen sollte und endete bei der Sight Box, welche auf die Enge der Sillschlucht reagiert und durch welche durch die lenkende Form an den beiden Seiten die Blickbezüge hergestellt werden.


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