exp.wiki NEU
WICHTIG: Das exp.wiki wurde aktualisiert und ist ab sofort unter einer neuen Adresse zu erreichen: https://exparch-www.uibk.ac.at/testwiki
Bitte das Anlegen neuer Seiten oder die Änderungen bestehender ab sofort ausschließlich dort durchführen.
Bestehende Projektseiten wurden/werden migriert und sind auch auf der neuen Plattform vorhanden.

HBSE BB Brix/Schoech

Aus exp.wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

14/15 hochbau SE Bablick

>> HBSE Projekt


Verfasser Brix Viviane, Schöch Dominik
Betreuer Bablick Heike
LV HBSE
Thema Baustellenbericht
Titel
Semester 14WS
Image Bild:Vbbpfridaymydayspachteln.jpg

Inhaltsverzeichnis

Baupraxis Workshop

Montag/ Dienstag: PERI (Schalungs- und Gerüstspezialisten)

Zuerst bekamen wir eine Einführung durch einen Vertreter der Firma PERI. PERI ist ein Global Player in der Herstellung von Schalungs- und Gerüstsystemen. Es wurden uns die verschiedenen Produkte erklärt und die Vorteile gegenüber herkömmlichen Produkten erläutert (z.B. die einseitigen Anker der Schalungen, die leichte Reinigung des Skydecks, die schnelle Montage, das geringe Gewicht der Bauteile usw.) Dann begannen wir in 4er-Teams die einzelnen Systeme nach Plan aufzustellen. Es erwies sich als recht einfach, da die Produkte der Firma auch ohne Vorkenntnisse schnell aufgebaut werden können. Wir bauten im Laufe der zwei Tage das Skydeck (eine Deckenschalung), das Maximo Rahmenschalungssystem (eine Wandschalung) und das Peri Up Gerüst auf.

Mittwoch: Versuchsanstalt Innsbruck und Firma Lang – Bau in Terfens

In der Versuchsanstalt in Innsbruck werden Materialien wie Beton oder Stahl mittels verschiedenster Verfahren geprüft. Wir durften sogar selbst Beton herstellen (C25/30 / B/2 / F/45 / GK 22). Dieser wurde dann dem Ausbreittest unterzogen. Dabei wurde der Beton in einen Kegelstumpf gefüllt und auf den „Ausbreittisch“ gekippt. Dieser Ausbreittisch wurde 15 Mal soweit angehoben, wie es die Stopper zuließen, und fallen gelassen. Danach wurde das Ausbreitmaß des Betons gemessen und kontrolliert, ob es im Toleranzbereich liegt. Nach weiteren Versuchen mit dem Frischbeton, haben wir noch einen Betonwürfel auf Druck und ein Bewehrungseisen auf Zug getestet. Nach dem praktischen Teil wurden uns noch allerlei interessante Fakten zum Thema Beton durch einen Vortrag vermittelt. Ein kleines Special war der Lichtdurchlässige Beton.

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus nach Terfens zur Firma Lang – Bau. Dort wurden wir durch die Firma geführt und bekamen Einblick wie Betonfertigteile hergestellt werden. Wir sahen wie Bewehrungseisen verlegt, Beton darüber gegossen und schließlich die Luft herausgeschüttelt wurde – voilà eine Betonplatte.

Donnerstag: Bittbau Dörr und Firma Triflex

  • Bittbau Dörr

Das Highlight der Workshop-Woche war wohl der Besuch der Firma Bittbau Dörr. Wir wurden herzlich in Empfang genommen und bei Kaffee und Keksen hielt uns Ing. Raimund Ertl einen interessanten Vortrag über die Geschichte der Firma und ihre Produkte. Das Familienunternehmen wurde 1866 von Johann G. Dörr in Nürnberg gegründet und gelang 1937 in den Besitz der Familie Bäumler. Die heutige Zentrale der Firma – wo auch die Produktion stattfindet– befindet sich in Innsbruck. Es gibt noch drei weitere Niederlassungen in Graz, Linz und Wien. Zu Beginn informierte uns Ing. Ertl ausführlich über die Herstellung von Bitumen und Produkten wie Bitumenbahnen, Dämmstoffe (XPS, Vakuumdämmung PU Dämmung,…), Geotextilien usw.. Ing. Ertl erklärte uns, dass Bitumen, welches aus Rohöl gewonnen wird, der älteste Bau- und Abdichtungswerkstoff ist und schon 3200 v. Chr. als Bindemittel verwendet wurde. Bitumenbahnen sind nichts anderes als Bitumen, das mit Kunststoffen veredelt wurde. In den Bahnen befindet sich eine Armierung (z.B. Rohpappe, Glasvlies, Glasgewebe, Polyestervlies oder Metalleinlagen wie Aluminium – als Dampfsperre – oder Kupfer – speziell für Gründächer geeignet), die die Zugkräfte aufnimmt. Um die Armierung ist die Bitumendeckmasse (es gibt Elastomer und Plastomer Bitumen). Die Oberfläche kann oberseitig und unterseitig eine grobe oder feine Abstreuung haben oder wird durch eine Folie oder ein Vlies kaschiert. Wir konnten auch haptische Eindrücke sammeln, da Ing. Ertl uns die besprochenen Produkte als Proben zeigte. Gegen Ende des Vortrags wurden die Verlegemethoden (Gieß- und Einrollverfahren, Flämmverfahren und Kaltverklebung) und verschiedene Aufbauten – speziell Dachaufbauten – erörtert. Außerdem bekamen wir eine Führung durch die gesamte Anlage. Darunter auch das Labor für Qualitätskontrolle und die Produktionsstätten. Das Werk arbeitet 24 Stunden pro Tag und produziert ca. 10 Millionen Quadratmeter Bitumen-Abdichtungsbahnen im Jahr.

  • Triflex – der Spezialist für Flüssigabdichtungen

Zu Beginn hielt Christian Bortoli – ein Gebietsverkaufsleiter der Firma Triflex – eine kurze, informative Präsentation. Dann startete der spaßige, praktische Teil. Ausgerüstet mit einem weißen Schutzanzug und unserem eigenem Modell, das wir beschichten durften, gingen wir ans Werk. Zuerst klebten wir unsere Modell mit Malerkrepp ab. Dann bestrichen wir es mit der Grundierung und anschließend legten wir das Abdichtungsharz vor. Darüber kamen die Filzzuschnitte und noch eine Schicht Abdichtungsharz. Wer wollte, konnte sein abgedichtetes Modell nach dem Trocknen als Souvenir mit nach Hause nehmen.

Freitag: Firma Hundegger Bau

Am letzten Tag zeigten uns zwei Vertreter der Firma Hundegger Bau, wie man eine Innenwand in Form einer Trockenbauweise aufstellt. Zuerst stellten wir eine Rahmenkonstruktion auf, an der Gipskartonplatten befestigt wurden. Dann kam die Dämmwolle, die wir ebenfalls zuschnitten, ins Spiel. Wir stopften sie in den Rahmen und darauf kam wieder eine Schicht Gipskartonplatten. Anschließend wurde die Oberfläche verputzt, um Unebenheiten zu kaschieren und auszugleichen.

Fakten zu HBSE BB Brix/SchoechRDF-Feed
BetreuerBablick Heike  +
ImageVbbpfridaymydayspachteln.jpg  +
LVHBSE  +
Semester14WS  +
ThemaBaustellenbericht  +
VerfasserBrix Viviane  + und Schöch Dominik  +
Persönliche Werkzeuge