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HBSE Differding/Wanner

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Verfasser Differding Marc, Wanner Christoph
Betreuer Sommer Gilbert
LV HBSE
Thema Behausung in der Natur
Titel KLAMM KUBE
Semester 14WS
Image Bild:HBSE differding wanner projekt bilder 03.jpg

Inhaltsverzeichnis

STANDORT

LAGE


STANDORTFOTOS


STANDORTANALYSE

Standort

  • ein Straße führt bis zum Beginn der Klamm
  • liegt nah am Besiedlungsgebiet
  • der Weg zu manchen Bauplätzen gestaltet sich als Herausforderung


Raum

  • Schlucht-artiger Raum
  • zu den glatten, felsigen Seiten hin beengend
  • nach oben und unten hin geöffnet


Geologie

  • Kalkgestein, karbonatische und tonige Sedimente
  • glattere Fels-/Gebirgsformationen umgeben die Klamm
  • die Klamm ist von grobem und feinem Geröll gebettet
  • die Topographie beginnt schnell steil anzusteigen


Vegetation

  • spärliche Vegetation aus Moosen, kleineren Gräsern und vor allem Nadelbäumen


Lichtverhältnisse

  • durchschnittliche direkte Einstrahlung 5h (10.30 - 15.30) (Stand Herbst 2014)


Wind und Wasser

  • alternierender Talein- (Tag) und Talauswind (Nacht)
  • während den späten Sommermonaten bis zum Frühjahr gibt es nur kleinere Rinnsale und Bäche
  • im Winter können jedoch große Schneemassen die Klamm eindecken
  • im Frühling kommt es wegen der Schneeschmelze zu kleineren Gebirgsflüssen


Wahrnehmung

  • meditativer, ruhiger Ort
  • nicht sonnig, aber von oben lichtdurchflutet
  • trotz Siedlungsnähe durch Bewaldung abgeschieden


Anfängliche Entwurfsansätze

  • Linearität
  • Collagenhaftes Überarbeiten - Layer Vegetation / Gestein / Movements
  • Invertieren
  • Kreuzungen
  • nackte Geometrien
  • Maserung / Spaltung / Durchdringung / Verdrängung




PROJEKT UND AUSFÜHRUNGSPLANUNG


Unser Projekt, [KLAMM KUBE], befindet sich in der Kranebitter Klamm.
Uns ist bei unseren anfänglichen Standortanalysen aufgefallen, dass die Klamm ein ruhiger und lichtdurchfluteter Ort ist.
Der sehr lineare, sich am Berg hochschlängelnden Raum der Schlucht, entsteht durch sich abwechselnde glatte und teils raue Felswände,
die mit scheinbar zufällig vorkommenden Grüninseln in Konkurrenz treten. Die Vegetation besteht aus Moosen, kleineren Gräsern, Gestrüpp und vereinzelten Bäumen,
deren Stämme die Vertikalität der Klamm noch zusätzlich betonen.
Die Baumkronen mit ihrem Wechselspiel zwischen Ästen und Blättern scheinen das von oben in die Schlucht einfallende Licht zu brechen.
Die Vegetation lässt eine neue, fragmentierte, mystische Sicht talwärts entstehen.

ÜBERSICHTS- UND LAGEPLAN



Uns war es wichtig dieses Phänomen der fragmentierten, unterteilten, gerahmten Sicht in unserem Entwurf aufzunehmen.
Der sehr komplexen Formenwelt der Klamm stellen wir die einfache, pure Form des Kubus gegenüber.
Ein kleiner, verglaster Kubus hängt, wie aufgespießt, im Inneren eines größeren Kubus,
dessen Volumen aus einem Geflecht von Carbon-Rohren und Aluminiumknotenpunkten besteht.
Dieses in sich sehr stabile Gebilde basiert auf Vornoi-Zellen, einem geometrischen Prinzip,
das in der Natur z.B. bei den schwammartigen Strukturen (Spongiosa) im Inneren unserer Knochen vorkommt.

SCHAUBILDER




Verschiedene, strategische Bereiche innerhalb dieses Pattern sind zusätzlich durch planare, semi-transparente Platten aus Hart-PVC ausgesteift.
Dieses Zusammenspiel von Platten und Stäben soll nicht nur statisch funktionieren, sondern auch den fragmentierten,
gerahmten und teilweise gehinderten Blick nach außen produzieren, den wir schon von unten aus der Klamm kennen.

AUFZUGSSYSTEM UND MATERIALITÄT


Das Gebäude ist an Stahlseilen aufgehängt, die an 8 Punkten in den Felswänden verankert sind.
Der Boden des inneren Glaskubus kann, wie eine Aufzugsplatform, heruntergefahren werden,
um Besucher nach oben zu befördern. Als Antrieb dient ein Elektromotor, der über ein Schneckengetriebe 4 Seilwinden antreibt.
Die Motorik und der Akku befinden sich im Vornoi-Gebilde unter der Aufzugsplatform, um unten am Boden einfach gewartet und geladen werden zu können.
So soll ein mystischer, meditativer Raum entstehen der einen 360° Blickfeld auf die natürliche Alpenwelt, sowie Teile des urbanen Raums rundum Innsbruck erlaubt.

PLÄNE

Grundriss m1:20




Schnitt A-A m1:20





MODELLFOTOS

Schnittmodell 1:50



HISTORIE UND ENTWICKLUNG

VORENTWURF v.1.0


VORENTWURF v.2.0




VORENTWURF v.3.0








Stahlseildetails entnommen aus DIERKS K. (2011) Baukonstruktion: Einführung, Grundlagen, Gründungen, Technische Ausrüstung, Wände, Geschossdecken, Treppen, Dächer, Fenster, Türen, Konstruktionsatlas
Endverbindungsdetails entnommen aus VERREET R. (2003) CASAR Spezialdrahtseile: Endverbindungen





ENTWURF v.1.0

v.1.1





v.1.2





v.1.3 Final





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VerfasserDifferding Marc  + und Wanner Christoph  +
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