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HB1 Projekt Walder Eva

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Inhaltsverzeichnis

Analyse


Bauplatzsuche


Rahmenbedingungen


Positionierung im Gelände


Materialkonzept, Innenraum

Materialkonzept, Fassade

Datei:Materialwahl Fassade.pdf


Modellfotos

Fassadenschnitt, Einreichplan

OIB Richtlinien

Richtlinie 1

Mechanische Festigkeit und Standsicherheit

Tragwerke sind so zu planen und herzustellen, dass sie eine ausreichende Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit aufweisen, um die Einwirkungen, denen das Bauwerk ausgesetzt ist, aufzunehmen und in den Boden abzutragen. Dies ist jedenfalls erfüllt, wenn die allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten werden.

Die Tragwerke sind auf tragfähigem Boden und frostsicher zu gründen. Fundierungen und andere Bauteile, die sich ganz oder teilweise im Boden befinden, sind aus Baustoffen herzustellen, die schädigenden Einflüssen wie insbesondere Feuchtigkeit und aggressiven Wässern und Bodeninhaltsstoffe ausreichend widerstehen, dass die Anforderungen an die Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit erfüllt werden.


Richtlinie 2

Brandschutz

Allgemeine Anforderungen und Tragfähigkeit im Brandfall Sofern in dieser Richtlinie Anforderungen an den Feuerwiderstand von Bauteilen mit Anforderungen an das Brandverhalten von Baustoffen verknüpft werden, beziehen sich die Anforderungen an das Brandverhalten nur auf jenen Teil der Konstruktion, der zur Erreichung der Feuerwiderstandsklasse erforderlich ist. Für allenfalls zusätzlich angebrachte Bekleidungen, Beläge und dergleichen gelten hinsichtlich des Brandverhaltens von Baustoffen die Anforderungen der ÖNORM B 3806.


Flucht-und Rettungswege

Fluchtwege Von jeder Stelle eines Raumes – ausgenommen nicht ausgebaute Dachräume – muss in höchstens 40 m Gehweglänge erreichbar sein: (a) ein direkter Ausgang zu einem sicheren Ort des angrenzenden Geländes im Freien, oder (b) ein Treppenhaus oder eine Außentreppe mit jeweils einem Ausgang zu einem sicheren Ort des angrenzenden Geländes im Freien gemäß Tabelle 2, oder (c) zwei Treppenhäuser oder zwei Außentreppen oder ein Treppenhaus und eine Außentreppe mit jeweils einem Ausgang zu einem sicheren Ort des angrenzenden Geländes im Freien gemäß Tabelle 3.

Im Falle von Punkt 5.1.1 (c) müssen für Wohnungen bzw. Betriebseinheiten in jedem Geschoß mit Aufenthaltsräumen mindestens zwei voneinander unabhängige Fluchtwege in entgegengesetzter Richtung zu den Treppenhäusern bzw. Außentreppen vorhanden sein.

Die Fluchtwege gemäß Punkt 5.1.2 dürfen innerhalb der Wohnung und auf eine Länge von höchstens 15 m außerhalb der Wohnung (z.B. Stichgang) gemeinsam verlaufen. Einer der beiden Fluchtwege darf durch einen anderen Brandabschnitt führen, sofern dieser innerhalb von höchstens 40 m Gehweglänge erreichbar ist, und dieser einen Ausgang zu einem sicheren Ort des angrenzenden Geländes im Freien hat.


Richtlinie 3

Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz

Sanitäreinrichtungen Allgemeine Anforderungen Fußböden und Wände von Sanitärräumen (Toiletten, Bäder und sonstige Nassräume) müssen leicht zu reinigen sein. Toiletten müssen in der Regel über eine Wasserspülung verfügen.

Niederschlagswässer, Abwässer und sonstige Abflüsse Sammlung und Ableitung von Niederschlagswässern

Schutz vor Feuchtigkeit Schutz vor Feuchtigkeit aus dem Boden Bauwerke mit Aufenthaltsräumen sowie sonstige Bauwerke, deren Verwendungszweck dies erfordert, müssen in all ihren Teilen dauerhaft gegen das Eindringen und Aufsteigen von Wasser und Feuchtigkeit aus dem Boden geschützt werden.

Schutz gegen Niederschlagswässer Die Hülle von Bauwerken mit Aufenthaltsräumen sowie von sonstigen Bauwerken, deren Verwendungszweck dies erfordert, muss so ausgeführt sein, dass das Eindringen von Niederschlagswässern in die Konstruktion der Außenbauteile und ins Innere des Bauwerks wirksam und dauerhaft verhindert wird.

Belichtung und Beleuchtung Anforderungen an die Belichtung

Bei Aufenthaltsräumen muss die gesamte Lichteintrittsfläche der Fenster mindestens 10 % der Bodenfläche dieses Raumes betragen, es sei denn, die spezielle Nutzung erfordert dies nicht. Dieses Maß vergrößert sich ab einer Raumtiefe von mehr als 5 m um jeweils 1 % pro Meter Raumtiefe. Es muss für die gemäß 9.1.1 notwendigen Lichteintrittsflächen ein zur Belichtung ausreichender freier Lichteinfall gewährleistet sein. Dies gilt jedenfalls als erfüllt, wenn ein freier Lichteinfallswinkel von 45 Grad, bezogen auf die Unterkante der Belichtungsöffnung in der Fassadenflucht, nicht überschritten wird. Die Lichteinfallsrichtung darf dabei seitlich um nicht mehr als 30 Grad verschwenkt werden. Ragen Bauteile wie Balkone, Dachvorsprünge etc. desselben Bauwerkes mehr als 50 cm horizontal gemessen in den freien Lichteinfall hinein, so muss die erforderliche Lichteintrittsfläche pro angefangenem Meter des Hineinragens um jeweils 2 % der Bodenfläche des Raumes erhöht werden. Solche Bauteile dürfen jedoch nicht mehr als 3 m in den freien Lichteinfall ragen.

Lüftung und Beheizung Lüftung

Aufenthaltsräume und Sanitärräume müssen durch unmittelbar ins Freie führende Fenster ausreichend gelüftet werden können. Davon kann ganz oder teilweise abgesehen werden, wenn eine mechanische Lüftung vorgesehen ist, die eine für den Verwendungszweck ausreichende Luftwechselrate zulässt. In Räumen, deren Verwendungszweck eine erhebliche Erhöhung der Luftfeuchtigkeit erwarten lässt (insbesondere in Küchen, Bäder, Nassräume etc.), ist die natürliche oder mechanische Be-oder Entlüftung so einzurichten, dass eine zu Schäden führende Wasserdampfkondensation verhindert wird.

Niveau und Höhe der Räume Fußbodenniveau von Räumen

Das Fußbodenniveau von Aufenthaltsräumen von Wohnungen muss wenigstens an einer Fensterseite über dem an den Aufenthaltsraum angrenzenden Gelände nach der Bauführung liegen.

Raumhöhe Die lichte Raumhöhe von Aufenthaltsräumen hat mindestens 2,50 m, bei Ein-und Zweifamilienhäusern sowie Reihenhäusern mindestens 2,40 m zu betragen. Wird diese Höhe nicht an allen Stellen des Raumes erreicht, muss der Luftraum dennoch mindestens dasselbe Ausmaß haben wie bei einer waagrechten Decke. Bei Aufenthaltsräumen in Dachgeschoßen muss diese Mindestraumhöhe zumindest über der Hälfte der Fußbodenfläche eingehalten werden, wobei bei der Berechnung dieser Fläche Fußbodenflächen mit einer Raumhöhe von unter 1,50 m unberücksichtigt bleiben.


Richtlinie 4

Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit

Durchgangslichte und Anordnung von Türen: Die lichte Durchgangsbreite von einflügeligen Türen und Gehflügeln bei zweiflügeligen Türen muss mindestens 80 cm betragen. Türen im Verlauf vom Haupteingang von Wohngebäuden bis einschließlich der Wohnungseingangstüren müssen eine lichte Durchgangsbreite von mindestens 90 cm aufweisen. Die lichte Durchgangshöhe von Türen hat mindestens 2 m zu betragen. Türen von Toiletten mit einer Raumgröße unter 1,8 m² dürfen nicht nach innen öffnend ausgeführt sein. Türen im Verlauf von Fluchtwegen müssen mindestens folgende lichte Durchgangsbreiten aufweisen:

für höchstens 20 Personen: 80 cm, für höchstens 40 Personen: 90 cm, für höchstens 60 Personen: 100 cm, für höchstens 120 Personen: 120 cm.

Kfz-Stellplätze in Bauwerken und im Freien: Garagen, überdachte Stellplätze und Parkdecks müssen so angelegt sein, dass eine sichere Zu-und Abfahrt gewährleistet ist, wobei die Breite der Zu-und Abfahrten mindestens 3,0 m betragen muss. Größere Fahrbahnbreiten oder Schrammborde sind anzuordnen, wenn dies im Interesse der Sicherheit und Leichtigkeit der Zu-und Abfahrt erforderlich ist. Schrammborde zählen mit einer Breite bis zu insgesamt 30 cm zur Fahrbahnbreite. Ab einer Nutzfläche von mehr als 1600 m² sind jedenfalls getrennte Erschließungsflächen für Fußgänger und eigene Fahrspuren für Zu-und Abfahrten zu errichten und zu kennzeichnen. Die maximale Neigung von nicht überdeckten Rampen darf 15 %, von überdeckten oder beheizten Rampen 18 % nicht überschreiten. Im Bereich von 5,0 m ab der öffentlichen Verkehrsfläche darf die Neigung der Rampe nicht mehr als 5 % betragen.

Absturzsicherungen: Alle im gewöhnlichen Gebrauch zugänglichen Stellen eines Bauwerkes, bei denen die Gefahr eines Absturzes besteht, jedenfalls ab einer Fallhöhe von 100 cm, sind mit einer Absturzsicherung mit Brust-und Mittelwehr oder mit einer anderen geeigneten Vorrichtung zu sichern. Eine Absturzsicherung ist nicht notwendig, wenn diese dem Verwendungszweck (z.B. bei Laderampen, Schwimmbecken) widerspricht. Die Höhe der Absturzsicherung hat mindestens 100 cm, ab einer Absturzhöhe von mehr als 12 m, gemessen von der Standfläche, mindestens 110 cm zu betragen. Bei Absturzsicherungen mit einer oberen Breite von mindestens 20 cm (z.B. Brüstungen, Fensterparapete) darf die erforderliche


Richtlinie 5

Schallschutz

Baulicher Schallschutz, Anwendungsbereich: Die festgelegten Anforderungen dienen der Sicherstellung eines ausreichenden Schutzes von Aufenthalts-und Nebenräumen vor Schallimmissionen von Außen und aus anderen Nutzungseinheiten desselben Gebäudes sowie aus angrenzenden Gebäuden.


Richtlinie 6

Energieeinsparung und Wärmeschutz

Anforderungen an den Heizwärmebedarf bei Neubau von Wohngebäuden: Folgender maximal zulässiger jährlicher Heizwärmebedarf HWBBGF,WG,max,Ref pro m 2 konditionierter Brutto-Grundfläche ist in Abhängigkeit der Geometrie (charakteristische Länge lc) und bezogen auf das Referenzklima gemäß OIB-Leitfaden einzuhalten: ab Inkrafttreten HWBBGF,WG,max,Ref = 26 * (1+ 2,0/lc) [kWh/m2a] Höchstens jedoch 78,0 [kWh/m2a] bis 31.12.2009 ab 1.1.2010 HWBBGF,WG,max,Ref = 19 * (1+2,5/lc) [kWh/m2a] Höchstens jedoch 66,5 [kWh/m2a]

Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung: Bei Gebäuden mit einer Wohnraumlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung reduziert sich der gemäß Punkt 2.3.1 maximal zulässige jährliche Heizwärmebedarf HWBBGF,WG,max,Ref um 8 kWh/m2a.

Anforderung an den Endenergiebedarf bei Neubau von Wohngebäuden: Bei Neuerrichtung eines Wohngebäudes sind folgende Anforderungen einzuhalten: EEBBGF,WG < HWBBGF,WG,max,Standort + WWWBBGF + fHT * HTEBBGF,WG,Ref wobei gilt EEBBGF,WG Spezifischer Endenergiebedarf bei Neubau von Wohngebäuden HWBBGF,WG,max,Standort maximal zulässiger jährlicher Heizwärmebedarf pro m2 konditionierter Brutto-Grundfläche am Gebäudestandort HWBBGF,WG,max,Standort = HWBBGF,WG,max,Ref * HGTStandort / 3400 HWBBGF,WG,max,Ref maximal zulässiger jährlicher Heizwärmebedarf gemäß Punkt 2.3 HGTStandort Heizgradtageszahl (HGT12/20) am Gebäudestandort WWWBBGF auf die Brutto-Grundfläche bezogener Warmwasserwärmebedarf HTEBBGF,WG,Ref Spezifischer Heiztechnikenergiebedarf einer Referenzausstattung gemäß OIB-Leitfaden bezogen auf die konditionierte Brutto-Grundfläche fHT Faktor zur Anhebung des spezifischen Heiztechnikenergiebedarfs der Referenzausstattung ab Inkrafttreten bis 31.12.2009: fHT = 1,15 ab 1.1.2010: fHT = 1,05

Vermeidung von Wärmebrücken: Gebäude sind bei Neubau und umfassender Sanierung so zu planen und auszuführen, dass Wärmebrücken möglichst minimiert werden. Im Falle zweidimensionaler Wärmebrücken ist jedenfalls die ÖNORM B 8110-2 einzuhalten.

Der Energieausweis ist von qualifizierten und befugten Personen auszustellen.

Der Energieausweis besteht aus: • einer ersten Seite mit einer Effizienzskala, • einer zweiten Seite mit detaillierten Ergebnisdaten und • einem Anhang, der den Vorgaben der Regeln der Technik entsprechen muss

Im Anhang ist detailliert anzugeben, mit Hilfe welcher Möglichkeiten der zur Verfügung stehenden ÖNORMen und Hilfsmitteln (z. B. Software) dieser erstellt wurde. Weiters ist anzugeben, wie die Eingabedaten (geometrische, bauphysikalische und haustechnische Eingangsdaten) ermittelt wurden. Stufen der Effizienzskala für die grafische Darstellung des jährlichen Heizwärmebedarfs HWBBGF,Ref pro m² konditionierter Brutto-Grundfläche und bezogen auf das Referenzklima gemäß OIB-Leitfaden von Wohngebäuden und Nicht-Wohngebäuden Für die Klassengrenzen werden folgende Werte festgelegt:

• Klasse A++: HWBBGF,Ref ≤ 10 kWh/m²a • Klasse A+: HWBBGF,Ref ≤ 15 kWh/m²a • Klasse A: HWBBGF,Ref ≤ 25 kWh/m²a • Klasse B: HWBBGF,Ref ≤ 50 kWh/m²a • Klasse C: HWBBGF,Ref ≤ 100 kWh/m²a • Klasse D: HWBBGF,Ref ≤ 150 kWh/m²a • Klasse E: HWBBGF,Ref ≤ 200 kWh/m²a • Klasse F: HWBBGF,Ref ≤ 250 kWh/m²a • Klasse G: HWBBGF,Ref > 250 kWh/m²a


Polierplan

Detailplanung, Türen und Fenster

Detailplanung, Nassraum

Detailplanung, Innentreppe

Attribute

Walder Eva Bablick Heike HB1 11SS

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