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HBSE BB Kathrein/Larcher

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Verfasser Kathrein Felix, Larcher Julian
Betreuer Felder Michael
LV HBSE
Thema Baustellenbericht
Titel Innsbruckerstraße 4, 6130 Schwaz
Semester 14WS
Image Bild:HBSE BB Kathrein Larcher 00 Titelbild3.JPG

Inhaltsverzeichnis

Innsbruckerstraße 4, 6130 Schwaz

Aufgaben, Termine und Inhalte

Im Mindestabstand von einer Woche sind an 6 selbst zu bestimmenden Dokumentationsterminen Fotoberichte zu mindestens 4 der angeführten Bauphasen zu erstellen; falls notwendig können dafür mehrere aktuelle Baustellen dokumentiert werden

Inhalte der Bauphasen, Quelle: Hochbau SE, Baustellenbericht LEITFADEN 2014/15



Kurzbeschreibung

Über das Büro Grünwald in Innsbruck (http://www.buero-bg.at) sind wir auf eine geeignete Baustelle gestoßen. Es handelt sich um einen Altstadtbau in Schwaz, der umgebaut wird. Früher befand sich dort unter anderem ein Libro, eine Moschee und diverse Wohnungen. Der Eigentümer ist die Ärztekammer und geplant sind hauptsächlich Wohnungen und eventuell eine Urologie-Praxis. Da meine Cousine, Annabel Thaler, in besagtem Büro arbeitet und an dieser Baustelle als Bauleiterin fungiert, mussten wir nicht viel bürokratischen Aufwand betreiben um die Erlaubnis zu bekommen, unseren Baustellenbericht dort zu absolvieren. Wir begleiten sie nun alle ein bis zwei Wochen auf die Baustelle, bekommen alle Infos und guten Einblick in das Baugeschehen dort von ihr und können auch bei diversen Besprechungen mit anderen Facharbeitern oder Repräsentanten der Stadt dabei sein.

Lage der Baustelle

Die Baustelle befindet sich mitten in der Altstadt (Innsbruckerstraße 4, 6130 Schwaz, Tirol, Österreich), fast direkt angebunden an die Bundesstraße und nur ca. 100 Meter entfernt von den erst kürzlich eröffneten Stadtgalerien in Schwaz (April 2012).

Breitengrad: 47.34461516

Längengrad: 11.70779139

Seehöhe: 536 m


Baustellenbesuche

Baustellenbesuch 2015-03-20

Beim ersten Termin ging es erstmal darum, einen Eindruck von der Baustelle zu bekommen und den aktuellen Stand zu begutachten. Die Bauarbeiten hatten schon im vorigen Jahr angefangen und es waren unter anderem bereits Wände eingerissen und Deckendurchbrüche zu erkennen. Der Bauzaun und das Gerüst war schon aufgestellt, und da es lediglich ein Umbau ist, gibt es auch keine Baugrube und Gründungsarbeiten. Somit entfallen Phase 2 und 3 der 8 Bauphasen (siehe: Inhalte der Bauphasen). Als wir also zum ersten Mal auf die Baustelle kamen befand sich der Fortschritt der Arbeiten mitten in den Rohbauarbeiten.

Wir besichtigten zuerst einen Teil des Erdgeschosses. Dort konnte man gut die Beton-Rohdecke erkennen und im hinteren Teil eine Vielzahl von temporären Stützen um die nötige Statik während des Baus zu gewährleisten. Man kann auch sehr gut erkennen an welcher Stelle sich der Aufzug befand. Dort befanden sich zwei Geschäftseinheiten (Bürowarenhandel LIBRO und Juwelier Klaus Neussl). Diese erstreckten sich auch über das zweite Geschoss, dort hatten wir aber an diesem Besichtigungstermin keinen Zutritt. Die Funktion für das Erdgeschoss ist noch nicht komplett abgeklärt, aber voraussichtlich soll sie in Zukunft Platz schaffen für eine Urologie-Praxis.


Im zweiten Obergeschoss war früher eine Moschee und eine kleine Garconniere. Direkt beim Eingang befindet sich eine Treppe, die zum Dachgeschoss führt, wo sich zuvor ausschließlich Wohnungen befanden. In diesen zwei Geschossen waren auch die Rohbauarbeiten im vollen Gange. Man erkennt auf den Fotos die noch offen einzusehenden Wandaufbauten und den Dachaufbau, bei dem einmal noch die Dämmwolle herausschaut und man direkt daneben schon die silberne Dampfsperre sieht. Die Wand daneben lässt zu Wünschen übrig. Dort wurde beim Bau des Gebäudes mit Betonblöcken gearbeitet, die aber ohne Versatz gestapelt wurden. An den Wänden sind überall Markierungen zu sehen, die abgerissene Wände anzeigen und Höhen- beziehungsweise Längenangaben zur Koordinierung darstellen. Weiters sieht man einige rote Stahlträger und Stützen und die schwarzen Leimbinder, die eingezogen werden mussten.

Wir mussten dann noch in allen Grundrissen eintragen, wo sich an den Wänden Markierungen für Vorsatzschalen (VS) befanden, um dies im Nachhinein noch einmal überprüfen zu können.


Über das Gerüst und eine aufklappbare Luke konnte man das Dach erreichen. Dort wurde zum Zeitpunkt unserer Besichtigung gerade ein Teil abgedeckt (Blech abtragen), welcher sich genau über em Treppenaufgang befindet um in Zukunft Platz für zwei vom 2. OG aus zugänglichen Terrassen zu schaffen. Der bereits abgedeckte Bereich war mit einer Schutzfolie abgedeckt um in dieser kritischen Phase bei schlechtem Wetter kein Wasser eindringen zu lassen.


Abschließend fand noch ein Treffen mit dem einem Mitarbeiter der Spenglerei Singer statt und wir mussten heraus finden welche Farbe die Tür einer gegenüberliegenden Arztpraxis hat, da mit der Ärztekammer ausgemacht wurde im gesamten Gebäudekomplex eine einheitliche Türfarbe zu verwenden.

Türfarbe: Taubenblau (RAL 5014, https://www.ral-farben.de), Quelle: Kathrein/Larcher



Baustellenbesuch 2015-04-01

Die zweite Baustellenbesichtigung fand knappe zwei Wochen am 1. April statt. Gleich zu Beginn trafen wir uns mit Herrn Kljma vom Stadtbauamt Schwaz und Frau Falch von der Ärztekammer. Es ging ausschließlich um die Fassadenfarbe, die abgeklärt werden muss von der städtischen Seite und der Seite des Eigentümers. Hier musste ein Kompromiss gefunden werden. Da es ursprünglich um eine warme Farbe ging, wie sie bereits annähernd vorhanden ist, wurde von Seiten der Stadt diesmal ein matt-grünlicher Farbton (KEIM 9410 oder KEIM 9412) vorgeschlagen, auf Grund des benachbarten sehr stark rot akzentuierten Nebengebäudes. Von Seiten der Ärztekammer wurde dies vorerst akzeptiert, aber noch nicht endgültig fixiert.


Im ersten Obergeschoss waren die Bauarbeiter gerade damit beschäftigt Holz und die Bewehrungseisen zuzuschneiden. Letztere werden verwendet um die Bodendurchbrüche, die zugemacht werden müssen, mit der nötigen Bewehrung und somit Stabilität zu versehen.


Beim Eingang zum 2.OG wurden bereits die Decken durchgebrochen und als Konstruktion für die Terrassen Leimbinder eingezogen. Während der Bauarbeiten und bis zur Fertigstellung braucht Holzgeländer, Stahlträger und Stützen, die ausreichende Sicherheit und Stabilität gewährleisten. Vom Dachgeschoss aus erkennt man schon gut die Fläche zukünftigen Terrasen (teils schon mit einer Bitumenschicht überzogen) und die eingerissenen Dachbereiche, die vorübergehend mit Folien abgedeckt werden.


Im Dachgeschoss wurde bereits begonnen mit den Ständerwerkzargen die Gipskartonwände aufzustellen und somit werden die Zimmer gut ersichtlich. Anhand der zwei verschiedenen Farben kann man unterscheiden die sanitären Wände (grünlich) von den anderen (bräunlich) unterscheiden. Das Dach wurde mittlerweile fast komplett mit der Dampfsperre überzogen und ganz oben erkennt man noch die Holzunterkonstruktion des Daches.


Es gab dann auch noch ein Gespräch mit einem Vertreter der Strabag, der zuständige Generalunternehmer, der alle Gewerke innehat, bis auf den Elektriker und Installateur (HKLS). Der Trockenbauer von HCB (Subunternehmen der Strabag) war auch vor Ort und zum Schluss wurden noch ein paar Details mit dem Installateur abgesprochen. Diese Besprechungen fanden teilweise im Erdgeschoss statt, wo man durch den Bauzaun hingelangt und wo, während der gesamten Bauzeit, die Baustelleneinrichtung, wie Materiallager, Schutzvorrichtungen, Erste-Hilfe-Koffer, wie auch ein Schreibtisch, ein Kaffeeautomat und ein Biertisch als Pausenraum zur Verfügung steht.


Baustellenbesuch 2015-04-29


Ende April konnten wir zum dritten Mal die Baustelle besichtigen. Durch den verhältnismäßig langen Zeitraum zum vorigen Baustellenbesuch war ein enormer Fortschritt zu beobachten.

Die Innenwände, abgegrenzt durch die Rigipswände waren schon fast alle fertig aufgebaut und man konnte die verschiedenen Wohnungen und Räume sehr gut erkennen.



Die Baustelle befand sich mitten in der Phase der technischen Gebäudeausrüstungs-Phase (Phase 6). Am Boden waren überall Rohre und Kabel verlegt und auch an und in den Wänden konnte man die Verlegung der Gebäudetechnik gut erkennen.


Der Bereich am Dach, der freigelegt wurde, war bereits weiter aufgemauert und das Dach wieder darüber gelegt. Die noch offenen Zonen wurden provisorisch mit einer Plane abgedeckt.



Dies war auch der Hauptbestandteil der Baubesprechungen:

Vor Ort waren Herr Fasching von der Strabag (Generalunternehmen) mit der zugehörigen Polier Herr Lindner, weiters Herr Gadner und Polier Herr Leitner von der Firma Stolz (HKLS) und Herr Kerlchen von den Stadtwerken Schwarz (ELO). Auch Frau Fruth von Safe Project war anwesend, zuständig für die Bauüberwachung und verantwortlich für die Gewährleistung der nötigen Sicherheit auf der Baustelle. Und natürlich Frau Thaler vom Büro-bg, die die örtliche Bauaufsicht inne hält.

Wichtigstes Thema waren die Fußbodenhöhen. Durch den vorhandenen Altbau-Bestand waren erstens große Unterschiede in den Rohbauhöhen und teilweise durch die bereits verlegten Rohre traten große Probleme mit den in weiterer Folge anzubringenden Fußböden. Wenn der Estrichleqer verlegen würde bei dem derzeitigen Stand würden teilweise die Rohre beim fertigen Fußboden oben raus schauen. Und da noch gar nicht alles verlegt worden war, konnten diese Probleme noch größer werden. (HKLS und Elektrik). Lösungsvorschläge waren einmal der Versatz der Ständerwerkzargen (teurer), oder die an jeder Stelle entsprechende Verkürzung der Türen, um mehr Dicke für den Fußbodenaufbau zu erhalten. Geeinigt hat man sich auf einen in der nächsten Woche stattfindenden Termin mit dem Estrichleqer,einem Vertreter der Strabag, Stolz und Frau Thaler, um sich gemeinsam die kritischen Stellen anzuschauen und eine jeweils passende Lösung auszuarbeiten.

Weiterer Punkt war der Kamin, der durch alle Stockwerke geführt wird, jedoch einmal versetzt werden muss in die Wand, um keinen Platzverlust zu verursachen. Mehrere Varianten waren in Aussicht, aber die bis dorthin gedachte Variante mit Mantelbeton wurde abgelehnt, da es in diesem Fall nicht realisierbar wäre. Die Lösung bestand aus einem Leichtbauschacht, der mittels einem Edelstahlrohr dann weiter verzogen wird. Für die Steigstränge und Abflussstränge einigte man sich für eine geschossweise Abschottung (Deckendurchbrüche), um Brandschutz zu gewährleisten.

Ein zusätzliches Thema stellte ein Stahlträger dar, der immer noch nicht angebracht werden konnte, da die genauen Maße vom Metallbaucenter noch ausständig waren. Die Problematik dabei stellte eine Treppe dar, die dort später angebracht werden soll und genug Platz braucht um die darunter liegende Tür nicht zu versperren. Am Holzträger erkennt man auch gut die Stahlschuhe um die Querträger zu befestigen.

Es wurde noch die Ausbesserung der Fensterstöcke, bei denen teils ungenau gearbeitet wurde auf Grund von Unebenheiten und der Abtransport der übrig gebliebenen Holzstücke, die während der Verlegung angefallen waren, besprochen. Schlussendlich wurden noch die auszuführenden Türen mit den Vertretern der Strabag gemeinsam abgesprochen und vermessen, da diese die genauen Maße für die Bestellung benötigten.


Baustellenbesuch 2015-05-13


Auf den Fotos vom 13.05.2015 wird klar, dass besonderer Augenmerk auf die eingezogenen Decken, das Dach und die Terrasse gelegt wurde.

Für die Terrasse im obersten Geschoss, musste eine Decke eingezogen werden. Auf den vorigen Baustellenbesuchen konnte man dort immer immer die roten Stahlträger sehen, die quer durch Raum standen und nun wurden die Holzdecken darauf gelegt. In die Stahlschuhe wurden die Querbalken gesteckt und darauf konnte beplankt werden. Ums Eck wird hier dann noch die Treppe installiert und der Rest wird freibleiben, sodass eine Gallerie entsteht, die den Raum sowohl offener als auch heller gestaltet.


Hier kann man noch einige Deckendetails erkennen, die den Aufbau und Ablauf gut erkennbar machen. Ganz hinten sieht man die Dämmung und die darunter liegenden Pfetten. Die Beplankung der Innenwände wurde noch nicht bis oben durchgeführt, da das Dach noch nicht abgeschlossen ist. Dazwischen wurden einfache Holzlatten geständert.


Das Blechdach war mittlerweile komplett neu gedeckt und bereits abgeschlossen. Um eine Terrasse zu ermöglichen wurde hier in der Decke eine Aussparung gemacht. Die Terrasse konnte man bereits betreten. Von der Terrasse kann man genau auf die darunter liegende Terrasse vom Nachbarhaus blicken und durch das leichte Gefälle auf der unteren Seite, war natürlich auch die Entwässerung ein Problem. Hier muss man das Wasser auf eine Seite umlenken und in die Regenrinne einspeisen.


Baustellenbesuch 2015-05-28


Am 28. Mai kamen wir um ca. 7:30 an der Baustelle an und die Arbeiten waren schon voll im Gange. Am Vortag, bei der Baubesprechung wurde festgestellt, dass der Elektriker schon ziemlich im Verzug war und heute aber schon mit der Schüttung begonnen wurde. Ganz unten hinter dem Bauzaun wurde der Kies gelagert und vorbereitet und im obersten Geschoss, ahtten die Arbeiten bereits begonnen. Im ersten Obergeschoss jedoch fehlten noch fast alle Rohre des Elektrikers.

Auf den Bildern erkennt man gut, die blauen und teilweise auch roten Wasserleitungen, die grauen gerippten Leitungen, in denen der Elektriker seine Kabel verlegen kann und auf dem letzten Bild auch die schwarzen Abwasserrohre.


Hier wird der Kies über die Rohre geschüttet, welcher zuvor durch einen Schlauch an der Außenfassade nach oben gepumpt wird.


Bei den Terrassen waren mittlerweile auch schon die Glaselemente und Türen eingesetzt. Nur noch die Treppen und Geländer bei den Aufgängen fehlten noch, da hierfür zuerst noch der Boden abgeschlossen werden muss.


Teilweise konnte man noch gut den Aufbau der Innenwände erkennen. 3 Schichten Gipskartonplatten, die durch die Zargen auf Abstand gehalten werden. Hier fehlt dazwischen noch die Dämmung.


Im Erdgeschoss sah alles noch ziemlich gleich aus, wie die letzten Male. An Stelle der Außenwand wurde bereits eine Mauer errichte. Bis auf einen Wanddurchbruch und die Freiräumung der hinteren Räume gab es weiters aber nicht viel Veränderung zu verbuchen.


Baustellenbesuch 2015-06-17

Auf den Fotos vom 17.06.2015 kann man sehr gut den enormen Fortschritt erkennen, obwohl der vorige Baustellenbesuch erst drei Wochen zurück lag!

Es müssen diverse Höhenmaße kontrolliert werden, wie zum Beispiel Raumhöhen, Fußbodenoberkanten zum Fensterstock usw...

Die Rohbauarbeiten sind nun endgültig völlig abgeschlossen. Bis auf ein paar Stellen, wie zum Beispiel an der Terrasse, wo man noch die Dämmung sehen kann, oder an den Betontreppen, wo man teilweise noch Kabel und Fußbodenaufbau erkennt, befindet sich die Baustelle zur Zeit der Fotos schon mitten in Phase 7 (Ausbauarbeiten). Überall werden die fertigen Oberflächen angebracht. Fließen werden verlegt und die Innenwände sind auch meist schon verputzt.



Auf der Terrasse sind auch bereits die Ziegelmauern errichtet und die Bitumenbahnen können verlegt werden.


In den Außenbereichen der Baustelle sind bereits Aufgaben der letzten und achten Bauphase zu klären. Eine einheitliche farbliche Gestaltung der Außentreppen und beziehungsweise Zugang und Erschließung der Wohnungen sollte gegeben sein.


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