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HBSE Auer/Etzelstorfer

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Verfasser Auer Dominik, Etzelstorfer Sophia
Betreuer Bablick Heike
LV HBSE
Thema Common Ground
Titel
Semester 16WS
Image

FUCHSBAU

Die erdberührenden Bauteile werden mit WU-Beton hergestellt. Dazu zählen die Bodenplatte als Fundament und hangseitig eine Stützmauer.

WU-Beton bezeichnet wasserundurchlässigen Beton. Dabei ist nur die Materialeigenschaft des Betons, nicht aber des Bauwerks gemeint. Der Beton darf dabei eine nachzuweisende Wassereindringtiefe von 5 cm nicht überschreiten. Um diese Dichtheit zu erreichen, muss der Kapillarporenraum kleiner als etwa 20 Volumenprozent sein, was bei einem Wasserzementwert von ungefähr maximal w/z = 0,50 der Fall ist. WU-Beton verhindert nur den Durchtritt von flüssigem Wasser durch rissefreien und ausreichend starken Beton, die Diffusion von Wasserdampf wird ab einer Bauteilstärke von 20 cm ebenfalls unterbunden. Bei Verwendung von WU-Beton gegen das Eindringen von Wasser, zum Beispiel bei im Grundwasserbereich liegenden Baukörpern, kann auf eine zusätzliche Dichtungsschicht verzichtet werden (weiße Wanne). Die Bauteildicke richtet sich nach den statischen Erfordernissen – zu beachten ist hierbei allerdings, dass mit zunehmender Bauteildicke auch die Zwangsbeanspruchung wächst und mehr Bewehrung zur Begrenzung der Rissbreiten erforderlich wird. Bei Beanspruchung durch Druckwasser haben sich für Sohlplatten Dicken von 25 cm, bei Stahlbetonwänden 30 cm bewährt.

Datei:weiße Wanne Skizze.jpg Datei:wu-beton.jpg

Der restliche Bereich wird als Holzriegelbau errichtet. Beim Holzriegelbau wird die Grundkonstruktion aus Holzbalken angefertigt. Je nachdem, ob die tragende Konstruktion aus einem Stützensystem oder aus tragenden Wänden besteht, spricht man von Skelettbauweise oder Ständerbauweise. Bei unserem Bauwerk wird die Ständerbauweise angewendet.

Der Ständerbau:

Diese Bauweise verwendet für die Tragkonstruktion beplankte Holzbalken in Wänden und Decken. Die Wände werden aus Holzbalken, die in Abständen von ca. 50 cm aufgestellt und durch diagonal angeordnete Bretterschichten bzw. Spanplatten ausgesteift werden, hergestellt. Die Decken sind analog aufgebaut: an die Ober- und Unterseite der Holzbalken wird eine Bretter- oder Plattenlage genagelt. Es werden dabei keine zimmermannsmäßigen Holzverbindungen verwendet, sämtliche Holzverbindungen werden genagelt.

Wandaufbau und Dämmung:

Die Steherzwischenräume der Wände in Ständerbauweise werden mit einer Wärmedämmung gefüllt. Die Innenseite der Wand wird aus einer Dampfsperre, einer Lage Spanplatten und einer Gipskartonverkleidung hergestellt. Die Außenseite kann mit verschiedensten Materialien verkleidet werden. Im einfachsten Fall ist dies eine Holzschalung, auch Metallverkleidungen sind möglich. Holzständerwände können sehr gut gedämmt werden. Durch die Anordnung von Gipskartonplatten an der Rauminnenseite ist auch der Brandschutz einfach beherrschbar. Die Schalldämmung dieser Wandkonstruktionen liegt jedoch unter den mit massiven Wänden erzielbaren Werten. Dies ist bei Einfamilienhäusern jedoch meistens von untergeordneter Bedeutung. Sie besitzen einen hohen Vorfertigungsgrad und müssen auf der Baustelle nur mehr montiert werden.

Deckenaufbau:

Bei der Ständerbauweise ist die Grundkonstruktion von Decken und Wänden die gleiche. Diese besteht aus einem Rost aus Holzbalken. Auf die Oberseite wird eine Lage Spanplatten genagelt, die eine Trittschalldämmung und einen Estrich aufnimmt. Darauf wird der gewünschte Fußbodenbelag verlegt. Die Unterseite wird mit Gipskartonplatten verkleidet, die auch die Brandschutzfunktion erfüllen. Aufgrund des geringen Flächengewichtes ist der Schallschutz solcher Decken eher gering. Eine Verbesserung des Schallschutzes ist durch das Anbringen einer Gipskartonverkleidung auf Schwingbügeln möglich.

Datei:Wandaufbau Holzriegelwand.jpg Datei:Holzrahmenbau 4 .jpg

Datei:Holzrahmendecke.jpg




Knotenpunkte:

1. Verbindung Holzrahmendecke – schräge Stütze

Datei:Stahlwinkel 01.jpg Datei:Dübelverbindung.jpg Datei:Balkenschuh.jpg Datei:Balkenschuhe-holzbalken-verbinden.jpg

2. Verbindung schräge Stütze - Obergurt

Datei:Laschen Naegel.jpg Datei:Eckverbindungen-holzrahmen 1.jpg Datei:Stahlwinkel.jpg Datei:Nagelblech.JPG

3. Verbindung Bodenplatte – schräge Stütze

Datei:Pfostenschuh.jpg

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