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HBSE BB Sponring

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Verfasser Anna Sponring
Betreuer Gilbert Sommer
LV HBSE
Thema Baustellenbericht
Titel
Semester 14WS
Image

Baupraxis Workshop


PERI (Baugerüste & Schalungssysteme)

Die Workshopwoche Baupraxis begann mit einem Einblick in das Erstellen von Baugerüsten und Schalungssystemen. Zu diesem Zweck wurde uns ein Vertreter der Firma PERI an die Seite gestellt. Die Firma PERI ist eines der größten Unternehmen, welche Baugerüste und Schalungssysteme herstellen. Am ersten Vormittag durften wir in die Theorie der Erstellung und in Anwendungsbeispiele eintauchen. Nach der Theorie konnten wir unsere handwerklichen Fähigkeiten unter beweis stellen. Zu Beginn bauten wir ein kleines Baugerüst mit diversen Bauteilen auf. Es stellte sich als äußerst einfach heraus ein Baugerüst aufzubauen. Nachdem das Baugerüst getestet wurde und sich als sicher erwies gingen wir weiter zur Erstellung einer Schalung. Dies erwies sich erneut als ein sehr simples System zum Aufbauen.

Gerüstebau

Versuchsanstalt Innsbruck & Firma Lang- Bau

Am Vormittag besuchten wir die Versuchsanstalt Innsbruck, in welcher Baumaterialien, wie Beton und Stahl zum Beispiel, geprüft werden. In diesem Teil des Workshops stellten wir zum ersten Mal Beton her (C25/30 / B2 / F45 / GK22). Nach der Erstellung des Betons musste er sich im Test beweisen. Nachdem unsere Betonteile die Tests mehr oder weniger bestanden haben wurde ein Betonwürfel auf Druck getestet. Hierbei kommt eine Presse zum Einsatz, welche solange Druck auf ihn ausübt, bis er zerbricht. Als nächstes wurde uns die Auswirkung von Druckkräften auf einen Eisenstab demonstriert. Hierbei wird eine Eisenprobe in eine Testvorrichtung eingespannte und anschließend auseinandergezogen. Mithilfe dieses Tests wird ermittelt, wie viel Zugkraft ein Eisenstab erträgt. Zu Beginn des Tests erkennt das menschliche Auge nichts, jedoch mit zunehmender Zugkraft wird der Durchmesser des Probestabes immer kleiner, bis er schlussendlich bricht. Zum Schluss des Vormittags erhielten wir noch einen Vortrag über Beton und Betonwerke. Mein persönliches Highlight war der lichtdurchlässige Beton.

Betonprobe
Stahlzugprobe


Firma Lang-Bau

Am Nachmittag führte uns unser Weg nach Terfens. Hier besuchten wir die Firma Lang-Bau, welche sich auf Betonfertigteile spezialisiert haben. Wir wurden durch das Firmengelände geführt und konnten sehen wie Betonplatten hergestellt werden. In diesem Verfahren werden die Bewehrungen verlegt, anschließend Beton darauf gegossen und schlussendlich die Luft herausgeschüttelt.


Firma Bitbau Dör

Auch wie an den ersten beiden Tagen stand am Beginn die Theorie im Vordergrund. Wir bekamen einen Einblick in das Leistungsspektral der Firma Bitbau Dörr und somit eine Einführung in den theoretischen Hintergrund dieser Produkte. Hervorzuheben ist, dass wir nicht nur durch Frontalunterricht belehrt wurden, sondern auch Proben zum Anfassen bereitgestellt waren. Nach der Präsentation durften wir die Entwicklungslabore des Unternehmens besichtigen. Hier wurden und diverse Instrumente und Forschungsabschnitte präsentiert. Nach dem Labor ging es in das Herz des Unternehmens, die Fabrik. In der Fabrik wurde uns gezeigt wie Bitumenbahnen hergestellt werden. Aufgrund der stetigen Weiterentwicklung der Polymerbitumen erweisen sich diese als äußerst resistent gegen Alterung und Wasser. Die Polymerbitumen bestehen aus vielen Schichten. Hervorzuheben ist dabei, dass in der Fabrik 24h am Tag produziert wird. Im Nachhinein kann man sagen dass dies das Highlight der Woche war.


Triflex (Flüssigabdichtung)

In diesem Teil des Workshops erhielten wir eine Einführung in die Handhabung mit Flüssigkunstoff durch einen Vertreter der Firma Triflex. Der Vertreter zeigte uns alles vor und wir versuchten seine Arbeitsschritte an einem Testobjekt nachzustellen. Es wurde schnell ersichtlich, dass der große Vorteil dieses Produkts in der Abdichtung diverser Rohre etc. liegt.

Versuchsmaterialien
Selbstversuch Flüssigklebstoff


Hundegger Bau (Innenwand)

Zu guter Schluss wurde es uns ermöglich Innenwände aufzustellen. Bei diesem System dient ein Rahmen als Grundlage. Zu Beginn wurde auf der Rückseite eine Platte aufgeschraubt. Anschließend wurde der Rahmen mit Dämmstoff gefüllt und mit einer Platte an der Vorderseite Versiegelt. Um die Spalten und Unebenheiten zu ebnen kam eine Art Putz zum Einsatz. hier auch lichtdurchlässiger Beton gezeigt.

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BetreuerGilbert Sommer  +
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Semester14WS  +
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VerfasserAnna Sponring  +
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